Добавил:
kiopkiopkiop18@yandex.ru t.me/Prokururor I Вовсе не секретарь, но почту проверяю Опубликованный материал нарушает ваши авторские права? Сообщите нам.
Вуз: Предмет: Файл:

Ординатура / Офтальмология / Немецкие материалы / Checkliste Augenheilkund 3 auflage_Burk_2005

.pdf
Скачиваний:
0
Добавлен:
28.03.2026
Размер:
8.07 Mб
Скачать

18

Aderhaut (Chorioida)/Ziliarkörper

356

18.2 Tumoren der Aderhaut und des Ziliarkörpers

Tabelle 18.3 · Differenzialdiagnose des chorioidalen malignen Melanoms

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Chorioidaler Nävus (S. 351)

Kombinierte retinale und RPE-Hamartome (S. 293)

Hypertrophie des retinalen Pigmentepithels (S. 293)

Melanozytom des N. opticus (S. 380)

Chorioidale Metastasen (S. 357)

Chorioidales Hämangiom (S. 352)

Kapilläres Hämangiom der Retina (S. 277)

Osteom (S. 350)

Leiomyom

Leiomyosarkom

Chorioidale leukämische Infiltration (wenn symptomatisch, meist Bild einer exsudativen Netzhauterkrankung)

Lymphome, z. B. Retikulumzellsarkom (S. 358)

Exsudative/hämorrhagische/disziforme Makuladegeneration (S. 281)

Ältere Blutung mit und ohne Organisation (besonders bei trüben Medien; Ultraschall-Diffe- renzialdiagnose evtl. schwierig)

Subretinales Fremdkörpergranulom

Nematoden-Ophthalmitis (Toxocariasis; S. 346)

Scleritis posterior (S. 191)

Fokale Chorioiditis

Chorioidale Neovaskularisation (S. 282)

Netzhautablösung (S. 261)

Aderhautamotio (S. 348)

Exsudative Netzhauterkrankungen (z. B. V-K-H-Syndrom; S. 331)

Retinoblastom (bei Kindern; S. 294)

Konservativ: Bei kleinen Tumoren mit Prominenz 3 mm evtl. nur engmaschige Kontrollen (mindestens alle 3 Monate), jeweils mit Dokumentation; palliativ: Chemotherapie bei Fernmetastasen;

Chirurgisch:

Brachytherapie: Episkleraler radioaktiver Applikator (Ruthenium-106, Jod125 oder Iridium-192).

Indikation: Tumordurchmesser 3 – 15 mm, -dicke bis 5 mm; Angaben anderer Zentren bis Tumordicke 8 – 9 mm (juxtapapillär und subfoveal Spezialapplikatoren, sonst wegen der Komplikationen kein Gebrauchsvisus zu erhalten).

Komplikationen nach Brachytherapie: Frühkomplikationen (meist rückbildungsfähig): exsudative Netzhautablösung, Aderhautamotio (S. 348), intraokuläre Reizzustände, intraokuläre Blutung, Pseudoendophthalmitis; Spätkomplikationen (nicht reversibel): Optikusneuropathie, Strahlenretinopathie (S. 427), Katarakt, Skleranekrosen, Sekundärglaukom, Sicca-Syndrom (S. 144).

Teletherapie mit Korpuskularstrahlung (Protonen oder Heliumkernen): Sehr Erfolg versprechend, zzt. nur in wenigen Zentren möglich.

Enukleation (möglichst mit Orbitaimplantat; S. 500).

Indikation: Große Tumoren, besonders bei schlechtem Visus; nach erfolgloser bulbuserhaltender Therapie; Invasion des N. opticus.

Prothesenversorgung nach 5 Tagen, ungefähr 9-monatliche Kontrollen zum Rezidivausschluss (Röntgenbestrahlung vor Enukleation scheint nicht hilfreich zu sein, deshalb meist nicht mehr durchgeführt).

Evtl. Xenon- (mit Retrobulbäranästhesie) oder Argon-Photokoagulation; Indikation: Besonders Tumor 3 mm, nasaler Papillenrand.

