- •1. Lesen Sie den Text vor. Suchen Sie Sätze, die die Hauptgedanken des Textes wiedergeben. Dem Menschen den Weg beleuchten
- •2. Beantworten Sie Fragen zum Text.
- •4. Lesen Sie den Text vor. Suchen Sie Sätze, die die Hauptgedanken des Textes wiedergeben. Wie wir lesen
- •5. Welche Tipps passen zu Ihren Problemen? Markieren Sie. Tipps für Lese-Profis
- •6. Diskutieren Sie zu dritt. Welche Probleme haben Sie beim Lesen? Wie finden Sie die Tipps? Kennen Sie weitere Tipps?
- •7. Was lesen Sie wie? Warum? Markieren Sie.
- •8. Lesen Sie den Text vor. Suchen Sie Sätze, die die Hauptgedanken des Textes wiedergeben. Die Gedanken zum Thema „Bücher,die ich lese"
- •9. Lesen Sie den Text vor. Suchen Sie Sätze, die die Hauptgedanken des Textes wiedergeben. Welche Rolle spielt Literatur im Leben der Jugendlichen?
- •10. Lesen Sie den Text vor. Suchen Sie Sätze, die die Hauptgedanken des Textes wiedergeben. Lesen
- •Bibliotheken
- •In der Bibliothek
- •An der Ausleihe
- •Das nibelungenlied
- •Die Schwänke
- •Eulenspiegel will fliegen
- •Till Eulenspiegel als Wunderdoktor
- •Das Sonett
- •11. Lesen Sie den Text vor. Suchen Sie Sätze, die die Hauptgedanken des Textes wiedergeben. Wichtige Perioden in der Entwicklung der deutschen Literatur Aufklärung.
- •Sturm und Drang.
- •Klassik
- •Romantik
- •12. Kommentieren Sie.
- •13. Schreiben Sie einen Aufsatz zu einem der folgenden Themen.
- •14. Lesen Sie den Text vor. Suchen Sie Sätze, die die Hauptgedanken des Textes wiedergeben. Hervorragende deutsche schriftsteller gotthold ephraim lessing
- •15. Lesen Sie die Fabel von e. Lessing! Stellen Sie fest, welche moralische These ihr zugrunde liegt!
- •Der tanzbär
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- •Nobelpreis für g. Grass
Günter Grass kinderlied
Wer lacht hier, hat gelacht?
Hier hat sich's ausgelacht.
Wer hier lacht, macht Verdacht,
dass er aus Gründen lacht.
Wer weint hier, hat geweint?
Hier wird nicht mehr geweint.
Wer hier weint, der auch meint,
dass er aus Gründen weint.
Wer spricht hier, spricht und schweigt?
Wer schweigt, wird angezeigt.
Wer hier spricht, hat verschwiegen,
wo seine Gründe liegen.
Wer spielt hier, spielt im Sand?
Wer spielt, muss an die Wand,
hat sich beim Spiel die Hand
gründlich verspielt, verbrannt.
Wer stirbt hier, ist gestorben?
Wer stirbt, ist abgeworben.
Wer hier stirbt, unverdorben
Ist ohne Grund verstorben.
Nobelpreis für g. Grass
Der letzte Nobelpreis für Literatur in diesem Jahrhundert geht an Günter Grass "weil er in munterschwarzen Fabeln das vergessene Gesicht der Geschichte gezeichnet hat", so die Erklärung der Schwedischen Akademie. Auf keines seiner Bücher passt diese Beschreibung besser als auf den Roman, für den Grass es zuerst und vor allem zu Weltruhm gebracht hat: "Die Blechtrommel". Genau vor 40 Jahren ist das Buch erschienen. In ihm beschwor Grass das Verleugnete der jüngsten deutschen Geschichte herauf, brach provokant und sprachgewaltig ein in die heimelige Betriebsamkeit der deutschen Wirtschaftswunderjahre. Ein Streiter, ein Aufklärer ist Grass auch nach dem Erfolg der Blechtrommel geblieben, in der Literatur wie im Leben. Ein unbequemer linker Intellektueller, der mit seiner politischen Meinung nicht hinter dem Berg hält und dafür Bewunderung und Prügel einsteckte. Genauso wie für alle seine späteren Bücher, in denen die Kritik immer vergebens nach der Kraft des Erstlings suchte. Dennoch sind alle Grass-Werke Bestseller geworden – von "Katz und Maus" (1961) über "Der Butt" (1977) und "Die Rättin" (1986) bis zu "Ein weites Feld" (1995) – ist die deutsche Zeitgeschichte Thema. In seinem neusten Buch "Mein Jahrhundert" lässt Grass jedes Jahr mit einer Geschichte Revue passieren: 1959 ist dem Auftakt des jungen Schriftstellers mit der "Blechtrommel" gewidmet; für 1999 hätte die Krönung seiner Laufbahn stehen können, der Nobelpreis. Aber als die Nachricht im September kam, stand "Mein Jahrhundert" schon in den Bestsellerlisten.
