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120300 Осадчая О.С.Эколог. зем-ния УП по нем.яз. 2007.doc
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1. Lesen Sie und sagen Sie, ob das Problem der Bodenerosion und Bodenversalzung weltweit aktuell ist bodenerosion

Bodenerosion ist in ganz Europa ein großes sozio-ökonomisches und Umweltproblem. Durch Bodenersosion nimmt die Produktivität der Flächen ab, Leistungsfähigkeit undWirksamkeit der Ökosysteme werden beeinträchtigt. Mehr als die Hälfte der Flächen in Europa sind in unterschiedlichem Maße durch Wassererosion und etwa ein Fünftel durch Winderosion geschädigt. In den südlichen Ländern, in denen Erosionsschäden von katastrophalem Ausmaß auftreten, ist das Problem akuter als in den nördlichen Gebieten.

Bodenerosion und Versalzung haben in den am meisten gefährdeten Gebieten, das heißt insbesondere im Mittelmeerraum, das Risiko der Desertifikation erhöht. Bisher liegen nur eingeschränkt Informationen zum Ausmaß und zum Grad der Desertifikation vor; und es bedarf weiterer Untersuchungen, möglichst im Rahmen des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD), um vorbeugende Strategien zu entwickeln. Die Anlage über die regionale Durchführung befasst sich insbesondere mit der fortschreitenden Wüstenbildung in den Ländern des nördlichen Mittelmeerraums.

2. Finden Sie die Sätze, wo a) die Erosionsschäden beschrieben sind; b) es um die Gefahr der Desertifikation geht; c) die Rede von der Lösung des Problems der Wüstenbildung ist

3.Antworten Sie

1) Ist die Bodenerosion ein grosses sozioökonomisches Problem im ganzen Europa?

2) Welche negativen Auswirkungen hat die Bodenerosion?

3) Ist die Hälfte der Flächen in Europa durch Wasser- oder Winderosion geschädigt?

4) Für welches Gebiet ist das Problem der Desertifikation besonders aktuell?

5) Gibt es die Strategien gegen die Wüstenbildung?

6) Welche Länder betreffen diese vorbeugenden Maßnahmen?

Text 3

1. Lesen und sagen Sie, welche Länder stark erosionsgefährdet sind wassererosion

Die wichtigste Auswirkung ist der Verlust des Oberbodens, der potentiell sehr schädlich ist. Physikalische Faktoren wie Klimabedingungen, Topographie und Bodeneigenschaften bestimmen den Prozess der Bodenerosion. Dies erklärt zum Teil den Unterschied zwischen der Wassererosion in Island und dem nahezu vollständigen Fehlen von Erosionsschäden in Skandinavien, wo das Klima nicht so rauh und die Böden weniger erosionsanfällig sind. Die Erosion an den Küsten des nördlichen Mittelmeers von Spanien bis zur Adriaregion und die Erosion in Nordwesteuropa (Niederlande, Norddeutschland, Dänemark) lassen sich vergleichen. In der Mittelmeerregion folgen auf lange Trockenperioden schwere erosive Niederschläge, die auf steile Hänge mit gefährdeten Böden niedergehen und erhebliche Erosionsschäden verursachen. Ganz anders ist die Situation in Nordwesteuropa, wo die Bodenerosion gering ist, weil der Regen auf meist sanft abfallende Hänge niedergeht und über das ganze Jahr gleichmäßig verteilt ist. Infolgedessen ist die von Erosion betroffene Fläche sehr viel kleiner. In Teilen des Mittelmeerraums hat die Erosion ein Stadium erreicht, in dem sie unumkehrbar ist. An einigen Orten ist sie zum Stillstand gekommen, weil kein Oberboden mehr vorhanden ist. Die Hauptursachen der Bodenerosion sind eine unsachgemäße landwirtschaftliche Praxis, Abholzung, Überweidung und Bautätigkeiten. In der Mittelmeerregion ist das Problem aufgrund der problematischeren Umweltbedingungen am größten, doch es zeigt sich in den meisten europäischen Ländern. Durch die Aufgabe landwirtschaftlicher Flächen und durch Waldbrände, vor allem in marginalen Gebieten, verstärkt sich die Bodenerosion. In vielen Regionen fehlt es an Strategien, wie beispielsweise an Aufforstungsmaßnahmen, mit denen sich eine beschleunigte Bodenerosion bekämpfen ließe.