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Arbeitsbuch für Mediziner-2.docx
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6. Vergleichen Sie zwei Erkrankungen in der Tabelle:

Gallensteine

Gallenblaseentzündung

Auslösende Faktoren

Risikofaktoren

Symptome

Diagnostik

Therapie

7. Beantworten Sie die Fragen:

1. Was für ein Organ ist die Gallenblase?

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2. Was kann zu den Gallenblaseerkrankungen führen?

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3. Warum entstehen Gallensteine?

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4. Worin besteht die erste Hilfe bei Gallenblaseleiden?

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5. Wer leidet meistens an Gallenblaseerkrankungen?

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7. Warum können die Gallenschmerzen ohne erkennbare Ursache auftreten?

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8. Beschreiben Sie den Weg der Bildung und Abtransportierung der Galle in den Körper. Benutzen Sie das Bild:

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9. Verordnen Sie einem Patienten die richtige Kost für gesunde Leber und Gallenblase. Geben Sie ihm Hinweise, wie er ernährt werden soll:

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13. Lektion Endokrines System

Die Lebensvorgänge des Organismus werden durch das vegetative Nervensystem und durch das innersekretorische (endokrine) System reguliert. Beide Systeme arbeiten allerdings nicht unabhängig voneinander, sondern es bestehen funktionelle Beziehungen, d.h. die Hormonwirkung hat Rückwirkung auf die vegetative Nerventätigkeit und umgekehrt.

Das endokrine System besteht aus einer Vielzahl im ganzen Organismus verstreut liegender, unterschiedlich strukturierter Drüsen. Ihre Zahl und Größe kann wechseln. Die Informationsübertragung der endokrinen Organe erfolgt mittels der Hormone. Dies sind in den Zellen der endokrinen Drüsen gebildete spezielle Proteine oder Peptide, die in das Blut abgegeben werden, also überall hingelangen. Sie wirken allerdings nur in den Organen, die eine spezifische Empfindlichkeit für diese Hormone haben. Da die Hormone chemische Stoffe sind, entspricht ihre Wirkung derjenigen chemischen Reaktionen. Ihr Wirkungseintritt ist daher relativ langsam im Vergleich zum Wirkungseintritt bei nervalen Regulation.

Drüsen mit innerer Sekretion (endokrine Drüsen) geben ihre Produkte, die Hormone, direkt an die Blutbahn ab. Die Krankheiten entstehen bei Über-oder Unterproduzierung von Hormonen. Es entwickelt sich dann eine Über-oder Unterfunktion des betroffenen endokrinen Organs.

Man unterscheidet folgende endokrine Drüsen:

-der Hirnanhang (die Hypophysis cerebri)

-die Zirbeldrüse (das Corpus pineale oder die Epiphysis cerebri)

-die Schilddrüse (Glandula thyroidea)

-die Nebenschilddrüsen (Glandulae parathyroideae oder Epithelkörperchen)

-die Nebennieren (Glandulae suprarenales).

Die Hypophyse liegt im Türkensattel des Keilbeines als Hirnanhang. Sie besteht aus 2 Teilen, dem Hypophysenvorderlappen und dem Hypophysenhinterlappen. Die Hypophyse ist eine übergeordnete Drüse, andere endokrine Organe sind von ihr abhängig (Schilddrüse, Nebennierenrinde und die Gonaden).

Die Unterfunktion des Hypophysenvorderlappens führt zu einer Unterfunktion aller abhängigen endokrinen Drüsen. Im Wachstum führt sie zu Zwergwuchs.

Die beiden Nebennieren liegen am oberen Pol der Nieren. Sie sind aus Nebennierenrinde und Nebennierenmark aufgebaut. Die Nebennierenrinde bildet Hormone (Kortikoide) Cortisol und Aldosteron. Cortisol (Glukokortikoid) fördert den Umbau von Eiweiß in Glukose und wirkt also blutzuckerhebend. Die Cortisolbildung ist gesteuert vom Hypophysenvorderlappen nach dem Prinzip der Rückkoppelung: viel Cortisol im Blut hemmt, wenig fördert die Produktion des nebennierenrinden-stimulierenden Hormons der Hypophyse.

Aldosteron (Mineralkortikoid) reguliert den Mineralstoffwechsel. Es sorgt für eine Kalium-Ausscheidung und eine Natrium-Rückresorption in der Niere.

Das Nebennierenmark produziert die Hormone Adrenalin und Noradrenalin. Sie beide wirken blutdruckerhebend. Adrenalin ist der wichtigste Gegenspieler vom Insulin.

Die Schilddrüse ist zweilappig und liegt vor dem Kehlkopf. Für die Bildung des Schilddrüsenhormons Thyroxin ist Jod nötig. Das Thyroxin regelt die allgemeine Stoffwechselintensität. Das Hormon der Bauchspeicheldrüse, Insulin (Inselhormon), schleust die Glukose in die Zellen. Die Bauchspeicheldrüse besitzt aufgrund ihrer besonderen Struktur eine wesentliche Bedeutung für Verdauung und Kohlenhydratstoffwechsel. Sie liegt hinter dem Magen an der rückwärtigen Bauchwand, quer zum Zwerchfell verlaufend.

Der für den Kohlenhydratstoffwechsel wichtige Teil, die Langerhanschen Inseln, macht nur etwa drei Prozent des Organgewichtes aus. Von ihm wird vor allem das blutzuckersenkende Hormon Insulin gebil­det und ins Blut abgegeben. Neben dem Kohlenhydratstoffwechsel beeinflusst das Insulin den Eiweiß- und Fettstoffwechsel, indem es vor allem an der Muskulatur, am Fettgewebe und in der Leber wirksam wird. Führen Veränderungen der Pankreas oder andere Faktoren zu einem absoluten oder relativen Insulinmangel, entsteht die Zuckerkrankheit.

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