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Augenheilkunde: das neue Layout

 

 

 

 

Einleitung:

Fallbeispiel: das Stethoskop

 

 

 

 

thematischer Einstieg ins Kapitel

schärft den Blick für die Klinik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhaltliche Struktur: klare Gliederung durch alle Kapitel

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Über 700 größtenteils farbige Abbildungen: veranschaulichen komplexe Sachverhalte

Merke: Kernaussagen bringen das Wichtigste auf den Punkt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schlüsselbegriffe:

 

 

 

In Kürze: fasst ein

 

sind fett hervor-

 

 

 

Unterkapitel struktu-

 

gehoben

 

 

 

riert zusammen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XI

Inhaltsverzeichnis

1

Grundlagen der Augenheilkunde . . . . .

1

6

Bindehaut . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

81

1.1

Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

2

6.1

Anatomische und funktionelle

 

1.2

Anatomie, Physiologie und

 

 

Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

82

 

Pathophysiologie des Auges . . . . . . . . .

3

6.2

Untersuchung . . . . . . . . . . . . . . . . . .

82

2

Augenuntersuchung und Basistherapie-

 

6.3

Verletzungen der Bindehaut. . . . . . . . . .

84

 

6.4

Entzündung der Bindehaut (Konjunktivitis)

85

 

maßnahmen durch den Nicht-Ophthal-

 

6.5

Degenerationen und Altersveränderungen

 

 

mologen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

15

 

der Bindehaut . . . . . . . . . . . . . . . . . .

95

2.1

Notwendige Geräte und Medikamente . .

16

6.6

Tumoren der Bindehaut . . . . . . . . . . . .

96

2.2

Anamnese . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

16

6.7

Bindehautablagerungen und

 

2.3

Untersuchung . . . . . . . . . . . . . . . . . .

17

 

-verfärbungen . . . . . . . . . . . . . . . . . .

100

2.4

Basistherapiemaßnahmen . . . . . . . . . . .

27

7

Hornhaut

 

 

 

 

103

3

Untersuchungsmethoden des

 

7.1

Anatomie, Physiologie und

 

 

Ophthalmologen . . . . . . . . . . . . . . . .

29

 

Pathophysiologie . . . . . . . . . . . . . . . .

105

3.1

Ablauf einer augenärztlichen

 

7.2

Anwendung von Medikamenten durch die

 

 

Untersuchung . . . . . . . . . . . . . . . . . .

30

 

Hornhaut . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

107

3.2

Prüfung der Sehschärfe und Refraktion . .

30

7.3

Verwendung von Kontaktlinsen . . . . . . .

107

3.3

Untersuchung des Auges an der Spaltlampe

36

7.4

Untersuchung . . . . . . . . . . . . . . . . . .

107

3.4

Untersuchungsmethoden der Netzhaut . .

37

7.5

Notfälle: Verätzungen, Verbrennungen

 

3.5

Gesichtsfeldprüfung (Perimetrie) . . . . . .

39

 

und Verletzungen der Hornhaut . . . . . . .

110

3.6

Prüfung der Kontrastempfindlichkeit . . . .

43

7.6

Entzündungen (Keratitiden) . . . . . . . . . .

116

3.7

Untersuchung der Dunkeladaptation

 

7.7

Wölbungsund Größenanomalien

 

 

und des Dämmerungsund Nachtsehens

43

 

der Hornhaut . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

126

3.8

Untersuchung des Farbensinns . . . . . . .

44

7.8

Hornhautdegenerationen, Hornhaut-

 

3.9

Ultraschalluntersuchung (Sonooder Echo-

 

 

dystrophien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

129

 

graphie) am Auge . . . . . . . . . . . . . . . .

46

7.9

Hornhauttransplantation (Keratoplastik) . .

131

3.10

Elektrophysiologische Untersuchungen . .

48

7.10

Operationen an der Hornhaut zur

 

3.11

Sonstige Verfahren . . . . . . . . . . . . . . .

50

 

Refraktionsänderung (refraktive Chirurgie)

132

3.12

Untersuchung von Kindern . . . . . . . . . .

50

8

Lederhaut (Sklera)

 

 

 

 

137

4

Lider . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

53

8.1

Anatomische und funktionelle Grundlagen

138

4.1

Anatomische und funktionelle Grundlagen

54

8.2

Untersuchung der Sklera . . . . . . . . . . . .

