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Посібник_5 курс.doc
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2. Unterstreichen Sie Adverbialbestimmungen des Vergleichs:

  1. Er arbeitet wie ein Pferd.

  2. Im November ist es kälter als im Oktober.

  3. Sie ist fleißig wie eine Biene.

  4. Seine Wohnung ist gemütlicher als meine.

  5. Man sagt, er ist hartnäckig wie ein Esel.

3. als oder wie?

1. Das Ei will klüger sein … die Henne. 2. Vier Augen sehen mehr … zwei. 3. Er ist in seinem Benehmen glatt … ein Aal. 4. Die Kleinen gleichen einander … ein Ei dem anderen. 5. Die Flüsse sahen … glitzernde Bänder aus. 6. Die Nebel flohen … Gespenster beim dritten Hahnenschrei.

4. Suchen Sie aus dem folgenden Text alle Vergleiche heraus! Was wird miteinander verglichen?

Reisebilder

Eine halbe Stunde vor der Stadt gelangt man zu zwei großen schwärzlichen Gebäuden. Dort wird man gleich von Bergleuten in Empfang genommen. Diese tragen dunkle, gewöhnlich stahl­blaue, weite, bis über den Bauch herabhängende Jacken, Hosen von ähnlicher Farbe, ein hinten aufgebundenes Schurzfell und klei­ne grüne Filzhüte, ganz randlos wie ein abgekappter Kegel. In einer solchen Tracht, bloß ohne Hinterleder, wird der Besuchende ebenfalls eingekleidet, und ein Bergmann, ein Steiger, nachdem er sein Grubenlicht angezündet hat, führt ihn nach einer dunk­len Öffnung, die wie ein Kaminfegeloch aussieht, steigt bis an die Brust hinab, gibt Regeln, wie man sich an den Leitern festzuhalten habe, ...

Die Sonne ging auf. Die Nebel flohen wie Gespenster beim drit­ten Hahnenschrei ...

Aber mich sah der Harz, wie mich nur wenige gesehen. In meinen Augenwimpern flimmerten ebenso kostbare Perlen wie in den Gräsern des Tals. Morgentau der Liebe feuchtete meine Wangen, die rauschenden Tannen verstanden mich, ihre Zweige taten sich voneinander, bewegten sich herauf und herab, gleich stummen Menschen, die mit den Händen ihre Freude bezeigten, und in der Ferne klang’s wunderbar geheimnisvoll, wie Glockengeläute einer verlorenen Waldkirche. Man sagt, das seien Herdenglocken, die im Harz so lieblich, klar und rein gestimmt sind.

5. Welche Vergleiche liegen den folgenden Zusammensetzungen zugrunde? Verwenden Sie sie in Sätzen!

mausgrau, rosenrot, flachsblond, dickfellig, lammfromm, bienenfleißig, fuchswild, kornblumenblau, zitronengelb, grasgrün, rabenschwarz, veilchenblau.

6. Bilden Sie zusammengesetzte Adjektive, die als Bestimmungswörter die folgenden Substantive enthalten!

Muster: eiskalt, …

das Ei, die Kohle, der Zucker, das Pech, der Spiegel, das Haar, der Finger, die Kreide, das Gold.

Die Adverbialbestimmung des Grundes (kausale Umstandsbestimmung, Kausalbestimmung) bezeichnet den Grund oder die Ursache und antwortet auf die Fragen: warum?, weswegen?, aus welchem Grunde?

Aber nicht nur darum hatte er es am schwersten. Die Gründe lagen auch in seinem widerspruchsvollen Charakter. (W. Joho)

Die Adverbialbestimmung des Grundes wird ausgedrückt:

1. durch ein Substantiv bzw. Pronomen mit den Präpositionen aus, vor, durch, wegen, halber, um... willen, laut, kraft, gemäß, dank, zufolge u. a.;

...seine Ohren glühten ihm rot vor Kälte unter seinem schäbigen Hut... (A. Seghers)

Liau war erschöpft von dem Lärm der Straße, vom Lichtergesprenkel, von den Wanzen. (A. Seghers)

Als der letzte Zahn gezogen war, lag Hanno acht Tage lang krank, und zwar aus reiner Ermattung. (Th. Mann)

2. durch die Adverbien darum, deswegen, deshalb, daher.

Die Gesellschaft bestand meistens aus Hallensern, und Halle wurde daher Hauptgegenstand der Unterhaltung. (H. Heine)

Um diese Stunde konnte man gar gut mit ihm reden...; deswegen besuchte ihn auch sein Großwesir Mansor alle Tage um diese Zeit. (W. Hauff)