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Übersetzungstheorie auf deutsch).doc
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  • Grundrichtungen in der Übersetzungswissenschaft

  • Allgemeine Sprachwissenschaft

Die meisten Termini hat die Übersetzungswissenschaft der allgemeinen Sprachwissenschaft entnommen. Die Übersetzungswissenschaft fußt auf allgemeiner Sprachwissenschaft.

  • Die Struktursprachwissenschaft

Innerhalb dieser Struktursprachwissenschaft macht man die Anstrengungen für die Schaffung der automatischen Translation. Die sowjetischen Sprachwissenschaftler I.I. Rewsin und W.J. Rosenzweig haben das Buch „Основы общего и машинного перевода“ geschrieben. Dieses Buch konnte damals ein großes Ansehen erregen. Aber der Nachteil dieser Theorie bestand darin, dass die Maschine (EDVA) die extralinguistischen Faktoren nicht sehen konnte.

EDVA (elektronische Datenverarbeitungsanlage) – ЭВМ

Der Übergang von einem System der Zeichen zum anderen wird innerhalb des Übersetzungsprozesses vollzogen. Es ist unter jeder lexikalischen Einheit ein Zeichen.

  • Die Semiotik

Sie befasst sich mit Untersuchung der Zeichensysteme, mit Eigenschaften dieser Zeichensysteme.

Man hat versucht, die Verbindungen zwischen linguistischen und extralinguistischen Faktoren zu vergleichen.

  • Die generative Grammatik

Die generative Grammatik ermöglicht mit speziellen Termini die grammatischen Aspekte zu beschreiben.

Der Autor ist der Engländer Chomsky. Zu Grunde seiner Idee liegt die Vorstellung über die Sprache als einen funktional-tüchtigen Mechanismus. Dieser Mechanismus sei fähig, durch eine bestimmte Anzahl der Regeln eine große Unmenge der grammatischen Aussagen entstehen zu lassen.

  • Die Komponentenanalyse

Unter der Komponentenanalyse versteht man solche Methode der Textanalyse, die die Bestandteile der Wortbedeutungen oder semantischen Komponenten hervorheben. Die Komponentenanalyse ermöglicht viel tiefer die semantische Wortstruktur zu analysieren und die Verhältnisse, Verbindungen zwischen Bedeutungen des Wortes zu ermitteln. Aus der Kmponentenanalyse resultieren die lexikalischen Informationen.

  • Was kann Übersetzen alles bedeuten?

Übersetzen ist übersetzen, traducere navem. Wer nun, zur seefahrt aufgelegt, ein Schiff bemannen und mit vollem segel an das gestade jenseits führen kann, musz dennoch landen, wo andrer boden ist und andre luft streicht. (Jacob Grimm in Störig 1963)3

Erkenntnispotential der Metapher

a) Übersetzen ist ein Abenteuer mit ungenauem Ausgangb) Übersetzen ist eine komplexe Tätigkeitc) Übersetzen hängt von vielen Faktoren ab, nicht alle kontrolliert mand) entscheidend ist das Ergebnis des Prozesses ("landen")e) der Zieltext ist anders als der Ausgangstext

Eine Übersetzung ist die adäquate interlinguale Umsetzung ausgangs sprachlichen Materials unter Einhaltung zielsprachlicher Syntax, Lexik, und stilistischer Normen, eine Umsetzung, deren Adäquatheit von der Kompetenz des Übersetzers bestimmt wird und unter Einfluß performativer Prozesse, psychologischer Strukturierungsmechanismen und Erfahrungen des Übersetzers sowie situationeller Komponenten steht. (Königs 1979: 9)(4).

  • wichig für die spezifische Natur der Übersetzung ist die funktionale Ausrichtung des Übersetzens (wozu, für wen, zu welchem Zweck übersetzt man?)

  • je in Abhängigkeit von herrschenden Textauffassung haben sich uterschiedliche Übersetzungstypen herausgebildet - jeder Typ gibt eine dezidierte Antwort auf die Frage: was ist Übersetzen?

  • im Prozeß der Herstellung einer Übersetzung unterscheidet man auf unterschiedlichen Stufen ebenfalls verschiedene Typen von Übersetzungen: Rohübersetzung, Arbeitsübersetzung, kommentierte Übersetzung etc.

Übersetzungstyp

Verfahrensweise

Funktion

Interlinearübersetzung

Wort-für Wort-Übersetzung, die Struktur der Ausgangssprache wird sichtbar gemacht, Zieltext nur zusammen mit Ausgangstext verständlich

Erschließung einer unbekannten Sprache, Zwischenstrukturen bei anderen Übersetzungstypen (Bibelübersetzung)

wörtliche Übersetzung

zielsprachenadäquate Übersetzung, Textsorten/Texttypenadäquanz werden vernachlässigt, Zieltext ist zwar sprachlich verständlich, nicht aber Sinn und Funktion (nur bei Vergleich mit Ausgangstext)

Grammatikübung im Unterricht, kontrastive Linguistik

philologische Übersetzung

vollständige Erklärung des Textes ohne Rücksicht auf zielsprachliche Äquivalenz, es geht darum, die Semantik, Syntax und Pragmatik des Ausgangstextes möglichst erschöpfend zu explizieren

Übersetzung im Dienste geisteswissenschaftlicher Auslegung (Ideengeschichte), Explikation von Sprache und Kultur des Ausgangstextes

kommunikative Übersetzung

Berücksichtigung des situationellen, soziokulturellen Kontexts der Zielgemeinschaft

Erfüllung aller kommunikativen Normen eines Textes

bearbeitende Übersetzung

bewußte Veränderung des Ausgangstextes aus verschiedensten Gründen (meist aus Gründen der inhaltlichen, intentionalen Adaptation, nicht aber aus übersetzungstechnischen Gründen), Ausgangstext ist lediglich Rohmaterial

Anpassung eines (Ausgangs-)Textes an die Bedürfnisse eines speziellen Leserkreises (Erwachsenenliteratur für Kinder, Fachliteratur für Laien)

Übersetzungstypen nach Reiß (1995)

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