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Uch_-met_posobie_po_Nemets_yaz_dlya_zaochki (1)...doc
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6. Переведите предложения на немецкий язык.

1. Четыре принципа определяют государственный строй Германии: это демократическое, правовое, социальное и федеративное государство.

2. Особые органы законодательной, исполнительной и судебной власти представляют в Германии государственную власть согласно Основному закону.

3. Федеральный президент представляет страну на международном уровне.

4. Немецкий Бундестаг избирается народом на 4 года.

5. Важнейшими задачами Бундестага являются издание законов, выборы федерального канцлера и контроль за правительством.

6. Бундесрат – это представительство земель, состоящее из представителей земельных парламентов.

7. Федеральное правительство – это высший исполнительный орган, который участвует в руководстве государством и определении внутренней и внешней политики государства.

8. Федеральный канцлер определяет основные направления правительственной политики и несет за них полную ответственность.

9. Основная задача Федерального конституционного суда – стоять на страже Конституции.

10. Немецкие партии представляют все слои населения.

11. Участвовать в выборах может каждый гражданин, достигший 18 лет, имеющий немецкое гражданство и проживающий в Германии.

Часть III. Тексты для дополнительного чтения

Eine deutsche Familie

Kurt Waldmann wohnt im Bundesland Nordrhein-Westfalen in der Stadt Wuppertal. Er studiert an einer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Wuppertal. Seine Familie besteht aus 5 Personen. Sein Vater arbeitet als Kriminalrat im Polizeipräsidium.er ist 49 Jahre alt. Kurts Mutter heiβt Maria Waldmann, sie arbeitet im Fernsehen als Moderatorin. Sie ist 6 Jahre jünger als ihr Mann. Karsten, der jüngere Bruder von Kurt, ist 16 Jahre alt, er lernt in der Oberschule. Seine Schwester Cornelia ist zwei Jahre älter als Karsten und besucht das Gymnasium.

Die Groβeltern von Kurt wohnen nicht weit, in der Stadt Solingen. Sie beide waren Ärzte, jetzt sind sie im Ruhestand.

Kurt hat auch einen Onkel Friedrich. Sein Onkel ist Witwer, weil Friedrich’s Frau vor einem Jahr gestorben ist. Er hat zwei Kinder: eine Tochter und einen Sohn. Erich und Martha besuchen ihre Vetter und Kusine ziemlich oft. Sie vertragen sich sehr gut.

Familie Weber

Kennen Sie die Familie Weber nicht? Dann möchte ich sie Ihnen vorstellen. Das ist ein sympatisches junges Ehepaar, Anke und Wolfgang Weber. Sie sind seit 1996 verheiratet und haben drei Kinder, einen Sohn und zwei Töchter. Der Junge heiβt Fabian, er ist im November 1997 geboren, die beiden Mädchen sind 1998 an demselben Tag geboren, sie sind Zwillinge. Sie heiβen Ramona und Sandra.die Mädchen sind einander sehr ähnlich. Die Kinder haben einen Vetter und eine Kusine, das sind Karl-Heinz Neumann und seine kleine Schwester Steffi, die Kinder von Onkel Horst und seiner Frau Ingrid.

Onkel Horst ist Mathematiklehrer im Gymnasium. Tante Ingrid ist Hausfrau.sie ist am 29. Februar geboren, darum feiert sie nur einmal in 4 Jahren ihren Geburtstag.

Und nun die Groβeltern.erich und die Zwillinge haben zwei Groβmütter, aber nur einen Groβvater, der andere ist vor einigen Jahren gestorben. Andrea und Hans Neumann sind die Schwiegereltern von Wolfgang Weber, und sie haben ihren Schwiegersohn sehr gern. Wolfgangs Mutter wohnt in der Nähe und kommt fast jeden Tag zu ihrem Sohn. Sie hilft ihrer Schwiegertochter mit den Kindern, macht den Haushalt und kocht das Essen. Sie macht das gern, weil sie ihre Enkelkinder sehr liebt.

Meine Freundin

Man kann sagen, dass Freunde das schönste Geschenk im Leben sind. Es ist sehr wichtig, einen treuen Freund zu haben. Man kann immer auf seine Hilfe rechnen, ihm ein Geheimnis anvertrau-en und über alle Probleme sprechen.