Evtl. lokale Resektion (Sklerouvektomie oder Sklerochorioretinektomie; Endoresektion).

Dieses Dokument ist nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt und darf in keiner Form an Dritte weitergegeben werden!

Aus A.Burk u. R.Burk.: Checkliste Augenheilkunde, 4. Aufl. (ISBN 3-13-100573-4) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart

18.2 Tumoren der Aderhaut und des Ziliarkörpers

Evtl. Exenteratio orbitae bei extraokulärer Ausdehnung ohne Fernmetastasen (Erhöhung der Lebenserwartung durch Eingriff nicht gesichert, stattdessen eher Enukleation, Entfernung aller extraokulären Tumoranteile, Nachbestrahlung).

Transpupilläre Thermotherapie (TTT, S. 459).

Noch experimentell: PDT (S. 459), Photoradiation (Lichtsensibilisierung des Tumors durch Hämatoporphyrin).

Malignes Melanom des Ziliarkörpers

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Leitbild: Bei weiter Pupille runder, dunkel pigmentierter Tumor hinter der Iris sichtbar.

Diagnostik/Symptome:

Visus: Meist schmerzlose Sehverschlechterung (durch sekundären Astigmatismus infolge einer Linsenverlagerung, Katarakt oder selten Glaskörperblutung).

Spaltlampe: Oft erst große Tumoren klinisch zu diagnostizieren; Linsenverlagerung, sektorförmige Katarakt; dilatierte episklerale Gefäße im Quadranten über dem Tumor; bei Invasion der Emissarien evtl. dunkler epibulbärer Tumor; bei weiter Pupille runder, dunkel pigmentierter Tumor hinter der Iris sichtbar; selten diffuses Wachstum 360 (Ringmelanom); evtl. Heterochromie (S. 218); evtl. Hyphäma (Vorderkammerblutung).

Gonioskopie: Evtl. Invasion des Kammerwinkels.

Funduskopie: Evtl. Invasion der anterioren Chorioidea mit Netzhautablösung, selten 360 , selten Glaskörperblutung.

Beachte: Als Frühsymptom weist das betroffene Auge oft einen um 4 – 8 mm Hg niedrigeren Augeninnendruck auf; bei Sekundärglaukom ist er später erhöht.

Refraktion (vgl. S. 42): Evtl. sekundärer Astigmatismus durch Linsenverlagerung.

Ultraschallbiomikroskopie; übrige Diagnostik vgl. S. 353 ff.

Manifestationsalter: Durchschnittsalter 50 Jahre, selten 80 Jahre; weniger als 4%

30 Jahre.

Verlauf/Komplikationen: vgl. S. 355 .

Differenzialdiagnose: s. Tab. 18.3 und konjunktivales malignes Melanom (S. 186), kongenitale Zyste des Ziliarkörpers.

Therapie: siehe oben malignes Melanom der Chorioidea.

18

Aderhaut (Chorioida)/Ziliarkörper

Chorioidale Metastasen

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Leitbild: Weißliche, etwas prominente, unscharf begrenzte chorioidale Veränderung(en) mit seröser Netzhautabhebung (Abb. 18.9, 18.8).

Diagnostik/Symptome:

Anamnese: Evtl. Verschwommensehen, selten Schmerzen (bei Sekundärglaukom); früher behandelter extraokulärer Tumor in der Vorgeschichte: evtl. Symptome der Organe mit häufigem Primärtumorsitz nach Tab. 18.4.

Funduskopie: Etwa 1/3 beiderseits; am häufigsten am hinteren Pol; solitär oder multipel, blassweiße bis gelbweiße, meist wenig prominente (selten 3 mm), unscharf begrenzte, chorioidale Veränderung; charakteristische goldbraune Pigmentverklumpungen des RPE auf der Oberfläche (leopardenfellähnlich); oft (etwa 75%) seröse Netzhautabhebung, foveal oder ausgedehnt bullös; gelegentlich Invasion des N. opticus (Visusverlust) mit Bild wie Papillenödem oder Papillitis (S. 370).

Tonometrie: Augeninnendruck selten erhöht (bei Sekundärglaukom).

