- •Neuerscheinungen auf dem deutschen Buchmarkt 2012-01 (Deutsche Literatur)
- •Sachgruppe 830 Deutsche Literatur
- •Isbn 978-3-936738-96-4 (Pp. : eur 18.90 (de))
- •Isbn 978-3-492-05357-0 ( Pp. : eur 16.99 (de), eur 17.50 (at), sfr 25.90 (freier Pr.))
- •Isbn 978-3-938045-57-2 (Gb. : ca. Eur 29.95 (de), ca. Eur 30.80 (at), ca. Sfr 43.50 (freier Pr.))
- •Isbn 978-3-86337-005-3 (Gb. : ca. Eur 19.90 (de), ca. Eur 20.50 (at), ca. Sfr 28.90 (freier Pr.))
- •Isbn 978-3-608-50211-4 (Gb. : ca. Eur 19.95 (de), ca. Sfr 29.90 (freier Pr.))
- •Isbn 978-3-10-010236-2 (Gb. : eur 17.95 (de), sfr 27.50 (freier Pr.))
- •Isbn 978-3-89425-667-8 (Pp. : eur 19.99 (de), eur 20.60 (at), sfr 28.90 (freier Pr.))
- •Isbn 978-3-86754-200-5 (kart. : eur 11.00 (de), eur 11.40 (at), sfr 19.50 (freier Pr.))
- •Isbn 978-3-902497-89-5 (Gb. : ca. Eur 24.00 (de), ca. Eur 24.00 (at), ca. Sfr 34.90 (freier Pr.))
- •Isbn 978-3-421-04524-9 (Gb. : eur 14.99 (de), eur 15.50 (at), sfr 24.90 (freier Pr.))
- •Isbn 978-3-570-10073-8 (Gb. : eur 19.99 (de), eur 20.60 (at), sfr 30.90 (freier Pr.))
- •Isbn 978-3-630-87361-9 (Gb. : ca. Eur 18.99 (de), ca. Eur 19.60 (at), ca. Sfr 29.90 (freier Pr.))
- •Isbn 978-3-608-50305-0 (Gb. : eur 17.95 (de), sfr 26.90 (freier Pr.))
- •Isbn 978-3-8044-1957-5 (kart. : eur 7.90 (de), eur 8.20 (at), sfr 12.50 (freier Pr.))
- •Isbn 978-3-423-14025-6 (Pb. : eur 9.90 (de), eur 10.20 (at), sfr 15.90 (freier Pr.))
- •Isbn 978-3-502-15132-6 (Pp. : eur 18.95 (de), sfr 28.90 (freier Pr.))
- •Isbn 978-3-8044-1936-0 (kart. : eur 7.90 (de), eur 8.20 (at), sfr 12.50 (freier Pr.))
- •Isbn 978-3-86280-010-0 (Gb. : ca. Eur 19.90 (de))
- •Isbn 978-3-570-10111-7 (Pp. : eur 16.00 (de), eur 16.50 (at), sfr 25.90 (freier Pr.))
- •Isbn 978-3-455-40348-0 (Gb. : eur 18.00 (de), eur 18.50 (at), sfr 28.90 (freier Pr.))
- •Isbn 978-3-534-23774-6 (Pb. : eur 14.90 (de))
- •Isbn 978-3-570-58030-1 (Pp. : eur 16.99 (de), eur 17.50 (at), sfr 26.90 (freier Pr.))
- •Isbn 978-3-8252-3340-2 (kt: eur 9.90)
- •Isbn 978-3-8252-3538-3 (Pb. : eur 19.90 (de), eur 20.50 (at), sfr 28.90 (freier Pr.))
- •Isbn 978-3-86971-040-2 (Gb. : eur 24.99 (de), eur 25.70 (at), sfr 35.90 (freier Pr.))
- •Isbn 978-3-902534-50-7 (Gb. : eur 19.80 (de), eur 19.80 (at))
- •Isbn 978-3-518-42137-6 (pb. : ca. Eur 13.80, ca. Eur 14.20 (at), ca. Sfr 24.70 (freier Pr.))
