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☆

Abmessungen:

2 Lamellenbremsen

Anbaumoment des Schnellwechselsystems (M = 2600 Nm)

Anbaumoment des Schnellwechselsystems mit Räumschild (M = 10350 Nm).

Maximales Daueranbaumoment (M = 21000 Nm)

Maximales Kurzzeitanbaumoment bei eingeschränk­ten Einsatzbedingungen (M = 30000 Nm).

Beispiel:

Anbau an Hakenebene- Schnellwechselsystem

XH = 1315 kg maximales Daueranbaugewicht.

Anbau an Schnellwechselsystem mit Räumschild

XA = 665 kg maximales Daueranbaugewicht.

Bei Überschreitung der Anbaugewichte sowie An­baumomente, entfällt die Haftung und Gewährleistung des Fahrzeugherstellers. Ausnahme hierzu nur für vom Fahrzeughersteller frei­gegebene Anbaugeräte!

Kurzzeitanbaumoment mit eingeschränkten Ein­satzbedingungen:

P Geschwindigkeit für Transport und Betrieb auf ma­ximal 10 km. Potistellung auf Skalaangabe 7 ein­stellen.

Warnung!

Aufgrund des hohen Anbaumoment ergeben sich Einschränkungen bezüglich Manövrierfähigkeit des Fahrzeuges, daher muß der Transportweg zum Einsatzort ein gut befahrbares Gelände vor­weisen.

Die Transportstellung des jeweiligen Zusatzgeräts (siehe Zusatzgeräte- Betriebsanleitung) sind dringend zu beachten.

P Das Fahren mit dem jeweiligen Zusatzgerät ist be­schränkt auf den Einsatzzweck und dem dafür maximal notwendigen Zeitraum (Kurzzeit).

Bedienung

P Bei Diesel-Kraftstoffen mit einem Schwefelgehaltüber 0,5 Gewichts-% müssen die Ölwechselzei­ten 1/2 werden.

P Bei Diesel-Kraftstoffen mit einem Schwefelgehaltüber 1,0 Gewichts-% müssen die Ölwechselzei­ten 1/3 werden.

Dieselkraftstoffe bei Kälte

Die Kältefestigkeit des Dieselkraftstoffes ist entspre­chend den Temperaturverhältnisen im Einsatzgebiet zu wählen und vom Kraftstofflieferant zu beziehen (siehe MB- Betriebsstoffvorschriften 137.0 und 137.1)

Wasserqualität:

Frei von Verunreinigung (Fett, Schmutz, Kalk...) bei Nichtbeachtung: Verringerung der Wärmeleitfä- higkeit und Bildung von Ablagerungen und Verstopfung der Kühlkanäle. Hinweis: Trinkwasser erfüllt häufig die Anforderun- gen der Wasserqualität. Kühlwasser wechseln: Hinweis: Einfüllbehälter und Trichter dürfen keine Reste von anderen Betriebsstoffen enthalten.

1. Frostschutzmittel auswählen

Verwenden Sie nur Frostschutzmittel nach

MB- Betriebsstoff- Vorschrift 325.0

Das Kühlmittel wird ganzjährig mit einer Mischung aus 50% Wasser + 50 Volumenprozent Frostschutz­mittel gemischt. Frostschutzgarantie bis ca. -370 C (siehe MB- Betriebsstoff- Vorschriften 310).

Vorsicht!

Überhitzungsgefahr Motor! Frostschutzmittel über 55 Vol.% nicht überschreiten.

Polar.12783.de

Frostschutzmittel Intervall mindestens: alle 3 Jahre nach Motorstunden: alle 3600 Stunden

Andere Frostschutzmittel

Vorsicht!

Überhitzung Motor! Gefahr von Kühlwasser-Schaumbildung und dadurch Überhitzung des Motors.

P Das Nachfüllen sowie Auswechseln mit anderen Frostschutzmitteln ist verboten.

Abhilfe: Bei Schaumbildung im Kühlsystem

Kühlwasser komplett ablassen. Kühlsystem mit Leitungswasser füllen und auf Betriebstemperatur bringen.

Kühlwasser ablassen (Vorgang wiederholen bis Kühlwasser nicht mehr schäumt).

Kühlsystem mit vorgeschriebener Frostschutzmi­schung befüllen.

Bedienung

Gruppe

Bezeichnung

Qualität

Füllmenge

Wechsel Intervalle

07

Hydraulik Fahrantrieb + Zusatzgerät

HVLP DIN 51524 DEXRON ll D / lll F ATF Type A Suffix A < -300C -AVIA Synthofluid PE-B 30 (PAO)

ca. 47 Liter

mindestens: jährlich alle 1200 Stunden

Hydrauliköl- Filter

bei 100 Stunden alle 1200 Stunden

18

Hydrostatischer Fahrantrieb siehe Kap. Schmierfette

OKS 250

Radnaben und Schwingarme ab­schmieren

Calcium Seifenfett KP2K-20, DIN 51502 z.B. Aviacal 2 LD

alle 400 Stunden

sonstige Schmierstellen siehe Kap. Schmierfette

Calcium Seifenfett KP2K-20, DIN 51502 z.B. Aviacal 2 LD

alle 100 Stunden

Fräsen, Bogenzahnkupplung

Avialith 2 F OKS 400 Molykote BR 2

alle 1200 Stunden

Schwinghebel- Abdichtung

Syntogrease 1 KPE 1K-40, DIN 51502 DIN 51825

mindestens: nach 3 Jahren alle 3.600 Stunden

24

Elektrische Anlage Batteriepole

Boschfett FT 40V1

Lichtmaschine mit Stauferbüchse

Boschfett FT 1V34

alle 1200 Stunden

Servoverstellgerät für Moog Ventile

Isolieröl DIN 57370 / VDE 0370

Bedienung

Bestimmungsgemäße Verwendung:

Pistenraupen dürfen nur unter Berücksichtigung der Betriebsanleitung des Herstellers betrieben werden.