Fluoreszenzangiographie: Nur angedeutetes tumoreigenes Gefäßsystem.

357

Dieses Dokument ist nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt und darf in keiner Form an Dritte weitergegeben werden!

Aus A.Burk u. R.Burk.: Checkliste Augenheilkunde, 4. Aufl. (ISBN 3-13-100573-4) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart

18 18.2 Tumoren der Aderhaut und des Ziliarkörpers

Aderhaut (Chorioida)/Ziliarkörper

 

Abb. 18.8 · Aderhautmetastase eines Mam-

Abb. 18.9 · Magnetresonanztomographie

makarzinoms

einer Aderhautmetastase

Ultraschall: Im A-Bild leicht irreguläre akustische Struktur, hohe interne Reflektivität (60 – 80%).

Primärtumorsuche bzw. weiterführende Diagnostik nach Maßgabe der betreffenden Fachärzte.

Ursache: Extraokulärer Primärtumor (vgl. Tab. 18.4).

Assoziation: Tab. 18.4.

Tabelle 18.4 · Primärtumoren bei chorioidaler Metastasierung

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Mammakarzinom am häufigsten bei Frauen

Bronchialkarzinom am häufigsten bei Männern

Karzinome des Gastrointestinaltrakts

Nierenkarzinome

Andere Karzinome

Selten malignes Melanom

Extrem selten Sarkome

Weitere okuläre Befunde: Metastasen von extraokulären Primärtumoren liegen zu etwa 4% in der Iris, zu etwa 1% im Ziliarkörper und sehr selten retinal.

Manifestationsalter: Meist 40.– 70. LJ.

Verlauf/Komplikationen: Metastase kann Erstsymptom sein (etwa 30%), besonders bei Lungenkarzinomen; meist bleibt guter Visus erhalten; die Überlebenszeit beträgt wenige Monate, gelegentlich 5 Jahre; Ausnahme: Karzinoidtumor mit solitärer Metastase hat eine sehr gute Prognose.

Differenzialdiagnose: Malignes Melanom S. 356 /vgl. Tab. 18.3.

Therapie:

Konservativ: Palliative Chemotherapie;

Chirurgisch: Palliative Röntgenbestrahlung.

Retikulumzellsarkom (Non-Hodgkin-Lymphom)

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Definition: Malignes Lymphom bei dem nicht die typischen Hodgkin-Krebszellen nachgewiesen werden können.

Leitbild: Unter dem RPE gelegene, multifokale, gelbliche Tumoren mit Pigmenttüp-

358 felung; Zellen im Glaskörper.

Dieses Dokument ist nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt und darf in keiner Form an Dritte weitergegeben werden!

Aus A.Burk u. R.Burk.: Checkliste Augenheilkunde, 4. Aufl. (ISBN 3-13-100573-4) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart

18.2 Tumoren der Aderhaut und des Ziliarkörpers

Diagnostik/Symptome:

Anamnese: Schwebeteilchen vor den Augen.

Visus: Reduziert.

Spaltlampe: Evtl. Iridozyklitis (S. 320).

Funduskopie: 80% beiderseits, evtl. zeitlich versetzt; multifokale, solide, unter dem RPE-gelegene, gelbliche, prominente Veränderungen; feine Pigmenttüpfelung des RPE auf der Oberfläche; Lymphomzellen, Entzündungszellen im Glaskörper; evtl. Papillenödem.

Tonometrie: Im Verlauf evtl. Sekundärglaukom.

Glaskörperbiopsie: Entzündliche Zellen, nicht immer Lymphomzellen.

Liquorpunktion: Evtl. Lymphozytose, selten maligne Zellen.

Histologie: Immunoblastisches, malignes Lymphom hoher Malignität.

Assoziation: Beteiligung von ZNS, selten Lymphknoten, anderen Organen.

Manifestationsalter: Meist 6.– 7. LJZ.

Verlauf/Komplikationen: Okuläre Veränderungen gehen ZNS-Beteiligung oft voraus; manchmal spontanes Abheilen der sub-RPE-Herde unter Zurücklassung von Atrophien, Pigmentverschiebungen; Überlebenszeit unterschiedlich, manchmal

5 J.

Differenzialdiagnose: s. Tab. 18.3, S. 356 .

