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Prüfungskurs DSH.rtf
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3.5.3 Prüfungsfach: m athematik

Vorgaben: Text „Die Hauptgebiete der Mathematik" / Abbildungen zum „Satz des Pythagoras"

Sie wollen Mathematik studieren und verfügen über Vorkenntnisse auf Abitur-Niveau. Wir geben Ihnen einen definitorischen Kurztext zu „Hauptgebieten der Mathematik" sowie Abbildungen zum „Satz des Pythagoras" aus einem Mathematikbueh für Schüler der Se­kundarstufe 1.

Folgende Aufgaben und Fragen könnten während des Prüfungsgesprächs gestellt werden:

        1. Womit beschäftigt sich die Mathematik?

        2. Definieren Sie ein bis zwei der im Text genannten Hauptgebiete.

        3. Geben Sie ein Beispiel für den Unterschied zwischen reiner und angewandter Mathematik.

        4. Welchen Zusammenhang zwischen Dreiecken und Quadraten kann man in Fig. 1 erkennen?

        5. Welcher mathematische Satz wird durch Fig. 3 verdeutlicht? Wie hängen Fig. 3 und Fig. 4 zusammen?

        6. Inwiefern ist Fig. 5 ein Beweis des Satzes des Pythagoras?

        7. Kennen Sie andere Beweise? Können Sie einen durchführen?

        8. Anwendung: Berechnen Sie die Aufgabe zu Fig. 6.

        9. Welche Berufsperspektive verbinden Sie mit dem geplanten Mathematikstudium in Deutschland?

Vorgaben zu 3.5.3:

Die Hauptgebiete der Mathematik sind Algebra, Zahlentheorie, Analysis, Geometrie, To- pologie, Mengenlehre sowie mathematische Grundlagenforschung. Die reine Mathematik befasst sich insbesondere mit abstrakten Strukturen und deren Beziehungen, wobei sie bemüht ist, eine möglichst große Fülle von Aussagen auf wenige Grundsätze (Axiome) zurückzuführen. Die angewandte Mathematik überträgt diese Beziehungen auf numeri­sche Gebiete und auf die Erfahrungsbereiche der Natur- und Ingenieurwissenschaften, der Wirtschafts- und Sozial Wissenschaften

.

Satz des Pythagoras: .

In jedem rechtwinkligen Dreieck haben S die Quadrate über den Katheten zusammen \ den gleichen Flächeninhalt wie das \ Quadrat über der Hypotenuse. \

Es gilt: a2 + b2 = c2 (Fig. 4)

b2 V/

a2 \

c2

Fig. 4

3.5.4 Prüfungsfach: Jura

Vorgabe: Text „Urteile, die Eltern interessieren"

Sie sind Studienanfänger in Jura. Wir geben Ihnen „Urteile, die Eltern interessieren". Folgende Fragen und Aufgaben könnten während des Prüfungsgesprächs gestellt werden:

          1. Warum sind diese Urteile für Eltern interessant?

          2. Welche der Urteile sind „kinderfreundlich" und welche „kinderfeindlich"?

          3. Erläutern Sie drei der Urteile.

          4. Wie entstehen solche Urteile?

          5. Wie können sich solche Urteile auf die zukünftige Rechtsprechung auswirken?

          6. Können Sie das deutsche Rechtssystem mit dem Ihrer Heimat vergleichen?

Wenn Ihnen die hierfür nötigen Kenntnisse noch fehlen, dann erläutern Sie bitte den Aufbau des Rechtssystems in Ihrem Heimatland.

          1. Ist die Rechtsprechung in Ihrem Heimatland eher „kinderfreundlich" oder „kinder­feindlich"?

          2. Welche Vorkenntnisse bringen Sie für das Studium in Deutschland mit?

          3. Welches Berufsziel verfolgen Sie mit Ihrem Studium?

Vorgabe zu 3.5.4:

§ Urteile, die Eltern interessieren

            1. §„Lügner, Betrügerl" erlaubt

Lehrern ist es erlaubt, ihre Schüler mit „Lüg­ner und Betrüger!" zu bezeichnen, wenn sie den begründeten Verdacht haben, dass diese „abgeschrieben" haben, es aber nicht zuge­ben. (Oberlandesgericht Oldenburg, 13 U 121/89)

            1. Stillen ohne Ende

Aus dem Mutterschutzgesetz ergibt sich keine Obergrenze der Stillperiode, wäh­rend der eine Mutter bezahlte Freistellung vom Arbeitgeber beanspruchen kann. (Lan­desarbeitsgericht Baden-Württemberg, 5 Sa 106/88)

