Relativsätze
7. Bilden Sie Relativsätze. Der Hauptsatz wird jeweils beibehalten.
Beispiel: Gibt es einen Schriftsteller, ...? (besonders schätzen)
Gibt es einen Schriftsteller, den Sie besonders schätzen?
Bücher
1. Gibt es einen Schriftsteller,...?
a) sich schon oft ärgern über / Perf.; b) mehr Publikumsresonanz wünschen; c) sich intensiv auseinandersetzen, mit \ Perf.; d) ablehnen; e) schon mal persönlich begegnen / Perf.; f) allen anderen Schriftstellern vorziehen.
2. Gibt es eine Schriftstellerin,...?
a) viele Leser wünschen; b) nicht ganz verstehen; c) schwärmen für; d) viel lesen von / Perf.;
e) besonders interessant finden; f) den Nobelpreis geben / Konj. II.
3. Gibt es ein Buch, ...?
a) zur Lektüre besonders empfehlen können; b) nichts halten von; c) sich gut erinnern an;
d) beeindruckt sein von; e) wichtige Einsichten zu verdanken haben; f) besonders schätzen.
4. Haben Sie in Büchern schon mal Ideen gefunden, ...?
a) sofort zustimmen / Perf.; b) sich distanzieren von / Perf.; c) widersprechen müssen / Prät.; d) lächeln müssen über / Prät.; e) bei Ihnen ein Aha-Erlebnis auslösen / Perf.; f) nichts abgewinnen können / Prät..
5. Gibt es einen Autor, ...?
a) vor seinem schriftstellerischen Können Respekt haben; b) die Dichterlesungen des Autors gern besuchen; c) seinem großartigen Werk internationale Verbreitung wünschen; d) sich seinem erfrischenden Humor nicht entziehen können; e) sein großer Bekanntheitsgrad nicht überraschen;
f) über das Werk des Autors mit anderen viel diskutieren / Perf. .
6. Gibt es eine Autorin, ...?
a) ihrer angekündigten Veröffentlichung mit Neugier entgegensehen; b) an das Talent dieser Autorin glauben; c) an ihren Büchern hängen; d) ihren witzigen Thesen zustimmen; e) sich mit den Büchern der Autorin lange befassen / Perf.; f) ihrem bewundernswerten Verhalten nacheifern wollen / Prät.
8. Bilden Sie Relativsätze.
Kennen Sie diese Schriftsteller?
Kennen Sie Heinrich von Kleist? (Ihm war das Leben eine große Last.)
Kennen Sie Hugo von Hofmannsthal? (Seine Sprache grenzt an Sprachmagie.)
Kennen Sie Thomas Mann? (Sein Bruder Heinrich war ebenfalls ein großer Schriftsteller.)
Kennen Sie Gottfried Keller? (Ihn interessierte die soziale Wirklichkeit seiner Zeit.)
Kennen Sie Annette von Droste-Hülshoff? (Sie hinterließ der Nachwelt schöne Naturgedichte.)
Kennen Sie Joseph von Eichendorff? (Seine bekanntesten Gedichte werden heute als Volkslieder gesungen.)
Kennen Sie Arthur Schnitzler? (Ihn faszinierte die Wiener Gesellschaft der Jahrhundertwende.)
Kennen Sie Schiller? (Aus seinen Dramen wird heute in Deutschland am häufigsten zitiert.)
Kennen Sie Stefan Zweig? (Die Nationalsozialisten trieben ihn ins Exil und in den Selbstmord.)
Kennen Sie Bertolt Brecht? (Ihm gelangen im Exil die besten Dramen.)
Kennen Sie E.T.A. Hoffmann? (In seinem literarischen Werk verschwimmen die Grenzen zwischen Phantasie und Realität.)
Kennen Sie Else Lasker-Schüler? (Von ihren wunderschönen Liebesgedichten werden die Leser verzaubert.)
Kennen Sie Günter Grass? (Seine Kindheitserlebnisse fließen sehr stark in sein literarisches Werk ein.)
Kennen Sie Jean Paul? (Sein Humor und seine groteske Phantasie machen ihn zu einem der größten deutschsprachigen Dichter.)
Kennen Sie Goethe? (Von seinem Jugendroman „Die Leiden des jungen Werther" war Napoleon begeistert.)
9. Setzen Sie Relativpronomen und, soweit notwendig, Demonstrativpronomen ein.
Der strenge Literaturkritiker M.
... sich anmaßt, Autoren zu kritisieren, ... muss selbst viel lesen. ... der Literaturkritiker M. mangelndes Talent vorwirft, ... hat es als Schriftsteller schwer. ... er nicht mag, ... setzt er hart zu. ... er für schlecht hält, ... entgeht seiner beißenden Kritik nicht. ... er kritisiert, ... kann er großen Schaden zufügen. ... er den literarischen Rang aberkennen möchte, ... bekämpft er in den Medien. ... er von einer Veröffentlichung abrät, ... sollte seinem Rat folgen. ... dem Kritiker widerspricht, ... entzieht er sein Wohlwollen. Aber ... er lobt, ... darf auf Erfolg hoffen. ... er favorisiert, ... wird in kurzer Zeit bekannt.