Ich bin eine gesellige Person und habe einen grossen Bekanntenkreis. Heute möchte ich aber von meiner besten Freundin erzählen. Wir kennen uns schon lange und sind von Kindheit an befreundet. Meine Freundin heisst Inga. Sie ist auch Studentin. Sie studiert Jura an der Universität. Geschichte, Philosophie und Fremdsprachen sind ihre Lieblingsfächer. Inga ist eine belesene und intelligente Person. Sie hat einen großen Gesichtskreis. Wir haben auch gemeinsane Interessen: Musik, Sport, Bücherlesen. Es ist uns nie langweilig zusammen. Wenn ich Inga besuche, hören wir gern Musik oder besprechen unsere Probleme. Manchmal gehen wir zur Disko oder ins Konzert. Das macht uns beiden Spaß.

Inga ist das einzige Kind in der Familie, doch sie ist gar nicht egoistisch. Sie ist gutmütig und hilfsbereit, zuverlässig und wissbegierig. Sie ist meistens guter Laune und kann gut die anderen in Stimmung bringen.

Mir gefällt auch, wie sie aussieht. Sie ist mittelgroß, schlank und hübsch. Inga hat hellblaue Augen und langes blondes Haar. Sie kleidet sich modisch und gesachmackvoll. Meistens trägt sie Hosen und Jacken, sie sieht aber elegant und schick auch in Jeans aus.

Wir schätzen unsere Freundschaft. Wir verstehen perfekt einander. Ich hoffe, dass Inga für immer meine Freundin bleibt.

Das Hochschulwesen in Deutschland

Der Hochschulsektor in Deutschland zeichnet sich gleichermaβen durch Einheitlichkeit und Vielfalt aus. Es wird von den Universitäten, Fachhochschulen, Kunst- und Musikschulen sowie kirchlichen Einrichtungen repräsentiert.

Was Umfang und Angebot des Hochschulbereichs betrifft, so gibt es in Deutschlandca. Ö,8 Millionen Studenten, die von über 40000 Professoren und 70000 wissenschaftlichen Lehrkräften in über 300 Institutionen der Hochschulbildung unterrichtet warden. Für das Jahr 2010 wird erwartet, dass die Zahl der Studienanfänger um 25 Prozent ansteigt.

Universitäten und Fachhochschulen sind die wichtigsten Einrichtungen des deutschen Hochschulwesens.die wichtigsten Aufgaben der Universitäten sind Lehre, Studium, Forschungund seit einiger Zeit auch Weiterbildung.

Ein besonderer Typ der Universität, der zu Beginn der siebzieger Jahre eingerichtet wurde, ist die Gesamthochschule(GH). Sie kombiniert verschiedene Typen von Institutionen des Hochschulwesens – Universitäten, Pädagogische Hochschulen, Fachhochschulen und, in einigen Fällen, auch Kunsthochschulen – entweder in integrierter oder kooperativer Form. Die GH erhielt spatter die Zusatzbezeichnung Universität (z,B. Gerhard- Mercator- Universität-Gesamthochschule Duisburg)und ist berechtigt, den Grad des Doktors und des Professors zu verleihen. Sie wurde als Universitätstyp der Zukunft postuliert.

Die zweite Hauptgruppe der Institutionen des Hochschulsektors sind die Fachhochschulen, die gleichzeitig , jedoch verschieden von Universitäten sind. Sie wurden etwa in den siebziger Jahren des XX. Jahrhunderts eingeführt. Sie bieten eine praxis-orientierte akdemische Ausbildung, modularisierte Studiengänge und eine relative kurze Studienzeit. Die normale Studienziet beträgt vier Jahre, einschlieβlich eines letzten, obligatorischen Praxissemesters. Insgesamt entfallen auf die Fachhochschulen mehr als 25 Prozent aller Studenten. Im Prinzip sind die Fachhochschulen nicht berechtigt, eigene akdemische Grade wie die Lehrqualifikationen des Doktors oder Professors (Habilitation) zu verleihen, aber ihnen wurde das Recht zugesprochen, ebenso wie Universitäten des Bachelor oder des Master zu verleihen.