- •Isbn 978-3-86930-359-8 (Leinen. : eur 19.90 (de))
Isbn 978-3-455-40348-0 (Gb. : eur 18.00 (de), eur 18.50 (at), sfr 28.90 (freier Pr.))
Rezension: Der Autor ist neben seiner Tätigkeit als Verleger und Herausgeber einiger Tageszeitungen auch als Autor bekannt (vgl. "Reise zu Lena", BA 7/09. In diesem Roman ist der 42-jährige Karl die Hauptperson. Er führt eine glückliche Ehe mit seiner über alles geliebten bildschönen Ehefrau Marie. Das Paar hat 2 liebe Töchterchen. Karl hat Karriere in seiner Bank gemacht, indem er in den Vorstand aufgestiegen ist. Das Leben läuft wie es laufen muss, alles geht glatt und ohne Umwege ... bis eines Tages völlig unerwartet der seit 13 Jahren verschwundene Vater von Karl auftaucht. Es gelingt dem alten Mann, sich überzeugend als der liebe Schwiegervater und Opa bei Marie und den Mädchen einzuschmeicheln. Karl ist jedoch nicht gut auf seinen Vater zu sprechen. Warum bringt er, der sich früher nie um Karl kümmerte, nun Unruhe in sein Leben? Dem Autor gelingt es, seinen Roman auf eine sehr menschliche, aber beunruhigende Ebene zwischen Fiktion und Realität, zwischen Traum und Betrug zu heben. Geeignet für fortgeschrittene Leser mit Gefühl für Absurditäten.
Rezension: http://www.perlentaucher.de/buch/37448.html
Rezension: http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=16207
SWB-ID: 347086020
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Nietzsche, Friedrich: Gedichte · Dithyramben [Tonträger] / Gelesen von Peter Matić und Chris Pichler, ausführlich kommentiert von Wolfram Groddeck, mit Klaviermusik von Nietzsche. - 1. Aufl.. - Kilchberg : Sinus Verlag, 2011. - 2 CDs (ca. 157 Min) + Booklet, 156 Seiten, mit vollständigem Text und Kommentar
ISBN 978-3-905721-90-4 (ca. EUR 34.80, CHF 39.50)
INHALT: Hier können wir eine andere Seite des großen Philosophen Friedrich Nietzsche entdecken. Die des vielseitigen Dichters. Neben Auszügen aus „Also sprach Zarathustra“ hören wir Verse, die von leicht dahingeworfenen, hintergründig-witzigen Sprüchen, über schwermütige Lyrik bis hin zu pathetischen Dithyramben reichen. Vorgetragen werden sie mit Intuition und Verstand von Peter Matić und Chris Pichler. 3. Platz hr2-Hörbuchbestenliste vom Dezember 2011.
SWB-ID: 355588404
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Der Tod [Tonträger] / Karl Obermayr; Herbert Regele; Franz Xaver Kroetz ... lesen, singen, schreiben über den Tod. Konzept, Zsstellung und Text: Andreas Koll .... - München : Trikont, 2011. - 1 CD ; 12 cm + Booklet ([20] S.) (Stimmen Bayerns)
EAN 4015698041521 (EUR 17.95)
INHALT: Eine einzigartige Enzyklopädie der bayerischen Seele. Gedichte, Kurzgeschichten, Essays, Musik, Songs und Sketche, Radiofeatures, Soundcollagen, Film-Tonspuren und O-Töne. "Auch wenn er weder die Erinnerung an die großen Stimmen noch die Liebe zu bezwingen vermag, ist der Tod doch unausweichlich. Georg Ringsgwandl erinnert uns nochmal daran, dass wir nix mitnehma können. Volksschauspieler Gustl Bayrhammer, für Generationen von Kindern als Meister Eder ein stimmliches Stück Heimat, weiß: Hund samma scho. Auch beschäftigt mit dem Sensenmann: Gerhard Polt, Hans Söllner oder Dr. Döblingers geschmackvolles Kasperltheater. »Ich möcht mich mal richtig in der Sprache darenna« sagte Herbert Achternbusch. Aufs angenehmste darenna kann man sich in den beiden nun vorliegenden Sammlungen von Stimmen Bayerns. Das gilt sicher für Bayern, Zuagroaste oder auch sonstige, an der Seele der Bayern interessierte Menschen gleichermaßen. Wir können uns auf weitere CDs in der Reihe freuen. Angekündigt sind unter anderem: Die Freiheit, Der Rauch und das Verbrechen. Stimmig!" (titel-magazin.de).