... sich der Kritiker interessiert, ... setzt er sich ein. ... die Kompetenz des Kritikers bezweifelt, ... täuscht sich.
10. Bilden Sie Sätze mit Wer... , (der).
Kontaktpflege
1. Jemand ist schlecht organisiert. Er hat für nichts Zeit. 2. Jemand geht keine Kompromisse ein. Er setzt Freundschaften aufs Spiel. 3. Es gelingt ihm nicht, Freundschaften zu schließen. Er ist wirklich zu bedauern. 4. Jemand will Freunde gewinnen. Er muss sich um andere Menschen bemühen. 5. Jemand war als Kind kontaktarm. Es gelingt ihm später nur schwer, Freunde zu finden. 6. Jemand hilft anderen gerne. Ihm wird auch geholfen. 7. Jede Hilfeleistung ist ihm zu viel. Über fehlende Unterstützung von anderen braucht er sich nicht zu wundern. 8. Das kleinste Geschenk ist ihm zu teuer. Er ist ein Geizhals. 9. Jemand gönnt anderen nichts. Er ist ganz einfach ein Egoist. 10. Jemand gerät in Not. Er merkt schnell, ob er echte Freunde hat.
11. Bilden Sie Relativsätze.
a)
In dem Sachbuch steht manches,...
1) es interessiert die Leser brennend;
2) in der Öffentlichkeit wird darüber heftig diskutiert;
3) über seine Hintergründe bestand bisher Unklarheit;
4) manchem muss man zustimmen;
5) andere Argumente verblassen daneben;
6) einige Bürgerinitiativen setzen sich schon lange dafür ein;
7) es sollte unbedingt bald in die Tat umgesetzt werden;
8) die Politiker müssen darauf reagieren.
b)
1. Schaffenskrisen sind das Schlimmste, ... (Schriftstellern kann es passieren.)
2. Aufgeschlossene Verleger, Kritiker und Leser sind das Wichtigste, ... (Autoren brauchen es.)
3. Erwartungen von Verlegern, Kritikern und Lesern sind nicht das Einzige, ... (Schriftsteller müssen sich ihm stellen.)
4. Einen Bestseller zu schreiben ist das Höchste,... (Davon träumen Schriftsteller.)
5. Stilgefühl ist das Mindeste, ... (Man kann es von einem Autor verlangen.)
6. Ein Verkaufserfolg ist nicht das Einzige, ... (Man kann Schriftsteller dazu beglückwünschen.)
7. Ein schlechtes Buch zu verreißen ist das Beste, ... (Kritiker können es tun.)
12. Setzen Sie Relativpronomen bzw. Relativadverbien ein.
In Büchern steht vieles, ...
1) ... man nichts anfangen kann. 2) ... Wichtigkeit zweifelhaft ist. 3). ... keinem Kritiker erwähnenswert erscheint. 3) ... Logik man nur schwer nachvollziehen kann. 4) ... man ablehnend gegenübersteht.
5) ... man nicht Ja sagen kann. 6) ... man nicht unwidersprochen lassen kann. 7) ... man energisch entgegentreten sollte. 8) ... gründlicher nachgedacht werden müsste. 9) ... in einer Neuauflage korrigiert werden sollte.
13. Verbinden Sie die Sätze durch Relativpronomen bzw. Relativadverbien.
Ein erfolgreiches Sachbuch
1. Ein Kritiker hat ein gerade erschienenes Sachbuch sehr positiv besprochen. Darüber hat sich der Autor natürlich gefreut. 2. Auch in Fachkreisen wurde das Buch sehr gelobt. Damit hatte der Autor nicht unbedingt gerechnet. 3. Besonders hervorgehoben wurden die hervorragenden Analysen des Buches. Das ist berechtigt. 4. Der Autor hat lange an dem Sachbuch gearbeitet. Das wundert bei dem komplexen Thema niemanden. 5. Das Buch verkaufte sich sehr gut. Dadurch kam der Verlag aus den roten Zahlen. 6. Das Autorenhonorar fiel hoch aus. Dagegen hatte der Autor nichts einzuwenden.
7. Dem Autor wird eine glänzende Karriere vorhergesagt. Das könnte durchaus eintreffen. 8. Der Autor plant weitere Sachbücher. Dabei hat er die volle Unterstützung seines Verlages.
