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Второй иностранный язык (немецкий). Культура речевого общения. Практикум

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Text 2. Sehenswürdigkeiten von Stuttgart [6, S. 91–93]

3. Füllen Sie das Vokabular aus.

1.das Schloss (-össer) _________________________________

2.der Platz (-ätze) ____________________________________

3.die Sitte (-n) _______________________________________

4.der Anziehungspunkt (-e) ____________________________

5.der Dom (-e) _______________________________________

6.die Kulturstätte (-n) _________________________________

7.der Fernsehturm (-türme) ____________________________

8.die Kunstsammlung (-en) ____________________________

9.gotisch ____________________________________________

10.romanisch ________________________________________

11.der Brunnen (–), der Springbrunnen (–)_______________

12.das Stadtwappen (–) _______________________________

1)церковь___________________________________________

2)быть богатым чем-либо ____________________________

3)ратуша ___________________________________________

4)произведение архитектуры _________________________

5)картинная галерея_________________________________

6)достопримечательность ____________________________

7)посольство________________________________________

8)летняя резиденция_________________________________

9)мастер, художник__________________________________

10)музей ___________________________________________

Text 2. Sehenswürdigkeiten von Stuttgart [6, S. 91–93]

Kommt man nach Stuttgart mit der Eisenbahn, so fällt zunächst der 58 m hohe Turm des im Nordteil der Stadt stehenden Hauptbahnhofes mit dem darauf rotierenden Mercedesstern auf. (Für die nächsten Jahre ist die Durchführung eines großartigen Projekts „Stuttgart 21“ vorgesehen, mit dem der Bahnhof grundlegend umgebaut werden soll.)

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Thema 3. Reiseziel — Deutschland

Die von hier in Richtung Stadtzentrum zum Schlossplatz führende Königsstraße ist die schönste Geschäftsstraße und Fußgängerzone Stuttgarts. Den Schlossplatz umgeben Bauten aus Stuttgarts Residenzzeit. In der Mitte der weiten Anlage steht die Jubiläumssäule zum Gedächtnis an das 25. Regierungsjahr König Wilhelm I. (1841 errichtet). Den Platz schmücken ferner ein Musikpavillon (1871) und einige moderne Plastiken sowie das 1746–1807 erbaute dreiflügelige Neue Schloss, dessen Räume heute für Repräsentationsund Verwaltungszwecke genutzt werden. Dem Schloss gegenüber liegt der Königsbau, ein klassizistischer Bauwerk mit Säulenhalle und Ladenpassage. An der Nordostecke des Schlossplatzes steht das Kunstgebäude mit der Städtischen Galerie, die Ausstellungen zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts zeigt.

Östlich vom Schlossplatz liegt der Obere Schlossgarten mit dem Landtagsgebäude und den beiden Häusern des Württembergischen Staatstheaters. Im mittleren Teil der Parkanlagen steht das Carl- Zeiß-Planetarium, in dem Multi-Media-Astro-Show gezeigt wird. Der Schlossplatz mit hübsch angelegten Teichen, Skulpturen und Rabatten erstreckt sich weiter in nördlicher Richtung bis zu den unteren Anlagen im Stadtteil Berg.

Südwestlich des Schlossplatzes steht das Alte Schloss (1553– 1578) mit seinem malerischen Arkadenhof, der für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. Das Schloss birgt Sammlungen des Württembergischen Landesmuseums. Hinter dem Schloss am heutigen Schillerplatz soll der Ursprung Stuttgarts, das Gestüt, gelegen haben. Sehr eindrucksvoll prangt an der Südwestseite des Platzes der 1390 erbaute Fruchtkasten, ein spätgotischer Steinbau mit spitzgiebeliger Fassade — einst Kornspeicher (daher der Name), heute Sitz der Musikaliensammlung. Die an der Südseite des Platzes stehende zweitürmige Stiftskirche wurde im 12. Jahrhundert gegründet und im 15. Jahrhundert spätgotisch umgebaut.

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Text 2. Sehenswürdigkeiten von Stuttgart [6, S. 91–93]

Nördlich über der Stadt liegt der in mehreren Etappen zu einer reizvollen Landschaft gestaltete Höhenpark Killesberg mit Messehallen, Kongresszentrum, Kleinbahn und Sommertheater.

Im Stadtteil Berg, über dem linken Ufer des Neckars befindet sich auf einer Anhöhe das Schoss Rosenstein (1824–1829), das zusammen mit dem Museum am Löwentor das Staatliche Museum für Naturkunde beherbergt.

