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ГУР ZF. Руководство по сервисному обслуживанию

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Ausbau / Einbau

5Ausbau der ZF-Servocom RAS

Achtung:

Sicherheitshinweise Abschnitt 2 beachten.

5.1Geberund Zentrierzylinder

SAnschlüsse und Einbaulage der Zylinder kennzeichnen.

SAnschlüsse und Befestigungen von Geberbzw. Zentrierzylinder lösen und Öl ablassen.

SPrüfmaß X und Y (siehe Abschnitt 6.1.2) abmessen und notieren.

5.2Hydrospeicher

SLeitungsverschraubung des Hydrospeichers lösen.

SBefestigung lösen und Hydrospeicher abnehmen.

6Einbau der ZF-Servocom RAS

6.1Geberund Zentrierzylinder

6.1.1 Zylinder auf Einbau vorbereiten

SKolbenstange in Mittelstellung schieben.

Werkzeug [3]

Werkzeug [4]

SWerkzeug auf Kolbenstange so aufsetzen, daß die Schräge der linken Seite (siehe Pfeilmarkierung auf Werkzeug) mit der Schräge des Kolbenstangenendes formschlüssig ist. Kolbenstange soweit verschieben bis das Werkzeug mit der rechten Seite (Werkzeug [3]) bzw. dem Absatz (Werkzeug [4] - siehe Strichmarkierung auf Werkzeug) an der Stirnfläche des Zylinders anliegt.

SGeberund Zentrierzylinder mit Öl befüllen.

ZF-Servocom RAS

9

Einbau

Ölsorte:

In der ZF-Servocom RAS (ohne ZF-Servocom-Lenkung) dürfen nur vom Fahrzeughersteller zugelassene Öle (z. B. Pentosin CHF 11S, ATF...) verwendet werden. Ein Mischen mit anderen Ölen ist unzulässig.

Achtung:

Beim Geberzylinder nur die in der Zylindermitte L1, L2 und L3 (siehe Abbildung Seite 6) angeordneten Anschlüsse mit o. g. Ölsorte befüllen.

Die außen angeordneten Anschlüsse L4 und L5 müssen mit der in der ZF-Servocom bzw. Vorderachslenkung verwendeten Ölsorte befüllt werden.

6.1.2 Einbauhinweise

SKugelgelenk auf Kolbenstange aufschrauben.

SPrüfmaß X und Y, wie bei der Demontage ermittelt, als Voreinstellung einstellen.

Achtung:

Prüfmaß X und Y für Mindesteinschraubtiefe beachten.

Prüfmaß X

Prüfmaß Y

Kolbenstange

Zylinderrohr

Prüfmaß X

Geberzylinder

Zentrierzylinder

(Kolbenstange)

 

 

 

 

 

Typ 8346

max. 13 mm

max. 31,5 mm

 

für 8346 974 163: max. 31,5 mm

 

 

 

 

Typ 8348/8347

max. 17,5 mm

max. 22 mm

 

 

 

Prüfmaß Y

Geberzylinder

Zentrierzylinder

(Zylinderrohr)

 

 

 

 

 

Typ 8346

max. 14 mm

max. 19 mm

 

 

 

Typ 8347

nicht einstellbar

max. 18 mm

 

 

 

10

ZF-Servocom RAS

 

Einbau

SAnlageflächen und Gewinde der Verschraubung von Kugelgelenk einölen.

SGelenkte Räder in exakte Geradeausfahrtstellung drehen.

SGeberund Zentrierzylinder so einbauen, daß die Leitungsanschlüsse nach oben zeigen.

SDas am Zylinderrohr befestigte Kugelgelenk am Rahmen (Geberzylinder) bzw. an der Achse (Zentrierzylinder) verschrauben und sichern. Falls der Sicherungssplint nicht eingesteckt werden kann muß die Kronenmutter weiter eingedreht werden. Anschließend mit Sicherungssplint sichern.

Achtung:

Sicherungsmuttern und “ENKO-Muttern” müssen immer durch Neue ersetzt werden.

