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ИН.яз., Бел.яз / Немецкий язык (для зо) / умк_Плиговка_Нем_яз_2-е изд_для неяз._2011

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In Minsk haben der Präsident des Landes, das Parlam ent, die Regierung, viele ausländische Botschaften und Verwaltungsorgan e der GUS ihren Sitz.

Die Nationale Akademie der Wissenschaften (NAW) hat in Minsk auch l ihren Sitz. Das ist das Zentrum der wissenschaftlichen Forschungen. Einige U- niversitäten, Akademien, Hochschulen haben auch ihr e Forschungseinrichtungen in der belarussischen Hauptstadt.

Minsk ist eine Studentenstadt. Viele 'lausende Studenten studieren jetzt an den Akademien, Universitäten, Hochschulen, Fachun d Berufsschulen.

Minsk verfügt über viele Kulturstätten. Das sind ei nige Theater, viele Kinos, Kulturhäuser, Klubs, Bibliotheken, Museen. Pop ulär sind das Nationale Schauspieltheater Ja. Kupala, das Russische Gorki-Theater, das Opernhaus, das Puppentheater, die Philharmonie und der Zirkus.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören histori sche Baudenkmäler, schöne Straßen und Plätze (der Platz der Unabhängig keit, der Zentralplatz, der Platz des Sieges, der Ja. Kolas-Platz), Grünanlagen und Parks, der Minsker Stausee, der Botanische Garten, die alte Troiza Vorstadt, die Gedenkstätte Träneninsel. Die Stadt wächst, verändert sich und entw ickelt sich weiter.

WITEBSK

Ein kurzer Überblick über die Geschichte der Stadt

Witebsk erhielt seinen Namen von dem Fluß, an dem e s gegründet wurde, von der Witjba. Es hieß zuerst Witbesk, dann Witebe sk, später Witbesk, jetzt Witebsk. Witebsk wird erstmalig als Stadt im Jahre 974 erwähnt. Die altrussische Chronik nennt das Jahr 1021. Wie dem auch sei, bestand die Stadt schon im 9. Jahrhundert. Diesen Schluß lassen auch archäolog ische Ausgrabungen zu, die im ältesten Teil der Stadt vorgenommen worden sind.

Witebsk entstand am Zusammenfluß zweier Flüsse: der Westlichen Dwina und der Witjba. Die Westliche Dwina wurde in alten Zeiten, wie Herodot bezeugt, Rubon genannt und war den Griechen bekannt.

Im XII, Jahrhundert wurde Witebsk zu einem großen H andelszentram. Nicht umsonst lag es an dem Weg von den Warägen zu den Griechen, der unmittelbar bis nach Bisanz fühlte. Von Witebsk aus l iefen auch die Wasserstraßen nach Nowgorod, Smolensk, Pskow, Riga u.a.m. Witebsk hat mitvielen anderen Städten Handel geführt. Davon zeugen Urkunden der F ürsten von Witebsk und Polozk.

In Witebsk war ein Handelshof gebaut, wo die auslän dischen Kaufleute wohnen und Handel treiben durften.

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1597 erhielt Witebsk das Magdeburger Stadtrecht, d.h. das Recht auf Selbstverwaltung. Es wurde bald hier das Rathaus gebaut, die Stadt erhielt ihr Wappen: das Brustbild eines Mannes auf hellblauem Grund, darunter ein rotes Schwert.

Der Krieg 1812 gegen Napoleon brachte unserem Lande und der Stadt Witebsk großes Leid und viel Elend mit. Er ließ zer störte Städte, Dörfer und Siedlungen zurück, dieser Krieg dezimierte die Bevö lkerung von Witebsk um zwei Drittel.

Das dunkelste Kapitel in der Geschichte von Witebsk ist der Große Vaterländische Krieg 1941-1945. Die Stadt wurde zu 93% z erstört. Über 100000 Einwohner kamen ums Leben.