Rezension: http://www.titel-magazin.de/artikel/16/9366/va-stimmen-bayerns-der-tod.html
Rezension: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1468085/
SWB-ID: 352827173
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Oberndörfer, Ralf: Kleine Biester : Kriminalroman / Rob Alef. - 1. Aufl.. - Berlin : Rotbuch-Verl., 2011. - 348 S. ; 21 cm (Rotbuch-Krimi)
ISBN 978-3-86789-136-3 (kart. : EUR 14.95 (DE), ca. EUR 15.40 (AT), ca. sfr 23.50 (freier Pr.))
INHALT: "In Rob Alefs bissigem Krimi "Kleine Biester" müssen Grundschüler wegen eines Konkurrenzkampfes um die beste Schule sterben. Alef nimmt die so fortschrittlich anmutende Gesellschaft der gut verdienenden, ökologisch korrekten Berliner Szeneviertel aufs Korn... Ein einfacher Kriminalroman ist Rob Alef für sein Sittenbild eines durchgeknallten Sozialdarwinismus zu wenig, ein Schuss Phantastik muss sein, damit niemand auf die Idee kommt, man habe es bei "Kleine Biester" mit biederem Realismus zu tun. Nichts wäre falscher" (dradio.de).
Rezension: Wie zuletzt in "Das magische Jahr " (BA 7/08) ermitteln auch in R. Alefs neuestem Kriminalroman Hauptkommissar Pachulke und seine Kollegin Xenia Yolantha Zabriskie in einem brisanten Fall. In Berlin-Kreuzberg werden mehrere Kinder ermordet, allesamt Kandidaten für den Übertritt auf das renommierte Rosenhof-Gymnasium. Dort sind die Aufnahmebedingungen streng. Weniger begabte Kinder, die keine Forschungsinteressen oder außergewöhnlichen Talente nachweisen können, kommen gar nicht erst auf die Warteliste. Verschafft hier etwa jemand dem eigenen Sprössling einen Wettbewerbsvorteil? Oder ist es gar ein Kind, das bereit ist, für bessere Bildungschancen zum Mörder zu werden? Alefs Darstellung der überehrgeizigen Eltern ist nur wenig überspitzt. Dass der Kampf um Karrierechancen heutzutage schon im Kindergarten absurde Formen annimmt, ist bereits Teil der Realität. Der Autor nimmt die gesellschaftlichen Auswüchse satirisch aufs Korn und lässt seinen surrealen Krimi am Ende in einem packenden Showdown ins Fantastische gleiten. Ein ungewöhnliches Buch, das den Leser oft zum Lachen bringt. Empfehlenswert.
Rezension: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1611083/
Rezension: http://culturmag.de/rubriken/buecher/rob-alef-kleine-biester/39887
Rezension: http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=16264
SWB-ID: 353590053
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Ostermaier, Albert: Schwarze Sonne scheine [Tonträger] / Gelesen von Albert Ostermaier. Musik von Hans Platzgumer. Regie: Wolfgang Stockmann. - Gekürzte Lesung. - [S.l.] : Griot Hörbuch-Verl., 2011. - 5 CDs (365 Min.)