Anziehdrehmoment: Klemmschelle: 40...50 Nm - mit Gleitmittel beschichtet

45...55 Nm - Gewinde und Anlageflächen geölt

Anziehdrehmoment:

Gewinde

Kronenmutter

“ENKO-Mutter”

 

 

(Mutter ohne Splint)

 

 

 

M20x1,5

220±10 Nm

 

 

 

 

M24x1,5

265±15 Nm

320±30 Nm

 

 

 

M27x1,5

 

340±30 Nm

 

 

 

M30x1,5

475±25 Nm

380±30 Nm

 

 

 

SKolbenstange, wie unter 6.1 beschrieben, in Mittelstellung schieben.

SGewinde und Anlagefläche einölen.

SDas mit der Kolbenstange verbundene Kugelgelenk durch Verdrehen in Radlenkhebel einpassen.

Achtung:

Prüfmaß X und Y beachten.

Klemmschelle und Kronenmutter anziehen (Anziehdrehmoment s. o.) und sichern.

SDichtkanten, Dichtflächen und Dichtungen der Anschlüsse auf Beschädigungen prüfen.

SAm Zylinder die Stutzen für die Druckanschlüsse gegenhalten.

SLeitungen öldicht anschließen (Anziehdrehmoment: 55...75 Nm).

SNach Einbau des Zentrierund Geberzylinders die Fahrwerksgeometrie neu vermessen und gegebenenfalls nachstellen.

6.2Hydrospeicher

SHydrospeicher in Leitungsverschraubung einsetzen und befestigen.

SLeitungsverschraubung (Ermeto GE) mit 80+10 Nm anziehen.

ZF-Servocom RAS

11

Gasbefüllung

7Gasbefüllung

S

Werkzeug [1] an Anschluß A2, wie in Abschnitt 4.2.2 beschrieben, anschließen.

 

Achtung:

 

 

Zur Gasbefüllung nur Stickstoff verwenden. Explosionsgefahr!

 

Nur Stickstoffflaschen mit Druckminderventil und Gassicherheitsventil verwenden.

S

Füllschlauch an Werkzeug [1] und Stickstoffflasche anschließen.

S

Druckminderventil auf 10+1 bar (siehe Hinweis auf

Spindel A

 

Seite 1) einstellen.

 

 

S

Absperrventil der Stickstoffflasche langsam öffnen.

Werkzeug [1]

S

Ventil B des Werkzeugs [1] öffnen.

Ventil B

SWenn Speicherdruck 10+1 bar (siehe Hinweis auf Seite 1) erreicht ist, Absperrventil der Flasche und Ventil B des Werkzeugs [1] schließen.

SNach 5 Minuten Wartezeit, in der ein Temperaturausgleich stattfindet, Speicherdruck nochmals überprüfen.

SWerkzeug [1] wie in Abschnitt 4.2.2 beschrieben, abbauen.

SVentil des Hydrospeichers, wie in Abschnitt 4.2.2 beschrieben, verschließen.

8Ölbefüllung

SÖlsorte:

In der ZF-Servocom RAS (ohne ZF-Servocom-Lenkung) dürfen nur vom Fahrzeughersteller zugelassene Öle (z. B. Pentosin CHF 11S, ATF...) verwendet werden. Ein Mischen mit anderen Ölen ist unzulässig.

SÖlmenge:

Für das Befüllen der kompletten ZF-Servocom RAS (ohne ZF-Servocom-Lenkung bzw. Vorderachslenkung) werden ca. 6 l benötigt.

SGeberzylinder in Mittenstellung bringen (siehe Abschnitt 6.1).

SAm Anschluß A1 Werkzeug [2] anschließen. Öltank des Werkzeugs [2] mit Öl (Ölsorte s. o.) befüllen um ein Einpumpen von Luft zu vermeiden.

SUm den Befüllund den nachfolgenden Entlüftungsvorgang zu erleichtern ist es sinnvoll einige Entlüfter der Leitungen L3, L1 und L2 (siehe Abbildung Seite 7) zu öffnen und bei Austreten von Öl wieder zu verschließen.