Auf dem rechten Neckarufer befindet sich der alte Stadtteil Bad Cannstadt mit dem Kursaal und Kurpark. Im Inneren des Parks erinnert die Gottlieb-Daimler-Gedenkstätte an Leben und Werk des schwäbischen Erfinders.

Östlich des Stadtzentrums im Stadtteil Obertürkheim liegt das international bekannte Mercedes-Benz-Museum. Seine Ausstellung bietet eine nahezu lückenlose Dokumentation der Entwicklung des Autound Motorenbaus der ältesten Automobilfabrik der Welt.

Der nördlich gelegene Stadtteil Zuffenhausen ist Standort des Porsche-Automobilwerkes. Das Werksmuseum vermittelt einen Einblick in die Geschichte der weltberühmten Rennund Sportwagenfabrik.

Im Bundesland Baden-Württemberg befinden sich auch weitere bedeutende alte Städte: Mannheim (im 17. Jahrhundert gegründet) — eine bedeutende Handelsund Industriestadt im südwestlichen Raum und nach dem Regierungssitz Stuttgart die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs; Freiburg im Breisgau — eine der schönsten Städte Deutschlands mit dem prachtvollen romanisch-gotischen Münster, seit 1457 Universitätsstadt, das kulturelle Zentrum Breisgaus und das Tor zum südlichen Schwarzwald; Heidelberg mit der ältesten nach Prag deutschen Universität (1386 gegründet) und der Schossruine, dem romantischen Philosophenweg über dem Neckar; Karlsruhe (Sitz des Bundesverfassungsgerichts).

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Thema 3. Reiseziel — Deutschland

Text 3. Sehenswürdigkeiten Hamburgs [6, S. 25–27]

Hamburgs Sehenswürdigkeiten sind weit über seine Grenzen bekannt. Das Stadtbild prägt ganz entscheidend die Alster, ein Nebenfluss der Elbe. Wohin man auch blickt, sieht man hier überall Wasser. Schmuckstück der Innenstadt ist das im 17. Jahrhundert angelegte Becken der Binnenalster, an deren Südwestseite Hamburgs beliebteste Flaniermeile, der Jungfernstieg, verläuft. Vom „Alsterpavillon“, seit 1799 eine Hamburger Institution, genießt man den Blick auf das Wasser. Kleine Alster und anschließend das von sechs Brücken überspannte Alsterfleet streben von der Südspitze der BinnenalsterdemBinnenhafenzu.DieKleineAlsterwirdgesäumtvon den 1842–1843 entstandenen Alsterarkaden. Aushängeschild des Weltgefühls ist die 8,5 km lange Hamburger Elbchaussee mit ihren klassizistischen Villen, den Herrensitzen und Parks.

Für die Besucher ist eine Hafenrundfahrt ein bleibendes Erlebnis. Jedes Jahr, am 7. Mai wird „Hafengeburtstag“ gefeiert. (Seit diesem Tag im Jahr 1179 besitzt der Hafen Zollund Schifffahrtsprivilegien, heute „Freihafen“-Status).

AbereingroßerTeilderOperationenwirdnichthierdurchgeführt. Zur Entlastung des Hafens hat Hamburg einen Vorhafen — Kuxhafen. Kuxhafen liegt am Ufer der Elbtrichter und kann jederzeit ob bei Flut oder bei Ebbe von großen Hochseefrachtern angelaufen werden. Hier legen sie an und werden gelöscht. Kuxhafen gehört administrativ zum Staat Hamburg. Und es ist auch eines Besuchs wert. Immer mehr Urlauber und Besucher des Nordseeheilbades Kuxhafen wollen den Nationalpark Wattenmeer kennen lernen — eine der letzten Naturlandschaften Europas. Viele Gäste schließen sich aus Sicherheitsgründen informativen Wattführungen an. Damit die Gefahren von Flut und Ebbe nicht unterschätzt werden, hat die Kurverwaltung des Nordseeheilbades Kuxhafen jetzt die Broschüre „Wattwandern“ herausgegeben. Der Gast findet darin nicht nur alle Wattwanderzeiten, sondern auch die Termine der Wattführung.

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Text 4. Sehenswürdigkeiten Bremens [6, S. 31]

Hamburg ist eine weltoffene Stadt. Keine deutsche Stadt hat so viele ausländische Konsulate wie Hamburg. Ausländische Kaufleute sind hier ebenso zu Hause wie Handelsdelegationen aus aller Welt.