Ein weiterer Typ, der den tertiären Sektor der Bildung repräsentiert, sind die sogenanntenBerufsakademien, die mehr oder weniger auf das Land Baden-Würtemberg beschränkt sind. Zugangsvoraussetzungen sind das Abitur ode rein gleichrangiger Schulabschluβ sowie ein Ausbildungsvertrag mit einer der Firmen, die mit einer dieser Akademien zusammenarbeiten. Während der gesamten Zeit seines dreijährigen Studiums enthält jeder Student eine monatliche Vergütung von der Firma. Studiengänge warden in drei Bereichen angeboten: Wirtschaft, Technologie und Sozialwissenschaften. Entsprechend “dem dualen Prinzip” wird an der Akademie theoretische Wissen vermittelt, während in einer Firma oder sozialen Einrichtung praktische Erfahrung gesammelt wird, beides abwechslend, jeweils drei Monate lang. der Abschluβ, das Diplom BA (für Berufsakademie) entspricht einem Fachhochschulabschluβ.

Ludwig – Maximillians – Universität München

Die Gröβte: Die Münchner Universität ist die Hochschule mit den moisten Studenten in Deutschland – davon 70 Prozent aus dem Bundesland Bayern.

Statistic: 60000 Studierende, 20 Fakultäten mit 90 verschiedenen Studiengängen, 800 Professoren, 2500 wissenschaftliche Mitarbeiter. Stärken: hoher wissenschaftlicher Rang (12 Nobelpreise), Medizin, Betriebswirtschaft, Germanistik, insgesamt sehr breites Angebot.

Plus: Mβnchen ist Landeshauptstadt mit hoheer Lebensqualität, viel Kultur und Natur, Hauptsitz der Max-Plank- und der Fraunhofer-Gesellschaft, Verlags- und Medienstadt. Nachteil: hohe Mieten, lange Wege(Institute über die ganze Stadt verteilt).

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Die Älteste: Die Ruprecht-Karls-Universität, gegründet 1386, bietet Tradition und Weltoffenheit zugleich, die Stadt Heidelberg Romantik und Beschaulichkeit.

International:30 000 Studierende, davon über 10 Prozent Ausländer. Zahlreiche Gastdozenten,. Groβe Köpfe: acht Nobelpreisträger. Lange Tradition berühmter Professoren (Hegel, Max Weber, Dibelius, Jaspers, Alfred Weber, Bunsen, Helmholz). Wissenschaftsplatz: neun Sonderforschungsbereiche, Bibliothek mit 80 CD-Datenbanken.

Stärken: Biologie, Medizin, Jura, Physik, Altertumswissenschaft, Auβerdem: Europäisches Molekular-Biologie-Labor, Deutsches Krebaforschungszentrum, sechs Max-Plank Institute. Plus: romantische Altstadt, kurze Wege.

Universität Erfurt

Die Jüngste: Erst 1999 hat die Universität in Erfurt den Studienbeginn aufgenommen. Eine Vergangenheit hat sie trotzdem: Reformator Martin Luther studierte hier.

Neugründung: 1994 (alte Universität 1816 geschlossen). Die Wurzeln reichen ins Mittelalter. Berühmtester Student: Martin Luther. Der neue Rektor Peter Glotz, sozial-demokratischer Bildungspolitiker, leitet seit November 1996 den Aufbau der neuen Universität. Schwerpunkte: Geisteswissenschaften, forschungsorientiert(Studien für Graduierte und Postgraduierte am “Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien”). Studienplätze: zunächst 6000. 153 Professoren. Plus:Erfurt ist die Landeshauptstadt von Thüringen, kulturhistirisch reiche Altstadt. Nachteil: Uni muβ sich erst noch profilieren.

Technische Universität Dresden

Die Innovative: Die TU Dresden geht neue Wege und fordert intensiver als andere Hochschulen den Wissens-Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Statistik: 20200 Studierende, 670 Professoren und Dozenten. Akademische Experimentierfreude: Seit der Wiedervereinigung intensive Zusammenarbeit mit der Industrie, erster Multimedia-Lehrstuhl, erste TU mit Fernstudiengang in Technik, Wohnheime mit Internet. Schwerpunkte: Elektrotechnik, Informatik. Clou: :Erfinder-Offensive” verbindet Tu-Wissenschaftler und Unternehmer. Plus: Kurze Studienzeiten, hohe Drittmittelförderung, viele internationale Austauschprogramme, Wohnheimplätze für fast alle Erstsemester.