P Der PistenBully ist ausschließlich zu verwen­den zum:

-Präparieren von Skipisten.

- Schneeräumen von Wegen.

-Fahrstraßen im Gelände (keine öffentliche Straßen).

-Präparieren von Loipen.

- Transportieren von Personen mit spezieller Personenkabine (Sonderausstattung).

Für einen weitergehenden Gebrauch muß man eine schriftliche Genehmigung vom Hersteller beantragen.

Fahrzeugführer müssen zum Führen von Pisten­raupen beauftragt sein.

Mit dem selbständigen Führen von Pistenraupen dürfen nur Personen beauftragt werden, bei de­nen zu erwarten ist, daß sie die ihnen übertrage­nen Aufgaben zuverlässig erfüllen.

Sie müssen insbesondere:

P das 18. Lebensjahr vollendet haben.

P körperlich und geistig geeignet sein.

P im Führen der Pistenraupe unterwiesen sein und ihre Befähigung hierzu gegenüber dem Unterneh­mer nachgewiesen haben.

P Kenntnisse über die Eigenschaften des Schnees und die Eigenarten des Betriebes von Skiabfahr­ten besitzen.

P Kenntnisse des Einsatzgebietes, vor allem in Hin­blick auf besondere Gefahrenstellen besitzen.

P Kenntnisse in Sofortmaßnahmen am Unfallort be­sitzen.

Bedienung

Kann im Einsatzgebiet von Pistenraupen Lawinen­gefahr bestehen, müssen Fahrzeugführer zusätz­lich zu den genannten Bedingungen auch über Entstehen und Wirkung von Lawinen und das Verhalten bei Lawinengefahr unterrichtet sein.

P Im unmittelbaren Gefahrenbereich von Pistenrau­pen dürfen sich keine Personen aufhalten.

P Der Fahrzeugführer darf mit Pistenraupen nur Ar­beits- und Fahrbewegungen ausführen, wenn sich keine Personen im unmittelbaren Gefahren­bereich aufhalten.

Der Fahrzeugführer muß bei Gefahr Warnzeichen geben.

P Befinden sich Pistenraupen beim Einsatz in un­übersichtlichem Gelände sind besondere Schutz­maßnahmen zu treffen. Dies können den jeweiligen Verhältnissen entsprechend Warn­schilder, Absperrungen oder Absperrposten sein.

P Motor nie unbeaufsichtigt laufen lassen.

P Vergiftungsgefahr durch Abgase! Motor nicht im geschlossenen Raum laufen las­sen.

P Der Fahrzeugführer darf die Pistenraupe nur star-ten bzw. bewegen, wenn er im Fahrersitz Platz genommen und den Sicherheitsgurt angelegt hat.

Fahrersitz und Lenkrad nie während der Fahrt ver­stellen.

Pistenraupen müssen so eingesetzt und betrieben werden, daß ihre Standsicherheit gewährleistet ist.

P Der Fahrzeugführer darf mit der Pistenraupe nur so schnell fahren, daß er sie ständig beherrscht. Die Geschwindigkeit richtet sich nach den Schnee-, Gelände- und Sichtverhältnissen sowie den Eigenschaften der Pistenraupe durch unter­schiedliche Zusatzgeräten.

P Der Fahrzeugführer darf nur so schnell fahren, daß er innerhalb der übersehbaren Strecke anhalten kann. Das gilt nicht in Steilhängen, in denen ein Anhalten aufgrund der Geländenei­gung nicht möglich ist. Solche Steilhänge dürfen erst befahren werden, nachdem der Fahrzeugfüh­rer sich davon überzeugt hat, daß dies ohne Ge­fährdung für sich und Dritte möglich ist.

P PistenBully niemals mit geöffneten Türen fahren.

P Vorhandene Lasten müssen richtig verzurrt sein.

Beim Vorbeifahren an Personen Geschwindigkeit reduzieren, Sicherheitsabstand einhalten und im­mer mit einem Fehlverhalten der Personen rech­nen.

P Immer ganz anhalten, bevor rückwärts gefahren wird.

P Sich vergewissern, daß der Raum hinter der Ma­schine frei ist.

P Schrägfahren am Hang vermeiden, da der PistenBully abrutschen kann.

P Bei einem Kettenfahrzeug ist die Zugleistung so groß, daß es weit über den Kippunkt hinaus ge­fahren werden kann und dann plötzlich abkippt.

P Gefahr von Elektronikschaden am PistenBully! Das benutzen von Handys in der Fahrkabine bei laufendem Dieselmotor ist nicht zulässig.

Bedienung

Rutschgefahr an der Laufkette beim Ein und Aus­steigen ins Fahrerhaus.

Beim parken in Hanglage, ist beim öffnen der Tür besonders Vorsicht geboten. Die Tür öffnet sich schlagartig.

P Nicht an unübersichtlichen Stellen parken.

P Zusatzgeräte vorn und hinten absenken, Fräse ausschalten, Fahrtrichtungsschalter auf „neu­tral“, Feststellbremse einlegen.

Motor nie unbeaufsichtigt bzw. in geschlossenen Räumen laufen lassen.