- •Вологда
- •Содержание
- •1. Пассив (Passiv), инфинитивный пассив – образование, употребление и перевод. 9
- •Общие методические указания Цели и задачи методических указаний по немецкому языку для студентов-заочников
- •Средства для успешного усвоения курса немецкого языка
- •Произношение и чтение
- •Указания по работе над текстом
- •Выполнение и оформление контрольных работ
- •Исправление работы на основе рецензии
- •Письменные консультации
- •Вариант 1
- •Вариант 2
- •Вариант 3
- •Вариант 4
- •Вариант 5
- •Вариант 6 Выполнить письменно
- •Вариант 7
- •8 Вариант
- •9 Вариант
- •10 Вариант
- •Тексты для чтения
- •Разговорные темы
- •Содержание экзамена
- •Список литературы Основная:
- •Контрольная работа
Вариант 5
Выполните письменно задания, используя немецко-русский словарь.
Переведите из данных предложений те, действие в которых происходит в настоящее время.
a. Mein Freund erhält Briefe aus Deutschland.
b. Das Buch liegt auf dem Schreibtisch.
c. Er hilft mir beim Studium.
d. Alle Studenten unserer Gruppe sprechen gut deutsch.
e. Nach der Arbeit wird sie zur Versammlung gehen.
Переведите из данных предложений те, действие которых происходит в прошлом.
a. Die Sudenten übersetzen diesen Text ohne Wörterbuch.
b. Sie erzälte über die Reise durch Deutschland.
c. Alle Studenten werden Diplomarbeiten schreiben.
d. Das Studium am Institut dauert 5 Jahre.
e. Vor kurzem fand die Eröffnung des neuen Kulturhauses statt.
Выпишите из упражнений 1 и 2 предложения, действие которых произойдет в будущем, и переведите их письменно.
Переведите предложения с модальными глаголами письменно.
a. Wohin wollen Sie im Urlaub fahren?
b. Ich kann heute ins Kino gehen.
c. Er will den Brief mit der Luftpost schicken.
d. Das Werk muss neue Maschinen erzeugen.
Ответьте письменно по-немецки на следующие вопросы.
a. Welche Stadt ist grösser, Kiev oder Kursk?
b. In welchem Monat sind die Tage am kürzersten?
Перепишите сложные существительные, подчеркните в них основное слово, затем переведите их письменно. (При анализе и переводе учитывайте, что последнее слово является основным, а предшествующее поясняет его).
a. die Arbeiterklasse, die Klassenarbeit,
b. die Hochschule, die Eisenbahn, das Lehrmittel.
Перепишите и письменно переведите предложения и словосочетания, обратите внимание на многозначность предлогов mit и durch.
a. Ich gehe mit meinem Freund zu Fuss. Fahren Sie mit dem Bus oder gehen Sie mit? Er schreibt mit dem Bleistift.
b. durch das Zimmer gehen, durch den Wald gehen, durch das Fenster sehen.
8.Перепишите и переведите следующие предложения.
1. Dieses Museum hat interessante Exponate. Man darf sie jeden Tag besichtigen.
2. In. diesem Gebiet entdeckte man zahlreiche Mineralien. Man kann an einer neuen Expedition teilnehmen.
3. In diesem Buch beschreibt man Edelsteine. Man muss es gründlich studieren.
9. Из данных глаголов образуйте причастия II и употребите их с существительными, данными в скобках. Переведите полученные словосочетания.
Образец: lesen (das Buch) - das gelesene Buch прочитанная книга
erwähnen (die Frage), behandeln (das Problem), fortsetzen (das Studium), entdecken (das Mineral), beenden (die Untersuchung), vdröffentlichen (die Arbeit)
10.Из данных предложений выберите предложение с придаточным времени и переведите его:
1. Während ег an der Hochschule arbeitete führte er zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen durch.
2. Setzt er seine Forschungen, fort, so kann er seine Arbeit beenden.
3. Da A. J. Fersman an den zahlreichen Expeditionen teilnahm, entdeckte er viele neue Вodenschatze.
11. Перепишите и переведите предложения.
1. Betrachtet man die wichtigsten Probleme unserer Zeit, so muss man auch Probleme der Bodenschätze nennen.
2. Während der Expeditionen, in denen der Forscher zahlreiche Mineralien entdeckte, reiste er durch Ural, Sibirien und Mittelasien.
3. Es ist noch nicht bestimmt, ob er an der neuen Expedition teilnimmt.
12. Прочитайте и переведите устно следующий текст, затем перепишите и переведите его письменно.