Der Umweltschutz

Die aktive Tätigkeit der Menschen wirkt oft sehr negativ auf die Natur. Diese Tätigkeit kann sogar zur ökologischen Tragödie in der ganzen Welt führen. Es gibt schon genug Beispiele dafür: absterbende Wälder,Klimaveränderungen,Krankheiten der Menschen, die wachsenden Müllberge, verseuchtes Wasser, verpestete Luft, vergifteter Boden. Das geschieht, weil die Menschen die Umwelt verschmutzen und auch infolge des technischen Fortschrittes. Der technische Fortschritt ist aber für den Menschen genau so wichtig, wie die frische Luft und reine Natur. Die Autos verschmutzen die Luft. Mit dem Auto geht es aber viel schneller, als zu Fuß. Die Betriebe verschmutzen die Luft und das Wasser. Sie schaffen aber neue Arbeitsplätze und produzieren nötige Waren. Die Düngemittel sind sehr wichtig für die Landwirtschaft, können aber den Boden zerstören. Irgendwie muss das Gleichgewicht gefunden werden. So müssen die Menschen vielen nützlichen Sachen verzichten, wie zum Beispiel Spraydosen. Diese enthalten Gas Freon,das das andere Gas Ozon vernichtet und Ozonlöcher in der Atmosphere bildet.

Aber viele Leute wollen daran nicht denken. Es gibt auch eine andere Möglichkeit, die Verschmutzung zu reduzieren. Die Wissenschaftler und Ingenieure können verschiedene Wege zur Reduzierung der Umweltverschmutzug einschlagen. Neue Filter und Kläranlagen müssen entwickelt werden. Wir Leute müssen auch für die Natur sorgen. Wenn wir ins Grüne fahren, müssen wir keinen Schmutz machen und danach den Pikniksplatz in Ordnung bringen. Besonders vorsichtig müssen die Leute mit Feuer sein, kein ausgelöschtes Feuer im Wald lassen.

Die deutschen Bundesländer

Die Bundesrepublik Deutschland ist eine Föderation von 16 Bundesländern, die viele Eigenständigkeiten und Besonderheiten haben. So, z.B. ist Baden-Würtemberg das drittgrößte Bundesland und durch den Schwarzwald besonders bekannt. Hier liegen auch viele Industriezentren, daneben gibt es große landwirtschaftlich genutzte Flächen.

Rheinland-Pfalz ist vor allem durch landschaftlich reizvolle Gebiete und seinen Weinbau bekannt.

Thüringen wird “das grüne Herz Deutschlands” genannt. Historisch und kulturell ist Weimar, die Stadt der deutschen Klassik, von großer Bedeutung.

Deutschland war immer in Ländern gegliedert, aber die Landkarte änderte im Laufe der Jahrhunderte häufig ihre Gestalt. Die größten Veränderungen brachten in neuerer Zeit die Napoleonischen Kriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts, der Preußisch-Österreichi-sche Krig von 1866, der 1. Und der 2. Weltkrieg. Dieser hatte die Besetzung und Tei-lung Deutschlands und die Auflösung Preußens, des größten deutschen Landes, zur Folge. Die Bundesländer in ihrer heutigen Gestalt sind größtenteils nach 1945 gebildet worden, alte landsmannschaftliche Zusammengehörigkeit und geschichtliche Grenz-ziehungen wurden dabei zum Teil berücksichtigt.

Bis zur Vereinigung Deutschlands im Jahre 1990 bestand die Bundesrepublik aus 11 Ländern, die in den ehemals westlichen Besatzungszonen gegründet wurden und sich in den Jahren zwischen 1946 und 1957 demokratische Verfassungen gegeben hatten.

Auch in der sowjetischen Besatzungszone wurden auf dem Gebiet der späteren DDR 5 Länder gebildet, die aber bald einer zentralisierten Gebietsverwaltung weichen mussten. Nach der 1. Freien Wahl am 18. März 1990 wurde beschlossen, 5 neue Bundesländer zu bilden. Die enthielten im wesentlichen die Gestalt aus der Zeit vor 1952. Am 3. Oktober 1990 wurde der Beitritt der DDR und damit der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zur Bundesrepublik vollzogen; Ost-Berlin wurde mit West-Berlin vereinigt.