SSystemdruck durch Betätigen der Handpumpe auf 15+1 bar (siehe Hinweis auf Seite 1) erhöhen.

12

ZF-Servocom RAS

 

Entlüftung / Einstellwerte und Anziehdrehmomente

9Entlüftung

9.1ZF - Servocom RAS

SAm Anschluß A1 Werkzeug [2] anschließen. Öltank des Werkzeugs [2] mit Öl (Ölsorte s. o.) befüllen um ein Einpumpen von Luft zu vermeiden.

SDurch Betätigen der Handpumpe von Werkzeug [2] Druck aufbauen und während des gesamten Entlüftungsvorgangs sicherstellen, daß das System vorgespannt ist.

SHöchstgelegensten Entlüfter der Leitung L3 so lange öffnen bis keine Luftblasen mehr entweichen und dann wieder öldicht verschließen.

SAndere Entlüfter der Leitung L3 entlüften und wieder öldicht verschließen.

SLeitungen L1 und L2, wie oben beschrieben, entlüften.

SZylinderanschlüsse entlüften und wieder öldicht verschließen.

SSystemdruck überprüfen. Sollwert: 15+1 bar (siehe Hinweis auf Seite 1)

9.2ZF-Servocom bzw. Vorderachslenkung und zugehörigen Kreis des Geberzylinders

SMotor starten.

SEntlüfter bzw. Anschlüsse der Leitungen L 4 und L 5 so lange öffnen bis keine Luftblasen mehr austreten und wieder öldicht verschließen.

SMehrmals von Anschlag zu Anschlag durchlenken.

SIm Öl enthaltene Restluft entweicht somit über den Ölbehälter.

SWenn Entlüftungsvorgang beendet ist, darf bei vollständiger Entlüftung und Abstellen des Motors der Ölstand im Ölbehälter um 1...2 cm steigen.

9.3Entlüftung der ZF - Servocom RAS, wie in Abschnitt 9.1 beschrieben, wiederholen.

SSystemdruck überprüfen. Sollwert: 15+1 bar (siehe Hinweis auf Seite 1)

SWerkzeug [2] abbauen.

ZF-Servocom RAS

13

Entlüftung / Einstellwerte und Anziehdrehmomente

10

Einstellwerte und Anziehdrehmomente

-

Einstellwerte:

 

 

 

 

Speicherdruck:

Kontrolle:

10+1/-3 bar (siehe Hinweis auf Seite 1)

 

 

Befüllung:

10+1 bar (siehe Hinweis auf Seite 1)

Systemdruck:

Kontrolle:

15+1/-3 bar (siehe Hinweis auf Seite 1)

 

 

Befüllung:

15+1 bar (siehe Hinweis auf Seite 1)

 

 

 

 

 

 

 

Prüfmaß X

 

 

Geberzylinder

Zentrierzylinder

 

(Kolbenstange)

 

 

 

 

 

 

 

 

Typ 8346

 

max. 13 mm

max. 31,5 mm

 

 

 

für 8346 974 163: max. 31,5 mm

 

 

 

 

 

Typ 8348/8347

 

max. 17,5 mm

max. 22 mm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Prüfmaß Y

 

 

Geberzylinder

Zentrierzylinder

 

(Zylinderrohr)

 

 

 

 

 

 

 

 

Typ 8346

 

max. 14 mm

max. 19 mm

 

 

 

 

Typ 8347

 

nicht einstellbar

max. 18 mm

 

 

 

 

 

 

-Anziehdrehmomente:

Druckleitungen am Geber-/Zentrierzylinder:

 

 

55...75 Nm

Hydrospeicher:

Innensechskantschraube:

 

 

25

Nm

 

Leitungsverschraubung (Ermeto GE):

80+10

Nm

Geberund Zentrierzylinder: Klemmschelle:(mit Gleitmittel beschichtet)

40...50 Nm

 

(Gewinde und Anlageflächen geölt) 45...55 Nm

 

 

 

 

 

 

Anziehdrehmoment:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gewinde

Kronenmutter

 

