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Das Europa-Haus in Irkutsk
Europa ist ein Kontinent westlich …(1) Asien und nördlich …(2) Afrika, das weiß jedes Kind. Und Europa ist eine wirtschaftliche und politische Union, das wissen auch die meisten. Und eine griechische Göttin, das wissen vielleicht schon nicht mehr alle. Aber was macht Europa …(3) Irkutsk? Es war einmal geplant, in Irkutsk eine richtige Vertretung europäischer Institutionen einzurichten, …(4) einem Haus, in dem alle Kontakte …(5) Irkutsk und verschiedenen europäischen Partnern zusammenlaufen sollten. Das Europa-Haus wurde …(6) Juni 1999 eröffnet und zwar …(7) starker Unterstützung …(8) die russisch-deutsche Gesellschaft in Pforzheim. Es liegt nicht weit …(9) Busbahnhof an der ul. Engelsa und ist kaum zu verfehlen. Es befindet sich nämlich in einem wunderschönen Holzhaus. Alle zwei Wochen kann jeder, der Interesse hat, … (10) Europa-Haus einen Vortrag …(11) einem europäischen Thema hören. Hier arbeiten Lektoren der Robert Bosch Stiftung. Sie laden ein …(12) den deutschen Klub. Jeden Donnerstag kann man hier deutsche Lieder singen, deutsche Filme anschauen oder ab und zu auch deutsche Feste feiern. Und natürlich nach Herzenslust deutsch sprechen. Also, Europa ist ein Stückchen näher gerückt.
(Vitamin de 16/2003)
2. Finden Sie die Sätze mit den Modalverben aus dem Text heraus und übersetzen Sie sie.
3. Antworten Sie auf die Fragen.
1. Wo liegt Irkutsk? 2. Was für eine Stadt ist Irkutsk? 3. Was bedeutet der Name „Europa“? 4. Wie nennt man Vertretung europäischer Institutionen in Irkutsk? 5. Welche Aktivitäten des deutschen Klubs sind Ihnen bekannt? 6. Beschreiben Sie den Weg zum Europa-Haus!
Teil II
1. Lesen Sie den Text.
Schulweg
Lukas, 14 Jahre, ärgert sich. Heute Morgen ist der Bus besonders voll. „Sonst fahre ich immer mit dem, der zehn Minuten später kommt“, sagte er. „Der ist länger und ich bekomme meistens einen Sitzplatz“. Der Bus fährt direkt vor dem Haus los, in dem Lukas wohnt. „Märkisches Viertel“ heißt die Gegend. Sie liegt im Norden Berlins. Vor 40 Jahren entstand die Siedlung als größtes Wohnungsbauprojekt Deutschlands. Das „Märkische Viertel“ besteht aus Hochhäusern, Grünflächen und Geschäften.
Lukas, in Berlin geboren, ist mit seinen Eltern vor zwei Jahren dorthin gezogen. Vorher hat die Familie einige Zeit in einer kleinen Stadt in Baden-Württemberg gewohnt. „Ich war froh, wieder nach Berlin zurück zu kommen“, sagt Lukas. Auch wenn Lukas jetzt jeden Tag einen langen Weg zu seiner Schule hat. Erst einmal 20 Minuten, in denen Lukas im Bus stehen muss. Dann 15 Minuten in einem Doppeldecker-Bus nur für Schüler. Diesmal hat Lukas einen Sitzplatz.
Alle Schüler im Bus haben dasselbe Ziel: die Insel Scharfenberg im Tegeler See mitten im Berlin. Scharfenberg besteht aus vielen Bäumen, mehreren Unterrichtsgebäuden, einer Gärtnerei, einem Bauernhof und einem Schilfufer, das unter Naturschutz steht und nicht betreten werden darf. 80 Schüler wohnen auf der Insel im Internat, 340 kommen jeden Tag aus der Stadt zum Unterricht.
