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II. Lesen und übersetzen Sie den Text. Das Wetter in Deutschland

Deutschland liegt im Grenzbereich zwischen dem milden Seeklima und dem extremen Kontinentalklima. Deshalb ist das Wetter im Winter durchschnittlich weniger kalt und im Sommer weniger heiß als z.B. bei uns in der Ukraine. Niederschläge fallen ausreichend zu allen Jahreszeiten aus. Das Klima Deutschlands charakterisieren Regen und Wind.

Obwohl Deutschland nicht sehr groß ist, ist das Klima nicht überall gleich. Im Allgemeinen ist der Winter im Norden wärmer als im Süden oder im Osten, deshalb gibt es dort weniger Schnee. Im Sommer ist es anders: das Wetter im Süden und im Osten ist oft besser als im Norden. Es gibt weniger Regen und die Sonne scheint öfter.

Der Winter ist die kälteste Jahreszeit. Die Mitteltemperaturen im Winter schwanken zwischen 5 Grad Celsius im Tiefland und minus 6 Grad im Gebirge. Kleinere Flüsse und Teiche frieren zu. Häufig schneit es. Wenn es dann wieder taut, werden die Straßen sehr glatt (es entsteht Glatteis). Menschen und Fahrzeuge kommen ins Rutschen. Das kann Verkehrsunfälle verursachen. Im Gebirge fällt besonders viel Schnee aus, oft gehen Lawinen in die Täler ab.

Im Frühling ist das Wetter unbeständig. Der unfreundlichste Monat ist der April. Im April ist es bald warm, bald kalt, bald windig, bald windstill. Der April hat besonders viele Schauerregen und überhaupt ist das Wetter so schlecht, dass viele Leute sagen: April, April, er weiß nicht, was er will.

Im Sommer ist es im Tiefland meist warm und manchmal auch heiß. Die Mittelwerte im Juli liegen bei 18 Grad Celsius im Tiefland und 20 Grad in den Tälern des Südens. Das Thermometer zeigt aber manchmal über 30 Grad im Schatten. Gewitter werden oft vom Hagel begleitet. Blitz verbreitet sich horizontal. Es gibt oft Überschwemmungen.

Im Herbst ist es nachts und oft tagsüber kühl und frisch. Viele Tage sind neblig, besonders in den Morgenstunden, der Himmel ist oft bedeckt. Wenn es immer wieder regnet und dazu noch kalt ist, sagt man: „Es ist ein Hundewetter!“ oder: „Bei dem Wetter jagt man keinen Hund vor die Tür“. Im Spätherbst bildet sich bei Nachtfrost Raureif.

Aber das Wetter bringt manchmal Überraschungen. So kam es vor, dass Anfang September die Temperatur bei -8°C lag. In südlichen Gebieten Deutschlands war oft das Wetter so warm, dass man Ende Dezember Pilze im Wald sammeln konnte. Die Menschen waren wie im Sommer angekleidet.

Einige Regionen bilden ihre eigenen Klimazonen: der obere Rheingraben hat sehr mildes Klima. Auch in Oberbayern ist das Klima anders, denn hier weht regelmäßig ein warmer alpiner Wind, Föhn. Der Harz ist durch seine rauen Winde, kühle Sommer und schneereiche Winter bekannt.

Zeitungen veröffentlichen täglich einen Wetterbericht. Aber die Wettervorhersage stimmt nicht immer.

III. Beantworten Sie die Fragen zum Text.

1. Was ist für das Klima Deutschlands zu allen Jahreszeiten charakteristisch?

2. Ist das Klima in Deutschland überall gleich?

3. Wie ist das Wetter in Deutschland im Frühjahr?

4. Wie ist das Wetter im Sommer?

5. Von welchem Wetter sagt man: „Es ist ein Hundewetter!“?

6. Wie ist das Wetter im Winter?

7. Welche Überraschungen kann das Wetter bringen?

8. Welche Gegenden in Deutschland haben ein besonderes Klima?

IV. Grammatik: Konsekutivsatz, so dass

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Konsekutivsatz

Підрядне речення наслідку (Konsekutivsatz) означає наслідок дії, що відбулась в головному реченні та відповідає на питання Wіе? (як?) (з яким наслідком?). Підрядне речення наслідку завжди стоїть після головного речення і підпорядковується головному реченню за допомогою сполучників: dass (що), so dass (так що).

In diesem Sommer fielen keine Neiderschläge, so dass viele Seen und Flüsse austrockneten. Цього літа не було опадів, так що багато озер і річок висохло.

Якщо в підрядному реченні вжито сполучник dass, то вголовному необхідно використати підсилювальне слово so

Er ist so krank, dass er zum Arzt muss. Він такий хворий, що мусить до лікаря.

V. Lexikalische und grammatische Übungen.

1. Schreiben Sie entsprechende Adjektive zu den folgenden Substantiven! Nehmen ein Wörterbuch zu Hilfe, wenn es nötig ist.

der Regen – regnerisch, die Sonne – sonnig, die Kälte-kalt

der Wind, die Wolke, der Frost, der Nebel, das Eis, der Sturm, die Hitze

2. Ordnen Sie Adjektive den folgenden Begriffen zu.

Schönes Wetter:

Schlechtes Wetter:

kalt, feucht, kühl, eisig, heiß, klar, warm, neblig, wolkig, bedeckt, heiter, wechselhaft, trocken, unbeständig, windig, wolkenlos, frostig, niederschlagsfrei, stürmisch

3. Übersetzen Sie die zusammengesetzten Wörter. Erklären Sie die Bedeutung ihrer Bestandteile.

der Grenzbereich, das Seeklima, die Jahreszeit, der Schauerregen, das Hundewetter, die Mitteltemperaturen, die Mittelwerte, die Morgenstunde, der Nachtfrost, der Verkehrsunfall.

4. Nennen Sie Antonyme zu den Wörtern.

hell - dunkel

bedeckt - ...

sonnig - ...

schlecht - ...

feucht - ......

schwach - ...

heiß - ...

warm - .....

trocken, stark, heiter, eiskalt, gut, kalt, regnerisch, dunkel

5. Finden Sie die Sätze, die Synonyme sind.

1.

Es schneit.

a.

Es ist sonnig.

2.

Die Sonne scheint.

b.

Es ist windig.

3.

Es ist neblig.

c.

Es ist nass.

4.

Es ist wolkig.

d.

Es gibt Schnee.

5.

Es ist wolkenlos.

e

Es ist bedeckt.

6.

Es donnert und blitzt.

f.

Es ist heiter.

7.

Es bläst.

g.

Es gibt Nebel.

8.

Wir haben schönes Wetter.

h.

Der Himmel ist klar.

9.

Es regnet.

i.

Es gibt ein Gewitter.