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Ординатура / Офтальмология / Немецкие материалы / Checkliste Augenheilkund 3 auflage_Burk_2005

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Netzhaut (Retina)

276

15.6 Vaskuläre Veränderungen der Netzund Aderhaut

Fluoreszenzangiographie: Darstellung von Gefäßerweiterungen, -aussackungen, -leckagen, ischämischen Arealen.

Genetik: Nicht familiär.

Ursache: Nicht bekannt.

Weitere okuläre Befunde: Strabismus bei Coats-Krankheit.

Assoziationen: In der Regel keine; Ausnahmen: z. B. (s. Syndrome) fazioskapulohumerale Muskeldystrophie; Alport-Syndrom; Hemiatrophia facialis progressiva; Nä- vusdysplasie-Syndrom; tuberöse Sklerose (S. 298).

Manifestationsalter: Kongenital; symptomatisch oft erst im Erwachsenenalter mit Herabsetzung der zentralen Sehschärfe bei Makulabeteiligung; Coats-Krankheit typischerweise vom 2.– 10. Lebensjahr manifest, überwiegend bei Jungen (zweiter Gipfel 40 Jahre).

Verlauf/Komplikationen: Oft Progression; Coats-Krankheit: spontane Regression möglich, aber häufiger Übergang in exsudative Netzhautablösung (S. 261), Rubeosis iridis (S. 221), Sekundärglaukom (S. 240), Netzhautund Glaskörperblutungen, Phthisis bulbi (S. 323); Sehverlust.

Differenzialdiagnose: Sekundäre retinale Teleangiektasie nach Venenastver-

schluss, ZVV (S. 271), diabetische Retinopathie (S. 266), Sichelzellenretinopathie (S. 575), Röntgen-Retinopathie (S. 427), Eales-Krankheit (S. 271), Retinopathia praematurorum (S. 279), retinales Makroaneurysma (s. u.); retinale Hämangiome (S. 277), familiäre exsudative Vitreoretinopathie (S. 301), Incontinentia pigmenti (S. 531), Nematodeninfestation, retinales Astrozytom (S. 297), Retinoblastom (Differenzialdiagnose Leukokorie s. S. 297), periphere exsudative hämorrhagische Chorioretinopathie, malignes Melanom der Aderhaut (S. 353); Coats-Krankheit ähnliches Bild bei 1,2 – 3,6% der Retinitis-pigmentosa-Patienten.

Therapie: Chirurgisch: Laseroder Kryotherapie der ischämischen Areale und vaskulären Anomalien (vgl. ab S. 456).

Coats-Krankheit: Noch nach 5 Jahren Rezidive beschrieben, daher halbjährliche Kontrollen nach erfolgreicher Lasertherapie erforderlich.

Exsudative Amotio retinae: Cerclage, Drainage der subetinalen Flüssigkeit; im Anschluss Kryotherapie der Teleangiektasien (Erfolgsaussichten begrenzt).

Retinales Makroaneurysma

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Leitbild: Solitäre lokalisierte retinale Arterienerweiterung (Aneurysma).

Diagnostik/Symptome:

Visus: Reduziert bei Makulabeteiligung.

Funduskopie: Runde oder fusiforme lokalisierte Arterienerweiterung paramakulär oder postäquatorial im Bereich der vier Arterienhauptäste; am häufigsten superotemporale Arterie; kann pulsieren; Leckage eines proteinund lipidhaltigen Exsudats, Circinatafigur (S. 266), seröse Makulaabhebung; Blutungen intra-, subretinal und in den Glaskörper. 10% beiderseits, selten multipel; 50 – 75% retinale arterioläre Sklerose (vgl. S. 269).

Fluoreszenzangiographie: Makroaneurysma hyperfluoreszent, Farstoffexsudation in die Umgebung.

Weitere okuläre Befunde: Manchmal arterielle Thromben, Emboli im proximalen Gefäßverlauf der betroffenen Arterie; distal evtl. Arterienastverschluss, Venenastverschlüsse möglich.

Assoziation: 50 – 75% Hypertonie.

Manifestationsalter: 6. – 7. LJZ.

Verlauf/Komplikationen: Regression spontan möglich oder nach Laserkoagulation; Visusprognose gut (eingeschränkt bei subfovealer Blutung, chronischer Exsudation im Makulabereich).

Differenzialdiagnose: s. o., retinale Teleangiektasie.