“ENKO-Mutter”

 

 

 

 

 

(Mutter ohne Splint)

 

 

 

 

 

 

 

M20x1,5

220±10 Nm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

M24x1,5

265±15 Nm

 

320±30 Nm

 

 

 

 

 

 

 

 

M27x1,5

 

 

340±30 Nm

 

 

 

 

 

 

 

 

M30x1,5

475±25 Nm

 

380±30 Nm

 

 

 

 

 

 

 

 

Verschlußschraube A3 (Zentrierzylinder):

Typ 8346:

40+10

Nm

 

 

Typ 8347:

16±2 Nm

14

ZF-Servocom RAS

Spezialwerkzeuge

11 Spezialwerkzeuge

Hinweis:

Nachfolgend aufgeführte Spezialwerkzeuge beziehen sich auf die Serienausführung und den Konstruktionsstand auf deren Basis auch die komplette Anleitung erstellt wurde. Es können deshalb für das betreffende Aggregat abweichende Werkzeugumfänge erforderlich sein.

Werkzeugnummer

Werkzeug [1]

Prüfvorrichtung

7016 798 516

Werkzeug [2]

 

Hydraulikaggregat zur

7418 798 563

Ölbefüllung

 

Werkzeug [3]

 

 

Typ 8346:

Einstellehre für

8346 798 301

Geberzylinder

(Für 8346 974 163:

 

 

8346 798 303)

 

 

 

Typ 8348:

 

8348 798 301

 

 

Werkzeug [4]

 

 

Typ 8346:

Einstellehre für

8346 798 302

Zentrierzylinder

 

Typ 8347:

 

 

8347 798 301

ZF-Servocom RAS

15

Störungssuche

12 Störungssuche

Bei dieser Störungssuche wird vorausgesetzt, daß an der Vorderachslenkung kein Mangel vorhanden ist!

Die verwendeten Buchstaben und Nummern (z. B. 2, L5 usw.) beziehen sich auf die Abb. die auf Seite 20/21 dargestellt sind.

Achtung:

Zur Gasbefüllung nur Stickstoff verwenden. Explosionsgefahr!

Nur Stickstoffflaschen mit Druckminderventil und Gassicherheitsventil verwenden.

Störung

Ursache

Prüfmaßnahme

Abhilfe

 

 

 

 

 

 

Kontrollampe des

Ölverlust

Lenkanlage auf äußere

Ursache der Undichtheit

Druckschalters leuchtet

äußere Undichtheit im

Dichtheit (Sichtkon-

beseitigen. Anlage mit

bei eingeschaltem

System

trolle) und auf vorhan-

Öl befüllen 15+1 bar

Bordnetz auf

denen Systemdruck

(siehe Hinweis auf Seite

 

 

 

prüfen -

1) und entlüften.

 

 

Soll 15+1/-3 bar

 

 

 

 

 

(siehe Hinweis auf

 

 

 

 

 

Seite 1)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Innere Undichtheit im

Ölstand im Ölbehälter

Zylinder abdichten bzw.

 

Geberzylinder (2)

prüfen (ist zu hoch)

austauschen

 

 

 

 

 

 

 

Hydrospeicher (4) de-

Hydrospeicher auf

Hydrospeicher mit Stick-

 

fekt

Max.-Druck prüfen.

stoff befüllen bzw. austau-

 

 

Soll 10+1/-3 bar (siehe

schen 10+1/-3 bar (siehe

 

 

Hinweis auf Seite 1)

Hinweis auf Seite 1.

 

 

 

 

 

 

 

Innere Undichtheit im

Verschlußschraube A3

Zentrierzylinder abdich-

 

Zentrierzylinder (3) -

öffnen - es darf kein Öl

ten bzw. austauschen.

 

Lecköl von L3 zu A3

austreten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontrollampe des

Druckschalter (defekt)

Druckschalter nach den

Druckschalter austau-

Druckschalters leuchtet

 

Angaben des Fahr-

schen.

bei eingeschaltetem

 

zeugherstellers auf

 

 

 

Bordnetz auf.