Die Sehenswürdigkeiten und Gedenkstätten Deutschlands

Deutschland lockt viele Touristen aus der ganzen Welt an. Jede Stadt und Städtchen

hat ihre Geschichte,ihre Sehenswürdigkeiten und Gedenkstätten.

Weltbekannt sind z.B.die Sehenswürdigkeiten Berlins:das Brandenburger Tor, das Rote Rathaus, der Reichstag, die Gedächtniskirche, Schloss Charlottenburg, der Fernseheturm und viele andere. Man kann nicht alle aufzählen.

Wenn wir Dresden besuchen, so müssen wir die Gemäldegalerie “Die Alten Meister” besichtigen. Hier kann man Meisterwerke von den größten deutschen, italienischen, niederländischen Malern (Raffael, Albrecht Dürer, Lukas Chranach, Rembrandt, Rubens u.a.) sehen. Die Gemäldegalerie befindet sich im Zwinger. Sehenswert sind auch Semperoper, die Brühlische Terrasse, das Albertinium, die Rüstkammer und zahlreiche Schlösser

Weimar ist mit den Namen von Goethe, Schiller, Herder und Wieland verbunden. Viele Besucher möchten Goethes Haus, das Deutsche Nationaltheater, das Schilerhaus, das Stadtschloss und viele andere Sehenswürdigkeitwen der Stadt besichtigen. Weimar wurde Kulturstadt Europas 1999 genannt.

Wer an Köln denkt, denkt vielleicht auch an das Parfüm (das auch als “Eau de Cologne” bekannt ist). Diese Stadt ist eine der ältesten Städte Deutschlands – eine Römerstadt. Weltberühmt sind ihre Wahrzeichen: der Kölner Dom – das meistbesuchte Bauwerk der Bundesrepublik und der Kölner Karneval.

Bonn ist auch eine alte Römerstadt. Über 40 Jahre war sie das politische Zentrum Deutschlands und der Regierungssitz. Bonn ist eine bekannte Kulturstadt mit einer der hervorragenden Opern und zahlreichen Museen: mit zwei großen Kunsmuseen und dem “Haus der Geschichte”. In der historischen Altstadt gibt es das barocke Rathaus, eine Basilika und viele alte Bauten. Sehenswert sind auch das Poppelsdörfer Schloss, das Geburtshaus von Ludwig van Beethoven und das Gebäude der Universität (das ehemalige kurfürstliche Residenzschloss).

In der Messestadt Leipzig befindet sich eine der ältesten deutschen Universitäten (1409). Diese Stadt ist durch ihre Sehenswürdigkeiten weltberühmt:das Völkerschlachtdenkmal, die Deutsche Bücherei, das Alte Rathaus.

Gaststätten

“Gaststätte”ist der gemeinsame Name für Hotels, Gasthäuser oder Gasthöfe und alle Arten von Speisewirtschaften, Schank- und Kaffeehäusern (Gafés).

Viele Deutsche haben ihr Stammlokal, d.h. eine Gaststätte, in der sie regelmässigverkehren und oft einen Stammtisch haben, der für sie vom Wirt freigehalten wird. Dort verbringen sie abends ein paar gemühtliche Stunden in zwangloser Unterhaltung oder bei Karten- und Schachspiel. Das Hauptgetränk ist dabei das Bier, in Gegenden, wo viel Wein angebaut wird, auch der Wein. Bier wird entweder vom Fass ausgeschenkt oder in Flaschen verkauft (Flaschbier). Es gibt viele Biersorten; der Kenner weiß genau, welche Eigenschaften sie haben und warum sein Bier das beste ist. Man bestellt ein “Helles” oder “Dunkles”, ein “Kleines”,”Großes”, in Bayern auch eine “Maß”. Der Alkoholgehalt schwankt zwischen drei und sechs Prozent.

Wenn ich mich in einer Gaststätte zu jemand an einen Tisch setzen möchte, so frage ich höflich: “Entschuldigen Sie , ist dieser Platz noch frei?” die Antwort ist etwa:”Ja,bitte sehr!” oder :”Leider nein, der Platz ist schon besetzt.” Dann sehe ich mich nach einem anderen Platz um.