Dieses Dokument ist nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt und darf in keiner Form an Dritte weitergegeben werden!

Aus A.Burk u. R.Burk.: Checkliste Augenheilkunde, 4. Aufl. (ISBN 3-13-100573-4) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart

15.6 Vaskuläre Veränderungen der Netzund Aderhaut

Therapie: Chirurgisch:

Argonlaser-Koagulation ungefähr einen Papillendurchmesser um das Makroaneurysma herum; keine direkte Koagulation des Aneurysmas oder der betroffenen Arterie; evtl. weitere Koagulation des distalen Gefäßbettes.

Indikation: Umstritten, da auch spontane Regression möglich; Visusherabsetzung durch Makulaödem.

Retinales kapilläres Hämangiom (Hippel-Erkrankung)

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Definition: Erbliche Phakomatose mit multiplen kapillären Hämangiomen der Netzhaut.

Leitbild: Umschriebener Netzhauttumor mit dilatierter, geschlängelter Versorgungsarterie und drainierender Vene (Abb. 15.20).

Abb. 15.20 · Retinales kapilläres Hämangiom mit dilatierter, geschlängelter Versorgungsarterie und drainierender Vene

Diagnostik/Symptome:

Funduskopie: s. Leitbild; unioder bilateral, 1/3 multipel; Durchmesser des Tumors meist 1 – 5 mm; subretinale Flüssigkeit und gelbes Exsudat um Läsion, Circinatafigur (S. 266); auch bei peripheren Hämangiomen Exsudation im Makulabereich möglich; evtl. exsudative oder Traktionsamotio (S. 262), Traktionsstränge im Glaskörper.

Kapilläres Hämangiom der Papille: Unioder bilaterale, diffuse oder umschriebene rotgelbe Prominenz der Papille; beim diffusen Typ gelbe intraretinale Exsudation makulär und am hinteren Pol, evtl. Netzhautablösung möglich; beim umschriebenen Typ sehr selten.

Fluoreszenzangiographie: Arterielle Phase: Feines kapilläres Netzwerk; beim diffusen Typ Farbstoffleckage in der venösen Phase und Hyperfluoreszenz der Läsion in der Spätphase; Farbstoffaustritt in den Glaskörper.

Ultraschall; A-Bild: Initial hohe Zacke, hohe interne Reflektivität. B-Bild: Akustisch solider Tumor von der Retina ausgehend mit glatter vorderer Begrenzung, keine chorioidale Exkavation, keine orbitale Verschattung.

Internistisch/neurologisches Konsilium, MRT mit Kontrastmittel zum Ausschluss assoziierter Veränderungen: s. u.

Genetik: v.-Hippel-Lindau-Syndrom (Phakomatose): Autosomal-dominant (kurzer Arm Chromosom 3 [3p 25 – 26]); auch sporadisch.

Assoziation v.-Hippel-Lindau-Syndrom (retinozerebelläre kapilläre Hämangiomatose): Kleinhirn-Hämangioblastom, (wenn klinisch manifest, dann meist im 4. LJZ (4 – 61 Jahre; CT/MRT alle drei Jahre bis zum 50. LJ); Hämangioblastome in Rückenmark, Medulla oblongata; Phäochromozytom; beiderseits Zystadenome des Neben-

hodens; Nieren-, Pankreasund Leberzysten; Nierenkarzinom (jährliche Ultraschallkontrolle).

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Netzhaut (Retina)

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Netzhaut (Retina)

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15.6 Vaskuläre Veränderungen der Netzund Aderhaut

Manifestationsalter: Zwischen 10. und 30. LJ.

Verlauf/Komplikationen: Beim retinalen kapillären H. ohne Therapie totale Amotio retinae, Sekundärglaukom, Phthisis bulbi (S. 323); selten so ausgeprägt beim diffusen H. der Papille, sehr ungewöhnlich beim umschriebenen kapillären H. der Papille.

Differenzialdiagnose: Wie S. 275 retinale Teleangiektasie, außerdem juxtapapilläres chorioidales Hämangiom (S. 352), Osteom (S. 350), chorioidale Neovaskularisati-

on (S. 282), hypopigmentiertes kombiniertes chorioidales

und RPE-Hamartom

(S. 293); Papillitis (S. 370), Papillenödem, Sarkoidose (S. 329).

