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120300 Осадчая О.С.Эколог. зем-ния УП по нем.яз. 2007.doc
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9. Schreiben Sie folgende Sätze auf. Bestimmen Sie die Zeitform und das Genus (залог) des Prädikats. Übersetzen Sie die Sätze ins Russische

Muster: Zum echten Problem wurde (Futurum Aktiv) das Naturphänomen der Wasser- und Winderosion durch die menschlichen Eingriffe der Bodenbearbeitung. – В результате вмешательства человека в обработку почвы природный феномен водной и ветровой эрозии стал настоящей проблемой.

  1. Das Ausmaß der natürlichen Bodenverluste kann dadurch um das 10 verschärft werden.

  2. Bis zu 40 Prozent der Ackerfläche der Schweiz sind heute von Erosion betroffen.

  3. Durch die Abschwemmung des Bodenmaterials werden oft auch tiefer gelegene Flächen geschädigt.

  4. Die Ablagerung von erodiertem Material in Flussbetten verstärkt die Hochwassergefahren, und auch der Straßen- und Schienenverkehr kann dadurch beeinträchtigt werden.

  5. Der Bodenabtrag erfolgt in stärkerem Maße selektiv als bei der Wassererosion, da nur feine Partikel (Ton, organische Materie und ihre adsorbierten Nährstoffe) abgetreten werden, so daß verarmte und grobkörnige Bodenpartikel zurückbleiben.

10. Bilden Sie die Aussagesätze:

  1. ein großes; Bodenerosion; ist; Umweltproblem; in ganz Europa.

  2. versteht man; durch Wind oder Wasser; Unter Erosion; das Abgraben des Bodens.

  3. verliert; bis er schliesslich ganz zerstört ist; erodierender Boden; somit seine Substanz.

  4. der Ackerfläche; der Schweiz; sind betroffen; bis zu 40 Prozent; heute von Erosion.

  5. in Europa; ist; der Verlust an Oberboden; der Winderosion; die wichtigste Folge.

Text 1

1. Lesen und übersetzen Sie den Text. Was ist erosion?

Unter Bodenerosion versteht man das Abtragen und Verfrachten lockerer Bodenteile der Erdoberfläche durch Wasser oder Wind. Unter natürlichen Bedingungen mit einer geschlossenen Pflanzendecke verursacht die Erosion in der Schweiz kaum Bodenschäden. Fachleute schätzen die Abschwemmung humushaltiger Feinerde hier auf weniger als 0,03 Millimeter pro Jahr. Zum Problem wird das Naturphänomen der Wasser- und Winderosion bei uns erst durch die menschlichen Eingriffe der Bodenbearbeitung.

Das Ausmaß der natürlichen Bodenverluste kann dadurch um das 10 verschärft werden. Am stärksten betroffen sind offene Ackerflächen an Hänglagen, die nach extremen Niederschlägen jährlich bis zu 50 Tonnen Erde pro Hektar verlieren. Die Bodenneubildung macht dagegen auf der gleichen Fläche nur 0,2 bis l Tonne pro Jahr aus. Erodierender Boden verliert somit seine Substanz, bis er schließlich ganz zerstört ist. Die Schädigung des Bodens durch Erosion geschieht allerdings schleichend und somit zumeist unbemerkt in langen Zeiträumen.

Bis zu 40 Prozent der Ackerfläche der Schweiz sind heute von Erosion betroffen. Weil der Verlust humushaltiger Feinerde mit der Zeit die Bodenfruchtbarkeit und damit die Ertragskraft ihres Kulturlandes schwächt, sollte die konsequente Bekämpfung des unerwünschten Phänomens im wirtschaftlichen Eigeninteresse der Bauern liegen. Durch die Abschwemmung des Bodenmaterials werden oft auch tiefer gelegene Flächen geschädigt.

Die Wassererosion kann so ganze Kulturen und Naturwiesen unter einer Sedimentschicht begraben.

Die Ablagerung von erodiertem Material in Flussbetten verstärkt die Hochwassergefahren, und auch der Straßen- und Schienenverkehr kann dadurch beeinträchtigt werden.

Als Folge der Verfrachtungen gelangen zudem unerwünschte Nährstoffe in Gewässer und Biotope, wo sie das natürliche Gleichgewicht stören und die Artenvielfalt schädigen.