ISBN 978-3-941234-32-1 (EUR 29.80)
INHALT: "Ein junger Mann erfährt von einer Ärztin, er leide an einer tödlichen Krankheit und habe nur noch wenige Monate zu leben. Nur sie könne ihn eventuell retten. Dafür muss er sich komplett in ihre Hände begeben. Kann er ihr trauen? Aus dieser Situation entwickelt sich eine gedankliche und emotionale Achterbahnfahrt. Lesung und Musik gehen in dieser spannenden Inszenierung eine perfekte Symbiose ein" (5. Platz der hr2-Hörbuchbestenliste vom Januar 2012).
SWB-ID: 352837195
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Petersdorff, Dirk von: Literaturgeschichte der Bundesrepublik Deutschland : von 1945 bis zur Gegenwart. - Orig.-Ausg.. - München : Beck, 2011. - 128 S. (Beck'sche Reihe ; 2733 : C. H. Beck Wissen)
ISBN 978-3-406-62231-1 (Pb. : ca. EUR 8.95 (DE), ca. sfr 14.50 (freier Pr.))
Rezension: Die deutsche Literatur nach 1945 nimmt im Deutschunterricht wie im Germanistik-Studium einen Vorzugsplatz ein. Überblicksdarstellungen, die den einzelnen Autoren und Texten ihren literarhistorischen Ort zuweisen, sind allerdings leider immer noch rar gesät. Auch die kompakte kleine Literaturgeschichte des Jenaer Germanisten Dirk von Petersdorff füllt nur bedingt diese Lücke, da sie sich auf die Bundesrepublik beschränkt und damit die Literatur der DDR ebenso ausgrenzt wie die Literatur Österreichs und der deutschsprachigen Schweiz. Die kleine Literaturgeschichte überzeugt allerdings in dem selbst gesetzten Rahmen durch sehr genaue Analysen der jeweils als exemplarisch ausgewählten Texte, durch eine durchdachte und plausible Binnengliederung und ausgewogene Wertungen. Als Einstieg und als Erstinformation zu den Autoren für Studenten ebenso wie für Schüler der Sekundarstufe II nützlich und empfehlenswert. Vor J. Egyptien (ID 10/06) und auch zusätzlich zu dem rundum empfehlenswerten Standardwerk Ralf Schnells (zuletzt in 2. Auflage der Neuausgabe 2003; hier zuletzt BA 7/94) breit empfohlen. (2 A,S)
SWB-ID: 339644524
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Ploog, Jürgen: Unterwegssein ist alles : Tagebuch Berlin- New York. - Orig.-Ausg., 1. Aufl.. - Aachen ; Zürich : (SIC)-Literaturverl., 2011. - 151 S. : Ill. ; 21 cm
ISBN 978-3-9813587-0-4 (Pp. : EUR 19.00 (DE))
INHALT: Jürgen Ploog, Jahrgang 1935, ist einer der Autoren, die Popliteratur schon machten, als Goetz und Konsorten noch in Windeln umherkrochen. Viele Jahre arbeitete er als Pilot der Lufthansa, war sein Leben lang auf Reisen, schrieb nebenher zahlreiche Bücher und war Mitbegründer der legendären Zeitschrift Gasolin 23 (zusammen mit Jörg Fauser und Carl Weissner). Mit zwei Texten Ploogs, zusammengefasst in einem Band, begibt sich jetzt der neue Verlag [sic] aufs Rollfeld und startet unter dem Namen „Fettecke“ sein Programm für „experimentell-provokative Arbeiten“ mit Anknüpfungspunkten zur Beatliteratur. "Wie viele von Ploogs Texten, ist auch dieses Tagebuch nicht primär dem Verständnis seiner Leser preisgegeben. Das Augenmerk liegt nicht darauf, eine Geschichte in Wörtern zu erzählen, einer Logik oder Chronologie folgend, sondern darauf, die Verwandlung von Sprache in Bilder zu ermöglichen bzw. zu gewährleisten – sehen und zeigen, was dem Auge entgeht. Wer die zärtliche Gewalt wahrnimmt, mit der Jürgen Ploog zu schreiben vermag, der mag sich wundern, dass der kommerzielle Durchbruch sich bei Jürgen Ploog auch nach zwei Dutzend Büchern und zahlreichen Herausgeberschaften (u.a. die legendäre "Gasolin 23", gemeinsam mit Jörg Fauser und Bukowski-Übersetzer Carl Weissner) noch nicht eingestellt hat – und er wird wohl auch nicht mehr kommen; keine seitenlangen Porträts in ZEIT und WELT, keine hochdotierten Preise. Ploog, der die Lektüre von Kerouacs "On the Road" als Initialzündung für sein eigenes Schreiben benennt, ist und bleibt für Spezialisten, und eben denen ist er präsent" (www.satt.org).