 

Therapie: Chirurgisch: Direkte Argonlaser-Koagulation des Hämangioms im posterioren Segment; bei peripherer Lokalisation Kryokoagulation oder Ruthenium-Ap- plikator; evtl. Diathermie; bei Netzhautablösung ab S. 481 .

Retinales kavernöses Hämangiom

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Leitbild: Traubenartige Ansammlung dunkler Gefäßdilatationen.

Diagnostik/Symptome:

Funduskopie: Traubenartig angeordnete, dünnwandige, sackförmige, lokalisierte Gefäßerweiterungen, mit dunklem, venösem Blut gefüllt, projizieren in den Glaskörper; weißes fibrogliales Gewebe auf der Oberfläche; selten gelbe Exsudation, evtl. Glaskörperblutung; Lokalisation: Netzhaut, N. opticus.

Fluoreszenzangiographie: In der arteriellen Phase Läsion hypofluoreszent, Anfärbung erst in der venösen Phase; charakteristisches Bild der Spiegelbildung in der Spätphase durch Blutansammlung im unteren Aneurysmaanteil und Fluoresceinpooling im oberen.

Internistisch/neurologisches Konsilium, evtl. MRT mit Kontrastmittel zum Ausschluss assoziierter Erkrankungen.

Genetik: Familiäre Häufung bei assoziierter Erkrankung.

Assoziation: Hämangiome der Haut, am häufigsten Nacken; zerebrale Hämangiome mit ZNS-Symptomatik, Epilepsie oder subklinisch.

Manifestationsalter: Jedes Alter, durchschnittlich 23. LJ.

Verlauf/Komplikationen: Keine Progression, selten minimale Vergrößerung nach langer Zeit; evtl. Glaskörperblutung (10%).

Differenzialdiagnose: Wie retinale Teleangiektasie, S. 275 .

Therapie:

Konservativ: Beobachten.

Chirurgisch: Evtl. Kryo-/Lasertherapie des Hämangioms bei Glaskörperblutung.

Retinales razemöses Hämangiom

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Leitbild: Dilatierte, geschlängelte Arterie und Vene verbinden arteriovenöse Kommunikation mit der Papille.

Diagnostik/Symptome:

Visus: Je nach Ausdehnung des Hämangioms herabgesetzt.

Funduskopie: Ein oder mehrere dilatierte, geschlängelte Arterien ziehen von der Papille aus unterschiedlich weit in die Peripherie und bilden arteriovenöse Kommunikationen von denen aus wieder dilatierte Venen die Papille erreichen; keine Exsudation oder Netzhautablösung.

internistisch/neurologisches Konsilium, evtl. MRT mit Kontrastmittel zum Ausschluss assoziierter Erkrankung (s. u.).

Genetik: Nicht familiär.

Weitere okuläre Befunde: Exophthalmus bei Orbitahämangiom; razemöse Hämangiome im Bereich der A./V. centralis retinae, des N. opticus beschrieben.

Assoziation: Wyburn-Mason-Syndrom (s. S. 556).

Manifestationsalter: Kongenital.

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Aus A.Burk u. R.Burk.: Checkliste Augenheilkunde, 4. Aufl. (ISBN 3-13-100573-4) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart

15.7 Retinopathia praematurorum (ROP; Retinopathia of praematurity)

Verlauf/Komplikationen: Meist stabiler Befund.

Differenzialdiagnose: Retinales kapilläres Hämangiom (S. 277); S. 276 Differenzialdiagnose retinale Teleangiektasie; kongenitale Tortuositas (Windung) der retinalen Gefäße.

Therapie: Chirurgisch: Meist keine Laseroder Kryotherapie erforderlich, da stationär; Erfolg unsicher.

15

Netzhaut (Retina)

15.7Retinopathia praematurorum

(ROP; Retinopathia of praematurity)

Definition: Netzhauterkrankung unreifer Frühgeborener mit einem Geburtsgewicht 1500 g.

Leitbild:

Akutphase: Plötzlicher Übergang von nicht vaskularisierter peripherer Netzhaut zu vaskularisierter posteriorer.

Narbenstadium: Gestreckt verlaufende temporale Gefäßarkade, die einen spitzen Winkel bildet (Abb. 15.21).

Abb. 15.21 · Retinopathia praematurorum im Narbenstadium: gestreckt verlaufende Gefäßarkade, die einen spitzen Winkel bildet

Diagnostik/Symptome:

Indikation zur Untersuchung: Gestationsalter 32 Wochen; 1500 g Geburtsgewicht; Frühgeborene mit Gestationsalter 32.– 36. Woche und Sauerstofftherapie3 Tage.

