Übung 3. Falsch oder richtig:
1. 1994 wurde die Deutsche Bahn AG aus der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Reichsbahn gebildet.
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2. Die Deutsche Bahn AG ist seit den 90-er Jahren verstaatlicht.
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3. Die Deutsche Bahn dient fiir die Beförderung von Massengütem und den Personenverkehr.
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4. Es gibt in der BRD Strecken, auf denen Geschwindigkeiten von 350 km/h möglich sind.
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5. Das gut ausgebaute Netz von Bundesstraßen erlaubt einen Gütertransport ohne ümladung von Tür zu Tur.
Aufgabe 4
Land und Leute
Lesen Sie folgende Texte.
Text 1
Andere Länder - andere Sitten
Im Süden Europas sind die Zeitbegriffe etwas dehnbarer als z. B. in Deutschland. Das berühmte spanische „Manana" („Morgen") bedeutet zwar nicht gerade, das alles auf den nächsten Tag verschoben wird, doch die Verspätung von einer halben Stunde wundert in den Spanisch sprechenden Ländern (auch in Südamerika) niemanden. Man selber sollte daher zu einer Verabredung nie zu früh kommen, denn das wäre eine grobe Unhöflichkeit. Wichtig ist auch, die so genannte Siesta, die Mittagsruhe, die sich in den heißen Monaten bis vier Uhr nachmittags ausdehnen kann, nicht zu stören.
Da man in Italien, Spanien und in Portugal recht förmlich ist, sollte man sich vor einer Reise nach den Titeln erkundigen, die mögliche Kontaktpersonen haben. In den romanischen Ländern ist es enorm wichtig, die Geschäftspartner (auch die Damen) mit akademischem oder militärischem Titel anzureden. Titel werden übrigens auch in Österreich nach wie vor gern gehört. In allen südeuropäischen Staaten sind die Visitenkarten ein wichtiges Requisit zur gesellschaftlichen Verständigung. Wer nicht nur aus touristischen Gründen in Spanien, Portugal oder Italien einige Tage verbringen will, kann gar nicht genug Visitenkarten einstecken. Auch in den osteuropäischen Ländern bilden Visitenkarten ein Statussymbol und untermauern die Bedeutung ihrer Besitzer.
Wenn man die Landessprache nicht beherrscht, ist es ratsam, sich im Ausland den offiziellen Regeln anzupassen. Zum Beispiel gehört es in den Mittelmeerländern nicht zum guten Ton, als Frau tief dekolletiert, in Shorts, ohne Kopfbedeckung oder überhaupt nur dürftig bekleidet eine Kirche zu besichtigen.
In den romanischen und den meisten osteuropäischen Ländern werden in guter Gesellschaft (nicht in Touristenlokalen) sehr feine Tischmanieren eingehalten. In Frankreich beispielsweise ist es verpönt, sich
am Tisch mit einem Zahnstocher umständlich die Zähne zu reinigen. Reist man in die Türkei oder nach Griechenland, kann es passieren, dass das Essen nur lauwarm auf den Tisch kommt. Das liegt daran, dass man in der Türkei und in Griechenland nicht gewohnt ist, die Teller im Backofen oder auf Wärmeplatten vorzuwärmen. Außerdem wird dort nicht so heiß gegessen wie in anderen Ländern Europas, wo sehr heiß serviert wird.
Wohin man auch kommt, es ist immer ratsam, die Landessitten zu achten und nicht zu versuchen, seine eigenen Bräuche woanders einzuführen.