Rezension: http://culturmag.de/rubriken/buecher/jurgen-ploog-unterwegssein-ist-allestagebuch-berlin-new-york/34665
Rezension: http://www.satt.org/literatur/11_12_ploog.html
Interview: http://www.titel-magazin.de/artikel/167/9354/interview-mit-jürgen-ploog.html
SWB-ID: 354680366
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Poladjan, Katerina: In einer Nacht, woanders : Roman. - 1. Aufl.. - Berlin : Rowohlt, 2011. - 172 S. ; 205 mm x 125 mm
ISBN 978-3-87134-717-7 (Gb. : EUR 16.95 (DE), EUR 17.50 (AT), sfr 25.90 (freier Pr.))
INHALT: Beinah schon hatte Mascha ihre Kindheit in Russland vergessen, da reißt ein Anruf sie in die Vergangenheit zurück: Die junge Frau soll das Haus ihrer verstorbenen Großmutter verkaufen, das Haus ihres Kindheitsglücks, aus dem sie vertrieben wurde, als ihre Eltern die Sowjetunion verließen. Längst hat das graue Berliner Leben Maschas Erinnerungen verschüttet und auch die Rätsel ihrer Familie: Was trieb die schöne, lebensuntüchtige Mutter damals fort? Warum ließ der Vater sie im Westen so bald im Stich? Und was wurde wirklich aus Maschas geliebter Großmutter Tamara, einer Raumfahrtingenieurin mit höchsten Verbindungen? Überstürzt bricht Mascha auf ins winterliche Russland. Was als Fahrt in eine fremd gewordene Welt beginnt, wird zu einer Reise in die Kindheit, zu einer Flucht, zur Möglichkeit eines anderen Lebens. "Es mag ein eigentümlicher Hintersinn in der Klangnähe der Worte Sterben, Erben und Verderben liegen, denn so ein Erbe fördert zuweilen dunkle, höchst unliebsame Details der Familiengeschichte zutage. Ein beliebtes Sujet für Krimis und Psychothriller. Als solcher lässt sich das packende Romandebüt Katerina Poladjans lesen. Auf nicht einmal zweihundert Seiten entfaltet sich eine drei Frauengenerationen erfassende Familientragödie, die einem Schauer über den Rücken jagt... Die 1971 in Moskau geborene Katerina Poladjan kam wie die Protagonistin ihres Romans als Kind mit den Eltern - auch ihr Vater ist Künstler - nach Deutschland. Heute lebt sie in Berlin. Nach einem Studium der Kulturwissenschaften und einer Schauspielausbildung arbeitete sie für Funk, Theater und Fernsehen. Die Erfahrung der Bühne mag dazu beigetragen haben, dass mit Worten im Buch ziemlich sorg- und sparsam umgegangen wird, kein Punkt, kein Komma, kein Satz scheinen zu viel, und selbst die, die da sind, wirken zuweilen wie Hieroglyphen des Schweigens" (FAZ).