            1. Sparen für die Tochter

Wer für seine Tochter ein Sparbuch anlegt, muss die Zinsen daraus nur dann nicht ver­steuern, wenn er der Bank oder Sparkasse ausdrücklich mitteilt, dass das Kind „Ei­gentümer" des Geldes sein soll. (Bundesfi­nanzhof, VIII R 170/83)

            1. Spielplatz zu hart

Bricht sich ein Kind auf einem städtischen Spielplatz den Arm, weil der Lehmboden un­ter der Rutsche sehr hart war, so muss die Kommune Schmerzensgeld (hier: 13000 EURO) zahlen. (Oberlandesgericht Hamm, 3 U 345/88)

            1. Spiel ja - Fernsehen nein

Die Sozialämter sind nicht verpflichtet, So­zialhilfeempfängern mit Kindern die Repara­tur eines Fernsehgerätes zu bezahlen - auch wenn die Kinder mit Elternhaus ohne Fern­seher „im Freundeskreis verspottet" wer­den könnten. (Verwaltungsgericht Braun­schweig, 4 A 4049/90

)Vorgaben: Text mit Zeichnungen „Fest - flüssig - gasförmig" und Aufgaben

Sie sind Studienanfänger in Physik mit guten Vorkenntnissen auf Abitur-Niveau. Wir ge­ben Ihnen eine Darstellung aus einem Physikbuch der Sekundarstufe 1.

Im Verlauf des Gesprächs sollen Sie auf folgende Fragen und Aufforderungen eingehen:

              1. Womit beschäftigt sich die Physik?

Erläutern Sie den Unterschied zwischen theoretischer und experimenteller Physik.

              1. Nennen Sie zwei Teilgebiete der Physik und definieren Sie diese.

              2. Aus welchem Teilgebiet der Physik stammt die Vorlage, die wir Ihnen gegeben ha­ben?

              3. „Fest, flüssig, gasförmig" sind Attribute/Merkmale wovon?

              4. Wie nennt man diese Zustände von Stoffen?

              5. Beschreiben Sie die wichtigsten Unterschiede zwischen den verschiedenen Aggregat­zuständen.

              6. Hat jeder Stoff einen klar definierten Aggregatzustand?

              7. Heißt das, jeder flüssige Stoff verdampft bei 100°C und wird bei 0°C fest?

              8. Was bedeutet „Schmelztemperatur" und „Siedetemperatur"?

Erklären Sie einige der unten stehenden Beobachtungen

.Auf einen Blick

gasförmige Körper (Gesa)

feite Körper

Fest - flüssig - gasförmig flüssige Körper (Flüssigkeiten

)Form unveränderlich

Form veränderlich Ö Form veränderlich

Unabhängig von Gefäßen behau ein fesler Körper seine Form.

Gase nehmen den ganzen Raum ein. der ihnen zur Verfügung steh!.

e A Q

Flüssige Körper passen sich jedem Gefäß an. Sie haben waagerechte Oberfläche

nAn festen Körpern ist keine Volumenander ung erkennbar.

TeHch#nmod*ü

Volume« unveränderlich

Oie Teilchen üben groß« Anziehungs­kräfte aufeinander aus und werden dadurch zusammengehal­ten Die Teilchen haben feste Platze und sind regelmäßig angeordnet. Ihre Ab­stände zueinander sind sehr gering.

Flüssigkeiten haben ein (fast) unverän­derliches Volumen. Sie lassen sich kaum zusammendrücken.

Teilchenmodell

Die Teilchen sind gegeneinander ver­schiebbar. der Zusammenhalt ist weniger stark. Die Abstände zwischen den Teil­chen sind ebenfalls gering.

Volumen veränderlich

Gase haben ein veränderliches Vo­lumen. Sie lassen sich zusammen­drucken.

Teilehenmodatt

Die Teilchen bewegen sich frei und re­gellos im Raum. Es gibt keinen Zusam­menhalt zwischen den Teilche

nÄnderungen des Aggregatzustandes

Viele Stoffe können in allen drei Aggregatzuständen vor­kommen: fett, ftOssig und gasförmig.

j§gflü«iqS

:z

Bei ganz bestimmten Temperaturen, die für jeden einzelnen Stoff typisch sind (der jeweiligen Schmelz- und Siedetemperatur), gehen die Stoffe von einem Aggregatzustand in einen anderen über

.r^fisstsKi«-*-—'

Erkläre!

4 Beim Kaffeebrühen wird das Kajee-

pufver vom Filter zurückgeha.tenjrotzdem

wird aus dem Wasser brauner Kaffee. Erkläre im Teilchenmodell.

