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билеты лексикология.doc
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  1. Der deutsche Wortschatz

Unter dem WS wird der materielle verkörperte Teil der Sprache verstanden, der in Form von Lexemen manifestiert ist.

Man unterscheidet folgende Aspekte derWSbetrachtung:

  • der Umfang des WS

  • der zeitliche Aspekt( aus diachronischer Sicht)

  • der internationale Aspekt

  • der territoriale Aspekt

  • der soziale Aspekt

Das Lexikon einer Sprache ist ein offenes System, das durch neue Wörter und das Altwerden von Lexemen ständigen Veränderungen unterliegt. Bei der Feststellung des Umfangs stellt sich die frage, ob alle Wortbildungen, Wortformen und Fachwörter einbezogen werden sollen. Ohne die Fachwörter und morphologischen Wortformen nimmt man 300 000 – 500 000 deutscher Wörter an. Mit Fachwörtern – über 5 Mln. Das hat mit der Komposition zu tun. Die Durchschnittsprecher beherrschen aktiv 6000 – 10 000 Wörter. Die wichtigste Frage bei der Feststellung der Wortmenge ist die Benutzungshäufigkeit der einzelnen Wörter, weil diese für die Ableitung vom Grundwortschatz relevant ist. Grundwortschatz ist Basis von Laxemen, die für alle bekannt sind. Die Frage der Ergliederung des GWS ist strittig. Kriterien: Bekanntheit, Frequenz, Angehörigkeit zu einem Redeteil. GWSe können unterschiedlichen Zwecken dienen, z. B.: Fremdspracheunterricht, Grundschuldidaktik, Wörterbücherstellung.

  1. Archaismen und Neologismen.

Die Gründe des Altwerdens:

  • Verschwinden der Erscheinungen

  • Gesellschaftliche, politische Entwicklung

  • Sprachtabu

Klassifikation von Lenkowa:

  1. Begriffsarchaismen = Historismen

  2. Bedeutungsarchaismen ( die Zunge)

  3. Formarchaismen (ward)

Klassifikation von Rosen:

  1. semantische Archaismen( Minne – Liebe)

  2. Historismen

  3. Lautlich-morphologische Archaismen

Die Gründe des Neuerscheinens – Entwicklung

Arten der Neologismen von Rosen:

  1. Neuwörter(absolut – 5%)

  2. Neubedeutungen(15%)

  3. Neuprägungen(neue Kombinationen aus den schon vorhandenen Lexemen – 80%).

  1. Soziale Gliederung des deutschen ws.

In dieser Hinsicht gebraucht man das Wort Varietät, Soziolekt. Die Kriterien für die Ausgliederung eine Soziolektes: Alter, Geschlecht, berufliche Tätigkeit (Zugehörigkeit zur Religion, Hobby, die Größe des Einkommens.

Jugendsprache: schöpferische Abwandlung der Standartlexik(anbagern), Benutzen provokanter Lexeme, Vulgarismen, Tabu-Wörter, häufiger Gebrauch von Intensitätsadverbien(ultracool), Vorliebe für Empfindungs-und Lautwörter, viele verschiedene Gruss- und Anredeformen.

Seniorensprache – ältere Generation. Berufslexik: Termini, Halbtermini( Professionalismen), Fachjargonismen. Frauensprache: häufiger Gebrauch der abschwächenden Partikeln, Adverbien, Modalwerben, geringer Gebrauch der Vulgarismen.

  1. Internationaler Aspekt des deutschen ws.

Die Übername von Wörtern aus fremden Sprachen gibt es, seit die verschiedenen Volks-und Sprachgruppen in Kontakt gekommen sind. So können wir schon an der Wiege des germanischen zahlreiche Entlehnungen aus dem lateinischen und Keltischen feststellen.

Die Gründe:

  1. Kontakte der Völker

  2. Der Einfluß der Völker auf einander

  3. Mode

Arten von Entlehnungen:

Fremdwörter werden dadurch charakterisiert, dass sie unverändert in eine andere Sprache übernommen werden.

Merkmale der FW:

  • fremde Phoneme(Garage)

  • fremde grapheme

  • graphem-phonem Beziehung(team)

  • Graphemkombination(Zivilkourage)

  • Fremde Akzentuierung

  • Fremde Flexionsmarker( s in Pl)

  • Fremde Wortbildungsmorpheme(ismus)

Lehnwörter sind weitend der deutschen Sprache angepasst( Römer) oder völlig inkorporiert (Schippan). Z. B.: Telephon

Lehnprägungen sind Wörter, die nach fremdem Bildungsmodellen gebildet sind(Untehaltungsgeschäft – showbusiness, feuern – entlassen).

Internationalismen sind Wörter, die sich ursprünglich auf Gegenstände außerhalb der betreffenden nationalsprachlichen welt beziehen und durch einen internationalen Kulturaustausch allgemein bekannt wurden. (Halloween).