Inspektion: Evtl. Leukokorie (weißer Pupillarreflex).

Funduskopie:

– Mydriasis mit Tropicamid 0,5%, nie mehr als einen Tropfen.

– Proliferative Retinopathie beiderseits., evtl. asymmetrisch; zur Befundbeschreibung sind neben der Stadieneinteilung (Abb. 15.22), die Anzahl der Uhrzeiten sowie das Ausmaß der Zonenausdehnung (Abb. 15.23) und Angaben über eine Plus-Symptomatik erforderlich.

Plus-Symptomatik (plus disease): a) Erweiterung/Schlängelung der posterioren Gefäße (im Zweifelsfall über 6 Uhrzeiten); b) Irisgefäßerweiterung; c) Pupillenrigidität; d) Glaskörpertrübungen; e) Hämorrhagien.

Untersuchungszeitpunkte: Der Allgemeinzustand muss die Untersuchung zulassen.

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15 15.7 Retinopathia praematurorum (ROP; Retinopathia of praematurity)

Netzhaut (Retina)

Stadium 1

Stadium 2

Stadium 3

Stadium 4

Abb. 15.22 · Stadieneinteilung bei Retinopathia praematurorum.

Norm: Innerhalb des ersten Lebensmonats erfolgt die Vaskularisation der temporalen Netzhautperipherie; die blassere, nicht vaskularisierte Netzhaut (NH) geht allmählich in die vaskularisierte über.

1Demarkationslinie: Dünne, geschlängelte weiße Linie, ungefähr parallel zur Ora serrata, trennt die avaskuläre periphere Retina von der vaskularisierten posterioren; temporal meist deutlicher.

2Prominente Leiste: Demarkationslinie entwickelt sich zu einer über das Netzhautniveau erhabenen Gewebeleiste mit posterioren Neovaskularisationen.

3Leiste mit extraretinalen Proliferationen auf der NH und in den Glaskörper hinein, Hämorrhagien.

4a Partielle Amotio retinae ohne Makulabeteiligung.

4b Partielle Amotio retinae mit Makulabeteiligung.

5 Tunnelförmige totale Amotio retinae (ohne Abb., vgl. Abb. 15.10, S. 264, 265).

Abb. 15.23 · Zoneneinteilung bei Retinopathia praematurorum.

Zoneneinteilung:

1 Kreis um die Papille, Radius 2-mal Abstand Papille – Fovea;

2Kreis um die Papille, Radius kleinster Abstand zur nasalen Peripherie;

3übrige Netzhaut (sichelförmiges Areal).

1.Untersuchung: 6. postnatale Woche, nicht vor der 31. postmenstruellen Woche (z. Z. in der Diskussion, da auch Frühgeborene mit einem Gestationsalter von 28 Wochen die Therapieschwelle erreichen können);

2.Untersuchung:

a)wöchentlich oder befundabhängig häufiger: Vaskularisationsgrenze in Zone I oder 2, ROP-Stadium 2 oder 3, Plus-Symptomatik;

b)2-wöchentlich: Vaskularisationsgrenze periphere Zone 2 oder 3, ROP Stadium I;

c)3-wöchentlich: Über mehrere Untersuchungstermine rückläufiger Befund; Screening-Abschluss Nach akuter ROP: a) Netzhaut vollständig vaskularisiert;

b)deutliche Regression (aber nicht vor dem errechneten Geburtstermin); Nachuntersuchungen: Halbjährlich in den ersten beiden Lebensjahren, dann jährlich. Ergänzende Untersuchungen: Skiaskopie (S. 41): Brechungsanomalien, besonders axiale Myopie; Untersuchung auf Strabismus (z. B. S. 15); Se- kundärglaukom-Ausschluss.

Ursache: Keine einheitliche Ursache; Risikofaktoren z. B.: niedriges Geburtsgewicht, besonders 1000 g (Inzidenz über 1500 g 10%); Sauerstofftherapie; neonatale Hypoxie; evtl. Vitamin-E-Mangel; Bluttransfusionen; evtl. Beleuchtung in der

280 Neugeboreneneinheit.

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15.8 Makulaveränderungen

Manifestationsalter: Netzhautablösung typischerweise um die 10. LW.