3 'n einem „leeren" rcioo ^ 2 Erkläre folgende Beobachtungen mit Hilfe des Teilchenmodells:

                1. Ein Stück Würfelzucker süßt eine ganze Tasse Kaffee.

                2. Wenn man ein wenig Wasserfarbe in einem Glas Wasser verrührt, wird das gesamte Wasser gefärbt.

                3. Wenn man im Bad etwas Parfüm oder Haar­spray versprüht, riecht man es sogar im Flur.

                4. Die Öffnung einer Spritze ist verschlossen. Wenn die Spritze mit Luft gefüllt ist, lässt sich der Kolben hineinschieben.Wenn die Spritze aber mit Wasser gefüllt ist, gelingt das nicht.

Wasser kann man aus einem Glas in zwei andere gießen. Wasser lässt sich also mühelos „teilen" - ein Eiswürfel dagegen nicht

.3,5.6 Prüfungsfach:Vergleichende Sprachwissenschaft

Vorgaben: Tabelle zu „Fremdsprachen in koreanischen Oberschulen" / Phonemsysteme Deutsch und Koreanisch

Sie kommen aus Korea. Im Vorgespräch äußerten Sie, dass Sie einen M.A. in Germanistik haben und im Bereich der kontrastiven Phonetik Deutsch - Koreanisch eine Dissertation planen.

Wir möchten mit Ihnen auf der Basis der Vorgabe über folgende Themen sprechen.

                  1. Die Rolle von Deutsch als Fremdsprache an koreanischen Schulen und Universitäten.

                  2. Hauptunterschiede zwischen Deutsch und Koreanisch.

                  3. Vergleich der Lautsysteme (Ausspracheprobleme koreanischer Deutschlernender).

                  4. „Logik der koreanischen Schrift"

Vorgaben zu 3.5.6:

Schülerzahl (Stand 1994)

" • ——"H- rr

an humanistischen Oberschulen

an Berufs­oberschulen

Gesamt

Deutsch

504.769 (43%)

39.414 (7%)

544.181

Französisch

288.373 (24%)

23.363 (4%)

316.736

Japanisch

324.750 (28%)

481.487 (85%)

806.237

Chinesisch

42.312 (3,6%)

19.140 (3%)

61.452

Spanisch

9.103

1.263

10.366

Russisch

Deutsche Konsonantenphoneme

Phonemk1aasen

Phoneae

Plosive Fortis Lcnis

/p/ /t/ /k/ /b/ /d/ /q/

Frikative Fortis Lenis

/£/ /s/ /JV /p-x/

/v/ /%/ /y /j/ /h/

Liquide

/r/ /!/

Nasale

/m/ /n/ /")/

75

Koreanische Konsonantenphoneme und Grapheme

Plosive Fortis Lenis Ejektiv

/p/ iL /t/ e. /k/ =7 /b/ tJ /d/ c /g/ n /b'/ US /d'/ er /g'/ 77

Frikative Fortis Lenis Ejektiv

/S/ A

/h/ fr

/s'/ M

Affrikate Fortis Lenis Ejektiv

/ts/ * /d?/ /d?'/

Nasale

/m/ □ /n/ L- /g/ O

Liquide

/r-i/ a

Deutsche Vokalphoneme

Monophthonge

i | y r| w u —r-

® Hl A -| o

£ Ii

I-

Diphthonge I-Diphthonge

O-Diphthonge

U-Diphthonge

W-Diphthonge

ie i£ J^ ia j; i/\ ^ io _u_ iu -rr-

oe ..f] oa ue T-|J ua r-l wi I

Koreanische Vokalphoneme und Grapheme

Monophthonge

Kurzvokale

Langvokale

i y u

a

e « o

a

i: y: u; e: p: o:

a:

Diphthonge

i u

Na/

Vorgaben: Text „Erscheinungsformen der Inflation" / Preisentwicklungstabellen

Sie haben eine Banklehre absolviert und möchten Ihre Berufschancen jetzt durch ein Wirtschaftsstudium verbessern. Wir geben Ihnen einen Text und Tabellen zum Thema „Inflation".

Folgende Aufgaben und Fragen könnten während des Prüfungsgesprächs gestellt werden:

  1. Was ist eine Inflation? Erklären Sie kurz diesen Begriff.

  2. Erklären Sie die im Text genannten Erscheinungsformen der Inflation.

  3. Welche Inflationsformen sind anhand der Tabellen erkennbar?

  4. Kennen Sie Ursachen für Inflationen?

  5. Wie sieht die Situation in Bezug auf Preisstabilität in Ihrem Heimatland aus? Differenzieren Sie die Preisentwicklung bei verschiedenen Produkten, z.B. Nah­rungsmittel, Energie, Technik, Bekleidung, Luxusgüter.

Vorgaben zu 3.5.7:

Erscheinungsformen der Inflatio

nOffene Inflation

Die offene Inflation ist an der Entwicklung von Preisindices für jedermann offensichtlich erkennbar. Allerdings bieten Preisindices 5 nicht immer ein zutreffendes Bild von der wirklichen Preisentwicklung.

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