Therapie:

Konservativ: Schlechtes Ansprechen auf Chemotherapie;

Chirurgisch: Externe Bestrahlung, ZNS evtl. prophylaktisch; oft Vitrektomie (S. 482) bei Glaskörperinfiltration erforderlich (diagnostisch und therapeutisch).

18

Aderhaut (Chorioida)/Ziliarkörper

Medulloepitheliom (Diktyom) des Ziliarkörpers

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Definition: Häufigster kongenitaler Tumor des Ziliarepithels.

Leitbild: Grauer, rosabis fleischfarbener Tumor im Iris-, Vorderkammer-, Ziliarkörperbereich.

Diagnostik/Symptome:

Anamnese: Schmerzen.

Visus: Reduziert.

Inspektion: Leukokorie (S. 294); evtl. Buphthalmus (S. 240).

Spaltlampe (mögliche Veränderungen): Grauer, rosabis fleischfarbener Tumor im Iris-, Vorderkammer-, Ziliarkörperbereich; Zystenbildung (auch frei flottierend); Katarakt; erworbene Heterochromie (S. 218), Rubeosis iridis (S. 221), Hyphäma (S. 430), Iritis (S. 320).

Funduskopie (mögliche Veränderungen): Netzhautablösung; Glaskörperblutung; PHPV (S. 256).

Tonometrie: Evtl. Augeninnendruckerhöhung bei Sekundärglaukom.

Histologie: Neuroepitheliale Strukturen, Mischung medullärer Epithelien; Unterscheidung in teratoid/nicht teratoid; 2/3 maligne.

Weitere okuläre Befunde: z. B. Strabismus, Exophthalmus; selten Ursprung des Medulloepithelioms in Iris, Retina, N. opticus.

Manifestationsalter: Kongenital; klinisch manifest meist zwischen 2. und 4. LJ (beschrieben 6 Monate bis 41 Jahre und ältester Patient 79 Jahre).

Verlauf/Komplikationen: Lokal invasiv; meist keine Fernmetastasen; Mortalität etwa 10% (meist durch intrakraniale Ausbreitung bei Orbitarezidiv).

Differenzialdiagnose: vgl. Leukokorie S. 297, und Tab. 18.3 Differenzialdiagnose malignes Melanom der Chorioidea S. 356, malignes Melanom der Iris S. 225; primärer hyperplastischer Glaskörper (S. 256), kongenitales Glaukom (S. 240), Pars planitis (S. 319 ff), perforierende Verletzung (S. 432).

Therapie chirurgisch: Resektion (z. B. Iridozyklektomie); Optikusbeteiligung: evtl. Enukleation (S. 500); extrasklerale Ausdehnung: evtl. Exenteratio orbitae.

359

Dieses Dokument ist nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt und darf in keiner Form an Dritte weitergegeben werden!

Aus A.Burk u. R.Burk.: Checkliste Augenheilkunde, 4. Aufl. (ISBN 3-13-100573-4) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart

19

Nervus opticus

19.1 Morphologie des Sehnervenkopfes (Papilla nervi optici)

19Nervus opticus

19.1Morphologie des Sehnervenkopfes (Papilla nervi optici)

Abb. 19.1 · N. opticus

Abb. 19.2 · Normalbefund der Papille

 

(rechtes Auge)

Definition der Papille

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Intraokulär sichtbarer, nicht myelinisierter Abschnitt des Sehnervs vom Eintritt der retinalen Axone durch den Skleralring bis zum Erreichen der Lamina-cribrosa-Poren (vordere 0,7 mm von 50 mm Sehnervengesamtlänge); Durchmesser des N. opticus im Skleralkanalbereich ca. 1,7 mm, retrobulbär (myelinisiert) 3 – 4 mm.

a b

Abb. 19.3 · a Normale Papille. Die weißen Pfeile kennzeichnen den Rand des Skleralkanals. Die kleine zentrale Exkavation ist von einem breiten, gleichmäßig konfigurierten neuroretinalen Randsaum umgeben. b Normale Papille mit großem Skleraldurchmesser (weiße Pfeile); die Begrenzung der physiologischen Exkavation wird durch die schwarzen Pfeile angezeigt

360

Dieses Dokument ist nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt und darf in keiner Form an Dritte weitergegeben werden!

