Добавил:
Upload Опубликованный материал нарушает ваши авторские права? Сообщите нам.
Вуз: Предмет: Файл:
Методичка геологи 1 часть 2012.doc
Скачиваний:
8
Добавлен:
01.07.2025
Размер:
489 Кб
Скачать
  1. Ответьте на вопросы.

      1. Was war A. Fersman?

      2. Wann wurde er geboren?

      3. Wo arbeitete er nach dem Abschluss der Universität?

      4. Welche Teile Russlands bereiste Fersman?

      5. Was war das Ziel seiner Reisen?

      6. Was entdeckte er in den Chibinen?

      7. Was untersuchte er im Ural?

      8. Wessen Lehre vertiefte er?

      9. Welches Werk von Fersman hat eine große Bedeutung?

      10. Welche Werke von Fersman sind ins Deutsche übersetzt?

  1. Сформулируйте основную мысль текста (по-немецки).

  1. Составьте план к тексту в виде вопросов (по-немецки).

  1. Передайте устно на немецком языке содержание текста «Alexander Jewgenjewitsch Fersman (1883-1945)».

LEKTION VI

I. Die großen deutschen Geologen. Abraham Gottlob Werner.

II. Грамматический материал

  1. Сложноподчиненное предложение и подчинительные союзы.

  2. Придаточные дополнительные, определительные, времени, условные, причины.

  3. Относительные местоимения.

  4. Vorgangspassiv- все времена

Abraham Gottlob Werner

Der deutsche Mineraloge und Begründer der Geognosie Abraham Gottlob Werner wurde am 25. September 1749 in der Oberlausitz als Sohn des Eisenhüttenwerksinspektors Abraham David Werner geboren.

1764 wurde er als Hüttenschreiber und Gehilfe bei seinem Vater angestellt.

1769 begab er sich an die Freiberger Bergakademie. Seit 1771 weilte er an der Universität Leipzig, wo er Rechtswissenschaften und später Naturwissenschaften studierte.

1775 wurde er zuerst als Inspektor und Lehrer und dann als Professor der Mineralogie zurück an die Bergakademie in Freiberg berufen, wo er bis zu seinem Tode blieb.

Werner zog Studenten aus ganz Europa und sogar aus Amerika an. Unter Werners Schülern finden sich berühmte Namen wie Alexander von Humboldt, Franz von Baader, Leopold von Buch, Friedrich Mohs, und Robert Jameson. Er entwickelte die Mineralogie als ein Fachgebiet, das von der Bergbaukunde getrennt war, und hielt erstmals Vorträge über die Geognosie als Wissenschaft, von der physischen und mineralogischen Beschaffenheit der Erde; er machte damit die Erdbeobachtung zur Erfahrungswissenschaft.

Werner entwickelte auch eine der ersten systematischen Mineral-Klassifikationen, die heute allerdings nicht mehr in Gebrauch ist; seine Kennzeichenlehre und die Mineralbeschreibungen gelten jedoch als klassisch.

Werner war der Ansicht, dass die Ursprung der Bildung von Mineralen und die Veränderung der Erdoberfläche im Wasser zu suchen ist und begründete damit den so genannten Neptunismus: Alle Gesteine entstanden demnach hintereinander in einem durch die Sintflut geschaffenen Ozean; erst wurden magmatische, dann metamorphe Gesteine, darauf Sedimentgesteine und schließlich Oberflächensedimente abgelagert.

Im Gegensatz zu dieser These stand der unter anderem von James Hutton vertretene Plutonismus, der sich letztlich durchsetzte.

1791 erhielt Werner vom Oberbergamt den Auftrag zur Durchführung der von ihm lange geforderten Geognostischen Landesuntersuchung. Ab 1816 assistierte dem kränkelnden Prof. Werner dabei einer seiner Schüler, Carl Amandus Kühn, der die Arbeiten nach dem Werners Tode fortsetzte.

Abraham Gottlob Werner starb am 30. Juni 1817.

Пояснения к тексту

die Sintflut – (библ.) всемирный поток

Лексико-грамматические упражнения