Der Bus fährt durch den Tegeler Forst und hält schließlich am Strandbad Tegel. Ungefähr 300 Meter geht es dann noch zu Fuß über einen Teerweg. An dessen Ende wartet schon die Fähre. Zwischen Festland und Schulinsel liegen nur 100 Meter. Bis zum anderen Ufer dauert es darum keine zwei Minuten. Alle 15 Minuten fährt die Fähre zwischen Festland und Insel hin und her. Außerdem liegen auf jeder Seite neben der Anlegestelle für die Fähre Ruderboote. Die stehen den Schülern zur freien Verfügung: Wer möchte, nimmt sich ein Boot und rudert los.
(JUMA 1/2005)
2. Bringen Sie die Sätze in die logische Reihenfolge.
a. Der Bus fährt direkt vor dem Haus los, in dem Lukas wohnt.
b. Der Bus fährt durch den Tegeler Forst und hält am Strandbad Tegel.
c. 15 Minuten fährt Lukas mit einem Doppeldecker-Bus.
d. Bis zum anderen Ufer fährt die Fähre keine zwei Minuten.
e. Lukas geht zu Fuß über einen Teerweg.
f. Lukas hat jeden Tag einen langen Weg zu seiner Schule.
g. Alle Schüler im Bus haben dasselbe Ziel: die Insel Scharfenberg.
h. Manchmal nehmen sich die Schüler Ruderboote.
3. Transformieren Sie in die Vergangenheit (Perfekt).
1. Der Bus ist voll. 2. Lukas ärgert sich. 3. Die Siedlung entsteht als größtes Wohnungsbauprojekt. 4. Seine Familie zieht dorthin. 5. Lukas hat einen langen Weg zu seiner Schule. 6. Die Schüler kommen jeden Tag aus der Stadt zum Unterricht. 7. Der Bus hält am Strandbad. 8. Neben der Anlegestelle liegen Ruderboote. 9. Lukas nimmt sich ein Boot und rudert los. 10. Die Gegend steht unter Naturschutz.
4. Formulieren Sie:
Erlaubnis /Verbot
1. Ты можешь занять сидячее место. 2. Нельзя входить в природоохранную зону. 3. Твоей семье разрешается вернуться в Берлин. 4. Некоторые ученики имеют право жить на острове в интернате. 5. Рядом с пристанью можно парковать автомобили.
Möglichkeit
1. Автобус может придти на 10 минут позже. 2. Имеется возможность переехать в Берлин. 3. Лукас может поехать на двухэтажном автобусе для учащихся. 4. По этой дороге можно пройти пешком. 5. Мальчик умеет грести.
Notwendigkeit
1. Тебе не надо злиться. 2. Автомобиль должен отъехать прямо от моего дома. 3. Новый квартал должен состоять из высотных домов, зелёных насаждений и магазинов. 4. Мальчик вынужден стоять в автобусе. 5. Дети должны приезжать из города на занятия каждый день.
5. Übersetzen Sie die Satzreihen.
1. Лукас едет на длинном автобусе, иначе он не займёт сидячее место. 2. Семья жила в маленьком городке, затем она переехала в Берлин. 3. Лукасу далеко до школы, поэтому он едет 20 минут на автобусе. 4. Школа находится на острове, несмотря на это дети из города приезжают на занятия каждый день. 5. Мы хотели доехать до пристани, но автобус остановился у магазина. 6. Школьникам разрешается брать лодки или они должны ехать на пароме? 7. Некоторые дети живут на острове в интернате, так как они не хотят ездить каждый день туда-сюда. 8. Берег, заросший камышами, является природоохранной зоной, всё же по нему можно ходить. 9. Дети идут пешком примерно 300 метров, а паром уже ждёт их. 10. Рядом с пристанью находятся лодки, но ученикам не разрешается их брать.
6. Beschreiben Sie Ihren Weg zur Uni.
Teil III
1. Lesen Sie den Text.
Daheim hatte mein Freund Fred W. mir den Weg zur Botschaft beschrieben: Kommst du nach Wien rein, musst du auf dem Gürtel bleiben, am Westbahnhof die Mariahilfer rechts hoch bis Schönbrunn, noch ein Stück an der Wien entlang, dann links ab zum Hietzinger Markt, Auhofstraße … und dort ist’s irgendwo eine Nebengasse.
Das hört sich nicht sehr aufregend an. In den Stunden nach Mitternacht wäre dieser Beschreibung wohl auch ganz gemütlich zu folgen gewesen. Doch ich erreichte die Donau nachmittags gegen vier … und geriet – in ein Chaos.