138

4.2

Untersuchung der Lider . . . . . . . . . . . .

55

8.3

Allgemeine Veränderungen der Sklera . . .

138

4.3

Entzündungen der Lider . . . . . . . . . . . .

56

8.4

Entzündungen der Sklera . . . . . . . . . . .

139

4.4

Fehlbildungen, Fehlstellungen und

 

8.5

Verletzungen der Sklera . . . . . . . . . . . .

141

 

Störungen der Beweglichkeit der Lider . . .

59

9

Linse

 

4.5

Tumoren der Lider . . . . . . . . . . . . . . . .

63

143

4.6

Verletzungen der Lider . . . . . . . . . . . . .

68

9.1

Anatomische und funktionelle Grundlagen

144

5

Tränenorgane

 

9.2

Untersuchung . . . . . . . . . . . . . . . . . .

146

71

9.3

Erkrankungen der Linse . . . . . . . . . . . .

148

5.1

Anatomische und funktionelle . . . . . . . .

 

10

Pupille

 

 

Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

72

165

5.2

Untersuchung . . . . . . . . . . . . . . . . . .

73

10.1

Anatomische und funktionelle

 

5.3

Erkrankungen der ableitenden

 

 

Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

166

 

Tränenwege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

75

10.2

Untersuchung der Pupillenreaktion . . . . .

167

5.4

Erkrankungen der Tränendrüse . . . . . . .

77

10.3

Krankheitsbilder . . . . . . . . . . . . . . . . .

169

5.5

Das trockene Auge

 

10.4

Physiologische, diagnostische und

 

 

(Keratoconjunctivitis sicca) . . . . . . . . . .

79

 

therapeutische Mydriasis . . . . . . . . . . .

172

XII Inhaltsverzeichnis

11

Iris und Ziliarkörper . . . . . . . . . . . . . .

175

18

Augenhöhle (Orbita) . . . . . . . . . . . . . .

319

11.1

Anatomische und funktionelle Grundlagen

176

18.1

Anatomische und funktionelle

 

11.2

Untersuchung von Iris und Ziliarkörper . .

177

 

Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

320

11.3

Entzündungen der Iris und des

 

18.2

Leitsymptome bei Orbitaerkrankungen . .

321

 

Ziliarkörpers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

178

18.3

Untersuchungsmethoden . . . . . . . . . . .

321

11.4

Rubeosis iridis . . . . . . . . . . . . . . . . . .

184

18.4

Entzündungen der Orbita . . . . . . . . . . .

323

11.5

Verletzungen der Iris und des Ziliarkörpers

184

18.5

Endokrine Orbitopathie . . . . . . . . . . . .

324

11.6

Tumoren der Iris und des Ziliarkörpers . . .

185

18.6

Tumoren der Orbita . . . . . . . . . . . . . . .

326

11.7

Fehlbildungen der Iris . . . . . . . . . . . . .

188

18.7

Vaskuläre Erkrankungen der Orbita . . . . .

328

12

Aderhaut (Chorioidea)

 

18.8

Verletzungen der Orbita . . . . . . . . . . . .

329

189

18.9

Fehlbildungen . . . . . . . . . . . . . . . . . .

331

12.1

Anatomie, Physiologie und

 

19

Refraktionsfehler: Brillen, Kontaktlinsen

 

 

Pathophysiologie . . . . . . . . . . . . . . . .

190

 

12.2

Untersuchung . . . . . . . . . . . . . . . . . .

190

 

und refraktive Chirurgie. . . . . . . . . . . .

333

12.3

Erkrankungen der Aderhaut . . . . . . . . .

191

19.1

Refraktion des Auges . . . . . . . . . . . . . .

334

13

Netzhaut

 

19.2

Brillengläser und Kontaktlinsen. . . . . . . .

341

203

19.3

Refraktive Chirurgie . . . . . . . . . . . . . . .

348

13.1

Anatomische und funktionelle Grundlagen

205

20

Akkommodation und Presbyopie

 

13.2

Störungen des Farbensehens . . . . . . . . .

209

353

13.3

Degenerative Netzhauterkrankungen . . .

210

20.1

Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

354

13.4

Gefäßerkrankungen der Netzhaut . . . . . .