14. Verbinden Sie die Sätze durch Relativpronomen, Relativadverbien und, falls notwendig, durch Demonstrativpronomen.
Christoph Kolumbus und Amerika
1. Jemand denkt an Entdeckungsreisen. Ihm fällt sofort Christoph Kolumbus ein. 2. Christoph Kolumbus wurde 1451 geboren. Seine Familie stammt aus Genua. 3. Christoph Kolumbus ist einer der bekanntesten Seefahrer. Kolumbus gelang die Überquerung des Atlantiks. 4. Christoph Kolumbus entdeckte Amerika. Er suchte eigentlich einen Seeweg nach Indien. 5. Ostasien war für die Europäer wegen des Gewürzhandels interessant. Kolumbus wollte nach Ostasien fahren. 6. Die Wikinger hatten vermutlich schon vor Kolumbus Amerika entdeckt. Das wusste man damals aber nicht. 7. Kolumbus beabsichtigte in westlicher Richtung nach Ostasien zu fahren. Dafür fand er zunächst keine Geldgeber.
8. Kolumbus wandte sich an das spanische Königshaus. Er wohnte damals in Spanien. 9. Im Jahre 1492 unterzeichnete Kolumbus den Vertrag über die Expedition nach Asien. Er hatte die spanischen Könige zu dieser Expedition überredet. 10. Im selben Jahr startete er seine Expedition. Er erhielt für diese Expedition von den spanischen Königen drei Schiffe. 11. Kolumbus hatte auch ein finanzielles Interesse an dem Gelingen der Expedition. Laut Vertrag sollte ihm ein Zehntel aller zu erwartenden Gewinne gehören. 12. Jemand sieht Schiffe aus der damaligen Zeit. Ihm erscheinen sie unglaublich klein. 13. Jedes zehnte Schiff erlitt Schiffbruch. Das machte die Schifffahrt gefährlich. 14. Auf seiner ersten Fahrt entdeckte Kolumbus nicht Amerika, sondern die Inseln San Salvador, Kuba und Haiti. Auf den Inseln gründete er spanische Kolonien. 15. Kolumbus glaubte bis zu seinem Tod Indien gefunden zu haben. Seine dritte Expedition führte ihn an die Küste Südamerikas. 16. Von seiner vierten Fahrt kehrte er krank nach Spanien zurück. Er starb vergessen in Spanien. 17. Kolumbus hat einen neuen Kontinent zwischen Europa und Asien entdeckt. Mit der Existenz des Kontinents hatte er nicht gerechnet. 18. Um Kolumbus entstanden bald Geschichten aller Art. In diesen Geschichten wurde er idealisiert. 19. Im Jahre 1992 wollten die Europäer die Entdeckung Amerikas feiern. Das führte zu Protesten besonders in Südamerika. 20.Über die Entdeckungen der Europäer sind in den letzten Jahren viele Bücher erschienen. In den Büchern wird die Geschichte des europäischen und überseeischen Kulturkontakts kritisch beurteilt.
15. Bilden Sie Relativsätze.
Beispiel: An der Ecke stand eine Frau. Sie wirkte sehr nervös.
An der Ecke stand eine Frau, die sehr nervös wirkte.
a)
Robert steuerte einen uralten Wagen (Auto, Limousine).
1. Sieben Mädchen saßen darin. 2. Die Motorhaube des Wagens war mit Blümchen bemalt. 3. Alle Kinder wollten sich hineinsetzen. 3. Über die Herkunft des Wagens wusste niemand Bescheid. 4. Das sah sehr lustig aus.
b)
Auf dem Fest traf Claudia Leute.
1. Einige Leute kannte sie schon. 2. Sie hätte sich gerne mit ihnen unterhalten. 3. Sie wunderte sich über ihr Benehmen. 4. Claudia war neugierig auf sie.
c)
Der Angeklagte (e Angeklagte; Verhaftete, PL) soll mehrere Diebstähle begangen haben.
1. Die Morgenzeitungen berichten über seine Verhaftung. 2. Die Polizei kam ihm zufällig auf die Spur.
3. Seine Eltern besitzen eine Bekleidungsfirma. 4. Er führte ein unauffälliges Leben.
d)
In Margarinien gibt es erstklassige Hochschulen.
1. Über 300000 Studenten studieren an diesen Hochschulen. 2. Zwei davon sind über 300 Jahre alt. 3. Der Staat stellt für sie umfangreiche Mittel bereit 4. An ihren Instituten lehren mehrere Nobelpreisträger.
e)
Der Ingenieur stellte einen Apparat / ein Gerät / eine Maschine vor.
1. Seine /... Entwicklung kostete etwa eine halbe Million Mark. 2. Man kann damit auch Kunststoffe bearbeiten. 3. Die Fachwelt hatte schon auf diesen Apparat /... /... gewartet. 4. An seiner/... baldigen Verwendung ist Firma Wötzli interessiert.
f)
Bücher, ..., dürfen nicht entliehen werden.
1. Es gibt nur ein Exemplar davon. 2. Auf ihrem Einband ist ein roter Punkt. 3. Wir haben keinen Ersatz dafür. 4. d) Viele Studenten sind darauf angewiesen. 5. Ihr Erscheinungsjahr liegt vor 1920.
