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Специальный немецкий язык. Практикум.doc
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01.04.2025
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Aufgaben zur Konversation:

  1. Überlegen Sie:

  • Was sagen Leute einander beim ersten Kontakt? Welche Grußformeln gebraucht man?

  • Wie benimmt man sich beim ersten Treffen? (Gesten, Mimik)

  • Welche Rolle spielen Visitenkarten beim ersten Kontakt in der Privat- und Geschäftskommunikation?

  1. Betrachten Sie die Visitenkarten von der Abbildung 1 und machen Sie folgende Übungen:

  1. Analysieren Sie die Visitenkarten, beantworten Sie dabei die Fragen:

  • Wem gehört jede Karte? (private Person/ Firma)

  • Welche Informationen enthält sie? (private/ dienstliche)

  • Wie ist das Design der Visitenkarte? Wie charakterisiert es den Besitzer/ die Besitzerin? Welche Rolle spielt es?

  • Wodurch unterscheidet sich jede Visitenkarte von den anderen?

  • Welche Visitenkarte gefällt Ihnen am besten? Warum?

  • Versuchen Sie die gegebenen Karten in Farbe vorzustellen. Fantasieren Sie, wie sie aussehen würden und erzählen Sie, welche Farben nach ihrer Meinung hier besonders gut passen würden.

  1. Wiederholen Sie, wie die wichtigsten Bestandteile einer Visitenkarte heißen, und finden Sie diese in den Visitenkarten:

der Firmenname, der Titel, die Funktion, die Privatadresse, der Wohnort, die Telefonnummer, die Faxnummer, die E-Mail-Adresse, die Vorwahl, der Vornahme, der Firmenname, das Firmenlogo, die Geschäftsadresse, die Straße, der Firmensitz, die Postleitzahl, die Internet-Adresse, die Hausnummer

  1. Erzählen Sie über die Personen oder die Firmen, denen die Visitenkarten gehören. Gebrauchen Sie die Vokabeln aus der Übung B, beginnen Sie so:

Diese Visitenkarte gehört…

Der Herr/ die Dame/ die Firma heißt…

Er/ sie arbeitet bei Firma…

Seine/ ihre Telefonnummer ist…

Seine/ ihre Funktion ist…

Er/ sie wohnt in…

Seine/ Ihre E-Mail-Adresse ist…

  1. Finden Sie irgendwelche russischsprachige Visitenkarte und vergleichen Sie diese mit den deutschen (nach Aufbau, Design, Inhalten).

  1. Zeichnen Sie eine Visitenkarte: Gebrauchen Sie die Daten einer realen Person und gestalten Sie eine Visitenkarte nach allen Regeln. Präsentieren Sie danach Ihre Visitenkarte der Gruppe.

Abbildung 1: Visitenkarten

TestDaF-Training: Leseverstehen: Der erste Eindruck

Wie macht man einen guten ersten Eindruck beim Kunden? Wer grüßt wen zuerst? Wann übergibt man Visitenkarten? Das Anwenden einiger Regeln gibt einem die nötige Sicherheit, sich auf dem gesellschaftlichen Parkett zu bewegen. Denn wer im Geschäft die Benimmregeln beherrscht, ist klar im Vorteil.

Jede Begegnung beginnt mit einem Gruß. Bleibt es bei einem kurzen Zunicken oder begrüßt man sich per Handschlag? Ab und zu ist jeder von uns unsicher, ob er in der jeweiligen Situation richtig gehandelt hat:

- Grundsätzlich grüßt der zuerst, der einen Raum betritt. Dies gilt im täglichen privaten Umgang, wie auch im Geschäftsleben. Beispiele sind: Fahrstuhl, Wartezimmer, Besprechungsräume oder am Abend die Sauna.

- Im Berufsleben ist es üblich, dass der Rangniedere den Ranghöheren grüßt. Treffen sich Geschäftsführer und Angestellter auf dem Flur, grüßt der Angestellte den Geschäftsführer zuerst. Im Zweifel grüßt der, der jemanden zuerst erblickt.

- Ein Gruß sollte möglichst mit den gleichen Worten entgegnet werden. Es klingt eher belehrend, wenn auf ein süddeutsches „Grüß Gott“ mit „Guten Tag“ geantwortet wird oder auf einen „Guten Morgen“ ein „Guter Tag“ gewünscht wird.

Visitenkarten waren schon in der viktorianischen Zeit bekannt. Damals gab der Besucher dem Butler die Karte, welche auf einem Silbertablett zum Gastgeber getragen wurde. So konnte der Diener den Gast fehlerfrei bei seinen Herrschaften anmelden und gab die Karte anschließend dem Gast zurück.

Bei Geschäftsbesuchen gibt man am besten die Visitenkarte zunächst am Empfang ab. Das vereinfacht die Anmeldung und das Ausfüllen von Besucherausweisen. Namen werden richtig ausgesprochen und eine Anmeldung beim Sekretariat bringt keine Verwirrung. Nach diesem Prozedere bekommt man meist die Karte zurück, da ein Empfang wenig damit anfangen kann.

Visitenkarten werden auch heute noch zu Beginn eines Besuchs oder Gesprächs ausgetauscht. Der Gast gibt seine Karte zuerst. Erst danach ist die gastgebende Person dran. Hier ist der Blickkontakt wichtig, wenn die Karte übergeben wird. Eine Visitenkarte sollte auf jeden Fall auch aufmerksam nach der Übergabe gelesen werden. Denn hier verstecken sich wichtige Informationen wie Adelstitel oder akademische Titel, die bei der Anrede auf jeden Fall mit genannt werden müssen.

Es gilt als unhöflich, eine Visitenkarte ungelesen wegzustecken. In Gruppen erhält zuerst die oder der Ranghöchste die Visitenkarte. Ist eine Hierarchie nicht erkennbar, werden die Visitenkarten der Reihe nach verteilt. Die Karten dürfen auf dem Besprechungstisch liegen bleiben. Am besten in der Reihenfolge, wie die jeweiligen Personen auch sitzen, sodass man die Namen auch zuordnen kann. Keiner verlangt, dass man sich zehn Namen auf einmal merken kann.

Die Aufbewahrung von Visitenkarten gelingt am besten in dafür vorgesehenen Etuis. So bleiben die Karten in ansprechender Form.

(Aus: http://www.korrekt.de/sites/default/files/downloads/begruessung1.pdf).

Entscheiden Sie sich bei jedem Satz für „ja“, „nein“ oder „Text sagt dazu nichts“:

Markieren Sie die richtige Antwort

Ja

Nein

Text sagt dazu nichts

  1. Die Etikette-Regeln helfen uns im Gesellschaftsleben.

  1. Jeder von uns ist immer unsicher, wie er in der jeweiligen Situation den anderen grüßen soll.

  1. Sowie im privaten Umgang, als auch im Geschäftsleben soll man die Visitenkarten unbedingt immer bei sich haben.

  1. Auf dem Flur sollen der Geschäftsführer und der Angestellte einander nicht die Hand geben.

  1. Man darf nicht mit gleichen Worten die Begrüßung entgegnen.

  1. Das Vorhandensein einer Visitenkarte vereinfacht das Ausfüllen eines Besucherausweises.

  1. Man soll die Visitenkarten am Anfang des Treffens austauschen.

  1. Es ist unhöflich, die ungelesenen Visitenkarten sofort zu verstecken.

  1. Jeder soll ein Visitenkartenetui haben, um die Karten gut aufbewahren zu können.

  1. Nach einer Visitenkarte schließt man, was für ein Mensch deren Besitzer ist.