217

20.2

Akkommodationsmechanismus . . . . . . .

354

13.5

Tumoren der Netzhaut . . . . . . . . . . . . .

232

20.3

Alterssichtigkeit (Presbyopie) . . . . . . . . .

354

13.6

Entzündungen der Netzhaut

 

20.4

Akkommodationslähmung . . . . . . . . . .

355

 

und Netzhautgefäße . . . . . . . . . . . . . .

237

20.5

Akkommodationsspasmus . . . . . . . . . .

356

13.7

Makuladegenerationen . . . . . . . . . . . .

241

20.6

Asthenopie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

356

13.8

Hereditäre Netzhautdystrophien . . . . . .

251

21

Schielen

 

13.9

Verletzungen der Netzhaut . . . . . . . . . .

253

359

14

Glaskörper, Vitrektomie

 

21.1

Grundlagen und Definitionen . . . . . . . .

360

257

21.2

Untersuchung . . . . . . . . . . . . . . . . . .

363

14.1

Anatomische und funktionelle Grundlagen

258

21.3

Verschiedene Formen des Schielens . . . .

365

14.2

Untersuchung des Glaskörpers . . . . . . . .

258

21.4

Amblyopie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

371

14.3

Degenerative Veränderungen

 

21.5

Soziale und psychologische Bedeutung

 

 

des Glaskörpers . . . . . . . . . . . . . . . . . .

258

 

des Schielens und der Amblyopie . . . . . .

371

14.4

Entzündungen im Glaskörper . . . . . . . . .

263

21.6

Therapieprinzipien beim Schielen . . . . . .

372

14.5

Vitrektomie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

264

22

Augenmuskellähmung und supra-

 

 

 

 

 

15

Sehnerv . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

269

 

nukleäre Augenbewegungsstörung . . .

377

15.1

Anatomische und funktionelle Grundlagen

270

22.1

Pathophysiologische Grundlagen . . . . . .

378

15.2

Ophthalmoskopisches Bild der Papille . . .

270

22.2

Klinische Untersuchung der Augenmuskel-

 

15.3

Untersuchung . . . . . . . . . . . . . . . . . .

271

 

funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

380

15.4

Normvarianten . . . . . . . . . . . . . . . . . .

272

22.3

Augenmuskellähmungen durch

 

15.5

Erkrankungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

273

 

Hirnnervenschädigung . . . . . . . . . . . . .

383

16

Sehbahn

 

22.4

Lähmungen durch Augenmuskel-

 

287

 

erkrankungen . . . . . . . . . . . . . . . . . .

388

16.1

Funktionelle Anatomie . . . . . . . . . . . . .

288

22.5

Augenmuskellähmungen durch

 

16.2

Untersuchungsmethoden . . . . . . . . . . .

291

 

mechanische Ursachen . . . . . . . . . . . . .

390

16.3

Erkrankungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

291

22.6

Supranukleäre Störungen . . . . . . . . . . .

390

17

Glaukom

 

22.7

Nystagmus (Augenzittern) . . . . . . . . . . .

392

295

 

 

 

17.1

Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

296

23

Erbliche Augenkrankheiten . . . . . . . . .

395

17.2

Untersuchungsmethoden bei Glaukom . .

298

23.1

Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

396

17.3

Primäre Glaukome . . . . . . . . . . . . . . . .

304

23.2

Übersicht genetisch bedingter

 

17.4

Sekundäre Glaukome . . . . . . . . . . . . . .

315

 

Erkrankungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

398

XIII

Inhaltsverzeichnis

24

Verletzungen des Auges . . . . . . . . . .

405

26.12

Kontraindikationen von

 

24.1

Überblick über die wichtigsten Augen-

 

 

ophthalmologischen Medikamenten . . .

437

 

verletzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . .

406

26.13

Augenschäden durch Gifte . . . . . . . . .

437

24.2

Untersuchungsstrategie bei

 

27

Laser in der Augenheilkunde

 

 

Augenverletzungen . . . . . . . . . . . . . .

409

439

24.3

Verletzungsmechanismen . . . . . . . . . .

413

27.1

Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

440

24.4

Polytrauma mit Augenverletzung . . . . .

414

27.2

Diagnostische Laser . . . . . . . . . . . . . .