Kulturstadt Hamburg

Hamburg ist auch eine Kulturstadt von Rang, eine Musik-, Theaterund Medienstadt. Felix Mendelssohn Bartholdy (1809– 1847) und Johannes Brahms (1833–1897) wurden hier geboren. Die Namen Bach, Telemann, Händel sind mit Hamburg verknüpft. Die Hamburgische Staatsoper und ihr Ballett, das Thalia-Theater und das Deutsche Schauspielhaus haben eine lange Tradition. Typisch für das kulturelle Leben ist das Mäzenatentum, die Bedeutung privater Mäzene, die Stiftungen und Kulturpreise ins Leben rufen. Sie verschaffen auch der Hamburger Kunsthalle und dem Museum für Kunst und Gewerbe bedeutende Sammlungen. Als Medienstadt ist Hamburg dank vor allem dem hier herausgegebenen Magazin „Der Spiegel“ bekannt; auch hier erscheint die bekannte liberale Wochenzeitung „Die Zeit“. Die deutsche Presseagentur (dpa) und Fernsehund Hörfunkanstalten haben in Hamburg ihren Sitz.

Text 4. Sehenswürdigkeiten Bremens [6, S. 31]

Die meisten bedeutenden Sehenswürdigkeiten befinden sich in der Altstadt. Die Altstadt wird östlich und nordöstlich vom Stadtgraben und den einstigen Wallanlagen, auf denen heute Grünflächen angelegt sind, umzogen. Um den weitläufigen Marktplatz, auf dem auch die bedeutendsten Denkmäler Bremens stehen, sind die ältesten Gebäude der Stadt versammelt. Die selbstbewussten Bremer Bürger sind seit jeher stolz auf ihre Stadt, besonders auf den

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Thema 3. Reiseziel — Deutschland

Marktplatz mit dem 1000 Jahre alten Dom, dem Renaissance-Rat- haus und dem vor dem Rathaus emporragenden berühmten Bremer Roland, der 1404 errichteten, fast 10 m hohen gotischen Statue. Ihr Ursprung und Bedeutung sind umstritten. Sie soll den Gefolgsmann Karls des Großen mit dem Schwert der Gerechtigkeit und dem kaiserlichen Adler darstellen. Wahrscheinlich sind es Symbole des Marktrechts, d.h. des Rechtes, regelmäßig Markt abzuhalten, oder der Gerechtigkeit. Manche sind auch der Meinung, der Roland sei der Beschützer der Stadt. Bremer Roland ist das Wahrzeichen der Stadt. (Rolandssäulen gibt es auf den Marktplätzen vieler Ortschaften in Norddeutschland und im nördlichen Mitteldeutschland.) An der Ostseite des Alten Rathauses befindet sich das Neue Rathaus (1912). Die 40 m lange, 30 m breite und 8 m hohe Große Halle im Inneren des Alten Rathauses gilt als einer der vornehmsten Festsäle Deutschlands. An seine frühere Funktion als Gerichtssaal erinnert das große Wandgemälde „Das Salomonische Urteil“ von 1537. Hier wird alljährlich die Schiffermahlzeit, das traditionelle Essen der Reeder und Schiffer, eingenommen. An der Nordwestseite des Alten Rathauses steht die berühmte Bronzeplastik „Die Bremer Stadtmusikanten“ von Gerhard Marcks (1953). Gegenüber dem Dom liegen das moderne Haus der Bürgerschaft (1966), der Sitz des Landtags und der Bremer Stadtbürgerschaft. Nordwestlich vom Markt steht die Liebfrauenkirche (13. Jahrhundert), die ehemalige Ratskirche, mit mittelalterlichen Wandmalereien. Die schmale Böttcherstraße wurde 1926–1930 auf Kosten des Bremer Kaffeekaufmanns Ludwig Roselius aus einer alten Handwerkgasse zu einer architektonisch abwechslungsreichen Kulturstraße mit hohen Giebelhäusern und expressionistischen Bauund Schmuckformen umgestaltet. Hier finden sich Museen, Künstlerwerkstätten, Läden, Gastronomie und die Bremer Spielbank.

Außerhalb der Altstadt erstreckt sich nördlich des Hauptbahnhofs der 1866 im englischen Stil angelegte, 200 ha große Bürgerpark, an dem u.a. die Stadthalle, das Rundfunkmuseum und das Kulturzentrum Schlachthof stehen.

