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МЕТОДИЧНІ ВКАЗІВКИ ДО ЛЕКЦІЙНОГО КУРСУ “ІСТОРІЯ...doc
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2. Список рекомендованих підручників

Бублик В.Н. Історія німецької мови. Навчальний посібник для студентів вищих навчальних закладів. – Вінниця: Нова книга, 2004.

Левицький В.В. Основи германістики. – Вінниця: Нова книга, 2006.

Левицький В.В. Історія німецької мови. Посібник для студентів ВНЗ. – Вінниця: Нова книга, 2007.

Чемоданов Н.С. Хрестоматия немецкого языка. – М., 1978.

Braune, Wilhelm; Reiffenstein, Ingo: Althochdeutsche Grammatik. 15. Aufl. – Tübingen: Max Niemeyer, 2004.

Kluge, Friedrich. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Bearb. von Elmar Seebold. – 24. durсhgesehene und erweiterte Aufl. – Berlin, New York: de Gruyter, 2002.

Lexer, Matthias. Mittelhochdeutsches Taschenwörterbuch. – Stuttgart: S. Hirzel, 1992.

Maxymtschuk, Bohdan; Petrashchuk, Natalija. Lehr- und Übungsbuch zur Geschichte der deutschen Sprache. – Lwiw: LNU, 2003.

Paul, Herman; Wiehl, Peter; Grosse, Siegfried. Mittelhochdeutsche Grammatik. 23. Aufl. – Tübingen: Max Niemeyer, 1989.

Schützeichel, Rudolph. Althochdeutsches Wörterbuch. – Tübingen: Max Niemeyer, 1995.

Stedje, Astrid. Deutsche Sprache gestern und heute: Einführung in die Sprachgeschichte und Sprachkunde. – München: Fink, 1996.

Zadorožnyi B. М. Geschichtliche Laut- und Formenlehre des Deutschen. – Lwiw, 1987.

3. Приклади тестових завдань Староверхньонімецький період

I. Kreuzen Sie die richtige Antwort an! (Nur eine Aussage ist jeweils richtig!)

1. Die ahd. Periode umfasst folgenden Zeitraum:

  1. 650 – 1050

  2. 850 – 1150

  3. 750 – 1050

2. Welche Zuordnung ist richtig?

  1. Notker schrieb Ostfränkisch, Otfried schrieb Alemannisch, Tatian ist ein südrheinfränkisches Literaturdenkmal

  2. Notker schrieb Alemannisch, Otfried schrieb Südrheinfränkisch, Tatian ist ein ostfränkisches Literaturdenkmal

  3. Notker schrieb Südrheinfränkisch, Otfried schrieb Alemannisch, Tatian ist ein ostfränkisches Literaturdenkmal

3. Vor folgendem j wurden im Wgerm. folgende Konsonanten geminiert:

  1. alle germ. Konsonanten außer r

  2. alle germ. Sonanten außer r

  3. germ. Tenues und Sonanten außer r

4. Von der 2. Lautverschiebung wurden erfasst:

  1. wgerm. Tenues und stimmlose Spiranten sowie deren Geminaten

  2. wgerm. Tenues und Medien sowie deren Geminaten

  3. wgerm. Spiranten und Medien sowie deren Geminaten

5. Wo entstehen durch die 2. Lautverschiebung im Ahd. Affrikaten?

  1. Nur im Anlaut und in der Gemination

  2. Nur im Anlaut, nach Liquiden und in der Gemination

  3. Im Anlaut und nach Konsonant (inkl. in der Gemination)

6. Germ. þ

  1. blieb im Ahd. unverändert

  2. wurde im Ahd. zu d

  3. wurde im Ahd. zu t

7. Germ. z [z] ist im Ahd.

  1. inlautend zu r geworden, auslautend in mehrsilbigen Wörtern geschwunden

  2. auslautend in mehrsilbigen Wörtern zu r geworden, inlautend erhalten geblieben

  3. in allen Positionen zu r geworden

8. Der ahd. Monophthongierung unterlagen die Diphthonge

  1. eu und au

  2. ai und eu

  3. ai und au

9. Welche Aussage ist richtig?

  1. Die ahd. Monophthongierung trat in allen Positionen ein; die ahd. Diphthongierung wurde stellungsbedingt durchgeführt.

  2. Die ahd. Diphthongierung trat in allen Positionen ein; die ahd. Monophthongierung wurde stellungsbedingt durchgeführt.

  3. Sowohl die ahd. Monophthongierung als auch die ahd. Diphthongierung traten stellungsbedingt ein.

10. Im Vergleich zum Germ. besitzt das Ahd.

  1. dieselben Kurzmonophthonge

  2. mehr Kurzmonophthonge

  3. weniger Kurzmonophthonge

11. In welchem Fall liegt der primäre (ahd.) Umlaut vor?

  1. got. jēr – ahd. jār ‘Jahr’

  2. wgerm. +batizo > ahd. bẹiro ‘besser’

  3. germ. +wiraz > ahd. wёr ‘Mann‘

II. Wodurch unterscheiden sich die ahd. Formen von den früheren sprachgeschichtlichen Stufen? Bei jedem Wortpaar erklären Sie mindestens zwei eingetretene Lautwandel.

as. hēt – ahd. hia ‘er hieß’

wgerm. +taljan > ahd. zẹllen ‘zählen’

got. stautan – ahd. stōan ‘stoßen’

got. sōkjan – ahd. suohhen ‘suchen’