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- •Lexikalisch-grammatische Übungen Übung 10. Schreiben Sie die starken Verben heraus. Bilden Sie das Präteritum von diesen Verben.
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Lexikalisch-grammatische Übungen Übung 10. Schreiben Sie die starken Verben heraus. Bilden Sie das Präteritum von diesen Verben.
blitzen, schneien, ersterben, zufrieren, tauen, ertragen, laufen, donnern, regnen, rodeln, umschlagen, duften, blühen, aufgehen, reifen, nachlassen, ernten, untergehen, losbrechen, pflücken, verwelken, wechseln, abfallen, rascheln, bewundern.
Übung 11. Schreiben Sie die schwachen Verben heraus. Bilden Sie das Präteritum von diesen Verben.
machen, gehen, sich vorbereiten, reifen, ernten, halten, tauen, fallen, sich ausruhen, benutzen, umziehen, bekommen, einrichten, leben, wohnen, duften, einschlafen, steigen, blitzen, donnern, pflücken, nehmen, stehen, sein, rascheln, aufgehen, blühen, nacherzählen, sich kämmen, schneien.
Übung 12. Konjugieren Sie im Präteritum die Verben haben, sein, werden, müssen, rennen, brennen, tun, bringen, gehen, stehen.
Übung 13. Setzen Sie die Konjugation fort.
Ich lief Schi. Ich pflückte Äpfel. Ich ging auf die Post. Ich las dieses Buch.
Übung 14. Sortieren Sie die Verben. In welche Spalte gehört das Präteritum?
beginnen, bieten, binden, brechen, empfehlen, essen, finden, fliegen, fließen, frieren, helfen, laden, lesen, liegen, schlagen. schließen, schwimmen, singen, sitzen, stehen, tragen, verlieren, wachsen, waschen, ziehen.
A O U
z. B. kam z. B. flog z. B. fuhr
Übung 15. Bilden Sie das Präteritum. Gemischte Verben und Gefühle.
Ich hatte eine Tante,
die mich sehr gut … (kennen)
und mich Liebling … . (nennen)
Und sie war die Tante,
an die ich mich …. (wenden)
und ihr Briefe …. (senden)
oder zu ihr … (rennen)
wenn es mal … (brennen).
Sie ..., was ich ... (wissen, denken),
Ich nahm gern, was sie ... (bringen),
und weiß noch, wie sie lachte.
Was sie wohl später machte?
Übung 16. Gebrauchen Sie statt des Präsens das Präteritum.
1. Wir bekommen eine neue Wohnung. 2. Er ist sehr zufrieden. 3. Unsere Wohnung befindet sich im 2. Stock. 4. Wir brauchen nicht den Fahrstuhl zu benutzen. 5. Bald kauft er sich neue Möbel. 6. Die Familie zieht bald um. 7 . An der Wand hängt ein Bild. 8. In der Ecke steht ein Sofa. 9. Er legt die Bücher auf den Tisch. 10. Sie stellt das Sofa in die Ecke. 11. Sie ist Lehrerin von Beruf. 12. Haben Sie einen Bruder? 13. Wie heißt Ihr Bruder. 14. Kannst du Englisch? 15. Er wird bald Arzt.
Übung 17. Gebrauchen Sie statt des Präsens das Präteritum.
1. Jeder Monat bringt den Menschen seine Geschenke. 2. Im Winter erstirbt die Natur. 3. Der Frühling kommt. 4. Das Wetter schlägt um. 5. Die Schneeflocken fallen auf die Erde. 6. Die Sonne scheint hell. 7. Man hört im Winter keine Vögel. 8. Die Kinder haben den Winter gern. 9. Im Sommer geht die Sonne früh auf und spät unter. 10. Der April ist wetterwendisch. 11. Die Tage werden länger. 12. Die Kinder hängen die Vogelhäuser an die Bäume. 13. In den Obstgärten blühen die Bäume. 14. Ein Gewitter bricht los. 15. Man pflückt Winteräpfel. 16. Die Bäume stehen in ihrem Herbstlaub. 17. Die Melonen und Wassermelonen werden reif. 18. Die Blätter rascheln unter den Füßen. 19. Es regnet tagelang. 20. Nachts gibt es schon Frost.
