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L BAUSTOFFE HOLZ Allgemeines.docx
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Texterläuterungen

  1. liegt begründet — 060CH0BWBaeTCH, o&bHCfwercH.

  2. gibt sich zu erkennen — MO)KHO Y3HATb

  3. im Gleichgewicht stehen — 3/i.: 6bm> paBHMM

  4. vor allem — npe3KAe Bcero

  1. von Bedeutung sein — HMers 3HaneHHe im allgemeinen — Boom ne

  2. zum Teil — wacTHMHo

  3. in Erscheinung treten -— BbiHBjwTbCfl

GESTEINE

Allgemeines

Naturstein ist neben dem Holz der älteste Baustoff. Er besitzt große Druckfestigkeit und ist witterungsbeständig, ohne daß er gebrannt oder durch Zusetzen von Bindemitteln gehärtet werden muß1.

Das Verwenden der Natursteine als Baustoff ist auch eine Frage der Wirtschaftlichkeit. Befinden sich in der Nähe der Baustelle Naturstein Vorkommen, muß überprüft werden, ob die Verwendung der Natursteine als Baustoff die Baukosten senken hilft.

Aus Natursteinen werden nicht nur Mauerwerkskörper zusammengefugt. Mechanisch zerkleinert verwendet man sie als Zuschlagstoff beim Herstellen von Beton.

Das Gestein ist ein Gemenge verschiedener Mineralien. Je nachdem , wie es bei der Entwicklung der Erde entstanden ist, unterscheidet man drei Hauptgruppen: Eruptivgesteine, Sedimentgesteine und metamorphe Gesteine.

1. Eruptivgesteine (cat: cruptio das I Icrvorbrechcn; Urgesteine, Massengesteine) sind Erstarrungsgesteine.

Hierzu gehören: Granit, Syenit, Gabbro, Diabas, Basalt usw.

  1. Sedimentgesteine (eat.: sedere == sich setzen). Man unterscheidet ihrer Entstehung nach mechanische Sedimente (Trümmergesteine) und chemische Sedimente (Ausscheidungssedimente). Bei der erstgenannten Art zerfiel das Urgestein durch mechanische Einflüsse (Zerkleinern und Zerreiben in Wasser und Wind, Sprengen durch Frost) in feinste Bestandteile. Diese wurden umgelagert und setzten sich zusammen mit Bindemitteln, wie Kies, Ton, Lehm, Kalk und Eisenoxyd, ab Das geschah in Schichten von großer Mächtigkeit. Durch den Druck, unter dem die unteren Schichten lagen, wurden die Gesteinteilchen mit den Bindemitteln fest zusammengepreßt, „verkittet”. So entstanden: Sandsteine, Tonschiefer, Konglomerate. Die lose liegengebliebenen Teilchen kennen wir als Geröll, Kies, Sand, Feinsand, Lehm und Ton.

Die wichtigsten Gruppen von Sedimentgesteinen sind so entstanden, daß ihr ursprüngliches Material entweder in Wasser aufgelöst und dann ausgeschieden (Steinsalz, Gips, Anhydrit) oder durch Einwirken von tierischen oder pflanzlichen Organismen umgeformt wurde (Kalkstein, Dolomit, Kieselgesteine).

  1. Die nietamorphen Gesteine (griech.: Metamorphose = Umwandlung) — umgewandelte Gesteine, kristalline Schiefer — sind aus Eruptiv« und Sedimentgesteinen entstanden und haben das kristalline Gefüge der Eruptivgesteine und das schieferige Gefüge (Schichtung) der Sedimente. Die wichtigsten metamorphen Gesteine sind Glimmerschiefer und Gneis

Eigenschaften und Prüfung der Gesteine

Härte. Es gibt Gesteine mit den verschiedensten Härtegraden, z. B. weiche, mittelharte, sehr harte.

Die Härte eines Gesteins ist abhängig von der Härte seiner Mineralien und von der Art seines Gefüges, d. h. davon, wie dicht und fest seine Bestandteile aneinander liegen und haften.

Die Härte eines Werksteins bestimmt wesentlich die Möglichkeit der Bearbeitung und damit der Formgebung. Sie ist ferner maßgebend4 für die mechanische Beanspruchbarkeit und meist auch für die Wetterfestigkeit. Für Bauteile, die starker Abnutzung unterliegen (Treppenstufen, Pflasterung usw.), gebraucht man harte Gesteine; wo künstlerische Verarbeitung gefordert wird, zieht man weiche Gesteine vor.

Wasseraufnahme. Viele Gesteine, vor allem5 die mit porigem Gefüge, nehmen Wasser auf. Bei Frost sprengt das aufgenommene Wasser den Stein. Tonhaltige Gesteine quellen bei Wasseraufnahme auf und werden weich. Die Wetterbeständigkeit wird stark herabgesetzt, deshalb muß man porige Bausteine sorgfältig gegen Wasser (Grundwasser, Regen) absperren.

Festigkeit. Festigkeit ist der Widerstand, den der Baustoff der Verformung durch eine Kraft entgegensetzt. Je nach8 der Art der Beanspruchung unterscheidet man: Druckfestigkeit, Zugfestigkeit, Biegefestigkeit, Schubfestigkeit, Knickfestigkeit und Drehfestigkeit. Für jeden Baustoff ist die Grenze der Belastung bekannt, die nicht überschritten werden darf wenn man Bruch vermeiden will.

Die Druckfestigkeit ist die Höchstbelastung, auf 1 cm berechnet, bei der der Baustoff durch äußere Kräfte in der Längsrichtung und durch die dadurch auftretenden Druckspannungen gerade zerdrückt wird.

Die Zugfestigkeit ist die Höchstbelastung, bei der ein Stab von 1 cm2 Querschnitt infolge der auftretenden Zugspannung zu reißen beginnt.

Die Biegefestigkeit. Biegespannungen (Biegemomente) entstehen, wenn die äußeren Kräfte senkrecht zur Längsrichtung eines Körpers derart wirken, daß dieser auszubiegen versucht. Die Prüfung der Natursteine auf Biegefestigkeit ist wichtig für Werksteinbalken, die auf beiden Enden gestützt werden, z. B. Treppenstufen, Tür- und Fensterstürze.

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