МОДУЛЬ 6

Das Lied der Deutschen

Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt, Wenn es stets zu Schutz und Trutze brüderlich zusam menhält, Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt: Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt!

Deutsche Frauen, deutsche Treue, deutscher Wein und deutscher Sang

Sollen in der Welt behalten ihren alten schönen Kla ng, Uns zu edler Tat begeistern unser ganzes Leben lang:

Deutsche Frauen, deutsche Treue, deutscher Wein und deutscher Sang!

Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche V aterland! Danach lasst uns alle streben brüderlich mit Herz u nd Hand! Einigkeit und Recht und Freiheit sind des Glückes U nterpfand. Blüh im Glänze dieses Glückes, blühe, deutsches Vat erland!

(Hoffmann von Fallersieben, 1798-1874)

Hoffmann von Fallersieben war Schriftsteller und Professor für Germanistik, ein Republikaner, Demokrat, Patriot. Das Lied entstand 1841, als es keinen deutschen Nationalstaat, sondern fast 40 selbständige d eutsche Fürstentümer bzw. freie Reichsstädte gab. Der Inhalt der ersten Strop he ist vor dem historischen Hintergrund also eine Utopie, ein Wunschtraum gewesen. 1922-1945 war das Lied Nationalhymne; seit 1952 wird in der Bundesrepublik die dritte Strophe als offizielle Nationalhymne gesungen.

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Maas: Fluss, der durch West-Frankreich, Belgien und die Niederlande fließt; Memel: Stadt im Ostpreußen, heutige Klaipeda in Litauen; Etsch: Stadt in Österreich; Belt: Großer/Kleiner Belt, Meeresstraßen östlich bzw. wes tlich der Insel Fünen (Dänemark)

DIE ERBAUER DES AUTOMOBILS DAIMLER UND BENZ

Schon immer hatten die Menschen von einem Fahrzeug geträumt, das "selbst fährt", also von einem "auto-mobil", von ei nem Fahrzeug also, das nicht von Menschen oder Tieren gezogen oder vom Wind angetrieben wird.

Durch die Erfindung der Dampfmaschine waren solche selbstfahrenden Fahrzeuge möglich geworden. Hier wird der Druck erh itzten Wasserdampfes in Energie zum Antreiben eines Fahrzeugs umgewandelt. So entstanden im 19. Jarhundert überall in Europa und den USA mit Dampfk raft betriebene Eisenbahnen. Aber es gab auch vereinzelt durch Dampfkraft bewegte Omnibusse, Schiffe und Kutschen.

Ein mit Dampf betriebener Motor ist jedoch groß und schwer. Außerdem wird in ihm kaum ein Zehntel der in der Kohle als Brennstoff enthaltenen Wärmemenge in verfügbare Energie umgewandelt. Man muss te also immer große Kohlevorräte auf Fahrten mitnehmen. So suchte man i m 19. Jahrhundert einen kleinen, leicht zu bedienenden Motor für kleinere F ahrzeuge, der aus seinem Triebstoff möglichst viel Energie gewann. Auch die vielen damals entstehenden kleinen Industriebetriebe und auch die Landwirtschaft verlangten nach solch einem Motor.

Es ist erstaunlich, dass zwei Männer gleichzeitig, aber völlig unabhängig voneinander, solch einen Motor entwickelten: die beiden Deutschen Gottlieb Daimler (1834-1900) und Karl Friedrich Benz (1844-1929). Sie arbeiteten nur hundert Kilometer voneinander entfernt: Daimler in Stuttgart und Benz in Mannheim: beides im Südwesten Deuschlans. Dennoch h aben sie nie ein Wort miteinander gewechselt, auch nicht schriftlich.