Wenn ich etwas bestellen will, so rufe ich “Herr Ober!” oder wenn mich eine Kellnerin bedient :”Fräulein!” Wenn der Wirt oder die Wirtin selbst bedienen, rufe ich “Herr Wirt!” oder “Frau Wirtin!”. Wenn mir der Kellner ein Bier bringt, sagt er gewöhnlich:”Wohl bekomm´s!” oder “Zum Wohl!”. Wenn ich mit Freunden oder Bekannten zusammensitze, erheben wir gemeinsam das Glas und rufen ebenfalls :”Zum Wohl! Auf dein (Ihr)Wohl! Auf euer Wohl!” oder auch “Prosit!” und “Prost!”

Wenn man Wein trinkt, bestellt man entweder eine Flasche (manchmal auch eine halbe Flasche) oder offene Weine, d.h. Weine glasweise. In einer guten Gaststätte sucht man die Weine nach der Weinkarte aus. Die bekanntesten Weinbaugebiete sind die Weinberge am Rhein und an der Mosel, aber auch die Weine aus der Pfalz oder vom Bodensee werden von Kennern geschätzt.

In den meisten Gaststätten kann der Gast auch etwas zu Essen bekommen. Er ruft oder winkt den Kellner heran und sagt zu ihm :”Bitte die Speisekarte!” oder “Herr Ober, was gibt es zu essen?”. Auf der Speisekarte sucht er sich ein warmes oder kaltes Gericht aus und bestellt dann etwa: ”Herr Ober, bringen Sie mir bitte ein Rumpsteak mit Bratkartoffeln und grünem Salat, ein Wiener Schnitzel, ein Schweinekotelett, Rühreier (Spiegeleier) mit Schinken, eine kalte Platte, ein Sandwich, eine Portion gekochten Schinken, Forelle, Flunfer, Scholle, Schellfisch, ein Wurstbrot, ein Räsebrot, eine Gemüseplatte!” usw.

Wer Vegetarier ist (wer kein Fleisch essen will), kann auch in einer vegetarischen Gaststätte essen, wo es nur vegetarische oder Rohkostgerichte gibt.

Für Leute, die es eilig haben, gibt es Selbstbediengungsrestaurants (Schnell-imbissstuben, Schnellgaststätten).

Sehr beliebt sind die Cafés, die meist geschmackvoll eingerichtet sind. Zum Kaffee oder Tee bestellt man Kuchen oder Gebäck aller Art. Manche Kaffeehäuser haben sogar eine Musikkapelle, aber viele Menschen gehen absichtlich in ein Kaffeehaus, von dem sie wissen, dass es dort keine Musikkapelle und keinen Musikautomaten gibt und dass dort auch kein Rundfunk- oder Fernsehegerät angestellt wird. Sie wollen sich in Ruhe ein wenig erholen oder vielleicht ungestört eine Zeitung oder Zeitschrift lesen.

Manche Gaststätten haben eine Kegelbahn, denn der Kegelabend ist bei den Männern sehr beliebt. Natürlich wird dabei auch viel getrunken und geraucht, und es herrscht gewöhnlich eine fröhliche Stimmung oder gute Laune. Die meisten Raucher bevorzugen Zigaretten; auch viele Damen verschmähen eine gute Zigarette nicht. Männer, dir viel rauchen,nennt man starke Raucher, und besonders starke Raucher heissen Kettenraucher, weil sie sozusagen eine Kette von Zigaretten rauchen, d.h. eine Zigarette an der anderen anzünden.

Bevor man die Gaststätte verlässt, bezahlt man seine Zeche. Wer sie nicht bezahlt, ist ein Zechpreller. Man ruft den Kellner mit den Worten: ”Herr Ober! Ich möchte zahlen.” Man gibt gewöhnlich nur ein kleines Trinkgeld, weil im Endpreis nicht nur die Mehrwertsteuer, sondern auch das Bedienungsgeld in Höhe von 10-15% enthalten ist. Man rundet den Endbetragmeist auf vollen Euro auf.