Verlauf/Komplikationen: Meist langsame Entwicklung; Übergang von Stadium 1 in 4 innerhalb weniger Tage sehr selten; spontane Regression in etwa 80% (meist bei Stadium 1 und 2, aber auch bei partieller Amotio möglich); Netzhautablösung selten, Augen mit Plus-Symptomatik besonders gefährdet; in etwa 20% Übergang in Narbenstadium ohne funktionelle Folgen oder mit Erblindung.

Narbenstadium: Gestreckt verlaufende temporale (am häufigsten) Gefäßarkade, spitzen Winkel bildend; Heterotopie der Makula; Distorsion der Papille durch peripheren Narbenzug (Abb. 15.21); Netzhautfalten.

Weitere Komplikationen: Amblyopie (S. 401); sekundäres Winkelblockglaukom, flache Vorderkammer, Rubeosis iridis (S. 221); Hornhautdekompensation; periphere Pigmentverschiebungen und Trübungen der Glaskörperbasis; periphere Netzhautlöcher, Gitter (S. 260), proliferative Vitreoretinopathie (S. 263) unterschiedlicher Ausprägung; Phthisis bulbi (S. 323).

Differenzialdiagnose: Wie Differenzialdiagnose des Retinoblastoms (S. 294).

Therapie: Abhängig von Unterscheidung in Typ-1-ROP und Typ-2-ROP (s. Tab. 15.1).

Konservativ: Bei ROP 2 abwarten und engmaschig kontrollieren (s. o.); Amblyopieprophylaxe (S. 403) für alle Stadien.

Chirurgisch: Bei ROP 1 frühzeitige transpupilläre Diodenlaserkoagulation mit indirektem Laserophthalmoskop oder transsklerale Diodenlaserkoagulation bei Trübungen der optischen Medien (360 , anterior der Leiste Erfassung der avaskulären Zone mit dicht gesetzten Herden); alternativ Argonlaserkoagulation (aber Wellenlänge im Absorptionsbereich des Hämoglobins, daher Katarakt als Nebenwirkung)

Tabelle 15.1 · Kennzeichen der Retinopathia praematurorum (ROP) Typ 1 und Typ 2

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ROP 1

ROP 2

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Zone-1-ROP eines jeden Stadiums mit

Zone-1-ROP mit Stadium 1 oder 2 ohne

 

Plus-Symptomatik

 

Plus-Symptomatik

Zone-1-ROP Stadium 3 mit oder ohne

Zone-2-ROP mit Stadium 3 ohne Plus-

 

Plus-Symptomatik

 

Symptomatik

Augen mit Zone-2-ROP Stadium 2 oder 3 mit Plus-Symptomatik

15

Netzhaut (Retina)

15.8 Makulaveränderungen

Altersabhängige Makuladegeneration (AMD)

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Definition: Vorwiegend bei über 60-Jährigen, häufig mit progressivem Sehverlust und meist beidseitig in der Macula lutea auftretende Stoffwechselstörung der Photorezeptoren und des retinalen Pigmentepithels mit Ansammlung von Lipofuszingranula in den Pigmentepithelzellen und hyalinen Ablagerungen in der BruchMembran (Drusen).

Leitbild: Drusen (Abb. 15.24); Metamorphopsie.

Diagnostik/Symptome:

Anamnese: Sehverschlechterung; Metamorphopsie (Verzerrtsehen) bei exsudativer AMD siehe unten.

Funduskopie: Beiderseits symmetrisch Drusen (D):

a)Harte D.: Kleine, gelbweiße, etwas erhabene punktförmige Läsionen.

b)Weiche D.: Größer als a) mit unscharfen Rändern, können konfluieren.

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15 15.8 Makulaveränderungen

Netzhaut (Retina)

Abb. 15.24 · Altersabhängige Makuladegeneration: gelbweiße, teilweise konfluierte Drusen im Makulabereich

c)Diffuse (flächige) D.: Klinisch schwierig zu identifizieren, diffuses feines granuläres Material in den inneren Schichten der Bruch-Membran.

Nichtexsudative Makuladegeneration (trockene, geographische oder areoläre): Häufigste Form; zirkuläre, gelbweißlich erscheinende scharf begrenzte Areale mit Atrophie des retinalen Pigmentepithels (RPE); durch Choriokapillarisverlust größere Aderhautgefäße deutlich sichtbar.