Rezension: http://www.perlentaucher.de/buch/37652.html
SWB-ID: 346606918
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Razumovsky, Dorothea: Babuljas Glück. - 1. Aufl.. - Frankfurt am Main : Weissbooks, 2011. - 154 S. : Ill. ; 140 mm x 210 mm
ISBN 978-3-86337-010-7 (Gb. : ca. EUR 18.90 (DE), ca. EUR 19.50 (AT), ca. sfr 27.50 (freier Pr.))
Rezension: Der 16-jährige Russlanddeutsche Wowa kommt bereits im Roman "Letzte Liebe" der Autorin vor (BA 12/09), wo er die Professorenwitwe im Altersheim regelmäßig besuchte. Jetzt macht diese sich im fortgeschrittenen Alter per Flugzeug fast heimlich nach Slawgorod im fernen Sibirien auf, um nach Wowa zu suchen. Wowas geliebte Großmutter ist inzwischen gestorben; sie war in ihrer Heimat verblieben, als die Familie nach Deutschland ausgesiedelt war. Vielleicht will die alte Dame selbst eine Babulja (Großmutter) werden? Sie ist jedenfalls sehr mutig und hat ein großes Ziel, das sie ansteuert. In Sibirien trifft sie etliche Deutsche, die dort heimisch geworden sind. Ob Wowa seinen größten Wunsch, ein Internet-Café zu betreiben, erreichen wird, muss sich zeigen. Als der Rückflug ansteht, ist sie gewiss, großzügige Gastfreundschaft gewonnen zu haben und keinem "unkontrollierbaren Schicksal ausgeliefert" zu sein. Charmant-humorvolle Geschichte, die alles routinehaft Gewohnte hinter sich lässt. Überall gut einstellbar.
Rezension: http://www.perlentaucher.de/buch/37439.html
SWB-ID: 346452171
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Surrealismus in der deutschsprachigen Literatur / hrsg. von Friederike Reents ... - Berlin [u.a.] : de Gruyter, 2009. - VII, 301 S. : Ill. (Spectrum Literaturwissenschaft ; 21)
ISBN 978-3-11-021366-9 (Geb.: EUR 99.95)
INHALT: Der Surrealismus hat als eine von Frankreich ausgehende Strömung europaweit in den bildenden Künsten und in der Literatur eine große Strahlkraft entwickelt. Als eine der bedeutendsten und folgenreichsten intellektuellen Bewegungen des 20. Jahrhunderts steht er nicht nur für die Loslösung von früheren ästhetischen Kategorien, sondern er befreite die Kunst von ihrem selbstzweckhaften Dasein. Inwieweit ist im literatur-, kunst- und theaterwissenschaftlichen, aber auch wissenschaftskritischen Sinne überhaupt von einem deutschsprachigen Surrealismus zu sprechen? Waren die zentralen surrealistischen Motive des Traums und des Fantastischen schon in der Romantik, im Expressionismus und im Dadaismus erschöpfend freigelegt, sodass es in Deutschland keiner surrealistischen Erweckung bedurfte? Oder hat die Literaturwissenschaft es bislang versäumt, eine solche Strömung zu verorten ‑ und wenn ja, aus welchen Gründen? "Ein Gespenst ist etwas, das gleichzeitig an- und abwesend ist. Es lässt sich nie direkt fassen, sondern nur durch die Spuren, die es hinterlässt, erahnen. Ähnlich verhält es sich mit dem Surrealismus in der deutschsprachigen Literatur. Im Grunde ist man sich einig, dass es dort nie etwas dem Surrealismus Vergleichbares gegeben habe. Dennoch herrschen Zweifel darüber, dass eine so bedeutende künstlerische Bewegung an der deutschsprachigen Literatur spurenlos vorbeigegangen sein soll. Der von Friederike Reents herausgegebene Tagungsband versucht diese Annahme kritisch zu hinterfragen... Auch wenn man sich an einigen Stellen wünschen würde, dass der Komplex „Surrealismus und deutschsprachige Literatur“ sowohl hinsichtlich der historischen Einordnung als auch stilistisch differenzierter behandelt würde als es in dem Tagungsband geschieht, leistet er der Wissenschaft dennoch einen großen Dienst. Er zeigt einmal mehr, dass es sich lohnt, in der Literaturwissenschaft die gängigen Fragestellungen zu erweitern und seinen Blick auf bislang unbeachtete Gebiete zu lenken" (literaturkritik.de).