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Text 5. Frankfurt am Main [6, S. 60–62]

Text 5. Frankfurt am Main [6, S. 60–62]

Die größte Stadt von Hessen ist die alte Reichsstadt Frankfurt am Main (660000 Einwohner). Sie liegt in der fruchtbaren Landschaft zwischen Spessart und Taunus. Frankfurt am Main ist das größte Handelsund Wirtschaftszentrum in Deutschland und eines der bedeutendsten Finanzzentren Europas. Hier befinden sich die meisten Banken. Die Deutsche Bundesbank hat hier ihren Sitz. Sie ist die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland und ist für eine stabile Währung Deutschlands verantwortlich. Deshalb ist sie von den Weisungen der Bundesregierung unabhängig. Das Europäische Währungsinstitut — Vorläufer der Europäischen Zentralbank — ist Frankfurt zugefallen. In Frankfurt befindet sich die wichtigste deutsche Börse, auch viele Großbanken haben hier ihren Sitz. In der Stadt finden zudem zahlreiche internationale Messen statt. Jährlich im Herbst verläuft die größte Buchmesse der Welt, auf der der Friedenspreis des deutschen Buchhandels verliehen wird.

Frankfurt wurde zuerst 794 als königliche Pfalz erwähnt und 876 Hauptstadt des ostfränkischen Reiches. Seit den vom Karl IV. in der Goldenen Bulle (1356) verankerten Bestimmungen wurden in Frankfurt die deutschen Könige gewählt, zwischen 1562 und 1806 wählte und krönte man hier auch die Kaiser. Durch die aufblühenden Messen seit 13. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem der Hauptmärkte Mitteleuropas. 1848– 1849 tagte in der Frankfurter Paulskirche die Erste Deutsche Nationalversammlung.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hat die Innenstadt von Frankfurt ein verändertes Aussehen erhalten: Für viele ist es heute gleichbedeutend mit den Begriffen Messe und Hochhäuser, von deren Vielzahl die Stadtsilhouette beherrscht wird.

Doch Frankfurt hat auch andere Seiten: den liebevoll restaurierten Altstadtkern mit Fachwerkhäusern, gemütlichen Cafés und dem geschichtsträchtigen alten Rathaus „Römer“ und

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Thema 3. Reiseziel — Deutschland

auf der anderen Mainseite das Museumsufer mit einem halben Dutzend renommierter Museen.

Das hübsche Zentrum der Altstadt bildet der sogenannte Römerberg, ein kopfsteingepflasterter Platz in Mainnähe, um den sich ein Viertel mit Gassen, Plätzen und sehenswerten Gebäuden und Museen gruppiert; in unmittelbarer Nähe sind hier das Rathaus „Römer“, die Schirmkunsthalle, die alte Nikolaikirche, der Dom, das Museum für moderne Kunst und die Paulskirche versammelt. Der Römer, das schöne alte Rathaus an der Westseite des Platzes, ist ais elf ehemals getrennt stehenden Häusern (15–18 Jahrhundert) entstanden. An der Südseite des Römerberges erstreckt sich bis zum Mainkanal das 1972 vollendete Historische Museum, das die Stadtgeschichte dokumentiert. Das Museumsgebäude, der so genannte Saalhof (12. Jahrhundert) diente ursprünglich als königlicher Wohnsitz.

Westlich davon liegt am Main die gotische Kirche St. Leonard aus dem 14. Jahrhundert. Der gotische Dom, dessen 95 m hoher Turm einen Blick über die Stadt hat, wurde im 13–14 Jahrhundert aus rotem Sandstein erbaut. Im Inneren fanden seit 1562 die Kaiserkrönungen statt.

Die Innenstadt nimmt den Bereich nördlich des Römerberges ein. Im Zentrum der Innenstadt liegt der Platz an der Hauptwache mit der barocken Hauptwache in der Platzmitte. In den Platz münden die Hauptgeschäftsstraßen der Stadt. Die Kaiserstraße zieht zum 1883–1888 erbauten und später renovierten Hauptbahnhof, einem der größten Bahnhöfe Europas. Nördlich der Hauptwache befindet sich die 1879 erbaute und 1957 wiedererrichtete Börse. Südwestlich der Hauptwache, am Großen Hirschgraben, steht das nach alten Plänen neu erbaute Goethe-Haus, in dem der berühmte Dichter am 28. August 1749 geboren wurde.

