Добавил:
Upload Опубликованный материал нарушает ваши авторские права? Сообщите нам.
Вуз: Предмет: Файл:
1 слайд.docx
Скачиваний:
13
Добавлен:
17.03.2016
Размер:
34.15 Кб
Скачать

11 Слайд

Kuppel

Die prächtige, 70 Meter hohe Kuppel lässt durch ihre mächtige und doch so strahlende Wirkung jeden Besucher beim Betreten des Domes andächtig verharren.

Die lichtdurchflutete Taube zeigt uns die Anwesenheit des Heiligen Geistes. Die Kuppelmosaiken stellen die Seligpreisungen aus der Bergpredigt dar. Jedes der berühmten Kuppelmosaiken ist 39 Quadratmeter groß und besteht aus über 500.000 Steinchen in ca. 2000 Farbschattierungen. Der damalige Direktor der Bauakademie Anton von Werner schuf die Vorlagen für die Mosaiken, die von den Firmen Puhl & Wagner und Odorico ausgeführt wurden. Die kriegsbedingten Zerstörungen schadeten den Mosaiken zunächst kaum, jedoch durch die offene Kuppel und die Witterungseinflüsse wurden sie größtenteils zerstört. So waren bei Beginn der Wiederherstellung des Domes 1975 sieben der acht Kuppelmosaiken unwiederbringlich verloren. Die Entwürfe von Werners hatten den Krieg überdauert und auf der Grundlage dieser Vorlagen konnte die toskanische Firma Ferrari & Bacci die Kuppelmosaiken nachbilden. Im Jahr 2002 wurde das letzte fertig gestellte Mosaik enthüllt und die Kuppel strahlt heute wieder in vollem Glanz.

 12 слайд

Tauf- und Traukirche

Gegenüber der Orgelempore befindet sich der Eingang zur Tauf- und Traukirche. Neben diesem Eingang stehen beeindruckende Prunksarkophage, die wohl letzten Arbeiten des bedeutenden Bildhauers Andreas Schlüter für den König.

 

Die Tauf- und Traukirche mit ihrem einfachen Tonnengewölbe hat eine ganz andere Ausstrahlung als die Predigtkirche. Eine feierliche und gleichzeitig intime Atmosphäre prägen diesen Raum.

Das Altarbild „Die Ausgießung des Heiligen Geistes“ wurde von Carl Begas d. Ä. im Auftrag seines Königs Friedrich Wilhelm III. im Jahre 1820 gemalt und zählt zu den bedeutendsten Kunstwerken im Dom.

Da der ursprünglich hier aufgestellte hölzerne Altar mit den reichen Schnitzereien verschollen ist, wurde in den 70er Jahren aus dem rötlichen Marmor der damals abgerissenen Denkmalskirche ein neuer Altar geschaffen.

 

Die Orgel wurde 1946 von der Potsdamer Firma Alexander Schuke hergestellt. Sie war das erste dort produzierte Instrument nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Schuke-Orgel stand zunächst in der Gruftkirche und wurde dann in die Tauf- und Traukirche verbracht.

13 Слайд

Kaiserliches Treppenhaus

Über das Kaiserliche Treppenhaus hatte das Herrscherpaar Zugang zur Tauf- und Traukirche und zur Kaiserloge in der Predigtkirche. Hier wurde von einer amerikanischen Firma auch ein Fahrstuhl eingebaut.

 

Die Ausstattung des Treppenhauses ist sehr prachtvoll. Neben verschiedenfarbigen Marmorarten wurde rotes Material (Unica) aus dem Lahngebiet verwendet, um eine betont farbenprächtige Anlage zu schaffen. Die Gipskapitelle der Säulen sind mit Kupfer überzogen. Kandelaber und Deckenkronen aus vergoldeter Bronze und die goldfarbene Verglasung von Türen und Oberlicht runden die Ausstattung ab.

Im oberen Geschoss dienen 13 Temperagemälde von Albert Hertel als Wand- und Deckenschmuck; sie zeigen Geschichten aus dem Leben Christi und Gleichnisse Jesu.