 

Funktion prüfen.

 

 

 

Funktion der RAS je-

 

 

 

 

 

doch i.O.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontrollampe leuchtet

Kontakt des Druck-

Druckschalter nach den

Druckschalter austau-

nicht auf trotz fehlender

schalters (6) bleibt

Angaben des Fahr-

schen

Funktion der RAS

hängen

zeugherstellers prüfen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontrollampe defekt

Kontrollampe auf Funk-

Kontrollampe austau-

 

 

tion prüfen

schen

 

 

 

 

 

 

 

Stromkabel defekt

Stromkabel mit Viel-

Stromkabel erneuern

 

 

zweckmeßgerät auf

bzw. Leitungsunterbre-

 

 

Durchgang prüfen

chung beseitigen.

 

 

 

 

 

 

Kontrollampe des Ölbe-

Innere Undichtheit im

Systemdruck prüfen

Zylinder abdichten bzw.

hälters leuchtet wäh-

Geberzylinder (2)

(ist zu hoch)

austauschen

rend eines Lenkvorgan-

Lecköl von L5 zu L2

Soll 15+1/-3 bar (siehe

 

 

 

ges auf

oder L4 zu L1

Hinweis auf Seite 1)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16

ZF-Servocom RAS

S beidseitig
S einseitig
S auch bei Fahrt
S nur im Stand
Störung
Störungssuche

 

Ursache

Prüfmaßnahme

Abhilfe

 

 

 

 

Synchronisationsfehler

Mechanische Verbin-

Sichtkontrolle der me-

Defekte Teile austau-

Hinterachse zentriert

dungsteile von Achse

chanischen Verbin-

schen

nicht exakt in die Gera-

(Kugelgelenke, Kolben-

dungssteile

 

deausfahrt zurück

stange, Achsschenkel

 

 

 

usw.) und Zylinder

 

 

 

schwergängig, verbo-

 

 

 

gen, Spiel

 

 

 

 

 

 

 

Luft im System der

Lenkanlage entlüften u.

Anlage mit Öl befüllen

 

RAS

Systemdruck prüfen

15±1 bar (siehe Hin-

 

 

Soll 15+1/-3 bar (siehe

weis auf Seite 1) und

 

 

entlüften.

 

 

Hinweis auf Seite 1)

 

 

 

 

 

 

 

 

Achsgeometrie der Hin-

Hinterachse auf vorge-

Achswerte nach den An-

 

terachse nicht i.O.

schriebene Achswerte

gaben des Fahrzeugher-

 

 

prüfen

stellers einstellen.

 

 

 

 

 

Systemdruck zu niedrig

Lenkanlage auf äußere

Undichtheit beseitigen

 

 

Dichtheit (Sichtkon-

Öl auffüllen 15+1 bar

 

 

trolle) und auf vorhan-

(siehe Hinweis auf

 

 

denen Systemdruck

Seite 1) und Anlage

 

 

prüfen

entlüften

 

 

Soll 15+1/-3 bar (siehe

 

 

 

Hinweis auf Seite 1)

 

 

 

 

 

 

Speicherdruck des

Speicherdruck prüfen

Hydrospeicher mit Stick-

 

Speichers (4) zu niedrig

Soll 10+1/-3 bar (siehe

stoff befüllen 10+1 bar

 

 

Hinweis auf Seite 1)

(s. Hinweis auf Seite 1)

 

 

 

bzw. austauschen

 

 

 

 

 

Innere Undichtheit im

Verschlußschraube

Zylinder abdichten bzw.

 

Zentrierzylinder (3).

(A3) herausschrauben

austauschen.

 

Lecköl von L3 zu A3

(Zylinder in Mittenstel-

 

 

 

lung verschieben - Zen-

 

 

 

trierdruck muß anlie-

 

 

 

gen). Am geöffneten

 

 

 

Zylinderanschluß darf

 

 

 

kein Öl austreten.

 

 

 

Verschlußschraube

 

 

 

(A3) eindrehen.

