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Fütterung der landwirtschaftlichen tiere
Die Leistungsfähigkeit des Tieres hängt im wesentlichen von einer richtigen Aufzucht ab. Unzureichende Fütterung im Jugendstadium des Tieres führt zu Unterentwicklung und kann im weiteren Leben auch bei bester Fütterung nicht wieder ausgeglichen werden. Das Großhungern von Jungvieh führt zu leistungsschwachen, kranken Viehbeständen.
Zu einem normalen Lebensablauf ist die Zuführung von Eiweiß, Kohlenhydraten und Fett erforderlich.
Die Eiweißstoffe dienen als Bausteine für Neu- und Ersatzbildungen. Fette und Kohlenhydrate sind für den tierischen Organismus die erforderliche Kraft- und Wärmequellen. Was darüber hinaus dem Tierkörper zugeführt wird, kann als Fett abgelagert werden. Bei unzureichender Fütterung werden zunächst die Reservestoffe, in erster Linie die abgelagerten Fette, abgebaut. Erst wenn diese verbraucht sind, wird das tierische Eiweiß ausgenutzt. Die Norm der Fütterung besteht aus drei Teilen: 1) Erhaltungsfutter, 2) Leistungsfutter, 3) Reproduktionsfutter. Wenn dem tierischen Organismus soviel Nährstoffe zugeführt werden, daß er weder zu- noch abnimmt, so bezeichnet man eine solche Futterration als Erhaltungsfutter. Alles, was über das Erhaltungsfutter hinaus zur Steigerung der Produktion gegeben wird, bezeichnet man als Leistungsfutter. Von großer Bedeutung sind die Mineralstoffe, wie Kalzium, Phosphor und Magnesium. Heute kennt man das optimale Ca: P- Verhältnis; z. B. 2:1 beim Schwein, 1 bis 2:1 beim Rind.
Mit diesen Ca-, Mg- und P-Mineralsalzen kann man den Fettgehalt der Milch ohne irgendwelche Milchminderung und bei unverändertem Futterverbrauch erhöhen.
Die Futtermittel
Für die Fütterung werden verschiedene Futtermittel produziert. Nach ihrer Beschaffenheit werden die Futtermittel in Saftfuttermittel, Rauhfuttermittel und Kraftfuttermittel eingeteilt.
Zu den Saftfuttermitteln gehören alle Grünfutterarten (Gräser), Wurzel – und Knollenfrüchte, alle Gärfutterarten (Silage) und Rückstände der Lebensmittelindustrie. Das Saftfutter enthält über 75% Wasser.
Das Grünfutter
Wirtschaftlich wichtige Grünfuttermittel sind Gras, Rotklee, Luzerne, Serradella, Grünmais, Futterroggen, Sonnenblumen, Rübenblätter, Futtererbsen, Ackerbohnen. Das Grünfutter hat den hohen Anteil an leicht verdaulichen Nährstoffen, besonders an biologisch hochwertigem Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen. Es ist für alle Tierarten ein wertvolles Futtermittel und bildet vom April bis zum November die Grundlage der Fütterung.
Das Gärfutter
Das Gärfutter oder Silage ist ein konserviertes Futter. Durch die Konservierung werden die Nährstoffe, Vitamine und Minerale in den Futterpflanzen fast verlustlos erhalten. Zur Gärfutterbereitung eignen sich verschiedene Grünfutterpflanzen, wie z.B. Kartoffeln, Rüben, Mais. Gutes Gärfutter ist für ausgewachsene Tiere ein ausgezeichnetes Futter. Junge und tragende Tiere sollen geringe Mengen Gärfutter erhalten.
Die Hackfrüchte
Die Hackfrüchte sind die Wurzel- und Knollenfrüchte, alle Rübenarten und Kartoffeln. Sie sind reich an Kohlenhydraten, aber arm an Eiweiß, Rohfaser, Vitaminen und Mineralstoffen.