Den Absprung von der Prager Straße auf die zum Gürtel führende neue Autobahnbrücke bei Floridsdorf, die auf meinem Stadtplan gar nicht eingezeichnet war, schaffte ich gezwungenermaßen, denn mein Auto war in einen vieradrigen Blechstrom fest eingeschlossen. Der besagte Gürtel ist eine autobahnähnlich ausgebaute Umgehungsstraße um die inneren Stadtbezirke, eine Art zweiter und weiterer Ring. Er wird naturgemäß von vielen Ausfallstraßen gekreuzt. Und an jeder dieser Kreuzungen hängen Ampeln.
Mit mehr Glück als Können erreichte ich die Botschaft, konnte dort erste Informationsgespräche führen und bekam auch ein Zimmer vermittelt. Eine Stunde später begann ich als Fußgänger meinen ersten Stadtbummel. Ich wollte „Atmosphäre schmecken“. Dies ist eine Methode, die sich schon auf vielen Reisen bewährt hat: Komme ich in eine mir noch nicht vertraute Stadt, streife ich gern an den ersten Tagen plan- und ziellos umher. Ohne durch Erläuterungen amtlicher Führer gestört oder durch Kommentare einheimischer Freunde beeinflusst zu werden, bummele ich durch Hauptstraßen und Gassen, betrachte Kinoreklamen und Schaufensterauslagen, blicke in Restaurants und Bars hinein, bleibe da und dort einmal sitzen und trinke etwas Landesübliches, kaufe mir Lokalzeitungen und fahre mit Straßenbahnen und Autobussen. Ich beobachte dabei das Verhalten der Menschen und versuche auch mit dem oder jenem ins Gespräch zu kommen.
Vom Hietzing wollte ich mit der S-Bahn bis zum Karlsplatz fahren, weil dort, das hatte ich aus dem Stadtplan herausgelesen, der günstigste Ausgangspunkt sein musste für einen Bummel durch die City von Wien, die von Ring und Donaukanal begrenzte innere Stadt.
(K. Schmidt „Über Wien nach Österreich“)
2. Bilden Sie das Perfekt von den fett gedruckten Verben.
3. Deuten Sie das Wort „die S-Bahn“.
4. Füllen Sie die Lücken aus.
1. der Weg (wozu?) … Botschaft 2. (wo?) …Westbahnhof bleiben 3. (wann?) Stunden nach Mitternacht 4. (wohin?) Chaos geraten 5. (wo?) Stadtplan eingezeichnet sein 6. (wohin?) Strom eingeschlossen sein 7. (worum?) inneren Stadtbezirke 8. (wovon?) vielen Straßen gekreuzt werden 9. (wo?) Kreuzungen hängen 10. (wohin?) nicht vertraute Stadt kommen 11. (wann?) ersten Tagen umherstreifen 12. (wodurch?) Hauptstraßen und Gassen bummeln 13. (wohin?) Restaurants und Bars hineingucken 14. (womit?) Straßenbahnen und Autobussen fahren
5. Antworten Sie auf die Fragen.
1. Was machen Sie, wenn Sie in eine Ihnen noch nicht vertraute Stadt kommen? Brauchen Sie einen Stadtplan? 2. Streifen Sie gern plan- und ziellos in der Stadt umher? 3. Haben Sie Ihre eigene Methode für die Orientierung in einer fremden Stadt? 4. Was ziehen Sie vor: eine Stadtrundfahrt mit Erläuterungen amtlicher Führer oder einen Spaziergang mit Kommentaren einheimischer Freunde? 5. Was verstehen Sie unter einem Stadtbummel? Wie bummeln Sie gewöhnlich durch die Stadt? 6. Was ist der günstigste Ausgangspunkt für einen Bummel durch das Zentrum von Irkutsk? 7. Von welchen Straßen wird die Irkutsker Lenin-Straße gekreuzt? Hängen die Ampeln an jeder Kreuzung? 8. Erklären Sie einem Fremden den Weg zur ISLU! Fangen Sie so an: Kommen Sie nach Irkutsk rein, müssen Sie …