Ramon Zangger hat ein neues Kapitel seines Schaffens aufgeschlagen: die ornamentik. Ein Engadiner Thema. Sein Thema also. Die geschnitzte Rosette und der Schriftzug auf dem Schrank gehoren wie die Arve oder die Leichtbauweise in Ramon Zanggers Archiv der Tradition. Hier holt er sich seine Ideen. Der schreiner meister aus Samedan bewegt sich in der Engadiner Tradition, und er bewegt die Tradition. Denn er hat noch ein zweites Archiv: in seinem Kopf. Dieses wird aus seiner Umgebung und aus Büchern gespeist. Ein abgegriffener Rechenstiel aus dem Bergell fmdet darin gleichermassen Platz wie ein Apple Bildschirm, die vergängliche Land-Art des britischen Künstlers Andy Goldsworthy oder ein Hochhaus der Basler Architekten Herzog & de Meuron. «Ich erfinde nichts Neues», sagt der gelernte Innenausbauzeichner, der Filzstiftspuren statt sägemehl an den Händen trägt und Zeichenstifte statt des obligaten Meters in die Hosentasche steckt.
Der 1953 geborene Unterländer kombiniert den Fundus seiner Archive zu Innenausbauten und Möbeln. Er arbeitet ausschliesslich mit einheimischen Hölzern, mit Ahorn, Lärche, Kastanie und vor allem mit Arve: «Meine Seele lebt fürde- Arve.» Sie habe starke Wurzeln, stellt er fest. Die brauche sie, damit sie im rauchen Klima in den Bergen bestehen könne. Wie er selber. Ramon Zangger, der in Indien und Basel aufgewachsen ist, hat mit 29 Jahren zusammen mit seiner Frau Emilia Zangger-Rechsteiner die Schreinerei seines schwiegervaters in Samedan im Engadin übemommen. Er habe «die Kraft der sesshaftigkeit» entdeckt, wie er sagt. Der Zugewanderte will Teil einer Entwick lung, Teil einer Kultur in diesem Hochtal sein. Will die Leute mit seiner Arbeit, mit dem starken Gesicht der Arve «konfrontieren». Der Schreinermeister schlä gt einen Bogen zur Gesellschaft. Nicht jeder ertrage das – eine solehe Konfrontation. Seine Ambitionen gehen weit über das Gestalterische hinaus gestalten habe mit Musik, mit Mathematik, mit dem sozialen Umfeld,mit der persönlichen Entwicklung, mit der Familienkonstellation zu tun, ist er überzeugt. Mit seinem Leitsatz orientiert sich der Schreinermeister und Gestalter am Praktischen: «Menschsein ist ein gefüge von Fähigkeiten.» Nimmt eine Idee auf Papier oder am Bildschirm Gestalt an, setzt er sie erst einmal der Kritik seiner acht Mitarbeitenden aus. Halt die Idee nicht stand,verstaut er sie in seinem Kopf-Archiv, wo sie weiterwächst, bis sie reif ist. So geschreiben mit der Leichtbauweise in Form eines vielbeinigen Tisches. Anders die Ornamentik und der abgegriffene Rechenstiel: Diese fanden ihre Manifestation als gebohrter Sonnenwirbel, als gefräster viersprachiger Schriftzug und als ausgewaschenes Holz auf der variablen Front des Schranks «spier» (2005) ober. plcrin» (2005) - romanisch für Schmetterling. Den definitiven Namen bekommt das Möbel erst mit dem Gebrauch, als letzten Schliff sozusagen.
Als Nächstes wird Ramon Zangger mit dem Schrank beim formforum.ch, dem schweizerischen Verein zur Förderung des Kunsthandwerks, anklopfen und einen Haufen Fragen stellen: Macht das Möbel Sinn? Ist es in der Szene gefragt? Isi es neu? In der Branche vertretbar? Das Bündner Bergtal setzt Grenzen die überwunden iwunden werden müssen, will man den Anschluss nicht verpassen
, die ein Profil erst wahrnehmbar machen, die es Ramon Zangger leichter machen, sich von andern Designern abzugrenzen. Er nimmt das Wort Designer beinahe mit Befremden in den Mund. Jetzt gehört er ja auch dazu – e,der
Schreinermeister. Seinem Lehrling gibt er ein Buch über Design das 21 Jahrhunderts mit auf den Weg. «Erkennen ist der erste Schritt zu einem Produkt», lautet Ramon Zanggers Botschaft. Er hält die Augen offen sein wächst stetig an.
Text : Barbarz Wülzer.Fotos