Exsudative (feuchte) Makuladegeneration:

a)Pigmentepithel-(RPE)-Abhebung: Scharf begrenzte, runde oder ovale, gelb bis gelborangefarbene Prominenz.

b)Chorioidale Neovaskularisation (CNV): Wenn okkult, d. h. beginnend oder durch z. B. Blut partiell verdeckt, kann sie klinisch und angiographisch nicht fassbar sein (evtl. mit ICG, s. u.); im Verlauf graugrüne oder rosagelbe, leicht erhabene, subretinale Veränderung unterschiedlicher Größe; Hinweise auf CNV: subretinale Flüssigkeit, subretinale Blutung, umgebende Lipidablagerungen.

Fluoreszenzangiographie:

Harte D.: Frühe hyperfluoreszente Flecken;

Weiche D.: Häufig nur langsame Anfärbung;

In der Spätphase bei weichen und harten D. lang anhaltende Fluoreszenz;

RPE-Abhebung: Pooling von Fluorescein unter dem RPE in der Frühphase führt zu umschriebener Hyperfluoreszenz, in der Spätphase keine Zunahme;

Klassische CNV: In der Frühphase des Fluoreszenzangiogramms deutliche Anfärbung mit guter Abgrenzbarkeit des hyperfluoreszenten randständigen Kapillarnetzes der CNV gegenüber der Umgebung; zentrales größeres versorgendes Gefäß; Fluorescein-Leckage (Farbstoffaustritt) im weiteren Verlauf mit Vergrößerung des hyperfluoreszenten Gebietes (Weißfärbung der Umgebung durch Eintritt des Fluoresceins in die umgebende subretinale Flüssigkeit).

Extrafoveoläre klassische CNV: Zentrum der Fovea in der Frühphase klar abgrenzbar vom kapillaren Randsaum der CNV, Abstand von der Fovea 200 µm.

Okkulte CNV: Auf den Frühaufnahmen punktförmige Hyperfluoreszenzen oder unspezifische nicht lokalisierbare Leckage-Areale in der Umgebung einer subfoveolären, klassischen CNV, sprechen für unter dem retinalen Pigmentepithel wachsende nicht sichtbare (= okkulte) Anteile der CNV.

Überwiegend klassische CNV: 75% klassische, 25% okkulte Anteile; minimal klassische CNV: klassische Anteile 50%.

Indozyanin-Grün-Angiographie (ICG): Gefäßmuster chorioidaler Neovaskularisationen, hypofluoreszenter Randsaum, hyperfluoreszenter Membranrand, ICG-Le- ckagen, Versorgungsgefäß darstellbar.

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15.8 Makulaveränderungen

Untersuchung mit dem Amsler-Netz (S. 67): Bei Metamorphopsie sieht der Patient die Linien verzerrt.

Multifokales ERG (S. 58): Im Einzelfall und evtl. zur Verlaufskontrolle.

Histologie (Abb. 15.25):

Drusen: In der inneren kollagenen Schicht der Bruch-Membran lokalisierte, flächige Ablagerungen; Neutralfette in weichen Drusen, überwiegend Phospholipide in harten Drusen; Atrophie und Depigmentierung des darüber liegenden RPE.

RPE-Abhebung: Innerer Anteil der Bruch-Membran mit RPE wird durch seröse Flüssigkeit abgehoben.

CNV: Fibrovaskuläres Gewebe proliferiert von der Choriokapillaris aus durch Defekte in der Bruch-Membran unter RPE und neurosensorische Netzhaut.

Klinisch nicht erkennbar sind Basal laminar deposits (Akkumulationen amorphen Materials in bürstenartiger Konfiguration zwischen RPE und Basalmembran) sowie Brüche und Kalzifikationen der Bruch-Membran.

15

Netzhaut (Retina)

 

Drusen

Pigment-

chorioidale

 

 

epithel-

Neovasku-

 

 

abhebung

larisation

sensorische Netzhaut

 

 

RPE

 

 

 

Bruch-

 

 

 

Membran

 

 

 

Chorioidea

 

 

 

Abb. 15.25 ·

Altersabhängige Makuladegeneration (nach Gass)

 

Ursache: Komplexe Interaktion von genetischen und Umweltfaktoren. Hinweise auf AMD-assoziierte Gene.

Manifestationsalter: Drusen klinisch selten sichtbar vor dem 45. LJ.; Prävalenz:

64 Jahre 1,5%; 65 – 74 Jahre 11%; 75 – 85 Jahre 28%.

Verlauf/Komplikationen: Augen mit Drusen können normale Sehschärfe behalten; Sehverlust bei etwa 10% der Drusenträger (1. Auge mit etwa 65 Jahren, Risiko des Sehverlustes des 2. Auges 10 – 12 % pro Jahr).