440

24.5

Verletzungen mehrerer Augenabschnitte

414

27.3

Therapeutische Laser . . . . . . . . . . . . .

441

25

Tropenophthalmologie,

 

27.4

Anwendungsbereiche verschiedener

 

 

 

Laser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

442

 

Ophthalmologie in Entwicklungs-

 

27.5

Laserschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

445

 

ländern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

417

 

 

 

25.1

Allgemeine Fakten in Entwicklungs-

 

28

Ergophthalmologie, Begutachtung,

 

 

ländern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

418

 

Berufskrankheiten . . . . . . . . . . . . . .

449

25.2

Die wichtigsten Augenerkrankungen

 

28.1

Ergophthalmologie . . . . . . . . . . . . . .

450

 

in Entwicklungsländern und tropischen

 

28.2

Begutachtung . . . . . . . . . . . . . . . . . .

450

 

Ländern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

419

28.3

Berufskrankheiten . . . . . . . . . . . . . . .

454

26

Medikamente und Nebenwirkungen

425

29

Sozialophthalmologie – Fürsorge

 

26.1

Lokalanästhetika . . . . . . . . . . . . . . . .

426

 

für Blinde und Sehbehinderte.

 

26.2

Mydriatika . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

426

 

Rehabilitation . . . . . . . . . . . . . . . . .

457

26.3

Antibiotika . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

426

29.1

Sehbehinderung und Blindheit . . . . . . .

458

26.4

Virustatika . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

426

29.2

Vergrößernde Sehhilfen und andere

 

26.5

Kortisonpräparate . . . . . . . . . . . . . . .

436

 

Hilfsmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

460

26.6

Nichtsteroidale Antiphlogistika . . . . . . .

436

30

Augenbeteiligung bei Allgemein-

 

26.7

Antiallergika . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

436

 

26.8

Vasokonstriktiva . . . . . . . . . . . . . . . .

436

 

erkrankungen . . . . . . . . . . . . . . . . .

465

26.9

Glaukommittel . . . . . . . . . . . . . . . . .

437

 

 

 

26.10

Künstliche Tränen, Benetzungsmittel,

 

31

Leitsymptome . . . . . . . . . . . . . . . . .

473

 

hornhautpflegende Augentropfen

 

 

 

 

 

und -salben. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

437

32

Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . .

481

26.11

Augenschäden . . . . . . . . . . . . . . . . .

 

 

 

 

 

durch Medikamente . . . . . . . . . . . . . .

437

33

Sachverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . .

483

22

Augenmuskellähmung

und supranukleäre Augenbewegungsstörung

22.1

Pathophysiologische Grundlagen – 378

22.1.1 Definitionen und Ursachen

– 378

22.1.2 Wirkungen der Augenmuskeln – 378

22.2

Klinische Untersuchung der Augenmuskelfunktion – 380

22.2.1 Untersuchungsstrategie – 380

22.2.2 Allgemeine Symptomatik und klinisches Bild – 381

22.3

Augenmuskellähmungen durch Hirnnervenschädigung – 383

22.3.1

Abduzenslähmung (N. VI)

– 384

22.3.2 Trochlearislähmung (N. IV)

– 384

22.3.3 Okulomotoriuslähmung (N. III) – 386

 

22.3.4 Kombination von Hirnnervenparesen

– 386

22.3.5 Sonderformen von Augenmuskelparesen – 387

22.3.6 Therapie der Augenmuskellähmungen

– 387

22.4

Lähmungen durch Augenmuskelerkrankungen – 388

22.4.1

Okuläre Myasthenie

– 388

 

22.4.2

Botulinusintoxikation

– 389

 

22.4.3 Myopathien – 389

 

 

 

22.5

Augenmuskellähmungen durch mechanische Ursachen – 390

22.6

Supranukleäre Störungen

– 390

22.6.1 Physiologische Grundlagen – 390

22.6.2 Horizontale Blicklähmung

– 390

22.6.3 Vertikale Blicklähmung – 391

 

22.6.4 Internukleäre Ophthalmoplegie

– 391

22.6.5 Okulomotorische Apraxie

– 391

22.7

Nystagmus (Augenzittern)

– 392

22.7.1

Optokinetischer Nystagmus (OKN) – 392

22.7.2 Vestibulookulärer Reflex

– 392

 

22.7.3 Kongenitaler Nystagmus

– 392

22.7.4 Latenter Nystagmus

– 392

 

22.7.5 Vestibulärer Nystagmus

– 392

 

378

Kapitel 22 · Augenmuskellähmung und supranukleäre Augenbewegungsstörung

 

 

> > Einleitung

Störungen der Koordination beider Augen, die

 

 

 

 

 

auf eine fehlerhafte Ansteuerung der Augenmuskel-

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Augenbewegungsstörungen bei Läsionen der

kerne zurückgehen, nennt man Blickparesen. Diese

22

 

 

 

 

okulomotorischen Nerven und Kerne sind nicht immer

können die vertikale oder horizontale Richtung be-

 

 

 

einfach zu verstehen. Die Bewegungsstörung bei

treffen. Sie werden durch Läsionen oberhalb der Augen-

 

 

 

Augenmuskellähmungen lässt sich durch die Zug-

muskelkerne (supranukleär) oder in den Verbindungs-

 

 

 

richtung der betroffenen Muskeln erklären. Beim Läh-

bahnen zwischen den Augenmuskelkernen (inter-

 

 

 

mungsschielen ändert sich der Schielwinkel mit der

nukleär) hervorgerufen.

 

 

 

Blickrichtung (inkomitantes Schielen). Der Patient ist

Lokalisation der Schädigung

 

 

 

durch Doppelbilder gestört. Die Paresen von N. oculo-

 

 

 

motorius, N. trochlearis und N. abducens haben cha-

Eine Augenmuskellähmung kann durch Schädigung

 

 

 

rakteristische Bewegungseinschränkungen zur Folge.

folgender drei Strukturen entstehen:

 

 

 

Bei der okulären Myasthenie bestehen eine ermü-

4 Schädigung des Nervs bzw. seines Kerns,

 

 

 

dungsabhängige Ptosis und wechselnde Augenmus-

4 Störung der neuromuskulären Übertragung,

 

 

 

kelparesen. Bei der internukleären Ophthalmoplegie

4 Erkrankung oder Schädigung des Muskels.

 

 

 

liegt der Entzündungsherd oder die Durchblutungs-

 

 

 

 

störung im medialen longitudinalen Faszikulus zwi-

22.1.2 Wirkungen der Augenmuskeln

 

 

 

schen Abduzensund Okulomotoriuskern. Die Adduk-

 

 

 

tion des Auges ist auf der betroffenen Seite verlang-

 

 

 

 

Die Symptomatik der Augenmuskelparesen versteht

 

 

 

samt oder fällt ganz aus, während die Adduktion bei

 

 

 

Naheinstellungskonvergenz normal ist. Eine vertikale

man nur, wenn man die Hauptzugrichtung und die

 

 

 

Blicklähmung mit retraktorischem Nystagmus und

Nebenzugrichtungen der Augenmuskeln (. Tabelle

 

 

 

Pupillenstörung wird durch einen Pinealistumor oder

22.1) kennt. Die Muskelfunktionen vergegenwärtigt

 

 

 

eine Durchblutungsstörung hervorgerufen.

man sich an der Verlaufsrichtung der Augenmuskeln

 

 

 

 

 

im Verhältnis zum Bulbus (. Abb. 22.1, 22.2 und 22.3).

 

 

22.1 Pathophysiologische Grundlagen

Hierzu sind genaue anatomische Kenntnisse erforder-

 

 

lich, die hier wiederholt werden sollen.

 

 

 

 

 

 

 

22.1.1 Definitionen und Ursachen

Hauptwirkung der Horizontalmotoren:

 

 

 

 

 

Abduktion, Adduktion

 

 

 

 

 

Das »paralytische Schielen« unterscheidet sich vom frühkindlichen konkomitanten Schielen zunächst dadurch, dass der Schielwinkel je nach Blickrichtung unterschiedlich ist und in der Zugrichtung des gelähmten Muskels zunimmt. Der Schielwinkel ist also

»inkomitant«.

Vollständige Lähmungen eines Augenmuskels nennt man Paralysen, inkomplette Lähmungen (Schwächen) nennt man Paresen. Paralysen sind seltener als Paresen.

Bei den Seitwärtswendern gibt es keine Schwierigkeiten für das Verständnis, da jeder Muskel nur eine Wirkung hat: Der M. rectus lateralis (externus) zieht das Auge nach lateral (temporal), der M. rectus medialis (internus) zieht das Auge nach medial (nasal).

Hauptund Nebenwirkung der Vertikalmotoren

Die Wirkung aller anderen äußeren Augenmuskeln hängt von der Ausgangsstellung des Auges ab: Die Blickbewegungen im täglichen Leben betragen bei Er-

. Tabelle 22.1. Funktionen der äußeren Augenmuskeln in Primärstellung des Auges

Muskel

Hauptzugrichtung

Nebenzugrichtung

 

 

 

Rectus lateralis

Abduktor

keine

Rectus medialis

Adduktor

keine

Rectus superior

Heber

Einwärtsroller und Adduktor

Rectus inferior

Senker

Auswärtsroller und Adduktor

Obliquus superior

Einwärtsroller

Senker und Abduktor

Obliquus inferior

Auswärtsroller

Heber und Abduktor

 

 

 

379

22

 

22.1 · Pathophysiologische Grundlagen

. Abb. 22.1. Seitliche Ansicht der Orbita mit Augenmuskeln

. Abb. 22.2. Muskeln des rechten Bulbus von oben nach Wegnahme des Orbitadachs

a

b

. Abb. 22.3a–e. Wirkung der vertikalen geraden und der schrägen Augenmuskeln bei verschiedenen Stellungen des rechten Auges (von oben gesehen, schematisiert). a Bei Adduktion um 67° (beim Lebenden nicht möglich) wären die Mm. recti reine Roller. b Bei Adduktion nimmt die hebende und senkende Funktion der Mm. obliqui zu. c In Primär-

c

d

e

stellung des Auges ist der M. rectus superior Heber, Einwärtsroller und Adduktor, der M. obliquus superior Senker, Einwärtsroller und Abduktor. d Bei Abduktion um 23° sind die Mm. recti reine Heber und Senker. e Bei Abduktion um 39°, die im täglichen Leben nicht vorkommt, sind die Mm. obliqui reine Roller

380 Kapitel 22 · Augenmuskellähmung und supranukleäre Augenbewegungsstörung

wachsenen meist nur 10° (Hebung) bis 20° (Seitenbewegung, Senkung). Hebung und Senkung erfolgen im Wesentlichen durch den M. rectus superior und

22 M. rectus inferior. Die geraden Heber und Senker haben bei einer Abduktion des Auges um 23° jeweils nur eine Wirkung, der M. rectus superior ist dann nur Heber und der M. rectus inferior nur Senker (. Abb. 22.3d). In Primärstellung dagegen wirkt der M. rectus superior auch ein wenig als Einwärtsroller und Adduktor und der M. rectus inferior auch ein wenig als Auswärtsroller und Adduktor. Das liegt an dem Winkel, den die Muskeln zur sagittalen und vertikalen Bulbusachse einnehmen.

Hauptund Nebenwirkung der schrägen

Augenmuskeln

Die Rollung des Auges um seine Längsachse geschieht hauptsächlich durch die Mm. obliqui. Um die Richtung der Rollung des Auges zu bezeichnen, stellt man sich die Hornhaut als Zifferblatt einer Uhr vor, wobei eine Drehung der 12 nach innen Einwärtsrollung genannt wird. Auch die Wirkung der Mm. obliqui ist aus ihrer Verlaufsrichtung verständlich: Der M. obliquus superior wird an der Trochlea umgelenkt, läuft etwas nach hinten und setzt auf der Bulbusoberfläche unter und hinter dem M. rectus superior an, wobei seine Insertion breitflächig ist und bis hinter den Äquator reicht. Der M. obliquus inferior entspringt am nasalen unteren Orbitarand und setzt am Bulbus breitflächig hinter dem Äquator an. Die beiden Mm. obliqui bilden beim Blick geradeaus mit der sagittalen Augenachse einen Winkel von ca. 51°. Bei Adduktion nimmt deshalb die senkende Wirkung des M. obliquus superior bzw. die hebende Wirkung des M. obliquus inferior zu. Bei der Abduktion von ca. 40°, was im täglichen Leben aber nicht vorkommt, ist der M. obliquus superior nur Einwärtsroller, der M. obliquus inferior nur Auswärtsroller (. Abb. 22.3e). Ein Ausfall des M. obliquus superior ist beim Lesen oder Treppensteigen (Blicksenkung in Adduktion/Konvergenz) besonders störend. Es kommt dann zu vertikal versetzten und verkippten Doppelbildern, die nicht durch Fusion überwunden werden können.

22.2Klinische Untersuchung der Augenmuskelfunktion

22.2.1 Untersuchungsstrategie

Trotz der komplizierten Wirkungen der Augenmuskeln kann man durch gezielte Untersuchung schnell feststellen, welcher Muskel (welche Muskeln) gelähmt ist

(sind). Außerdem kann man durch Messung des Schielwinkels das Ausmaß der Parese bestimmen.

Prüfung der 6 diagnostischen Blickrichtungen

Zunächst prüft man die 6 diagnostischen Blickrichtungen und beobachtet, in welcher Blickrichtung ein Auge zurückbleibt (. Abb. 2.6). Man lässt den Patienten nach rechts oben, nach rechts, nach rechts unten, nach links unten, nach links und nach links oben blicken. Die Blickrichtungen nach Mitte unten und nach Mitte oben sind dagegen diagnostisch wenig aussagekräftig, weil sie nur durch Zusammenwirken verschieden innervierter Augenmuskeln zustande kommen. Bei dieser Untersuchung fixiert der Patient eine Taschenlampe oder den Augenspiegel, über die der Untersucher peilt. Der Arzt beobachtet dabei den Hornhautreflex beider Augen, während er den Kopf des Patienten dreht und ihn dadurch Blickbewegungen ausführen lässt. Das Zurückbleiben eines Auges in der paretischen Zugrichtung ist sehr gut an der Verschiebung des Hornhautreflexes zu erkennen. Am nicht gelähmten Auge bleibt dagegen der Hornhautreflex zentriert, weil das Auge der Lichtquelle kontinuierlich folgt. Darüber hinaus kann man bei der Prüfung der 6 diagnostischen Hauptblickrichtungen auch den alternierenden Abdecktest benutzen, um die Abweichung zu objektivieren oder den Patienten fragen, in welche Richtung die Doppelbilder am stärksten auseinanderweichen.

Die Horizontalmotoren prüft man, indem der Blick des Patienten in der Horizontalen mit der Lichtquelle nach rechts und links geführt wird. Die Funktion der Vertikalmotoren (Mm. recti superior und inferior) prüft man in ca. 23° Abduktion. Hierzu lässt man den Patienten nach rechts oben und rechts unten (für die rechten Vertikalmotoren) sowie nach links oben und links unten (für die linken Vertikalmotoren) schauen. Eine Parese wird durch das Zurückbleiben des Auges in der Hauptzugrichtung erkennbar. Eine Parese der schrägen Augenmuskeln prüft man am besten in Adduktion, weil sie hier ihre senkende bzw. hebende Wirkung entfalten, deren Defizit dann gut zu erkennen ist (z. B. bei Trochlearisparese Senkungsdefizit in Adduktion). Die Verrollung ist schwieriger zu beurteilen. Man erkennt sie am besten beim Aufund Abblick des etwas abduzierten Auges, indem man das Irisrelief und die Bindehautgefäße wie ein Zifferblatt beobachtet und so die Drehbewegung erkennen kann.

Ausmessung des Schielwinkels

Zur Ausmessung des Schielwinkels in den diagnostischen Blickrichtungen setzt der Augenarzt dem Patienten ein Dunkelrotglas vor das nicht gelähmte Auge. Der Patient fixiert ein helles Lämpchen im Zentrum einer

381

22

 

22.2 · Klinische Untersuchung der Augenmuskelfunktion

. Abb. 22.4. Tangentenskala nach Harms. In der vorliegenden Aufnahme blickt die Patientin 15° nach rechts (der Kopf ist entsprechend dem projizierten Kreuz des Kopfprojektors 15° nach links gedreht). In dieser Blickrichtung erscheint der durch das Dunkelrotglas sichtbare zentrale Fixationspunkt in einer Abweichung, die durch den grünen Kreis vom Patienten angezeigt wird und vom Untersucher abgelesen werden kann. Gleichzeitig ist die subjektiv wahrgenommene Horizontale erst erreicht, wenn die zentrale Fixationslinie etwas gegen den Uhrzeigersinn gedreht ist. Dadurch wird die Verrollung des Auges objektiviert (im vorliegenden Fall handelt es sich um eine Blow-Out-Fraktur mit Senkungseinschränkung und Zyklotropie des linken Auges. Messung bei Rechtsfixation = Dunkelrotglas rechts

Testwand (Tangententafel nach Harms, . Abb. 22.4). Er sieht dann mit dem fixierenden Auge durch das Dunkelrotglas lediglich den roten Lichtpunkt, das gesamte übrige Umfeld bleibt unsichtbar. Dieses ist nur mit dem anderen (nicht fixierenden) Auge zu sehen. Mit einem grünen Lichtzeiger (der nur vom nicht fixierenden Auge gesehen wird) zeigt der Patient auf die Stelle, an der der rote Lichtpunkt wahrgenommen wird. Der rote Lichtpunkt wird also in den Sehraum des nicht fixierenden, gelähmten Auges lokalisiert. (Man kann sich dies anhand der . Abb. 22.5b anschaulich machen). Dies ist möglich, weil das Gehirn für identische Netzhautstellen den gleichen Raumwert hat. Indem der Patient mit dem grünen Lichtzeiger anzeigt, wo er das rote Pünktchen innerhalb der Testwand sieht, kann der Arzt an der Einteilung der Testwand ablesen, wie groß der Schielwinkel ist. Für die Messung der Verollungsabweichung (Zyklotropie) wird statt des Lichtpunktes eine Lichtlinie verwendet und der Patient aufgefordert, die rote Linie mit einer Fernbedienung so einzustellen,

dass sie subjektiv als horizontal empfunden wird. Die Abweichung der subjektiven Horizontalen von der tatsächlichen Horizontalen kann direkt an einem Gradmesser abgelesen werden. Durch Kopfdrehung des Patienten (Tangententafel nach Harms) oder Blickänderung durchVerlagerungdesLichtpunktes(Koordimeter nach Hess) kann man die Abweichung in genau definierten Blickrichtungen ausmessen. Setzt man das Dunkelrotglas vor das gelähmte Auge, so erhält man den sekundären Schielwinkel (Erklärung des sekundären Schielwinkels 7 Kap. 22.2.2).

22.2.2Allgemeine Symptomatik und klinisches Bild

Die Unterschiede in der Symptomatik von Begleitschielen und Augenmuskellähmungen können der

. Tabelle 22.2 entnommen werden.

Doppelbilder, Orientierungsstörungen

Doppelbilder entstehen, wenn die Sehachsen beider Augen sich nicht im Fixierpunkt schneiden. Der Patient merkt dabei nicht ohne weiteres, welches Bild das richtige ist. Er kann sich deshalb beim Treppensteigen oder Ergreifen von Gegenständen täuschen (optischhaptische Lokalisationsstörung). Da eine Augenmuskellähmung meist plötzlich eintritt, entsteht infolge der Doppelbilder Schwindel oder Übelkeit, wenn der Patient den Kopf bewegt oder umhergeht. Manche Patienten lernen es rasch, ein Doppelbild zu unterdrücken. Die Doppelbildwahrnehmung kann aber auch dauernd bestehen bleiben. Dann muss vor das gelähmte Auge ein Mattglas verordnet werden.

Inkomitanter Schielwinkel

Bei einer Augenmuskellähmung ist der Schielwinkel abhängig von der Blickrichtung. Er ist am größten beim Blick in die Richtung, in die der gelähmte Muskel seine Hauptzugwirkung hat. Man spricht von inkomitantem Schielen im Gegensatz zum konkomitanten Schielen oder Begleitschielen (7 Kap. 21), bei dem ein Auge das andere im gleichen Winkel begleitet. Als Beispiel sei eine rechtsseitige Abduzensparalyse geschildert: Der Schielwinkel und damit auch der Doppelbildabstand ist bei dem Versuch nach rechts zu sehen am größten. Das rechte Auge gelangt nur bis zur Mittellinie, das linke wird normal adduziert (. Abb. 22.5a u. b,

. Abb. 22.7a–c).

Ausnahme. Bei beidseitiger Abduzensparese ist der Schielwinkel in alle Blickrichtungen etwa gleich, weil in alle Richtungen eine konvergente Schielstellung ent-