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Arten des Übersetzens

1. Dokumentarische Übersetzung – der Zieltext eine vorangegangene Kommunikationshandlung, innerhalb der ausgangssprachlichen Kultur- und Sprachgemeinschaft lediglich dokumentiert, indem er de Ausgangstext quasi mit zielsprachlichen Mitteln „getreulich abbildet“. Nicht nur der Inhalt, sondern auch die Form des Ausgangstextes wird in die Zielsprache transferiert.

2. Instrumentelle Übersetzung – Übersetzungsarten, bei denen der Zieltext Instrument einer neuen Kommunikationshandlung ist. Der Zieltext beruht auf den Ausgangstext, aber mehr oder weniger unterscheidet sich von ihm.

3. Literarische Übersetzung – die Übersetzung der Texten mit einer gewissen 'Schöpfungshöhe“. Literaturübersetzung wird durch Urheberrecht bewahren.

4. Wissenschaftliche Übersetzung – jede akademische Veröffentlichung, die allgemeine wissenschaftliche Anforderungen erfüllt.

5. Technische Übersetzung – bloße Verfahrensbeschreibung. Wichtig ist die juristisch hieb- und stichfeste Wiedergabe der beschreibenden Sachverhalte

25. Die Rolle des Übersetzens bei der Bereicherung der Sprache, Literatur und Kultur.

Sprache wird durch vielfältige fremdsprachliche Einflüsse gestaltet und bereichert, sie entwickelt sich nicht in Abgrenzung zu anderen Sprachen, was insbesondere die Sprach- und Übersetzungswissenschaften reflektieren. Heutzutage wird es viel über Spracherziehung, Sprachverfall, Anglizismen und Denglisch diskutiert sowie über den Jargon von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Für die deutsche Sprache ist es typisch Lehnwörter zu vermeiden und durch deutschsprachige Ausdrücke zu ersetzen. Mit Hilfe von Übersetzen kann man durch neue Wörter, also Verdeutschungen, die deutsche Sprache zu erweitern und zu bereichern, um damit einerseits den Beleg für die literarische Potenz des Deutschen zu erbringen und andererseits Bestände europäischer Literaturen in deutscher Sprache zugänglich zu machen. Die Übersetzungstätigkeit zeigt die Verflechtungen zwischen Kulturen. Sprache ist Teil eines dynamischen kulturellen Systems, das durch zahlreiche Einflüsse geformt und verändert wird.

Übersetzung ist ein wesentliches Element der literarischen Landschaft: Für die Leser stößt sie das Tor auf zur Literatur jenseits des eigenen Sprachraums, für die Fortentwicklung literarischer Formen und Themen leistet sie einen unverzichtbaren Beitrag. Sie ermöglicht den Leserinnen die Neudeutung historischer Ereignisse durch den 'fremden Blick' oder die Verlagerung in einen anderen Raum oder eine andere Zeit oder Gewohntes anders zu sehen und Fremdes zu verstehen. In manchen Fällen schließlich gehen Übersetzung von und Übersetzung in Literatur ein besonders komplexes Verhältnis ein. Diese Komplexitätssteigerung entsteht insbesondere dann, wenn Autorinnen selbst mehrsprachig sind, mit Mitteln arbeiten, die ihnen die Mehrsprachigkeit zur Verfügung stellt, und/oder Schriftstellerinnen ihre eigenen Werke selbst übersetzen bzw. die Übersetzungsarbeit durch andere unmittelbar und aktiv begleiten.

Die Übersetzungstätigkeit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass Literatur Gemeingut wird, dass literarische Werke nicht nur im engeren Bereich einer bestimmten Sprache bzw. Nationalliteratur bleiben, sondern allen an Literatur Interessierten zugänglich gemacht werden, auch wenn sie bestimmte Sprachen nicht beherrschen. Das impliziert, dass eine der wesentlichen Funktionen von Übersetzungen darin besteht, bestimmte Vorurteile abzubauen, Vorurteile in Bezug auf Lebensgewohnheiten, Denkgewohnheiten, kulturellem Standard der einzelnen Nationen. Die Übersetzung kann auch der Bereicherung nicht nur in Bezug auf Informationen über andere Völker und Kulturen ermöglichen, sondern auch die Bereicherung der Zielsprache und Zielliteratur mit neuen sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten, mit neuen literarischen Formen, mit Gattungen, mit literarischen Themen.

Das System der Konsonantenphoneme des Deutschen. (21 Konsonantenmorpheme, Ukr. –32)

Konsonanten sind Laute, die bei der Überwindung verschiedener Hindernisse im Ansatzrohr entstehen. Sie werden in dem Fall gebildet, wenn die Lippen, Zunge und Gaumen oder Gaumensegel einen Verschluss oder eine Enge herstellen so, dass Geräusche und Klänge entstehen.

