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Alter und Rauchen
Negativ zu Buche schlägt das immer frühere Eintrittsalter, in dem Jugendliche und junge Erwachsene mit dem Rauchen beginnen. Über alle Altersgruppen hinweg ergibt sich für 2009 ein mittleres Einstiegsalter von 17,5 Jahren bei Männern und 18,3 Jahren bei Frauen. Besonders deutlich wird das frühe Einstiegsalter allerdings, wenn nur die Altersgruppe zwischen 15 und 20 Jahren befragt wird. Hier liegt das Einstiegsalter im Schnitt bei knapp über 15 Jahren.
Anders sieht es aus, wenn nur die älteren Personengruppen betrachtet werden. Umso älter der Personenkreis, desto höher ist der Anteil der Nichtraucher. Nur 5 % der Personen mit einem Alter über 75 Jahren bleiben der Zigarette treu.
Positiv ist weiterhin zu vermerken, dass trotz eines gesunkenen Einstiegsalters der prozentuale Anteil der jungen Raucher zwischen 15 und 20 Jahren in den letzten zehn Jahren zurückgegangen ist. Bei den Männern ist hier eine Abnahme um 6 Prozentpunkte auf einen Anteil von nunmehr 16 % auszumachen. Bei Frauen ist der Anteil dieser Altersgruppe um 4 Prozentpunkte gefallen und beträgt nun 12 %.
Geschlecht und Rauchen
Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass weibliche Raucher erst in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg und mit dem Beginn von starken Frauenbewegungen einen relevanten Anteil der Raucher stellen. Zuvor war das Rauchen vor allem den wohlhabenden Personenkreisen und hier wiederum den Männern vorbehalten. Bei Frauen ab einem Geburtsjahrgang um 1940 ist allerdings ein sprunghafter Anstieg in der Raucherquote zu erkennen.
Insgesamt bezeichnen sich aktuell 21 % der Frauen als Raucher, sowie 31 % der Männer. Während die Anzahl der Frauen in den letzten zehn Jahren damit fast konstant gebelieben ist, lag die Raucherquote der Männer ehemals bei 35 %.
Der größte Anteil männlicher Raucher ist in der Altersgruppe zwischen 25 und 30 Jahren zu finden. Bei Frauen liegt die Spitze im Konsum noch davor. Gerade die 20- bis 25-Jährigen greifen besonders häufig zur Zigarette.
Soziale Unterschiede und Rauchen
Größer als die Geschlechterunterschiede sind die Unterschiede der Raucherquote, wenn die Schulbildung betrachtet wird. Ein niedrigerer Bildungsabschluss führt zu einem signifikanten Anstieg. Hier ein beispielhafter Vergleich aus dem Jahr 2006, bei dem Bildungsunterschiede und Raucheranteil bei 40- bis 59-jährigen Männern genauer betrachtet wurden:
Niedriger Bildungsabschluss: 56 % Raucherquote
Mittlerer Bildungsabschluss: 37 % Raucherquote
Hoher Bildungsabschluss: 30 % Raucherquote
Ein höheres Einkommen führt ebenfalls nicht dazu, dass Personen sich häufiger Zigaretten "leisten". Ganz im Gegenteil. Bei einem monatlichen Einkommen bis zu einer Grenze von 1.300 Euro gibt es einen Raucheranteil von 33 %. Bei einem Haushaltseinkommen von 2.600 bis 4.500 Euro ist von einem Anteil um 24 % auszugehen. Den niedrigsten Wert weisen Einkommen von über 4.500 Euro auf. Hier liegt der Raucheranteil bei eher geringen 19 %.
Sonstige Merkmale
Besonders bei jugendlichen Raucherinnen und Rauchern sind ein kleineres Nord-Süd-Gefälle und ein größeres Ost-West-Gefälle zu verzeichnen. Der prozentuale Anteil der jungen Raucher ist damit im Nord-Osten Deutschlands besonders hoch.
Weiterhin deutliche Unterschiede gibt es bei verschiedenen Berufsgruppen. Berufe, die einen Hochschulabschluss voraussetzen, verzeichnen einen prozentualen Anteil an Rauchern, der unter 20 % liegt. Zu diesen Berufsgruppen gehören beispielsweise Lehrer an Gymnasien oder Ärzte. Besonders handwerklich-manuelle Tätigkeiten zeichnen sich durch eine hohe Raucherquote aus. So sind bei Malern oder Gebäudereinigern Werte von über 50 % vorhanden.