Rezension: http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=16127
SWB-ID: 308922913
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Reinhäckel, Heide: Traumatische Texturen : Der 11. September in der deutschen Gegenwartsliteratur. - 1., Aufl.. - Bielefeld : transcript, 2011. - 264 S. ; 225 mm x 148 mm, 414 g (Lettre)
ISBN 978-3-8376-1953-9 (Pb. : ca. EUR 29.80 (DE), ca. EUR 30.70 (AT))
INHALT: Der 11. September gilt als epochale Zäsur, kulturelles Trauma und globales Medienereignis, das die Verknüpfung von Politik, Visualität und Geschichte verdeutlicht hat. Wie verhält sich die deutsche Gegenwartsliteratur angesichts der Medienkonkurrenz und der Inkommensurabilität dieses Ereignisses? Wie schreiben Autoren über die wirkmächtigen Bilderwelten und politischen Folgen der New Yorker Terroranschläge? Heide Reinhäckel untersucht in ihrem Buch die Literarisierungen des 11. September im Zeitraum 2001-2010 und analysiert die dabei zum Einsatz kommenden Themen und Textverfahren in der deutschen Gegenwartsliteratur. Sie liefert so – ein Jahrzehnt nach 9/11 – einen aktuellen Beitrag zur jüngsten deutschen Literaturgeschichte. Heide Reinhäckel, Literaturwissenschaftlerin und Journalistin, lebt und arbeitet in Berlin.
Leseprobe: http://www.transcript-verlag.de/ts1953/ts1953_1.pdf
SWB-ID: 356523063
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Reinshagen, Gerlind: Nachts : Roman. - 1. Aufl.. - Berlin : Suhrkamp, 2011. - 130 S.
ISBN 978-3-518-42247-2 (Gb. : ca. EUR 16.90 (DE), ca. EUR 17.40 (AT), ca. sfr 25.90 (freier Pr.))
Rezension: Als die Näherin Theresa eines Nachts die falsche Nummer wählt und mit einem wesentlich älteren Arzt, der gerade von seiner Schicht nach Hause gekommen ist, verbunden ist, ahnen beide noch nicht, dass dies nur der Auftakt zu einem Gespräch ist, das fast die ganze Nacht dauern soll und dem noch einige solche folgen werden. Beide nutzen die Anonymität gegenüber dem anderen, den sie nie sehen oder treffen werden, um sich ihr Leben zu erzählen. Vorwiegendes Gesprächsthema der beiden ist dabei der Tod. Allerdings schaffen es die junge Frau und der ältere Mann, von ihr nur Doktor genannt, nicht, ein wirkliches Gespräch zu führen. Vielmehr teilen sie sich nur anhand endlos scheinender Monologe mit, während der alternde Mann seine Zuhörerin erst gegen Ende des Buches bittet, von sich zu erzählen. Auch wenn es vor allem um die Angst vor dem Tod geht, herrscht in dem Buch ein eher leichter Ton vor. Der Text besteht beinahe ausschließlich aus den reinen Telefongesprächen, was den Zugang erleichtert. Deswegen eine etwas breitere Empfehlung als bei den anderen Werken der Autorin (vgl. zuletzt BA 8/00).
Rezension: http://www.perlentaucher.de/buch/37256.html
Rezension: http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=16184
SWB-ID: 346107938
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Richter, Steffen: Der Literaturbetrieb : eine Einführung; Texte, Märkte, Medien. - Darmstadt : Wiss. Buchges., 2011. - 144 S. : Ill., graph. Darst. (Einführung Germanistik) (Einführungen Germanistik)