Beide entwickelten einen so genannten Verbrennungs-oder Explosionsmotor: Durch die Zündung kleinster Mengen von Benzin in einem Zylinder mit Hilfe des Funkens einer Zündkerze entsteht ein kräftiger Explosionsstoß, der einen Kolben in Bewegung setzt. Wenn solche kleinen Explosionen ganz schnell aufeinander folgen, kann die dabei entstehende Energie ein Fahrzeug antreiben. Da dieser Vorgang in vier Stufen abläuft, nennt man diesen Motor auch Viertaktmotor.

Daimler leitete zunächst mit dem Erfinder Nikolaus Otto (1832-1891) eine Maschinenfabrik in Köln. Otto hatte bereits eine n Explosionsmotor konstruiert. (Der heutige Otto-Motor ist also nach ihm benannt). Aber dieser von

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Otto gebaute Motor war noch zu groß und zu schwer, um ihn in Fahrzeuge einbauen zu können. Außerdem bezog er seine Energie au s der fortlaufenden Explosion kleinster Gasmengen. Gas gab es damals nur in größeren Städten. Deshalb entwickelte Daimler Ottos Erfindung weiter zu einem kleinen Motor. Als Treibstoff wählte er Benzin, das relativ sparsam im Verbrauch war.

Es war für Daimler ein mühsamer Weg. Immer wieder e xplodierte bei seinen Versuchen das Benzin zu früh im Zylinder des Motors. Das ließ ihn auch manchmal fast daran verzweifeln, jemals einen Motor zu entwickeln. Endlich, im Jahre 1885, hatte Daimler es geschafft. Er hatte den ersten Motor erfunden, den man gut in alle Fahrzeuge einbauen konnte und der problemlos lief. So wurde sehr bald Daimlers Motor in vielen Ländern zum A ntrieb von Autos. Das erste Auto hatte 0,5 PS und erreichte eine Geschwindigkeit von sechs Kilometern pro Stunde.

Auch Benz war ein begabter Erfinder. Er machte aus dem von Otto entwickelten Explosiosmotor einen brauchbaren Automotor. In manchem war sein Motor Daimlers Motor überlegen. Gleichzeitig konstr uierte er die anderen Teile, ohne die ein Auto nicht fahren kann: die Zündung de s Benzins durch einen starken elektrischen Funken, die Kühlung des Motors dur ch Wasser, die Kupplung, die Lenkung und anderes. 1886 war sein Auto fertig. Dieses erste Auto von Benz aus dem Jahr 1886 ist die Urform des Autos. Seine grundsätzlichen Bestandteile werden heute in allen Autos der Welt verwendet.

Diese Autos der ersten Jahre hatten nicht mehr als zwei bis drei PS und erreichten Geschwindigkeiten von höchstens 15 bis 2 0 Kilometern pro Stunde. Sie wurden alle in Handarbeit hergestellt. Sie waren sehr teuer, und nur Reiche konnten sich deshalb ein Auto leisten. Aus den Werkstätten von Benz in Mannheim und Daimler in Stuttgart entwickelten sich im Laufe der Zeit große Autofabriken.

RUDOLF DIESEL EROBERTE MIT SEINEM MOTOR DIE WELT

Der Dieselmotor ist heute aus Industrie und Verkehr nicht mehr wegzudenken. Er läuft in Hunderttausenden von Autos, tre ibt Lokomotiven und Schiffe an und nutzt seine Kraft auf vielen stationären Anlagen als Antrieb und Stromerzeuger. Weltweit hat sich Rudolf Diesel einen Namen gemacht durch den nach ihm benannten Motor, der ohne Zündeinricht ung arbeitet, billiges Rohöl verbrennt und wegen seiner Verdichtung über e inen hohen Wirkungsgrad verfügt. Es ist bekannt, dass im üblichen Verbrennu ngsmotor im Zylinder ein Brermstoff-Luft-Gemisch eingesaugt und verdichtet wird. Aber im Dieselmotor

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wird reine Luft eingesaugt und erst im Moment der höchsten Verdichtung das Rohöl eingespritzt.