Die Bundesrepublik Deutschland als Bundesstaat

Schon im Staatsnamen “ Die Bundesrepublik Deutschland “ kommt ihre föderative Struktur zum Ausdruck. Die Bundesländer sind keine Provinzen, sondern Staaten mit eigener Staatsgewalt. Sie haben eine eigene Landesverfassung, die den Grundsätzen des republikanischen, demokratischen und sozialen Rechtstaates im Sinne des Grundgesetzes entsprechen muss. Das Bundesstatsprinzip gehört zu den unantastbaren Verfassungsgrundsätzen.

Sowohl der Bund als auch die Länder haben das Regierungssystem, das aus dem unmittelbar von Bürgern gewählten Parlament und den von den Parlamenten bestellten Regierungen besteht. Dem Bundestag als Volksvertretung des Bundes stehen die Landtage gegenüber. Dem Bundeskanzler und den Bundesministern als Regierung des Bundes entsprechen der Ministerpräsident und die Landesminister als Landesregierungen.

Nur der Bund kennt die Institution des Staatsoberhaupts im Amt des Bundespräsidenten, während die Länder auf das Amt des Landesoberhaupts verzichtet haben.

Länderparlamente können, genauso wie der Bundestag, Gesetze beschliessen. Doch liegt der Schwerpunkt der Gesetzgebung beim Bund. Zur ausschliesslichen Gesetzgebung des Bundes gehören z. B. die Bereiche der Aussen- und Verteidigungspolitik, das Geldwesen, die Eisenbahn und der Luftverkehr. Die BRD hat eine einheitliche Staatsangehörigkeit und Währung. Es gibt keine besonderen Personalausweise der Bundesländer.

Die Ausschliessliche Zuständigkeit der Länder auf dem Gebiet der Gesetzgebung besteht nur für die Bereiche des Schul- und Kulturwesens, der Polizei- und Ordnungsrechts.

Die Bundesregierung

Die Bundesregierung ist ein Teil der Exekutive. Sie besteht aus dem Bundeskanzler und den Bundesministern. Der Bundeskanzler wird auf Vorschlag des Bundespräsidenten gewählt. Die Bundesminister werden auf Vorschlag des Bundeskanzlers vom Bundespräsidenten ernannt und entlassen. Die Zahl der Minister ist verfassungsmäßig nicht festgelegt. Jede Bundesregierung kann sie neu bestimmen. Aber die “fünf klassischen Ministerien” (Inneres, Äußeres, Verteidigung, Finanz, Justiz) waren bisher stets vertreten.

Der Kanzler bestimmt die Richtlinien der Regierungspolitik und trägt dafür die Verantwortung. Innerhalb dieser Richtlinien leitet jeder Bundesminister seinen Geschäftsbereich selbständig und unter eigener Verantwortung.

Die Bundesregierung macht die Politik der BRD, ist an der Gesetzgebung beteiligt und nimmt Verwaltungsaufgaben wahr. Sie trifft die aussen- und innenpolitischen Entscheidungen, hat das Recht zur Gesetzesinitiative, kann Rechtsverordnungen und Verwaltungsvorschriften erlassen. Die Bundesregierung hat die Aufsicht über die Länder. Ausserdem kontrolliert sie die Bundesbehörden.

Organisation der Vereinten Nationen

Die Organisation der Vereinten Nationen (die UNO), die die wichtigste internationale Organisation darstellt, wurde 1945 gegründet. Im Artikel I der Charta der UNO wurden die Ziele dieser Organisation festgelegt. Sie lauten:

1. Den Weltfrieden und die internationale Sicherheit aufrechtzuerhalten und zu diesem Zweck wirksame Kollektivmaβnahmen zu ergreifen, um Bedrohungen des Friedens vorzubeugen und zu beseitigen und andere Angriffshandlungen und Friedensbrüche zu unterdrücken und alle Streitigkeiten durch die Anwendung friedlicher Mittel zu regeln;

2. Freundschaftliche Beziehungen zwischen allen Nationen zu entwickeln, die auf der Achtung des Prinzips der Gleichberechtigung und des Selbstbestimmungsrechts der Völker beruhen;

3. Die internationale Zusammenarbeit bei der Lösung aller internationalen Probleme zu erreichen.

4. Diese Ziele entsprechen den Völkerrechtsprinzipien, deren Einhaltung die Verwirklichung der Ziele dieser Weltorganisation sichert. Das sind:

1) das Prinzip des Friedens;

2) das Prinzip der Selbstbestimmung aller Nationen und Völker;

3) das Prinzip der friedlichen internationalen Zusammenarbeit.