Aus A.Burk u. R.Burk.: Checkliste Augenheilkunde, 4. Aufl. (ISBN 3-13-100573-4) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart

19.2 Kongenitale und Entwicklungsanomalien des Nervus opticus

Intrapapilläre Strukturen: a) neuroretinaler Randsaum, gebildet aus Axonen retinaler Ganglienzellen (Axonenanzahl ca. 1 – 1,2 Mill.; angenommener physiologischer Altersverlust ca. 5000 Axone/Jahr); b) Kapillaren und Astrozyten; c) Zentralarterie und Vene; d) physiologische Exkavation (weiß/hellgelb gefärbt); das Vorhandensein einer physiologischen Exkavation ist abhängig von der Größe des Skleralkanaldurchmessers (Abb. 19.3a und b).

Normalbefund der Papille

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Papille scharf begrenzt, Randsaum blassrosa (vital gefärbt); Randsaum gleichmäßig konfiguriert, schmalste Stelle temporal; Exkavation zentriert.

Beachte: Durchmesser der Exkavation horizontal vertikal (Abb. 19.2, 19.3;).

Seitenvergleich: Differenz der Quotienten aus Exkavationsund Papillendurchmesser der rechten und linken Seite in 92% 0,1, in 99% 0,2.

Normvarianten durch Skleralkanalgröße (SKG): a) großes zentrales Blässeareal bei großer SKG (Abb. 19.3b); b) fehlende physiologische Exkavation, mit vor allem nasal prominentem Papillenrand, bei kleiner SKG (häufig bei Hyperopie: Pseudoneuritis hyperopica).

Nasale Supertraktion: Prominenz der nasalen neurosensorischen Retina bei schrägem, myopem Sehnerveneintritt (Abb. 16.5, S. 315). 262, 315

Parapapilläre Normvarianten: Temporal sichelförmige Aufhellungszone (temporaler Konus) sowie meist nasal gelegener Pigmentkonus.

19.2Kongenitale und Entwicklungsanomalien des Nervus opticus

Hypoplasie des N. opticus

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Definition:

Unioder bilateral; kleine Papille mit peripapillärem, zirkulärem, gelbgrauem, wenig pigmentiertem Areal (Halo, „Doppelringzeichen“); Gefäßkaliber normal, evtl. geschlängelte Gefäße.

Visuseinschränkung und Gesichtsfelddefekte variabel, evtl. afferenter Pupillendefekt (S. 27).

Assoziation (mögliche assoziierte Veränderungen): Aniridie (S. 215), Nystagmus, fehlender Fovealreflex, kleiner Canalis opticus, Mittelgesichtanomalien.

Syndrome (vgl. Syndrome): Aicardi-S., Chromosom 13q-S., DOOR-S., Embryopathia diabetica, Klippel-Trenaunay-Symptomenkomplex, Meckel-Gruber-S., Mi- krophthalmie-Mikrozephalie-S., X-gebunden, Mikrozephalie, chorioretinale Dysplasie, Muscle-eye-brain disease, septooptische Dysplasie, (de Morsier-Syn- drom) Smith-Fineman-Myers-S., Trisomie 18 (Edwards-S.), WAGR-S.

ZNS-Anomalien: Kraniopharyngeom (S. 386); Optikusgliom (S. 381).

Evtl. bei mütterlichem Diabetes mellitus, Medikamenten während der Schwangerschaft (z. B. Phenytoin, Chinin) oder Alkohol.

Aplasie des N. opticus

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Definition: Keine retinale Nervenfaserschicht und keine retinalen Gefäße; kein Pupillenreflex auf Licht; sehr selten.

Assoziation: Häufig Mikrophthalmus (S. 243) und dysplastische Retina assoziiert; Tetraamelie mit multiplen Fehlbildungen (s. S. 551).

