- •Федеральное агентство по образованию Нижегородский государственный университет им. Н.И. Лобачевского
- •032301 «Регионоведение», 030201 «Политология»
- •Internationale Organisation (Völkerrecht)
- •Geschichte
- •Gründung
- •Aufgaben und Wirkungskreis
- •Organisationsstruktur
- •Rechtsstellung Rechtsfähigkeit
- •Anerkennung durch Nichtmitglieder
- •Besondere Vorrechte
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- •Gesandtschaftsrecht
- •Auflösung
- •Politische Dimension
- •Symbolik
- •Abgrenzung zu internationalen nichtstaatlichen Organisationen
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- •Geschichte der Vereinten Nationen
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- •1946 Bis 1950
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- •Menschenrechtspolitik
- •Generalsekretär der Vereinten Nationen
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- •Liste der Generalsekretäre
- •Reform der Vereinten Nationen
- •Annans Reformvorschlag
- •Erweiterung des Sicherheitsrates
- •Ein neuer Menschenrechtsrat
- •Mehr Kompetenzen für den Generalsekretär
- •Mehr Mittel für die Entwicklungshilfe
- •Weitere Vorschläge
- •Deutschland in den Vereinten Nationen
- •Situation der beiden deutschen Staaten zu Beginn des Kalten Krieges (bis 1972)
- •Beitritt (1973)
- •Mitgliedschaft zweier deutscher Staaten in den Vereinten Nationen (1973–1990)
- •Mitgliedschaft Deutschlands (seit 1990)
- •Finanzieller Beitrag
- •Reform der Vereinten Nationen und Ausblick
- •Un-Feindstaatenklausel
- •Международные организации
- •603950, Нижний Новгород, пр. Гагарина, 23
Mehr Mittel für die Entwicklungshilfe
Annan fordert von den Mitgliedsstaaten, 0,7 % des Bruttosozialproduktes für die Entwicklungshilfe aufzubringen (was in der Beschlussfassung jedoch nicht ausdrücklich vorgeschrieben worden ist), wozu sich die "reicheren" Staaten eigentlich bereits 1970 bereit erklärt hatten. Dies sei auch ein Element in der Bekämpfung des Terrorismus.
Weitere Vorschläge
In der Zivilgesellschaft werden weitere Vorschläge diskutiert, so zum Beispiel:
Die Einrichtung einer Parlamentarische Versammlung bei den Vereinten Nationen
Die Einrichtung einer permanenten UN-Eingreiftruppe
Die Einrichtung einer Weltumweltorganisation
Deutschland in den Vereinten Nationen
Die Bundesrepublik Deutschland trat ebenso wie die Deutsche Demokratische Republik am 18. September 1973 als 133. und 134. Mitgliedstaat den Vereinten Nationen bei. Seit der Wiedervereinigung und Überwindung der 40-jährigen Teilung am 3. Oktober 1990 ist das vereinte Deutschland in den Vereinten Nationen vertreten.
Situation der beiden deutschen Staaten zu Beginn des Kalten Krieges (bis 1972)
Nach der Einbindung der beiden deutschen Staaten auf den beiden Seiten des Kalten Krieges und der Akzeptanz der Hallstein-Doktrin auch durch die bundesdeutschen Partner bestand keine Möglichkeit, einen der beiden deutschen Teilstaaten isoliert in die Vereinten Nationen aufzunehmen. Jeweils die Westmächte USA, Frankreich und Großbritannien (bei der DDR) oder die Sowjetunion (bei der Bundesrepublik) hätten mit ihrem Veto im UN-Sicherheitsrat eine einseitige Aufnahme verhindert. Nachdem die Bundesrepublik schon im Petersberger Abkommen 1949 das Recht erhalten hatte, sich in internationalen Organisationen zu engagieren, trat die Bundesrepublik einer Vielzahl von UN-Organisationen bei, deren Mitglied man auch ohne UN-Mitgliedschaft sein konnte. So wurde die Bundesrepublik 1950 Mitglied der FAO und 1951 der WHO und der UNESCO. 1952 wurde die Ständige Beobachtermission der Bundesrepublik bei der UNO eingerichtet, die DDR folgte erst 1972. Schon 1960 wurde die Bundesrepublik erstmals in den Exekutivrat der WHO gewählt. 1962 fand die erste UN-Konferenz in der Bundesrepublik statt. Der Beitrittsantrag der DDR 1966 wurde nicht behandelt.
Beitritt (1973)
1972 vereinbarten die Bundesrepublik und die DDR, sich gegenseitig über die Schritte zur UNO-Mitgliedschaft zu informieren. Mit dem Grundlagenvertrag im gleichen Jahr ergab sich die Möglichkeit, dass beide Staaten der UNO beitreten. Im Mai 1973 beschloss der Bundestag den Beitritt zur UNO zusammen mit der Ratifizierung des Grundlagenvertrages. Am 12. bzw. 15. Juni 1973 beantragten die DDR und die Bundesrepublik die Aufnahme in die UNO.
Der UN-Sicherheitsrat empfahl am 22. Juni 1973 die Aufnahme, die am 18. September durch die UN-Generalversammlung beschlossen wurde. Am 26. September 1973 protestierte Israel gegen die Aufnahme der DDR in die UN, da sie die historische Verantwortung Deutschlands und die daraus resultierenden moralischen Verpflichtungen ignoriert habe. Gleichzeitig befürwortete Israel jedoch ausdrücklich die Aufnahme der Bundesrepublik.
Mitgliedschaft zweier deutscher Staaten in den Vereinten Nationen (1973–1990)
Schon am 26. September 1973 sprach mit Willy Brandt erstmals ein deutscher Regierungschef vor der UN-Generalversammlung. 1974 wurde von den beiden deutschen Staaten zusammen mit Österreich ein Übersetzungsdienst eingerichtet. 1977 und 1978 war die Bundesrepublik Deutschland nichtständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat, 1980 und 1981 die DDR, 1987 und 1988 wieder die Bundesrepublik. 1980 wurde der Botschafter der Bundesrepublik, Rüdiger von Wechmar, Präsident der UN-Generalversammlung, 1987 jener der DDR, Peter Florin.