 

 

 

 

 

 

Mittelstellung des Ge-

Räder in Geradesaus-

In der Geradeausfahrt-

 

berbzw. Zentrierzylin-

fahrtstellung bringen.

stellung der Räder die

 

ders zur Geradeaus-

Am Geberbzw. Zen-

Zylinder in Mittelstel-

 

fahrtstellung der Räder

trierzylinder die Kolben-

lung bringen.

 

versetzt

stange auf deren Mittel-

 

 

 

stellung prüfen.

 

 

 

 

 

 

 

Luft im Zentrierzylinder

Zentrierzylinder in Mit-

 

 

 

tenstellung verschieben

 

 

 

(Zentrierdruck muß an-

 

 

 

liegen) Verschluß-

 

 

 

schraube (A3) aus-

 

 

 

und eindrehen.

 

 

 

 

ZF-Servocom RAS

17

Störungssuche

Störung

Ursache

Prüfmaßnahme

Abhilfe

 

 

 

 

Synchronisationsfehler

Luft im RAS-System

Lenkanlage auf äußere

Ursache für den Luft-

Hinterachse bleibt in

 

Dichtheit überprüfen.

eintritt beseitigen.

der Geradeausfahrtstel-

 

 

Anlage mit Öl befüllen

lung und lenkt nicht ein

 

 

15+1 bar (siehe Hin-

S nur im Stand

 

 

weis auf Seite 1)

S auch bei Fahrt

 

 

 

S einseitig

 

 

 

S beidseitig

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu wenig Öl im RAS-

Lenkanlage auf äußere

Ursache auf Undicht-

 

System. Äußere Un-

Dichtheit (Sichtkon-

heit beseitigen. Anlage

 

dichtheit an Leitungen

trolle) und auf vorhan-

mit Öl befüllen 15+1

 

bzw. Geberoder Zen-

denen Systemdruck

bar (siehe Hinweis auf

 

trierzylinder

prüfen.

Seite 1) und entlüften.

 

 

Soll 15+1/-3 bar (siehe

 

 

 

Hinweis auf Seite 1)

 

 

 

 

 

 

Leckage in der Steuer-

Lecköl je nach Bean-

Zylinder tauschen

 

einrichtung des Geber-

standung an den Zylin-

 

 

zylinders (2)

deranschlüssen L1 zu

 

 

Lecköl von L1 oder L2

L3 oder L2 zu L3 prü-

 

 

zu L3

fen.

 

 

 

Vorderachse in die

 

 

 

entspr. prüfende Rich-

 

 

 

tung einlenken.

 

 

 

Leitung L1 und L3 oder

 

 

 

L2 und L3 abschrauben

 

 

 

und verschließen.

 

 

 

Systemdruck der RAS

 

 

 

in Leitung L2 oder L1

 

 

 

am Minimeßanschluß

 

 

 

auf 20 bar einstellen.

 

 

 

An geöffneten Zylinder-

 

 

 

anschlüssen ca. 1 Mi-

 

 

 

nute Lecköl messen.

 

 

 

An beiden Anschlüssen

 

 

 

dürfen zusammen nicht

 

 

 

mehr als 0,02 dm3/min

 

 

 

Öl austreten.

 

 

 

 

 

 

Im Zentrierzylinder (3)

Räder in Geradeaus-

Zylinder tauschen

 

Leckage im Arbeitszy-

fahrt bringen und Lek-

 

 

linderteil -

köl je nach Beanstan-

 

 

Lecköl von L1 zu L2

dung an den Zylinde-

 

 

bzw. umgekehrt

ranschlüssen L1 und L2

 

 

 

prüfen.

 

 

 

Leitungen L1 oder L2

 

 

 

am Zylinder abschrau-

 

 

 

ben und verschließen.

 

 

 

Systemdruck über An-

 

 

 

schluß A1 auf 20 bar

 

 

 

einstellen.

 

 

 

Am geöffneten Zylinde-

 

 

 

ranschluß darf kein Öl

 

 

 

austreten.

 

18

ZF-Servocom RAS