- •Vorbereitet von Storchoviy Olexandr
- •Vorteile von neuronalen Netzen.
- •1.Entwicklungslinie
- •2.Entwicklungslinie
- •Künstliche neuronale Netze
- •Was ist Intelligenz?
- •Daten und Wissen
- •X ist_vater_von y falls y ist_tochter von X
- •Problemlösungen
- •Vorteile von neuronalen Netzen
- •Stand der heutigen Forschung
- •Quellenangabe
2.Entwicklungslinie
Eine andere Entwicklungsschiene betrifft das Streben des menschlichen Geistes nach formaler Regelerkenntnis. Für Philosophie und Logik bis in die Gegenwart richtungsbestimmend erwiesen sich die Schlußregeln des Aristoteles, die sich der „wenn....dann“ Form bedienen. Hier wird auch auf die Regeln des Algorithmus (lat. Alghoritmi), dessen Namensgeber der persiche Mathematiker Mukhamad ibn Musa abu Abdallah al-Khorezmi al-Madjusi al-Qutrubulli (ca. 815 n.Chr.) war, zurückgegriffen. Daraus resultiert der Gedanke, dass die Rechenaufgabe, die gemäß eines bestimmten Schemas abläuft prinzipiell auch von einem Rechenautomaten gelöst werden kann. Das philosophische Modell einer Vernunft als Rechen, ratio ratiocinans, geht auf Th.Hobbes zurück. Denken ist für ihn demzufolge nichts anderes, als sich eine Gesamtsumme durch Addition von Teilen, oder einen Rest durch Subtraktion einer Summe vorzustellen.
Einen wesentlichen Abschluß erreichte formalstrukturale Erkenntnismethodologie erst in den dreißiger Jahren des 20.Jahrhundert durch die Arbeiten von D.Hilbert und K.Gödel. Die Logik wurde zum Kalkül. Doch M.Heidegger hingegen sieht in dieser technisch-wissenschaftlichen Weltkonstruktion eine große Gefahr: Sie gebiert ein rechnendes Denken, dem wir ohne Besinnung folgen, obgleich widerspruchsfreie Satzsysteme noch keineswegs den Gegenstandsbezug garantieren.
Turing-Test
Mit der heute bekannten künstlichen Intelligenz begann alles 1956, als bei der Konferenz des „Darthmouth Summer Research Projekt of Artificial Intelligence“ im Darthmouth College in Hanover, New Hampshire, der Begriff „artificial Intelligence“ (künstliche Intelligenz) geprägt wurde. Die Idee war, dass sich alle Eigenschaften der Intelligenz in Form von abstrakten Modellen nachbilden lassen können. Das erste Mal wurde darüber nachgedacht, dass Denkprozesse nicht ausschließlich dem Menschen vorbehalten sind. Als bestes „außermenschliches Instrument“ dafür entdecken sie den Computer. Durch diese Aussage stellte sich natürlich die Frage, ob der Mensch durch die künstliche Intelligenz auf der Suche nach der Ursache der eigenen Existenz einen Homunkulus anstrebe.
Es gibt heute immer noch einige Wissenschaftler, die es anstreben ein „maschinelles Gehirn“ zu bauen, dass durch hochentwickelte Motorik und Sensorik dem Menschen ebenbürtig, oder sogar überlegen sein soll.
Diese Wissenschaft basiert auf dem Turing-Test. Dieser von Alan Turing, einer der Väter der künstlichen Intelligenz, vorgeschlagene Test (1950) beruht auf folgendem Sachverhalt:
Sofern ein Computer in der Lage ist, ein Problem zu lösen, so dass ein Experte nicht mehr unterscheiden kann, ob die Leistung von einem Computer oder einem Menschen vollbracht wurde, besitzt der Computer die gleiche Fähigkeit wie der Mensch.
Die Problematik an diesem Test ist dadurch begründet, dass ein Computer also, der z.B. eine Sprache in eine andere übersetzt, nach dem Turing-Test menschliche Fähigkeiten besitzt, obwohl er eine völlig andere Art von intellektueller Leistung erbringt. Denn der Umgang mit formalen Symbolen ist nicht mit dem menschlichen Denken zu vergleichen.