Nach der Artikulationsstelle:

  • bilabiale p, b, m,

  • labio-dentale f, v,pf

  • apikale oder dentale t,d, s, z, n, l,r, ts,tʃ

  • palatoalveolareS, Z, tS

  • palatale ς, j

  • velare k, g, ŋ,ɣ

  • uvulare r,

  • Rachenlaut h

  • laryngale Glottisschlag

Nach der Artikulationsart

  • Verschlusslaute p, t, b, d, k, g (Verschluss – werden gesprengt)

  • Engereibelaute f,v, s, z, ʃ, Ʒ,ʁ, ɣ, X, h, j,ς

  • Verschluss-Engelaute=Affrikata: pf, ts, tʃ

  • Verschluss-Öffnungslaute :

  • Nasalkonsonaten m, n, ŋ

  • Seitenlaut l

  • Zitterlaut R, r

Man unterscheidet stimmlose und stimmhafte Konsonanten…..

Starke Position

Die stimmlosen Geräuschlaute – in einer betonten Silbe vor einem Vokal der hinteren o, u oder mittleren a Reihe.

Die stimmhaften Geräuschlaute – zwischen Vokalen (fragen), zwischen einem Sonanten und Vokal (bremsen), vor Vokalen der hinteren und mittleren Reihe. Vor Vokalen der vorderen Reihe (i, e) wird ihr Eigenton auch erhöht.

Die Sonanten klingen fast in allen Positionen deutlich (l,r).

Das System der Vokalphoneme des Deutschen(14/15 Monophtongen,3 Diphtonge,im Ukr–6 Phonemen)

Vokale – Laute, bei derer Bildung der Luftstrom auf keinerlei Hindernisse im Mundraum stößt; klare Klänge mit regelmäßigen Schwingungen. Sie sind zusammengesetzter Art (Grundton und Obertöne), unterscheiden sich durch Klangfarbe voneinander.

Klassifikation der deutschen Vokalphoneme

  • Nach der Qualität:

- gespannte/geschlossene: i:, y:, e:Ø:, u:, o:

- ungespannte/weite: i, ɛ:, ɛ, ɔ, ʋ, ʏ, ɶ , a:, a

  • Nach der Quantität:

- lange: i:, y:, e:, ɛ:, Ø:, a:, u:, o:

- kurze: i, ɛ, ɔ, ʋ, ʏ, ɶ , a

  • Nach der horizontalen Zungenstellung:

- V. der vorderen Reihe: i:-i, y:- ʏ, e:- ɛ - ɛ:; Ø:, ɶ

- V. der mittleren Reihe: a:-a

- V. der hinteren Reihe: u:- ʋ, o:- ɔ

  • Nach der vertikalen Zungenlage:

- Flachzungenvokale: a:-a

- V. der mittleren Zungenhebung: e:- ɛ - ɛ:; Ø:, ɶ o:- ɔ

- V. der hohen Zungenhebung: i:-i, y:- ʏ, u:- ʋ

  • Nach der Lippenstellung:

- labialisierte: o:- ɔ, u:-u, y:- ʏ, Ø:, ɶ

- nicht labialisierte: i:-i, e:- :- ɛ - ɛ::, a:-a

nach der Artikulationsstelle

  • palatale Vorderzungenvokale: i:-i, y:- ʏ, e:- ɛ - ɛ:; Ø:, ɶ

  • zentrale Mittelzungenvokale a: - a, Œ.

velare Hinterzungenvokale : i:-i, y:- ʏ, u:- ʋ

nach dem Öffnungsgrad

  • geschlossene Vokale der hohen Zungenhebung i:-i, y:- ʏ, u:- ʋ

  • halbgeschlossene Vokale der mittleren Zungenhebung e:, Ø:, o:

  • halboffene gesenkte Vokale der mittleren Zungenhebung ɛ:, ɶ , ɘ,ɐ

  • offene Vokale der tiefen Zungenhebung (auch Flachvokale) a: - a

nach der Rundung der Lippen

gerundete o:- ɔ, u:-u, y:- ʏ, Ø:, ɶ

gespreizte: i:-i, e:- :- ɛ - ɛ::, a:-a

8 langen Vokalen 7 kurze ungespannte gegenüberstehen:

i:

y:

u:

e: ɛ:

O:

Ø:

a:

I

Y

U

ɛ

ɔ

 ɶ

a

1 Gruppe: können in offenen und potenziell geschlossenen Silben vorkommen.

2 Gruppe: können nur in geschlossenen Silben vorkommen.

Alle langen Vokale außer a: und E: sind lang und gespannt, alle kurzen Vokale sind ungespannt und weit. a: und E: sind ungespannt und weit.

Diphthonge –einsilbige Zusammensetzungen von Vokalen(a+e,a+o,o+e)

Die Wortbetonung im Deutschen.

Wortakzent – die Hervorhebung einer Silbe im Wort mit Hilfe von phonetischen Mitteln.

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