19

Nervus opticus

361

Dieses Dokument ist nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt und darf in keiner Form an Dritte weitergegeben werden!

Aus A.Burk u. R.Burk.: Checkliste Augenheilkunde, 4. Aufl. (ISBN 3-13-100573-4) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart

19

Nervus opticus

19.2 Kongenitale und Entwicklungsanomalien des Nervus opticus

Kolobom des N. opticus

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Definition:

Inkompletter Schluss der Augenbecherspalte; anomale Papillenexkavation unterschiedlicher Größe und Lokalisation.

Variable Visus-/Gesichtsfeldausfälle.

Morning-Glory-Syndrom

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Definition: Meist unilaterales Kolobom des N. opticus; Papille groß, exkaviert, zentral weißliches Gewebe (Reste der Hyaloidalgefäße); die Gefäße beginnen am Papillenrand und verlaufen gleichmäßig radial (wie Fahrradspeichen); peripapillärer leicht erhabener Ring von RPE-Verschiebungen; erhebliche Visuseinschränkung; oft seröse Netzhautablösung.

Assoziation: Nierenerkrankung kann assoziiert sein (Genort: 10q24.3 – 25.1/PAX2Gen).

Grubenpapille

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Definition: Selten beiderseits; in der Papille meist inferotemporal gelegene, runde bis ovale, grau erscheinende Vertiefung (Grube); seröse Netzhautabhebung unter Einbeziehung der Makula möglich, evtl. spontane Wiederanlegung ( 25%); evtl. chorioidale Neovaskularisation (S. 282); variable Gesichtsfelddefekte.

Inferiorer Konus nach Elschnig/„tilted disc“

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Definition:

Meist beiderseits; Chorioidea, Bruch-Membran, RPE enden mit variabler Entfernung unterhalb der Papille, die Retina liegt in diesem Bereich direkt der Sklera auf (helles, nicht pigmentiertes, parapapilläres Areal, meist inferonasal); der N. opticus tritt schräg durch die Sklera, der obere und temporale Papillenanteil liegt anterior des inferonasalen, die oberen Äste der Zentralarterien führen scharf gewinkelt nach oben; Situs inversus der Gefäße möglich (Ursprung oben und temporal statt nasal).

Sehnerv oft hypoplastisch; myoper Astigmatismus.

Beachte: Variable Gesichtsfelddefekte meist im oberen temporalen Quadranten, die Vertikale wird in der Regel nicht respektiert (Differenzialdiagnose Chiasmaläsion).

Dysplasie des N. opticus mit Mittelgesichtsanomalien

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Definition:

Dysplasie des N. opticus z. B. Kolobom und Hypoplasie, siehe oben, und Mittelgesichtsanomalie z. B. Hypertelorismus, siehe S. 391, Abb. 3.2, S. 104; sphenoorbitale Enzephalozele mit klinisch pulsierendem Exophthalmus oder transsphenoidale Enzephalozele mit klinisch pulsierendem nasopharyngealen Tumor möglich.

Beachte: Bei Optikusdysplasie mit Mittelgesichtsanomalien muss eine basale Enzephalozele ausgeschlossen werden.

Markhaltige Nervenfasern

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Definition: Meist in Verbindung mit der Papille stehende, weiße, dem Nervenfaserverlauf entsprechende, an der papillenfernen Begrenzung gefiedert erscheinende Areale (selten nicht mit Verbindung zur Papille); evtl. vergrößerter Blinder Fleck.

362

Dieses Dokument ist nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt und darf in keiner Form an Dritte weitergegeben werden!