Übung 18. Bilden Sie zu den Sätzen neue Sätze. Gebrauchen Sie die angegebenen Verben im Präteritum.
1. Die Straßen waren nass. (regnen) 2. Die Kinder hatten den Winter gern. (spielen) 3. Im Winter erstarb die Natur. (spüren) 4. Die Temperatur war 10 Grad unter Null. (sich warm anziehen) 5. Es schneite. (tanzen) 6. Die Temperatur war 2-3 Grad über Null. (tauen) 7. Die Schneeflocken fielen auf die Erde. (bedecken) 8. Der Sommer war da. (aufgehen) 9. Die Hitze war unerträglich. (losbrechen) 10. Der Wind brachte die Wolken. (blitzen, donnern) 11. Die Singvögel waren fort. (ertragen) 12. Nachts gab es schon Frost. (zufrieren) 13. Über dem Fluss hing blauer Nebel. (verschwinden) 14. Die Herbstblumen blühten. (verwelken) 15. Die Blätter wurden bunt. (abfallen) 16. Der August kam. (reif werden) 17. Die Blätter fielen ab. (rascheln) 18. Das Wetter war unbeständig. (umschlagen) 19. Der Herbst kam. (ernten) 20. Wir erholten uns im Sanatorium. (sich befinden)
Übung 19. Gebrauchen Sie die Substantive in der richtigen Form.
1. Während (die Ferien) arbeiten unsere Studenten oft in den Betrieben. 2. Trotz (die Schwierigkeiten) erfüllen sie ständig ihre Pläne. 3. Wegen (meine Krankheit) ist diese Arbeit noch nicht fertig. 4. Wegen (der Regen) können die Kinder nicht mehr draußen bleiben. 5. Wer leitet das Seminar statt (der Dozent)? 6. Er gebraucht statt (der Genitiv) den Dativ. 7 . Statt (dieses Buch) gibt sie ihm ein anderes. 8. Sie wohnt jetzt außerhalb (die Stadt) 9. Er mietet ein Häuschen unweit (das Sanatorium). 10. Während (die Reise) befreunden sie sich. 11. Innerhalb (eine Woche) ist die Arbeit fertig. 12. Wir verbringen unsere Ferien außerhalb (die Hauptstadt). 13. Trotz (die Kälte) geht das Kind spazieren. 14. Jenseits (der Wald) ist ein Fluss. 15. Diesseits (die Straße) befindet sich mein Haus.
Übung 20. Gebrauchen Sie in den Sätzen aus der Übung 8 statt des Präsens das Präteritum.
Übung 21. Beantworten Sie die Fragen. Gebrauchen Sie die eingeklammerten Wörter und die passenden Genitivpräpositionen.
1. Wann kannst du zu mir kommen? (der Urlaub, die Ferien, der Sommer) 2. Wann kannst du mir alles erzählen? (die Pause) 3. Warum sind die Singvögel im Winter fort? (die Kälte) 4. Wo sind wir deinem Freund begegnet? (der Fluss) 5. Wo liegt dein Obstgarten? (der See) 6. Wo willst du den Urlaub verbringen? (die Stadt) 7. Wann wird die Arbeit fertig? (eine Woche) 8. Wo wachsen solche Bäume? (der Fluss) 9. Warum hast du so lange nicht auf den Brief geantwortet? (die Prüfungen) 10. Wo erholen sich viele Urlauber? (das Meer)
Übung 22. Setzen Sie die passenden Genitivpräpositionen ein.