Beachte: AMD häufigste Ursache für Erblindung im Sinne des Gesetzes; peripheres Gesichtsfeld bleibt meist erhalten.

Risikofaktoren für Sehverlust: RPE-Hyperpigmentierung, große Drusen, erstes Auge mit Sehverlust durch AMD.

Art der Drusen scheint Einfluss auf Verlauf zu haben: Große, konfluierende, wenig fluoreszierende D. sind eher mit exsudativer Abhebung des RPE assoziiert; kleine, isolierte, intensiv fluoreszierende D. eher mit CNV;

Verlauf bei trockener AMD: Langsam progredienter, geringer bis mittelgradiger Verlust der zentralen Sehschärfe.

Verlauf bei RPE-Abhebung: Innerhalb weniger Tage kompletter Sehverlust möglich:

a)Spontaner Rückgang möglich mit verbleibender geographischer Atrophie;

b)Zusätzlich CNV, ggf. außerdem Abhebung der neurosensorischen Netzhaut durch Zusammenbruch der äußeren Blut-Retina-Schranke;

c)Bei etwa 10% Einriss des RPE mit Entwicklung einer disziformen Narbe; nur in Ausnahmefällen durch Laserkoagulation positiv beeinflussbar, wenn isoliert,

klein und extrafoveolär lokalisiert.

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Netzhaut (Retina)

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15.8 Makulaveränderungen

Verlauf bei chorioidaler Neovaskularisation (CNV):

a)Mindestens 200 µm von der Foveola entfernt und angiographisch abgrenzbar: Bei 20 – 25% ohne Therapie und bei 1/3 bis 2/3 der Patienten nach Laserkoagulation bleibt die Sehschärfe über 3 Jahre gleich oder wird besser (Rezidive nach Laserkoagulation um 50%, meist innerhalb des ersten Jahres; nach 6 Jahren behandelt und unbehandelt gleicher Visus);

b)Übrige CNV: Im Verlauf durch Lasertherapie nicht signifikant beeinflussbar;

c)Nicht spontan oder nach Lasertherapie stabilisierte, subfoveoläre oder okkulte CNV: Durch Blutgefäßruptur hämorrhagische Abhebung des RPE, der neurosensorischen Netzhaut, Glaskörperblutung, Ausbildung einer disziformen Narbe (scheibenförmig, gelblichgrau bis braunschwarz, unterschiedlich prominent, subretinal), exsudative Netzhautablösung (“altersbedingte CoatsKrankheit„).

d)Nach photodynamischer Therapie (PDT) bei klassischer und vorwiegend klassischer CNV mit Visus 0,1 bis 0,5: Visusstabilisierung, besseres Kontrastsehen als in der Vergleichsgruppe.

Differenzialdiagnose: Tab. 15.2, 15.3, 15.4.

Tabelle 15.2 · Erkrankungen mit chorioidaler Neovaskularisation (CNV)

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

altersabhängige Makuladegeneration

hohe Myopie (S. 313)

okuläre Histoplasmose (S. 342)

Angioid streaks (S. 317)

chorioidaler Nävus (S. 351)

Aderhautruptur (S. 432)

nach Photokoagulation

Drusen des N. opticus (S. 365)

Chorioretinitis (S. 319)

Best-Krankheit (S. 307)

Rötelnretinopathie

chorioidales malignes Melanom (S. 353)

chorioidales Hämangiom (S. 352)

serpiginöse Chorioidopathie (S. 333)

Birdshot-Chorioiditis (S. 333)

idiopathische submakuläre Neovaskularisation

chorioidale Neovaskularisation der Papille

Toxocara-canis-Chorioiditis

Toxoplasmose-Retinochorioiditis (S. 346)

V-K-H-Syndrom (S. 331)

Schießscheiben-Makuladegeneration (S. 308)

Tabelle 15.3 · Erkrankungen mit Drusen

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

altersabhängige Makuladegeneration

Membranoproliferative Glomerulonephritis

North-Carolina-Makuladystrophie und Makulastaphylom (S. 540)

Doyne-Kolloid-(Honigwaben-)Dystrophie (Synonym: familiäre dominante Drusen. Tays chorioiditis. Malattia léventinese; autosomal-dominant; ERG, EOG normal; Flecked-retina- Syndrom)

