- •Das sind meistens bildhafte Attribute ( Adjektive, Partizipien und andere Redeteile) zum Substantiv. Sie charakterisieren einen Gegenstand, eine Erscheinung.
- •Stilistische Figuren
- •Die Figuren des Ersetzens
- •Die Figuren der Quantität
- •Das ist eine Übertreibung, mit der etwas besonderes betont wird (z.B. Ein Gefühl). Dazu dienen spezifische Mittel:
- •Die Figuren der Qualität (die Tropen)
- •Es gibt 4 Varianten der Übertragung:
- •2.Die Figuren der Ungleichheit
- •3.Die Figuren der Gegensätzlichkeit
- •S tilistische Figuren
- •Variante 1
- •Variante 2
- •Die Figuren der Vereinigung
- •Die Figuren der Identität
Die Figuren der Vereinigung
Die Figuren der Identität
Der Vergleich steht an der Grenze zwischen den Figuren des Ersetzens und der Vereinigung.
2.Die Figuren der Ungleichheit
a) Die Klimax, -e ist die Steigerung, die Reihung von Wörtern oder Sätzen mit steigender Aussageintensität, z.B.: “Sieh dich nicht um. Schnür deinen Schuh. Jag die Hunde zurück. Wirf die Fische ins Meer. Lösch die Lupinen! Es kommen härtere Tage. (I.Bachmann)
Die Antiklimax, -e ist ein Gegenteil der Klimax, die Verkleinerung, die Abschwächung der Aussageintensität, z.B.: “Eure Exzellenzen! Höchste, hohe und geehrte Herren!” (h.Mann)
Das Wortspiel, -e beruht auf der Vieldeutigkeit der Wörter (“Nicht Bach, nein, Meer sollte er heißen”). Kann entstehen, wenn Sprichwörter transformiert werden (Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft),wenn unvereinbare Begriffe verknüpft werden (“sie heilen Inzest”).
Das Zeugma, -s/-ta ist eine syntaktische Verbindung der Satzglieder (oft gleichartiger Satzglieder), die semantisch unvereinbar sind. Z.B.: “ Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen”(K.Tucholsky)
3.Die Figuren der Gegensätzlichkeit
Die Antithese, -n (griech. –Gegensatz) ist eine Gegenüberstellung der Gegensätze. Die antithetische Gegenüberstellungsetzt voraus, dass beide Aussagen aus einem gemeinsamen Bereich stammen, sich einem gemeinsamen Oberbegriff zuordnen lassen: “Jetzt lacht das Glück uns an, bald donnern die Beschwerden”(A.Gryphius).
Das Oxymoron, -ra ist die Verbindung von zwei entgegengesetzten, einander ausschließenden oder widersprechenden Begriffen, z.B.: verschlimmbessern, beredtes Schweigen, taghelle Nacht.
S tilistische Figuren
F
iguren
des Ersetzens Figuren der Vereinigung
Die Figuren der Quantität die Figuren der Identität
Die Figuren der Qualität die Figuren der Ungleichheit
Die Figuren der Gegensätzlichkeit
Variante 1
Bestimmen Sie bitte die Figur:
Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküsst.
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus.
einen Pulsschlag lang
Die Jungen
werfen
zum Spaß
mit Steinen
nach Fröschen
Die Frösche
sterben
im Ernst
die Toten stehen stumm
silberne Panter fressen mein Herz
die Farben der Gladiolen
im schreienden Vogelgefieder
die Brust voll Wehmut,
das Haupt voll Zweifel.
Das qualvoll uralte Rätsel,
Worüber schon manche Häupter gegrübelt.
Träume scheinen mir wie Orchideen.
Variante 2
Bestimmen Sie bitte Stilfiguren:
Ich bin nicht gern, wo ich herkomme.
Ich bin nicht gern, wo ich hinfahre.
b) lichtung Ernst Jandl
manche meinen
lechts und rinks
kann man nicht
velwechsern
werch ein illtum!
c) Er schwieg gleich der dunklen Tiefe
Im allertiefsten Meer
d) Die Luft ist der stumme Zuhörer des Wüstenwindes
e) Jede Hand wartet auf ein Glas Wasser
f) Ich erwachte früh
und blickte dem Morgen unters Lid.
g) Das eine Leben, das wir beide führen,
für tausend reichte es zum Glücklichsein.
h) Tränenloses Weinen
i) Uns ist so stil, dass wir das Lied,
das gestern gesungene hören.
Und wird die Welt auch noch so alt,
Der Mensch, der bleibt ein Kind.