1. ... der Kälte laufen viele Kinder auf die Eisbahn. 2. Unser Haus befindet sich … der Eisbahn. 3. … des Winters sind viele Singvögel fort. 4. … der Beeren sammelten wir viele Pilze. 5. … des Regens bleiben wir zu Hause. 6. … der Krankheit fuhr ich auf die Datsche. 7. Wir gingen … des Flusses und sammelten Pilze. 8. Heute pflückten wir in unserem Obstgarten … der Äpfel noch die Birnen. 9. Wir verbrachten unseren Urlaub … der Stadt. 10. Die Kinder hängten … des Gartens viele Vogelhäuser.
Übung 23. Bilden Sie Sätze, gebrauchen Sie dabei die eingeklammerten Substantive.
Die Bäume wachsen längs (das Dorf, die Straße, der Weg).
Wir fahren aufs Land trotz (die Kälte, der Frost, der Regen, die Hitze).
Wir wohnen unweit (der Wald, der Fluss, der See, der Park).
Die Exkursion findet wegen (ihre Krankheit, das Regenwetter, das Matschwetter, das Glatteis) nicht statt.
Die Natur ist im Walde während (der Altweibersommer, der Blätterfall, der Schneefall) so schön.
Der Aspirant hält eine Vorlesung statt (der Professor, der Dozent, diese Lektorin).
Die Studenten hören während (die Stunde, die Vorlesung, das Seminar) aufmerksam zu.
Übung 24. Übersetzen Sie die folgenden Wortgruppen ins Deutsche. Bilden Sie Sätze damit.
поза містом, через хворобу, протягом року, недалеко від театру, незважаючи на дощ, поза селом, незважаючи на іспити, під час лекції, замість книги, недалеко від цього лісу, під час зимових канікул, під час дощової погоди, недалеко від пляжу, замість дрібного дощу, під час бабиного літа, через туман та дощ, протягом весни, замість семінару, замість газети, уздовж річки, по цей бік села, по той бік лісу, через свято, внаслідок жари.
Übung 25. Übersetzen Sie die folgenden Sätze ins Deutsche.
1. Під час канікул я їздив до батьків. 2. Незважаючи на холод діти довго каталися на ковзанах. 3. Замість цієї газети він приніс мені журнал. 4. Незважаючи на хворобу він поїхав з нами на дачу. 5. Магазин знаходився раніше недалеко від нашого будинку. 6. Замість семінару у нас була сьогодні лекція доцента Ткачука. 7. Під час перерви усі голосно розмовляли. 8. Лекція не відбулася через хворобу викладача. 9. Студенти гарно провели вихідний день поза містом. 10. Вони відпочивали недалеко від озера. 11. Незважаючи на дощ було дуже тепло. 12. По той бік річки можна було бачити ліс, по цей бік річки – село.
Übung 26. Lesen Sie den Anfang der Geschichte. Erzählen Sie sie im Präteritum weiter.
Es waren einmal drei Schwestern. Zwei waren herrisch und stolz. Die dritte, Aschenputtel, musste die anderen bedienen. Die zwei Stolzen gingen zu einem Fest. Aschenputtel blieb allein. Doch sie kannte eine gute Fee. Die gab ihr eine goldene Kutsche, ein goldenes Kleid und silberne Schuhe. Aschenputtel erschien auf dem Fest. Niemand erkannte sie. Der Prinz nahm sie an der Hand und tanzte mit ihr allein die ganze Nacht. Das Fest war zu Ende. Aschenputtel lief so schnell wie der Wind fort. Da verlor sie ihren Schuh. Der Prinz fand den Schuh und schickte einen Boten durchs ganze Land: wem der Schuh gehörte, der sollte ins Schloss kommen.
Brüder Grimm
Übung 27. Lesen Sie und übersetzen den Text. Erzählen Sie ihn mit eigenen Worten nach. Gebrauchen Sie dabei das Präteritum.