Aus A.Burk u. R.Burk.: Checkliste Augenheilkunde, 4. Aufl. (ISBN 3-13-100573-4) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart

.Aufl .4 Augenheilkunde, Checkliste :.Burk.R .u Burk.A Aus Stuttgart Verlag, Thieme Georg 2005 © 4)-100573-13-3 (ISBN

bestimmt Gebrauch persönlichen den für nur ist Dokument Dieses werden! weitergegeben Dritte an Form keiner in darf und

Tabelle 19.1 · Heredodegenerative Optikusatrophien – Auswahl1

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Bezeichnung

Genetik

Manifesta-

Endvisus

Nystagmus Farbsinn

Papille

Assoziation

Netzhaut/

Progression

 

 

tionsalter

 

 

 

 

Gefäße

 

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Einfache oder

autosomal-

3.– 4. LJ

0,1-Handbe-

meistens

Dysbis

blass

Gefäße eng,

nein

kongenitale

rezessiv

 

wegungen

 

Achroma-

 

 

ERG normal

 

(frühinfantile)

 

 

 

 

topsie

 

 

 

 

Optikusatrophie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Optikusatrophie

rezessiv

1.– 9. LJ

um 0,1

50%

Dyschro-

geringe tem-

ZNS-Symptome

enge papilläre

zunächst Pro-

Typ Behr

 

 

 

 

matopsie

porale Blässe

(mentale Retar-

Gefäße

gression, dann

 

 

 

 

 

 

 

dierung, Spastik,

 

stabil

 

 

 

 

 

 

 

Hypertonie, Ata-

 

 

 

 

 

 

 

 

 

xie) (3-Methyl-

 

 

 

 

 

 

 

 

 

glutacon/3-Me-

 

 

 

 

 

 

 

 

 

thylglutarsäure

 

 

 

 

 

 

 

 

 

exzessiv im Urin)

 

 

Optikusatrophie

rezessiv

6.– 14. LJ

0,05-Finger-

evtl.

Dyschro-

blass

Diabetes insipi-

evtl. diabeti-

ja

bei juvenilem

 

 

zählen

 

matopsie

 

dus, Hörverlust,

sche Retino-

 

Diabetes mellitus

 

 

 

 

 

 

evtl. ZNS-Symp-

pathie

 

 

 

 

 

 

 

 

tome

 

 

Juvenile (infantile)

autosomal-

4.– 8. LJ

0,5 – 0,1

selten

Blau-Gelb-

temporale

evtl. Hörverlust

ausgeprägt

variabel

Optikusatrophie

dominant

 

 

 

Dyschro-

Blässe, evtl.

(Ataxie, Ptosis,

verdünnte pa-

 

 

(Genort 3q29/

 

 

 

matopsie

temporaler

Blickparesen)

pillomakuläre

 

 

OPA1-Gen)

 

 

 

 

Sektor exka-

 

Nervenfaser-

 

 

 

 

 

 

 

viert

 

schicht

 

 

 

 

1 Die aufgeführten heredodegenerativen Optikusatrophien betreffen immer beide Sehnerven; Optikusatrophie vgl. Abb. 17.5, S. 323, S. 9595, 323

 

 

.Forts

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

opticus Nervus des Entwicklungsanomalien und Kongenitale 2.19

363

Nervus opticus

19

.Aufl .4 Augenheilkunde, Checkliste :.Burk.R .u Burk.A Aus Stuttgart Verlag, Thieme Georg 2005 © 4)-100573-13-3 (ISBN

bestimmt Gebrauch persönlichen den für nur ist Dokument Dieses werden! weitergegeben Dritte an Form keiner in darf und

364

Nervus opticus

 

Tabelle 19.1 · Fortsetzung

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Bezeichnung

Genetik

Manifesta-

Endvisus

Nystagmus Farbsinn

Papille

Assoziation

Netzhaut/

Progression

 

 

tionsalter

 

 

 

 

Gefäße

 

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Leber-Optikus-

Mutation der

meist junge

0,1-Fingerzäh- nein

atrophie

mitochondria-

Erwachsene

len

(LHON)

len DNA, nur

(beschrieben

 

 

Mütter Über-

5.– 60. LJ)

 

 

träger

 

 

 

(10 – 30%

 

 

 

selbst betrof-

 

 

 

fen)

 

 

Zentralsko-

initial zirkum-

evtl. Skelett-,

evtl. juxtapa-

akuter Visus-

tom für

papilläre Mi-

Herzmuskel-,

pillär Telean-

verlust, dann

Farben

kroangiopa-

ZNS-Veränderun-

giektasie, Tor-

variabel, evtl.