5. Die Hauptorgane der Organisation der Vereinten Nationen sind:

1) die Vollversammlung der Vereinten Nationen;

2) der Sicherheitsrat;

3) der Wirtschafts – und Sozialrat;

4) der Treuhandschaftsrat;

5) der Internationale Gerichtshof;

6) das Sekretariat.

6. Nach Artikel 10 der Charta der UNO ist die Vollversammlung das einzige Hauptorgan, das sich mit allen Fragen beschäftigen kann, die in die Kompetenz der Organisation fallen:

a) Aufrechterhaltung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit;

b) Forderung der friedlichen internationalen Zusammenarbeit;

c) internationales Treuhandschaftssystem;

d) organisatorische Fragen;

e) Verwaltungs – und Budgetfragen der Vereinten Nationen.

7. Sie kann dazu an die Mitglieder und an den Sicherheitsrat entsprechende Empfehlungen geben.

8. In der Vollversammlung sind alle Mitgliedstaaten vertreten.

9. Die Delegationen bestehen aus maximal fünf Vertretern und fünf Stellvertretern sowie aus Beratern, Fachleuten, Experten und Personen in entsprechenden Stellungen.

10. Um ein schnelles und wirksames Handeln der Vereinten Nationen zu gewährleisten, wurde der Sicherheitsrat geschaffen.

11. Er besteht aus elf Mitgliedern der Vereinten Nationen und trägt die Hauptverantwortung für die Aufrechterhaltung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit.

Verbrechen und Strafe

Das Verbrechen existiert nur in der Form menschlicher Handlungen. Die verbrecherische Handlung unterscheidet sich durch ihrer Eigenschaften von allen anderen Handlungen. Die Feststellung dieser Eigenschaften ist erforderlich, weil sie ermöglichen, eine bestimmte Handlung als Verbrechen zu qualifizieren. Die bestimmende Eigenschaft des Verbrechens ist seine Gesellschaftsgefährlichkeit. Die Verbrechen widersprechen gleichzeitig den politischen und moralischen Grundsätzen des Menschen.

Da jede verbrecherische Handlung eine strafbare Handlung darstellt, wird sie durch die entsprechenden Staatsorgane bestraft. Die Strafe ist eine Zwangsmaßnahme, denn sie ist auf die Beseitigung der verbrecherischen Handlungen, auf die Erziehung der Rechtsbrecher sowie anderer labilen Elemente der Gesellschaft gerichtet. Die Strafe hat also eine doppelte Funktion: eine Unterdrückungs- und Erziehungsfunktion. Die Strafgesetzgebung eines Staates ergibt sich aus den objektiven Entwicklungsgesetzen der Gesellschaft.

Die Interpol

Die Internationale Kriminalpolizeiliche Organisation (Interpol) ist eine Vereinigung von 151 nationalen Polizeibehörden aus allen Kontinenten. Das Statut der Interpol bestimmt Ziele und Aufgaben, die Struktur und die Zuständigkeit ihrer Organe, die Rechte und Pflichten der Mitgliedstaaten.

Eine der Hauptaufgaben von Interpol ist die Gewährleistung gegenseitiger Unterstützung aller nationalen kriminalpolizeilichen Behörden. Ihre Aufgabe besteht auch darin, bei der wirksamen Verhütung und Verfolgung von Straftaten mitzuwirken. Zur Durchführung ihrer Aufgaben sind in den Mitgliedstaaten Nationale Zentralbüros eingerichtet.

Oberstes Organ von Interpol ist die Generalversammlung. Sie besteht aus den Delegierten der Mitgliedstaaten. An der Arbeit der Generalversammlung können Vertreter verschiedener internationaler Organisationen teilnehmen. Die Generalversammlung tritt einmal im Jahr zusammen. Die Vorbereitung der Beschlüsse der Generalversammlung obliegen dem Exekutivkomitee, das aus einem Präsidenten, zwei Vizepräsidenten und 9 Delegierten besteht. Sie vertreten verschiedene Staaten.