Добавил:
Upload Опубликованный материал нарушает ваши авторские права? Сообщите нам.
Вуз: Предмет: Файл:
Vidpovidi_na_pitannya_do_ekzamenu.docx
Скачиваний:
0
Добавлен:
01.07.2025
Размер:
90.4 Кб
Скачать

49. Semantisch-strukturelle Klassen der Substantive.

Innerhalb der Wortart SUBSTANTIV lassen sich einige semantisch-struk­turelle Klassen auseinanderhalten, die sich voneinander durch semantische und grammatische Eigenschaften ihrer Elemente unterscheiden. Es gibt meh­rere Klassifizierungsvorschläge. In der DUDEN-Grammatik werden die Substantive zu­nächst in 2 ungleich große Gruppen eingeteilt: in die der Konkreta und indie der Abstrakta. Die 1 Klasse wird weiter aufgegliedert in Eigenna­men, Gattungsbezeichnungen, Sammelbe­zeichnungen, Stoffbezeichnungen. STEPANOWA und HELBIG gliedern die Substantive zuerst in Eigen- und Gattungs­namen auf. Die Eigennamen werden ihrerseits in belebte und geographische eingeteilt. Innerhalb der Gattungsnamen unterscheiden die Autoren Konkreta und Abstrakta. Die Konkreta teilen sie in zählbare Individuativa, Kollektiva, Unika, Stoffnamen ein. Die zählbaren Individuativa und Kollek­tiva können belebt und unbelebt sein.

Noch ein Einteilungsvorschlag ist im Lehrbuch von SCHENDELS zu finden. Hier werden die Substantive primär in Lebe­wesen und Nichtlebewesen eingeteilt. Diese Klassifikation ist die detaillierteste.

Außerdem kann man alle Substantive in Anthroponyme (verschiedenar­tige Bezeichnungen des Menschen) und Nichtanthroponyme (sonstige Be­zeichnungen) einteilen. MOSKALSKAJA unterscheidet zählbare und unzählbare Substantive.

50. Strukturell, semantisch und kommunikativ motivierte Stellung der Satzelemente.

Die Nebenglieder des Satzes sind ihrer Stellung nach im Satz bedeutend freier als die Hauptglieder. Doch auch für die Stellung der Nebenglieder lassen sich manche Richtlinien geben. Je enger zwei Wörter dem Sinn nach miteinander verknüpft sind, desto enger sind auch ihre syntaktischen Beziehungen. So steht das Attribut stets bei seinem Beziehungswort; das Objekt steht meist beim Verb, mit dem es durch Rektion verbunden ist.

Am lockersten ist die Verbindung zwischen Prädikat und Adverbialbestimmung, denn diese bezieht sich meist nicht so sehr auf das Prädikat als vielmehr auf den ganzen Satz. Auch die Art ihrer syntaktischen Verbindung — die Anschließung — ermöglicht ihr die größte Bewegungsfreiheit innerhalb des Satzes.

Das Attribut nimmt im Satz keine selbständige Stellung ein, denn es ist stets an sein Beziehungswort gebunden. Das Attribut kann dem Beziehungswort vor- oder nachgestellt werden. Das kongruierende Attribut wird dem Beziehungswort stets vorangestellt: Er hat blondes, gekräuseltes Haar. Das nichtkongruierende Attribut wird dem Beziehungswort meist nachgestellt.

Das Objekt steht bei der geraden Wortfolge in der Regel gleich nach dem finiten Verb: Sie erwartete ihren Freund jeden Augenblick. Wennder Satz ein Akkusativ- und ein Dativobjekt enthält und beide durch Substantive ausgedruckt sind, steht das Dativobjekt zuerst. Ist eines der beiden Objekte ein Pronomen, so steht das Pronomen vor dem Substantiv. Sind beide Objekte durch Pronomen ausgedruckt, so steht das Pronomen es vor den anderen. Das präpositionale Objekt wird den anderen Objekten meist nachgestellt.

Соседние файлы в предмете [НЕСОРТИРОВАННОЕ]