Drusen bei jungen Erwachsenen (Basal-laminar-Drusen nach Gass)

Sorsby-Syndrom (l) (S. 550)

degeneratives Phänomen bei entzündlichen, neoplastischen, vaskulären Erkrankungen von Retina, Chorioidea (z. B. Dysproteinämie, Lipoidproteinose [S. 130], chron. Leukämie, Pseudoxanthoma elasticum, Sklerodermie, Teleangiectasia herediteria haemorrhagica [S. 551])

Phtisis bulbi (S. 323)

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Aus A.Burk u. R.Burk.: Checkliste Augenheilkunde, 4. Aufl. (ISBN 3-13-100573-4) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart

15.8 Makulaveränderungen

Tabelle 15.4 · Erkrankungen mit geographischer Atrophie von RPE, Retina, Choriokapillaris

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altersabhängige Makuladegeneration

Sorsby-Syndrom (I) (S. 550)

Drusen bei jungen Erwachsenen (Basal-Iaminar-Drusen nach Gass)

Stargardt-Krankheit (S. 305)

Best -Krankheit (S. 307)

Zapfendystrophien (S. 308)

Stäbchen-Zapfen-Dystrophien (S. 308)

Chloroquin-Retinopathie (S. 291)

idiopathische zentrale seröse Chorioretinopathie (S. 286)

traumatische Makulopathie

North-Carolina-Makuladystrophie und Makulastaphylom (S. 540)

malignes Melanom der Aderhaut (S. 353)

Therapie:

Konservativ: Nikotinkarenz; Kommunikation mit dem Hausarzt (mit Einverständnis des Pat.) zur Optimierung der Blutdruck-, Kreislaufsituation; Information über geplante Therapie und Sehschärfe.

Antioxidantien: 500 mg Vitamin C 400 IU Vitamin E 15 mg Beta-Carotin 80 mg Zinkoxid 2 mg Kupferoxid als medikamentöse Therapie; Indikation: intermediäre AMD (viele mittlere oder eine oder mehrere große Drusen oder nicht zentrale Areale mit geographischer Atrophie) in mindestens einem Auge, fortgeschrittene AMD in nur einem Auge oder AMD-bedingter Sehschärfenverlust 0,7 in einem Auge. Beta-Carotin ist für Raucher und ehemalige Raucher kontraindiziert. Bei trockener AMD evtl. extrakorporale Aphereseverfahren (Rheopherese: Reduktion der Blutund Plasmaviskosität zur Verbesserung der Mikrozirkulation).

Neue medikamentöse Entwicklungen: Visus stabilisierende bis bessernde, antiangiogenetische VEGF (Vascular endothelial growth factor) hemmende Medikamente bei feuchter AMD: Pegaptanib Natrium (Macugen) alle 6 Wochen intravitreal, Ranibizumab (Lucentis) intravitreal, Anecortave Acetat (Retaane) alle 6 Monate retrobulbär; als Antioxidans 6 – 10 mg Lutein pro Tag p. o.

Ggf. Lichtschutzgläser (75% Transmission oder weniger) bei spontan geklagter Blendempfindlichkeit (GKV: nur bei praktischer Blindheit verordnungsfähig),

Kantenfilter (S. 48) nur nach Erprobung, wenn verschiedene getönte Gläser keine Linderung bringen (GKV: nicht verordnungsfähig).

Ggf. vergrößernde Sehhilfe (S. 49), elektronische Vorlesegeräte, Computer mit Sprachausgabe.

Ggf. Hinweis auf z. B. Deutschen Blindenund Sehbehindertenverband (www.dbsv.org/), Pro Retina (www.pro-retina.de).

Chirurgisch:

Laserkoagulation (S. 456): Extraund juxtafoveoläre klassische CNV ( 200 µm von der Fovea entfernt); im Einzelfall bei subfoveolärer klassischer CNV mit einer Fläche 1PD, Sehvermögen 0,2); in klinischer Erprobung: prophylaktische Laserbehandlung von Drusen; wegen der hohen Rezidivrate nach Laserkoagulation sind engmaschige Kontrollen erforderlich: tgl. Amsler-Netz, nach etwa 2 Wochen Fluoreszenzangiographie-Kontrolle, bei Metamorphopsien sofort.

Photodynamische Therapie (S. 459).

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Netzhaut (Retina)

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