Es begann zu regnen, und eine kleine Mücke setzte sich auf die Unterseite eines Birkenblattes. Dort saß sie, und es regnete den ganzen Nachmittag, die ganze Nacht und noch den halben Nachmittag des nächsten Tages. In all der Zeit war die Unterseite des Birkenblattes die Heimat der Mücke, und es war ein Glück für sie, dass kein Wind aufkam, der die Blattunterseite nach oben kehrte und die Mücke in den Regen und in den Tod trieb.
Ja, das war das Glück der kleinen Mücke, und es war vielleicht nicht geringer als unser Glück manchmal.
E. Strittmatter
Übung 28. Lesen Sie die Kurztexte. Erzählen Sie sie im Präteritum nach.
Gewöhnlich erwache ich von selbst. Heute zeigt die Wanduhr 15 Minuten nach sieben. Schnell stehe ich auf, lüfte das Zimmer, schalte das Radio ein und mache mein Bett. Dann mache ich Morgengymnastik. Nach der Gymnastik gehe ich ins Bad, wasche mich, ziehe mich an und kämme mich. Die Mutter bereitet das Frühstück zu. Ich esse ein Butterbrot mit Wurst oder Käse und trinke eine Tasse Tee. Ich frühstücke 15 Minuten und dann gehe in die Hochschule.
Im Winter haben die Studenten Prüfungen. Das ist für sie sehr wichtig. Schon einige Wochen vor den Prüfungen herrscht in der Hochschule reges Leben. Die Studenten bereiten sich fleißig vor. Sie arbeiten täglich nachmittags und abends in den Kabinetten und Bibliotheken und wiederholen den Lehrstoff. Die Lehrer veranstalten Konsultationen für Studenten. Am Tage der Prüfung versammeln sich die Studenten schon vor neun Uhr morgens. Punkt neun beginnen die Prüfungen. Die meisten Studenten beherrschen den Lehrstoff gut. Das zeigt sich in ihren Antworten.
Lutz ist bei seiner Tante zu Besuch. Am Abend regnet es sehr stark. "Du kannst heute Nacht bei uns bleiben", - sagt die Tante, "bei so einem Wetter schickt man nicht einmal einen Hund auf die Straße!" Sie bringt das Geschirr in die Küche und kommt bald zurück. Aber wo ist denn Lutz? Sie sucht ihn, kann ihn aber nicht finden. Nach einer Stunde steht Lutz unter dem Regen vor der Tür. Die Tante wundert sich und fragt "Wo warst du denn bei diesem Regen?" "Ach", - sagt Lutz, "ich habe nur schnell meinen Schlafanzug von zu Hause gebracht."
Ein junger Agronom kommt in ein Dorf. Ein Bauer zeigt ihm seinen Obstgarten. Sie gehen durch den Garten und sehen sich Apfelbäume, Birnbäume und Pflaumenbäume an. Sie bleiben vor einem Birnbaum stehen. Der Agronom will seine Kenntnisse zeigen. Er sagt dem Bauer: "Ich finde, Sie pflegen die Bäume nicht richtig. Ihre Methoden sind zu alt. Von diesem Baum, zum Beispiel, bekommen Sie keine zehn Kilo Äpfel. "Ganz richtig, junger Freund", - antwortet der Bauer. "Ich bekomme sogar keinen einzigen Apfel von diesem Baum, denn es ist ein Birnbaum".
Brennende Büsche stehen im Wald. Es sind die Büsche in ihrem Herbstlaub. Gelblich und braun sind die sterbenden Blätter, zitronengelb und auch tabakbraun. Nachts fiel der Frost in Sträucher und Bäume, nun fallen die Blätter, fallen und fallen. Ein leises Ticken, wenn sie sich lösen, ein leises Ticken, wenn sie die Erde berühren. Die Pferde stehn bis an die Fesseln im Laub. Es duftet, es raschelt. Die Seen sind im Laub. Es duftet, es raschelt. Die Seen sind blau. Das Gras ist noch grün. Wir essen am Wiesenrand unsere Brote. Mein Sohn springt im Falllaub umher und singt: "Hochsommer, Hochsommer, ich sage Hochherbst …." (E. Strittmatter)
