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Kapitel 12

Montag, 7. Juli

11.00 Uhr

Kriminalhauptkommissar Richard Tauber befragt Personen aus dem Umfeld von Manuela Fröhlich.

„Frau Abendrot, wie gut kannten Sie die Tote?"

„Sehr gut. Sie hat sich in den letzten zwei Jahren liebevoll um mich gekümmert. Mein Vertrauen zu Manuela ist ... war groß. In meinem Testament steht sie als Alleinerbin72."

„Ich möchte nicht indiskret sein, Frau Abendrot. Darf ich das Testament sehen?"

„Natürlich. Wenn es Ihnen hilft, den Mord aufzuklären. Augenblick bitte, ich hole es."

Richard Tauber wartet gespannt. Liegt im Testament das Motiv für den Mord?

Luise Abendrot kommt langsam zurück. Sie zittert.

„Herr Kommissar, ich bin zwar alt, aber nicht senil. Ich weiß genau, dass ich den Umschlag verschlossen hatte. Sehen Sie selbst."

Richard Tauber zieht Plastikhandschuhe an. Vorsichtig nimmt er das Testament aus dem Umschlag und liest es.

Mein letzter Wille

Hiermit erkläre ich im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte meinen letzten Willen. Ich vermache mein gesamtes bewegliches und unbewegliches Vermögen73 Manuela Fröhlich, Moselweg 10, 34131 Kassel. Ich danke Manuela für die liebevolle Betreuung.

Meinem Enkel Matthias Macht vermache ich 5000 Euro. Mein früheres Testament zu Gunsten meines Enkels widerrufe74 ich.

Kassel, den 25. Juni 2008

„Hat außer Manuela noch jemand einen Wohnungsschlüssel?"

„Ja." Luise Abendrot macht eine kleine Pause und sagt dann leise: „Mein Enkel Matthias Macht."

„Danke Frau Abendrot. Sie haben mir sehr geholfen."

18.30 Uhr

Richard Tauber ruft seinen Freund Patrick Reich an.

„Hallo Patrick. Ich habe Neuigkeiten für dich. Tobias Jäger kann nicht der Mörder sein. Er hat für die Tatzeit ein Alibi."

„Sicher?"

„Ja."

„Und? Wer hat Manuela Fröhlich umgebracht?"

„Matthias Macht, der Enkel von Frau Abendrot. Er hat das Testament seiner Großmutter gefunden. Den Rest kannst du dir denken. Matthias Macht hat ein Geständnis75 abgelegt. Wir haben in seiner Wohnung Gift gefunden. Er hatte den Tod seiner Großmutter geplant. Er brauchte dringend Geld, viel Geld, um seine Schulden zu bezahlen.

Er hat auch zugegeben, dass er seine Großmutter vergiften wollte."

„Danke für die Information."

„Patrick, treffen wir uns morgen zum Essen?"

„Gute Idee."

„Wo?"

„Im Gutshof."

Tobias Jäger hat eine Therapie begonnen.

Constanze und Patrick lernen weiter Spanisch.

Kapitel 1 (s. 7-9)

  1. Lexikalisch-grammatische übungen

  1. Übersetzen Sie diese Wörter und Redewendungen aus dem Deutschen in die Muttersprache:

Die Geduld, die Aussicht genießen, die Ankunft, die Umgebung ansehen, sich entscheiden, der Strand, mieten, entdecken, sich bemerkbar machen, der Altersunterschied, Hand in Hand, sich sonnen, der Zuschauer, unterstützen, sich bewegen, der Animateur, auffordern, die Bewegung, begeistert sein, unendlich, der Sonnenschirm, joggen, die Zweisamkeit, die Insel, in allen Farben blühen, der Traum, beobachten, riechen

  1. Bilden Sie eigene Sätze mit diesen Wörtern und Redewendungen.

  1. Finden Sie Antonyme zu den Wörtern:

Lachen, sonnig, lang, froh, jüng, heiß, glücklich.

  1. Welche Modalverben gibt es im Text? Erklären Sie ihre Bedeutung.

  1. Wählen Sie statt der gegebenen Umschreibungen das richtige Modalverb:

In der Lage sein, bereit sein, fähig sein, etwas vorhaben, entschlossen sein, es bleibt nichts anderes übrig, das Recht haben, imstande sein, gestattet sein.

  1. Welches Wort gehört nicht dazu?

1. Anmeldung, Ausstellung, Frühstücksbuffet, Hotel, Übernachtung, Zimmerservice

2. Besichtigungsprogramm, Museum, Stadtplan, Stadtrundfahrt, Souvenir, Tagestour, Telefon

3. joggen, laufen, reiten, sonnen, tauchen, schwimmen

4. Natur, Strand, Sonne, Markt, Meer, Sand, Wasser

  1. ÜBUNGEN ZUM INHALT DES TEXTES

1. Beantworten Sie die Fragen:

a) Worum handelt es sich in diesem Kapitel?

b) Welche handelnden Personen treffen wir da?

c) Wo spielt die Handlung?

2. Welche Sätze sind richtig? Korrigieren Sie die falschen:

  1. Vergiss nicht, wir sind im Urlaub und haben überhaupt keine Zeit.

  2. Ich möchte in Ruhe meinen Tee austrinken.

  3. Wir mieten ein Auto, um die Insel Mallorca zu entdecken.

  4. Manchmal macht sich doch der Altersunterschied zwischen Patrick und Constanze bemerkbar.

  5. Die Nordeuropäer sind unzufrieden, dass sie sich nach einem langen Winter in sonniger Natur leicht bekleidet bewegen können.

  6. Jünge Gäste sind von den Übungen des Animateurs nicht besonders begeistert.

  7. Ein starker, kalter Wind weht.

  8. Der Himmel ist grau, das Meer unendlich weit.

  9. Patrick und Constanze entscheiden sich, den Vormittag am Strand zu verbringen.

  10. Patrick hört Musik über seinen neuen iPod. Constanz liest ein Buch.

2. Womit enden folgende Sätze?

  1. Ich möchte in Ruhe...

  2. Patrick genießt...

  3. Ohne eine Antwort...

  4. Sehen wir uns zuerst...

  5. Oder mieten wir...

  6. Wir haben Zeit...

  7. Manchmal macht sich..

  8. Zuschauer unterstützen...

  9. Die Nordeuropäer sind froh,...

  10. Ein Animateur fordert...

  11. Ältere Gäste...

  12. Nach einer Weile...

  13. Vor dem Abendessen...

  14. In den nächsten Urlaubstagen...

  15. In idyllischen Häfen...

3. Geben Sie den Inhalt dieses Pensums wieder und gebrauchen Sie dabei den aktiven Wortschatz.

    1. Stellen Sie 10 Fragen zum Text und lassen Sie Ihren Partner/Partnerin diese Frageт beantworten.