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8Die Reihe 79

Der Band 79

              1. __

                1. Wie erklärt der Sprecher den Begriff „Kaltblüter"?

(Antworten Sie bitte in vollständigen Sätzen.) • (3 P)

                1. Kreuzen Sie die richtige Lösung an und begründen Sie in einem kurzen Satz. (1 P) Der Mensch ist ein

□ Kaltblüter,

denn __

□ Warmblüter, denn

                1. Welche Blutgruppen gibt es? Wobei spielen die verschiedenen Blutgruppen

eine wichtige Rolle? Antworten Sie in Stichpunkten. (2 P)

                1. Geben Sie in einem zusammenhängenden Text den Teil des Vortrags

wieder, der sich mit der Zusammensetzung des Blutes beschäftigt. (11 P)

3.I.S Vortrag: „Die Abwanderung von Fachkräften"

Bearbeiten Sie bitte folgende Aufgaben zu dem gehörten Vortrag: {Bearbeitungszeit: 60 Minuten)

                  1. Welche beiden Gruppen von ausländischen Arbeitnehmern werden in der Einleitung unterschieden? (Antworten Sie in Stichpunkten.) (2 P)

a) — _

b) -

                  1. Geben Sie in einem zusammenhängenden Text den Teil des Vortrags

wieder, der die Gründe für die Abwanderung von Fachkräften nennt. (12 P)

                  1. Antworten Sie in jeweils einem vollständigen Satz: (4 P) Was bedeutet die Abwanderung von Fachkräften

  • für die Industrieländer?

  • für die Entwicklungsländer?

    1. Im Vortrag werden einige finanzielle und strukturelle Maßnahmen genannt,

wie man dem Trend der Abwanderung begegnen kann. (6 P)

Nennen Sie in Stichpunkten

  • eine finanzielle Maßnahme:

  • zwei strukturelle Maßnahmen: __

5. Definieren Sie abschließend in ein bis zwei Sätzen den Begriff „Brain-Drain" (2 P)

3.2 Verstehen und Bearbeiten eines Lesetextes

Nehmen Sie sich zunächst bei jedem Lesetext etwa 15 Minuten Zeit und lesen Sie den Text global. Versuchen Sie dabei, durch Unterstreichungen oder Notizen am Rand Teil­themen und wichtige Informationen zu markieren. Lesen Sie dann die Aufgaben zum Text. Abhängig von dem Umfang der Aufgabenstellung haben Sie dann 60 oder 90 Minuten Zeit, die Aufgaben zu lösen. Die angegebenen Punkte lassen Sie die Gewichtung der je­weiligen Aufgabe im Gesamtprüfungsteil erkennen.3.2.1 Lesetext: „Was ist Forschung?"

Wenn Biologen die Entwicklungsgeschichte der menschlichen Spezies durch Jahrhundert­tausende bis zu ihrer frühesten Entstehung zurückverfolgen, dann gibt es eigentlich nur ein einziges anatomisches Kennzeichen, das mit Uberzeugungskraft dafür spricht, dass Skelett­überreste wirklich von einem menschlichen Vorfahren stammen: Im Vergleich zu Tierver­wandten kann ein deutlich größeres Gehirnvo­lumen nachgewiesen werden. Selbst beim Be­trachten von uralten Schädelüberresten ist uns eines immer bewusst: Der Mensch muss von Anbeginn an ein Wesen mit gesteigerter Intelli­genz und besserem Lernvermögen gewesen sein - oder er war kein wirklicher Mensch.

Seine geistigen Fähigkeiten waren und sind es, die ihn von jedem Tier unterscheiden, eben jene Gaben, die ihm sein höher entwickeltes Gehirn verlieh. Es ist daher keine zu kühne Behauptung, dass der Mensch von Natur aus, nicht erst durch moderne wissenschaftlich be­gründete Erziehung, ein wissbegieriges und ein zu überlegenem Wissen fähiges Wesen ist. Sein Drang zur Wissenschaft ist keine Spätgeburt moderner Zivilisation, sondern die Grundlage seiner menschlichen Natur von Anfang an:Wir müssen wissen, weil wir wissen können und wissen wollen. Ohne diesen Drang zum Wis­sen gäben wir unsere Menschlichkeit auf.

Wenn das so ist, was macht dann aber For­schung aus? Warum gab es sie nicht schon im­mer und überall? Warum sind wir der Ansicht, dass sie eigendich erst in wissenschaftlich­technisch höchstentwickelten Gesellschaften zur vollen Entfaltung gekommen ist?

Es ist richtig, dass der Mensch seit jeher und überall aus Erfahrung Erkenntnisse gewonnen hat die ihm die Alltagspraxis seines Lebens zu bewältigen helfen. Es ist aber ebenso richtig, dass diese Erkenntnisgewinnung bis vor weni­gen Generationen ein eher handwerklich-prag­matisches Erproben von Kenntnissen und Fer­tigkeiten war. Die Suche nach Einsichten und Problemlösungen für praktische Aufgaben war eher unsystematisch. Es gab kein Streben nach den grundlegenden Gesetzmäßigkeiten, die die Erkenntnis der Wirklichkeit bestimmten.

Erst diese Gesetzmäßigkeiten lassen an die Stelle begrenzter Erfahrungen umfassende Ein­sichten in die fundamentalen Zusammenhänge treten.Was wir heute unter Forschung verste­hen, ist die systematisch und konsequent vor­gehende, sozusagen disziplinierte Verfahrens­weise der Erkenntnisgewinnung. Die Verfahren sind von den Spezialisten von Generation zu Generation weiter verfeinert und fortent­wickelt worden. Forschung verhält sich zur Er­fahrungsweise des Alltagsmenschen ähnlich wie die hochentwickelten technischen Leistungen industrieller Produktion zum Do-it-yourself- Handwerk des Heimwerkers. Forschung ist also die Industrieform der Erkenntnissuche.

(nach Hubert Markl

)Bearbeiten Sie bitte die folgenden Aufgaben: (Bearbeitungszeit: 60 Minuten)

1 Fragen/Aufgaben zu einzelnen Textstellen

1,1 Was unterscheidet den Menschen von seinen Tierverwandten?

Antworten Sie in zwei kurzen Sätzen. (4 P)

a) anatomisch:

b) geistig:

  1. „Sein Drang zur Wissenschaft ist keine Spätgeburt moderner Zivilisation, sondern die Grundlage seiner menschlichen Natur von Anfang an." (Z. 23-26).

Prüfungskurs DSH 1

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