 

thie (Shunts,

gen

tuositas

Besserung

 

Arteriolen di-

 

 

(zentrozökales

 

latiert),

 

 

Skotom)

 

Schwellung

 

 

 

 

der Nervenfa-

 

 

 

 

serbündel,

 

 

 

 

dann blass

 

 

 

Neurogenerative

dominant / re-

Kindheit oder variabel

ja (nicht

variabel

blass, evtl. ini-

z. B. Ataxie, pro-

variabel, evtl. variabel

Syndrome mit

zessiv

später

bei allen)

 

tial wie Leber

gressive Degene-

RPE-Degene-

Optikusatrophie

 

 

 

 

 

ration des zere-

ration

(z. B. Friedrich-

 

 

 

 

 

bell-, spinozere-

 

Ataxie; s. auch

 

 

 

 

 

bell-., pyramida-

 

S. 527 und im

 

 

 

 

 

len Systems,

 

Anhang)

 

 

 

 

 

Taubheit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

opticus Nervus des Entwicklungsanomalien und Kongenitale 2.19 19

19.3 Optikusatrophie

Drusen (Hyalinkörperchen) des N. opticus

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Definition: Meist beiderseits; oft familiär autosomal-dominant (Genort: 2p21 – 16); Entwicklung über Jahrzehnte, in den ersten Jahren oft nur Fehlen der physiologischen Papillenexkavation, im weiteren Verlauf erscheint die Papille prominent, gelb bis strohgelb und gelbweiße, kalzifizierte, kristalline Strukturen werden sichtbar (meist nicht vor dem 11. LJ; Abb. 19.4), sie können die ganze Papille anfüllen („full disk“).

Abb. 19.4 · Drusenpapille: Gelbweiße, kalzifizierte Strukturen lassen die Papille prominent erscheinen

Oft abnorme Verzweigung der großen Gefäße; Papille kleiner als normal; variable Gesichtsfelddefekte; langsam progressive Atrophie der Nervenfaserschicht; evtl. Splitterblutungen, subretinale Exsudation und Hämorrhagie bei peripapillärer chorioidaler Neovaskularisation (S. 282); evtl. Glaskörperblutung, Zentralvenenthrombose (S. 271), Arterienastverschluss (S. 273); chorioretinale Falten; evtl. period. Visuseinschränkung für Sekunden bis Minuten.

Autofluoreszenz bei oberflächlicher peripapillärer Lage (Drusen fluoreszieren im Erregerlicht).

Ultraschall: Drusen noch sichtbar bei erheblicher Herabsetzung der Empfindlichkeit.

Retinitis pigmentosa: Drusen bei bis zu 2% der Patienten; liegen oft neben dem Papillenrand in der oberflächlichen Retina; Papille wachsgelb, nicht prominent, normal groß.

Pseudopapillenödem

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Definition: Kongenital prominente Papillen z. B. bei Drusen (s. o.), Hyperopie, persistierendem Hyaloidalgewebe.

19

Nervus opticus

19.3 Optikusatrophie

Definition: Als Atrophie des Nervus opticus wird der Schwund des Sehnerven infolge verschiedener Krankheitsprozesse bezeichnet, der klinisch durch variable Grade von Papillenblässe, Papillenavaskularität und Zunahme der Exkavation in Erscheinung tritt. Als Formen können unterschieden werden:

Einfache Optikusatrophie: Papillenblässe (grauweiße bis porzellanweiße Färbung der Papille) ohne Zunahme der Exkavation (Abb. 17.5, S. 95, 323);

Glaukomatöse Optikusatrophie: Papillenblässe durch deutliche Exkavation, die

typischerweise bei

Glaukomen zu beobachten ist (S. 375; Abb. 19.10, S. 376;

365

Abb. 19.11 b, S. 376).

 

 

Dieses Dokument ist nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt und darf in keiner Form an Dritte weitergegeben werden!

Aus A.Burk u. R.Burk.: Checkliste Augenheilkunde, 4. Aufl. (ISBN 3-13-100573-4) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart