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5 Augenhöhle
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A. Symptomatik orbitaler Erkrankungen (Fortsetzung)
Weitere Symptome orbitaler Erkrankungen:
●Zu Störungen der visuellen Funktion kann es kommen, wenn eine orbitale Raumforderung den N. opticus direkt oder indirekt durch die Erhöhung des Drucks in der Augenhöhle komprimiert und so zu einem Gesichtsfeldoder Sehschärfenverlust führt. Läsionen des Sehnervs mit visuellem Funktionsverlust entstehen darüber hinaus nicht selten durch Verletzungen oder orbitale Infektionen. Bei zentraler Hornhauttrübung im Rahmen einer Expositionskeratitis resultiert ebenfalls eine Minderung des Visus.
●Die Schwellung des Sehnervkopfes (Papillenödem) ist ein häufiger, wenngleich eher unspezifischer Befund bei orbitalen Prozessen. Im Gegensatz zur Stauungspapille bei intrakraniellem Überdruck geht das Papillenödem bei Prozessen der Augenhöhle oft schon frühzeitig mit einem Funktionsabfall einher.
●Eine länger bestehende Sehnervkompression führt zu einem Verlust von Ganglienzellaxonen sowie Gefäßen im Sehnervkopfbereich (Optikusatrophie, Aa). Als Folge hellt sich die Papille auf.
●Durch chronische Sehnervkompression (z. B. bei langsam fortschreitenden Sehnervtumoren) bilden sich mitunter Anastomosen zwischen den Gefäßen auf der Papille und jenen der peripapillären Aderhaut (optikoziliare Shuntgefäße, Aa).
●Eine Kompression des Bulbus von hinten kann eine Fältelung der Aderhaut hervorrufen (Aderhautfalten, Ab). Diese meist recht parallel angeordneten Aderhautfalten sind funduskopisch sichtbar, kommen aber noch besser angiographisch zur Darstellung. Sie reduzieren die visuelle Funktion eher wenig.
●Seltener indentieren orbitale Tumoren den Bulbus (Bulbusindentation), so dass das Bild eines intraokularen Tumors entstehen kann.
●Veränderungen der Lider, wie die Retraktion des Oberlides sind typisch für die endokrine Orbitopathie, kommen aber auch bei allen Formen des fortgeschrittenen Exophthalmus vor. Schwellungen der Tränendrüse verleihen dem Oberlid oft die Form eines liegenden Paragraphenzeichens (Ac).
●Orbitale Erkrankungen gehen häufig mit Veränderungen an der Bindehaut einher. Ent-
zündungen der Augenhöhle rufen meist, tumoröse Prozesse gelegentlich eine Rötung (Injektion) und Schwellung (Chemose) der Bindehaut hervor. Carotis-Sinus-cavernosus- Fisteln sind aufgrund des erhöhten orbitalen Venendrucks durch eine Erweiterung konjunktivaler und episkleraler Gefäße gekennzeichnet.
●Zu einer Augendruckerhöhung kann es kommen, da das Kammerwasser in die orbitalen Venen drainiert wird. Deren Kompression führt u. U. zu einem Rückstau des Kammerwassers und so zu einer Erhöhung des Augendruckes. Eine venöse, orbitale Abflussstörung mit okulärer Hypertension ist typisch für Carotis-Sinus-cavernosus-Fisteln. Bei der endokrinen Orbitopathie kann es zu einer blickrichtungsabhängigen Druckerhöhung kommen („Pseudo-Glaukom“).
Dieses Dokument ist nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt und darf in keiner Form an Dritte weitergegeben werden! Aus T. Schlote u.a.: Taschenatlas Augenheilkunde (ISBN 3-13-131481-8) © 2004 Georg Thieme Verlag, Stuttgart
A. Symptomatik orbitaler Erkrankungen (Fortsetzung)
a Temporale Aufhellung des Sehnervs (Optikusatrophie) und Shuntgefäße bei Optikusgliom
b Weitgehend parallel verlaufende Aderhautfalten bei Orbitametastase
Symptomatik (Fortsetzung)
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c Entzündung der Tränendrüse (Dakryoadenitis) links mit typischer Paragraphenform
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A. Diagnostik orbitaler Prozesse
Die Diagnostik beginnt stets mit der Anamneseerhebung und der klinischen Untersuchung. In Abhängigkeit hiervon kommen bildgebende Verfahren zum Einsatz.
Anamnese. Die genaue Erhebung der Vorgeschichte liefert oft wertvolle diagnostische Hinweise. Gefragt wird nach Entwicklung (akut oder langsam), Dauer und Art der Beschwerden, Schmerzhaftigkeit (Entzündungen meist schmerzhaft, Tumoren meist nicht schmerzhaft) und einer vorausgegangenen Verletzung.
Klinische Untersuchung. Die klinische Unter-
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suchung umfasst neben dem Aspekt im Auflicht |
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sowie an der Spaltlampe vor allem die Messung |
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des Exophthalmus mit dem Exophthalmometer |
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nach Hertel. Anterior gelegene Prozesse sollten, |
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sofern möglich, zur Bestimmung der Konsis- |
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Augenhöhle |
tenz palpiert werden. Ein beim Tasten knis- |
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terndes Luftemphysem ist fast beweisend für |
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eine Fraktur der Ethmoidalzellen. |
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Funktionsprüfung. Zur |
Funktionsdiagnostik |
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bei Erkrankungen der Augenhöhle gehören als |
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einfache Tests die Bestimmung von Sehschärfe, |
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Stellung und Beweglichkeit der Augen sowie |
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die Überprüfung der Pupillenafferenz (Swin- |
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ging-Flashlight-Test). Meist ist auch eine Ge- |
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sichtsfelduntersuchung (Perimetrie) nötig. Eine |
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Sensibilitätsstörung im Ausbreitungsgebiet des |
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N. infraorbitalis deutet bei entsprechender |
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Anamnese auf eine Orbitabodenfraktur hin. |
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Ausnahmsweise sind aufwändigere Diagnose- |
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verfahren wie z. B. die |
Ableitung der visuell |
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evozierten Potenziale (VEP) erforderlich.
Bildgebende Verfahren (Aa – f). Im Bereich der vorderen Orbita gelegene Prozesse sind gut der Echographie zugänglich. Es können damit u. a. Dickenbestimmungen von äußeren Augenmuskeln, Sehnervscheiden und Sklera vorgenommen, Ausdehnung und Konsistenz von Tumoren bestimmt sowie Fremdkörper dargestellt werden. Mittels Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) lassen sich auch Veränderungen an der Orbitaspitze darstellen, wobei oft schon eine Artdiagnose möglich ist. Als Faustregel gilt, dass sich orbitale Weichteilprozesse besser im MRT, primäre oder sekundäre Veränderungen der orbitalen Knochen dagegen besser im CT darstellen. Die
42Durchblutungsverhältnisse in der Augenhöhle (z. B. bei Carotis-Sinus-cavernosus-Fistel) kön-
nen mittels Farbduplex-Doppler-Sonographie
überprüft werden. In bestimmten Fällen kann eine Angiographie indiziert sein.
Biopsie. Kann ein orbitaler Prozess aufgrund der klinischen und bildgebenden Diagnostik nicht eingeordnet werden, sollte zumindest bei progredientem und malignitätsverdächtigem Befund eine Gewebsprobe durch Feinnadeloder exzisionale Biopsie entnommen werden. Bei Verdacht auf einen Mischtumor der Tränendrüse (pleomorphes Adenom) sollte die gesamte Tränendrüse entfernt werden, da hier eine inzisionale Biopsie mit einer erhöhten Rezidivgefahr einhergeht.
B. Fehlbildungen
Fehlbildungen der Augenhöhle sind abgesehen von den Dermoidzysten relativ selten. Bei Neurofibromatose finden sich mitunter Defekte des Os sphenoidale. Ist die Entwicklung der knöchernen Orbita gestört, können Hirnhaut oder Hirngewebe in die Augenhöhle prolabieren (Meningozele oder Enzephalomeningozele). Beim Morbus Crouzon (Dysostosis craniofacialis) findet sich eine enge, flache Orbita, sodass die Augen hervortreten. Durch Optikuskompression kann es zu Papillenödem und Optikusatrophie kommen. Orbitale Veränderungen sind auch Teil von mandibulofazialen Dysplasien wie dem Goldenhar-, Rubinstein-Taybi- oder Hallermann-Streiff-Syndrom.
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A. Diagnostik orbitaler Prozesse
a CT bei endokriner Orbitopathie; deutliche Ver- |
b CT eines retrobulbären, kavernösen Hämangioms |
dickung der horizontalen Augenmuskeln beidseits |
links |
Diagnostik/Fehlbildungen
cMRT eines Optikusscheidenmeningeoms im Bereich der Orbitaspitze rechts
dCT eines Non-Hodgkin-Lymphoms (NHL) im Bereich der Orbitaspitze links
e MRT eines Tränendrüsentumors links |
f MRT einer deutlich erweiterten orbitalen Vene |
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(Orbitavarize) links, Exophthalmus |
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5 Augenhöhle
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A. Vaskuläre Veränderungen
Carotis-Sinus-cavernosus-Fisteln sind durch einen pathologischen Shunt zwischen arteriellem und venösem System gekennzeichnet. Dieser entsteht bei älteren Menschen meist spontan, bei Jüngeren überwiegend durch Schädeltraumen. Die starke Erhöhung des orbitalen Venendrucks führt zum Rückstau des venösen Blutes (u. U. mit Flussumkehr) und Kammerwassers. Typischerweise finden sich deshalb erweiterte Gefäße sowie eine Erhöhung des Augendrucks. Der Patient nimmt oft ein pulssynchrones Geräusch wahr, das auch vom Arzt mit dem Stethoskop auf der Schläfe gehört werden kann. Typisch ist auch ein pulssynchroner Exophthalmus. Die Therapie richtet sich nach dem Ausmaß der Erkrankung. Kleinere Fisteln verschließen sich häufig spontan. Fisteln, die das Sehvermögen oder sogar das Leben bedrohen, werden vom Neuroradiologen über einen Katheter verschlossen.
Orbitale Varizen (s. S. 43, Af) entstehen in der Regel ohne erkennbare Ursache. Die Patienten bemerken einen Exophthalmus, der bei Valsal- va-Manövern oder Kopftieflage zunimmt. Eine Therapie ist meist nicht erforderlich.
B. Entzündungen
Orbitaphlegmone (orbitale Zellulitis, Ba u. b).
Hierbei handelt es sich um eine bakterielle Infektion, welche meist von den Nasennebenhöhlen in die Augenhöhle übergeht, seltener nach einer offenen Verletzung oder als Folge eines Furunkels im Gesicht auftritt. Häufigste Keime sind Staphylokokken, Streptokokken und Hämophilus-Arten. Das klinische Bild ist durch ein schweres allgemeines Krankheitsgefühl, Exophthalmus, Motilitätsdefizit sowie meist erhebliche Lidund Bindehautschwellungen charakterisiert. Neben einem bleibenden Funktionsverlust durch Schädigung des Sehnervs droht vor allem eine u. U. zum Tode führende Sinus-cavernosus-Thrombose. Die Therapie besteht in einer unverzüglichen Breit- spektrum-Antibiose sowie einer Sanierung der Nasennebenhöhlen. Subperiostale Abszesse der Orbita müssen in der Regel drainiert werden.
Pilzinfektionen der Orbita (Aspergillus, Mucor) verlaufen weniger foudroyant als bakterielle Infektionen, sind aber eher noch gefährlicher und undankbarer zu therapieren. Betroffen
sind fast ausschließlich Menschen mit einem kompromittiertem Immunsystem.
Pseudotumor orbitae (Bc). Diese wahrscheinlich immunologisch bedingte, akute Entzündung orbitaler Strukturen betrifft oft die Muskeln (Myositis). Die stark schmerzhafte, in der Regel einseitige Erkrankung spricht sehr schnell und gut auf langfristig eingenommene Kortikosteroide an. Rezidive und variable Verläufe sind nicht ungewöhnlich.
Vaskulitiden wie der Morbus Wegener oder die Panarteriitis nodosa können mit einer Augenhöhlenbeteiligung einhergehen.
Endokrine Orbitopathie (Bd; s. S. 43, Aa). Diese Augenhöhlen-Entzündung ist meist mit einer Autoimmunhyperthyreose assoziiert. Die klassische Symptomtrias von Exophthalmus, Struma und Tachykardie (Merseburger Trias) wurde von Karl von Basedow beschrieben, weshalb die Erkrankung auch als Morbus Basedow bekannt ist. Sie ist bei Frauen sehr viel häufiger als bei Männern und beginnt akut oder subakut. Unbehandelt kommt es zur spontanen (Teil-)Re- mission oder zum Übergang in ein Narben-Sta- dium. Symptome sind der meist beidseitige Exophthalmus, die Retraktion v. a. der Oberlider sowie Ödeme von Lidern und Bindehaut. Die häufigsten Lidzeichen tragen die Namen ihrer Beschreiber von Graefe (Zurückbleiben des Oberlides bei Blicksenkung), Dalrymple (Sichtbarkeit der Sklera am oberen Hornhautrand) und Stellwag (Herabsetzung der Lidschlagfrequenz). Motilitätsdefizit und Strabismus kommen oft, Expositionskeratitis und Optikuskompression nur bei schweren Verläufen hinzu. Bei Blickhebung kommt es durch Druck der verdickten Muskeln auf den Bulbus oft zum Anstieg des Augendrucks („PseudoGlaukom“). Therapeutisch muss zuerst die Schilddrüsenfunktion normalisiert werden. Die Entzündung wird mit Kortikosteroiden behandelt. Unter Umständen ist eine Immunsuppression durchzuführen. Bei drohendem Funktionsverlust durch Optikuskompression muss zur Entlastung des Sehnervs eine Fettresektion oder Öffnung von Nasennebenhöhlen vorgenommen werden. Kosmetische Korrekturen erfolgen im entzündungsfreien Zustand.
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B. Entzündungen
aOrbitaphlegmone, massive Schwellung und Rötung des Oberlides
cMyositis links; Schwellung und Rötung von Oberund Unterlid
bOrbitaphlegmone, massive Schwellung der Bindehaut mit Unterblutung; Exophthalmus, Einschränkung der Bulbusbeweglichkeit
dEndokrine Orbitopathie mit besonders links ausgeprägtem Exophthalmus; hier Retraktion des Oberlides mit Sichtbarkeit der Sklera am oberen Hornhautrand (Dalrymple-Zeichen)
Vaskuläre Veränderungen/Entzündungen
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A. Tumoren
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Das Spektrum orbitaler Tumoren ist bei Kin- |
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dern ein deutlich anderes als bei Erwachsenen, |
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wobei in jedem Lebensalter gutund bösartige |
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Neubildungen vorkommen (Tab. 1). Der häu- |
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figste maligne Augenhöhlentumor im Kindes- |
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alter ist das Rhabdomyosarkom (Aa), welches |
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durch ein schnelles Wachstum und einen oft |
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entzündlichen Aspekt gekennzeichnet ist. Eine |
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Probebiopsie sichert die Diagnose. Nach adä- |
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quater Therapie, welche in einer Chemound |
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Strahlentherapie besteht, sind die Heilungs- |
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chancen sehr günstig. |
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Die einem in die Tiefe verlagerten Hautkeim |
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entsprechenden |
gutartigen |
Dermoidzysten |
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sind bevorzugt am temporal oberen Augenhöh- |
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leneingang lokalisiert. Nicht selten bestehen |
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Gewebsstränge von der Zyste zu knöchernen |
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Augenhöhle |
Strukturen. Dermoidzysten sind von einem |
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mehrschichtigen, verhornenden Plattenepithel |
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gesäumt und von Keratinmassen, u. U. mit Haa- |
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ren, ausgefüllt. Im Bereich der Zystenwand fin- |
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den sich Hautanhangsgebilde (Haare und Talg- |
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drüsen) sowie |
nicht selten |
entzündliche |
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Infiltrate. Die vollständige chirurgische Exzi- |
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sion wird meist vor der Einschulung vorge- |
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nommen. Hämangiome (Ab) und Lymphangio- |
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me der Augenhöhle werden bei Kindern meist |
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erst dann operiert, wenn eine Gefahr für die vi- |
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suelle Funktion durch eine Amblyopie (z. B. |
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durch tumorbedingte Ptosis) oder eine Opti- |
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kuskompression besteht. Die gelegentlich im |
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Rahmen einer Neurofibromatose auftretenden |
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Optikusgliome (s. S. 39, Aa; s. S. 41, Aa) und Op- |
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tikusscheidenmeningeome (s. S. 43, Ac) rufen |
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trotz ihrer biologischen Gutartigkeit sehr häu- |
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fig erhebliche Funktionsverluste hervor. Eine |
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chirurgische Exzision führt meist zur Ver- |
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schlechterung der Funktion auf der betroffenen |
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Seite, kann aber indiziert sein, um ein Wachs- |
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tum des Tumors in das Chiasma und auf die |
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Gegenseite zu verhindern. Die Tumoren des |
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Sehnervs können mit guten Erfolgen bestrahlt |
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werden. |
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Im Erwachsenenalter stellen Non-Hodgkin- |
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Lymphome (NHL, s. S. 43, Ad), |
adenoid-zysti- |
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sche Tränendrüsenkarzinome, die durch Infil- |
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tration der Nerven oft mit starken Schmerzen |
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einhergehen, und maligne |
fibröse Histio- |
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zytome die häufigsten primären, bösartigen |
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Tumoren dar. |
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Häufiger als die primären Malignome sind aber Metastasen (Ac und S. 41, Ab) von Mamma-, Bronchial-, Prostataund gastrointestinalen Karzinomen sowie von kutanen Melanomen, außerdem die orbitale Invasion durch Karzinome der Nasennebenhöhlen, des Tränensackes und vor allem durch Malignome der Lider und der Bindehaut (Basaliom, Plattenepithelkarzinom, konjunktivales Melanom). Sowohl bei Kindern (Retinoblastom) wie auch bei Erwachsenen (malignes Aderhautmelanom) können primär intraokulare Tumoren die Lederhaut perforieren und durch intraorbitales Wachstum einen Augenhöhlentumor vortäuschen. Aus dem Schädelinneren wachsen gelegentlich (Keilbein-) Meningeome in die Augenhöhle vor. Aussackungen der Nasennebenhöhlenschleimhaut (Mukozele) in die Augenhöhle hinein können als Augenhöhlentumor imponieren.
Die Therapie der malignen Augenhöhlentumoren des Erwachsenen besteht je nach Art und Ausdehnung der Neoplasie in der Bestrahlung, der chirurgischen Exzision oder der Exenteratio orbitae, bei welcher der gesamte Augenhöhleninhalt samt Bulbus und Periost entfernt wird (Ad). Gutartige Tumoren der Augenhöhle können bei normaler Funktion und ausbleibender Progredienz beobachtet werden.
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A. Tumoren
aRhabdomyosarkom der linken Orbita mit erheblichem Tieferstand des Auges; leichte entzündlich wirkende Schwellung von Oberund Unterlid
b Kryoextraktion eines nasal oberhalb des Bulbus gelegenen orbitalen Hämangioms
c Enophthalmus rechts bei orbitaler Metastase eines |
d Versorgung eines Gesichtsdefektes nach Exentera- |
Mammakarzinoms |
tio orbitae durch Epithese |
Tab. 1 Orbitale Tumoren im Kindesund Erwachsenenalter
Kindesalter
benigne Dermoidzyste, Hämangiom (kapillar), Lymphangiom, Optikusgliom, juveniles Xanthogranulom (JXG), eosinophiles Granulom (selten), Langerhans-Zell-Histiozyto- se, Orbitateratom (sehr selten), andere
maligne, Rhabdomyosarkom, Neuro- primär blastom
maligne, Retinoblastom mit Orbitain- sekundär vasion, leukämische Infiltrate, Metastasen (eher selten)
Erwachsenenalter
Pseudotumor orbitae, Hämangiom (kavernös), fibröses Histiozytom, Fibrom, Neurinom, Neurofibrom, Dermoidzyste, pleomorphes Adenom der Tränendrüse, Optikusscheidenmeningeom, Optikusgliom, fibröse Dysplasie, Osteom, Hämangioperizytom, intrakranielles Meningeom mit Orbitainvasion, andere
Non-Hodgkin-Lymphom (NHL), adenoid-zystisches Karzinom der Tränendrüse, malignes fibröses Histiozytom, Rhabdomyosarkom (sehr selten), malignes Melanom (sehr selten)
Tumoren der Lider und der Bindehaut mit Orbitainvasion (Basaliom, Melanom, Plattenepithelkarzinom), malignes Aderhautmelanom mit Orbitainvasion, Malignome der Nasennebenhöhlen mit Orbitainvasion, Plasmozytom (selten), leukämische Infiltrate (selten), Tränensackkarzinom mit Orbitainvasion (sehr selten)
Tumoren
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5 Augenhöhle
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A. Verletzungen
Stumpfe Gewalteinwirkungen auf das Auge, z. B. durch kleinere Bälle oder einen Faustschlag, führen zu einer kurzzeitigen, erheblichen Kompression der orbitalen Weichteile. Als Folge der intraorbitalen Druckerhöhung kommt es nicht selten zum Bruch der dünnen orbitalen Knochen im Bereich der Lamina papyracea und vor allem des Augenhöhlenbodens („Blow-out-Fraktur“, Aa u. b). Orbitabodenfrakturen gehen häufig mit einer Sensibilitätsstörung im Ausbreitungsgebiet des N. infraorbitalis einher. Ist Gewebe in den Wundspalt inkarzeriert, finden sich oft Enophthalmus und Motilitätsdefizit. Typisch für Frakturen im Bereich der Ethmoidalzellen ist ein Luftemphysem, welches sich meist durch einen charakteristischen Palpationsbefund im Bereich der Lider auszeichnet. Frakturen der Augenhöhle ohne wesentliche Knochendehiszenz, Enophthalmus und Motilitätsdefizit müssen nicht unbedingt operiert werden. Es empfiehlt sich aber eine systemische Antibiose und ein Schneuzverbot, um ein Eindringen von Bakterien aus den (nicht keimfreien) Nasennebenhöhlen in die Augenhöhle zu verhindern. Mit einem stärkeren Gewebsprolaps einhergehende Frakturen des Orbitabodens werden operativ, meist durch Einlegen einer Platte, versorgt.
Traumatische Hämatome der Augenhöhle müssen operativ entlastet werden, wenn eine wesentliche Kompression des Sehnervs anzunehmen ist (Prüfung der Pupillenafferenz!). Zumeist besteht in diesen Fällen eine massiv erhöhte Lidspannung. Im Rahmen von Schädel- Hirn-Traumata kommt es nicht selten zu Mittelgesichtsfrakturen. Verläuft die Bruchlinie wie bei den LeFort-II- und LeFort-III-Frakturen durch den Canalis opticus besteht die Gefahr einer Schädigung des im Kanal fixierten Sehnervs durch Knochensplitter oder eine Überdehnung (traumatische Optikusneuropathie). Eine Überdehnung des Sehnervs kann jedoch auch ohne Fraktur im Bereich des Canalis opticus stattfinden. Die Entscheidung für eine Therapie ist schwierig, da weder hochdosierte Kortikosteroide noch die operative Entdachung des Sehnervkanals überzeugende Ergebnisse geliefert haben.
Spitze Verletzungen der Orbita (Pfählungsverletzungen, Ac) werden in ihrem Ausmaß oft unterschätzt. Selbst bei kleiner äußerlicher
Wunde kann eine erhebliche Sehnervläsion vorliegen. Stets ist auch an die Einsprengung eines Fremdkörpers in die Augenhöhle und eine Bulbuspenetration zu denken. Je nach Situation ist eine operative Wundversorgung erforderlich. Insbesondere organische Fremdkörper sollten entfernt werden, da sie sonst meist eine starke Entzündungsreaktion hervorrufen. Fremdkörper aus bestimmten Metallen, Glas oder Porzellan können u. U. in der Augenhöhle belassen werden, da sie normalerweise keine wesentliche Gewebereaktion hervorrufen.
B. Systematik
Eine systematische Gliederung aller orbitalen Erkrankungen zeigt das Flussdiagramm auf der rechten Seite (B).
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A. Verletzungen
aLidhämatom und Hyposphagma bei Orbitabodenfraktur links
bCT einer Fraktur von Orbitaboden und medialer Orbitawand rechts; Verschattung von Kieferhöhle und Ethmoidalzellen durch Einblutung
cOrbitale Pfählungsverletzung durch Ast, der bis in den Bereich des Sinus cavernosus vorgedrungen war und den Sehnerv durchtrennt hatte
B. Systematik
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Orbitaerkrankungen |
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hohe Myopie ipsilateral, |
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Horner-Syndrom, Orbita- |
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bodenfraktur, Fettatrophie, |
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hohe Hyperopie kontralateral, |
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subakut bis |
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Mikrophthalmus, Metastase |
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Lidretraktion, Paresen, |
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akut |
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bei Mammakarzinom, |
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Dyskranien |
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entzündlich |
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traumatisch |
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Rhabdomyosar- |
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Phlegmone, |
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Hämatom, |
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Orbito- |
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Tränendrüsen- |
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venöse |
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kom, Fibrosarkom, |
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Abszess, |
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Luftemphy- |
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pathie, |
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adenom, Häm-, |
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Fistel, |
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Karzinom |
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Dakryo- |
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sem bei |
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entzünd- |
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Lymphangiom, |
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Varizen, |
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(häufig aus NNH), |
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adenitis |
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Wandfraktur |
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licher Pseu- |
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Meningeom, |
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Blutung |
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Gliom, Lymphome, |
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dotumor |
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Neurinom, |
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Metastasen |
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Mukozele |
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Verletzungen/Systematik
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Dieses Dokument ist nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt und darf in keiner Form an Dritte weitergegeben werden! Aus T. Schlote u.a.: Taschenatlas Augenheilkunde (ISBN 3-13-131481-8) © 2004 Georg Thieme Verlag, Stuttgart