Am Schaumainkanal im Stadtteil Sachsenhausen, am linken Mainufer, hat sich in den 90er Jahren eine Konzentration von Museen entwickelt, von denen viele Weltgeltung besitzen. Unter anderem — um nur einige zu nennen sind es: das

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Text 5. Frankfurt am Main [6, S. 60–62]

Städtische Kunstinstitut mit der Städtischen Galerie (Sammlung der Malerei vom 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart); das Museum für Kunsthandwerk in der Villa Metzler und in einem Neubau von 1985 (Gegenstände des europäischen und asiatischen Kunsthandwerks: Möbel, Gobelins, Glas, Keramik, Buchund Schriftkunst und anderes); das 1990 in einem modernen Bau aus Glas und Stahl neu eröffnete Museum für Post und Kommunikation (Kommunikationsgeschichte von Postkutschen und alten Telegrafengeräten bis zur Nachrichtenübermittlung per Lasertechnik und Satelliten); das Filmmuseum (Vorgeschichte des Kinos und Entwicklung von Tonund Bildtechnik bis hin zu Filmtricks und nachgebildeten Kulissen)…

Auch außerhalb der Innenstadt, die von einer 3,5 km langen, anstelle der alten Stadtmauern angelegten Parkanlage umgeben ist, gibt es wichtige Sehenswürdigkeiten.

Westlich der Innenstadt in der Nähe des Hauptbahnhofs befindet sich das Messegelände. Auf dem 400000 m2 großen Areal mit zehn Hallen und dem modernen Torhaus finden u.a. die Internationale Buchmesse, die Internationale Frankfurter Messe, die Internationale Automobilausstellung, die Frankfurter Kunstmesse, die Musikmesse und die Internationale Computermesse statt.

Am nördlichen Stadtrand Frankfurts liegt beim Stadtteil Hausen der Volkspark Niedertal mit Waldflächen, Wiesen und Feuchtbiotopen — ein beliebtes Naherholungsraum. Rund 10 km südwestlich der Innenstadt liegt der Rhein-Main-Flughafen, der zweitgrößte in Europa nach London-Heathrow.

In der Umgebung von Frankfurt gibt es auch mehrere kleinere aber wirtschaftlich und kulturell bedeutende Städte und landeskundlich interessante Ortschaften.

Auf dem Weg zum 10 km südwestlich von der Innenstadt gelegenen Stadtteil Höchst begegnet man hübschen Fachwerkhäusern und verwinkelten Gassen der Altstadt. In Höchst kann man das Schloss, sowie den gotischen Zollturm, die Kirchen und den monumentalen Bolongaro-Palast besichtigen.

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Thema 3. Reiseziel — Deutschland

In der Umgebung Frankfurts finden sich auch andere, kleinere, aber bedeutende und interessante Städte.

Rüsselsheim ist die Heimat des bekannten Automobilbauunternehmens Opel. Offenbach besitzt die alten, architektonisch wertvollen Bauten und ist darüber hinaus eine Industriestadt, die als Zentrum der deutschen Lederwarenherstellung bekannt ist.

Die Stadt Hanau, 30 km östlich Frankfurts in einer fruchtbaren Ebene an der Mündung der Kinzig in den Main gelegen, ist ein wichtiger Straßenund Eisenbahnknotenpunkt sowie Sitz einer bedeutenden Industrie.

Fulda, nordöstlich von Frankfurt, besitzt ein von Bonifatius — dem ersten römisch-katholischen Papst — gegründetes Kloster, das im frühen Mittelalter ein wichtiges geistiges Zentrum war.

Nach Jahren des Booms ist Frankfurt allerdings wie alle anderen Großstädte in eine Krise geraten. Die Schulden sind hoch, und es wird gespart, auch im vergleichsweise noch üppigen Kulturetat.

Text 6. Leipzigs Sehenswürdigkeiten [6, S. 80–83]

Das Zentrum des alten Leipzig ist der großzügige Markt. Die gesamte Ostseite des Markts nimmt das alte Rathaus ein, zwischen zwei Messen im Jahr 1556 erbaut. Vom Bläseraustritt über dem Verkündungsbalkon lassen jedes Wochenende die Leipziger Stadtpfeiler ihre Instrumente ertönen. Im Alten Rathaus befindet sich heute das Stadtgeschichtliche Museum. In der von der Nordwestecke des Markts abzweigenden Hainstraße steht Leipzigs ältestes erhaltenes Messehaus. Südwestlich des Markts liegt der in alter Schönheit restaurierte Thomaskirchhof mit der spätgotischen Thomaskirche als Mittelpunkt. Die Kirche ist in der Musikwelt ein Begriff als Heimat des Thomanerchors, der wiederum auf das Engste mit Johann Sebastian Bach verbunden ist, der hier von 1723 bis 1750 als Organist und Kantor wirkte. Jeden Freitag um 18.00 Uhr und samstags um 15.00 Uhr singt der Chor in der Kirche.

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