Am 28. Februar 1892 hat der Maschinenbauingenieur seinen selbstzündenden Verbrennungsmotor patentieren lassen. Seine Patenturkunde trägt die Nr. 67207 des Kaiserlichen Patentamtes in Berlin.

Am 18. März 1858 als Sohn deutscher Eltern in Paris geboren, studierte Diesel Maschinenbau in Augsburg und an der Technischen Hochschule in München, die ihm viele Jahre später, 1907, die Ehrendo ktorwürde verlieh. Seine berufliche Laufbahn begann er als Mitarbeiter des Käl tetechnikers Professor Carl von Linde, der ihn beauftragte, einen mit Ammoniakdampf betriebenen Kleinmotor zu konstruieren. 1890 verließ Diesel wieder P aris, wohin er nach seinem Studium zurückgekehrt war. Nunmehr vertrat er die G eschäftsinteressen von Linde in Berlin. In seiner Wohnung an der Brückenal lee entstanden die grundlegenden Konzeptionen und Schriften, die zum motortechnischen Dieselverfahren durch Selbstentzündung führten.

Lizenzen gingen in viele Länder und machten Diesel zum Millionär. Auf der Pariser Weltausstellung 1900 wurde seinem Motor der "Grand Prix" zuerkennt. 1912 nahm die Preußisch-Hessische Staatsbahn die erste Diesellokomotive in Betrieb. Die erste in den 20er Jahren in den USA eingesetzte Großdiesellok mit 1450 PS stammte von Krupp in Essen und besaß auch schon ein mechanisches Getriebe. Auch die Sowjets bestellten zwei Großdieselloks, die im Herbst 1924 ausgeliefert wurden. 1934 kam der erste Personenkraftwagen (PKW) mit Dieselantrieb auf den Markt.

Das Vermögen, das Rudolf Diesel mit seinem Motor ma chte, verlor er an

den Börsen von Berlin, Paris, London und New York. Was von seinen Millonen übriggeblieben war, zerrann ( исчезнуть) bei unglücklichen Grundstücksspeku-

lationen.

Der Erfinder dieses heute in der ganzen Welt bekannten Motors starb eines unnatürlichen Todes. Am 29. September 1913 vers chwand er unbemerkt bei der Überfahrt von Antwerpen nach Harwich von Bord d er "Dresden". Seine Leiche wurde am 18. Oktober 1913 gefunden. Aber die Umstände seines Todes sind bis heute ungeklärt.

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ПРИЛОЖЕНИЕ 4

ТЕКСТЫ ДЛЯ АУДИРОВАНИЯ

МОДУЛЬ 1

MEINE FAMILIE

Ich heiße Anna Dubko. Ich bin 1988 als Tochter des Kaufmanns Michail Dubko und seiner Ehefrau Maria, geborene Shuk, in der Stadt Grodno geboren. Jetzt bin ich 17 Jahre alt. Nach Abschluß der Grund schule in Grodno begann ich meine Lehre auf dem Gymnasium. 2006 werde ich das Gymnasium mit dem A- bitur beenden. Ich habe eine große Familie. Wir leb en mit unseren Großeltern in einem Einfamilienhaus. Unter einem Dach wohnen drei Generationen zusammen. Wegen Wohnungsnot passiert es in unserer Republik sehr oft.

Meine Eltern sind berufstätig. Meine Mutter ist Leh rerin von Beruf. Sie unterrichtet Russisch. Sie hat immer viel zu tun. Die Mutter hat die Hausarbeiten nicht gern. Mein Vater ist Fahrer von Beruf. Er bleibt die ganzen Tage außer Haus. Ich habe einen Bruder und eine Schwester. Meine älteste Schwester Nina ist verheiratet. Sie arbeitet als Ärztin in einem K rankenhaus. Ihr Mann Oleg ist Ingenieur von Beruf. Leider haben sie keine Kinder. Mein Bruder Victor ist noch klein. Er ist 6 Jahre alt und geht in einen Kindergarten.

Schon seit vielen Jahren kümmern sich die Großelter n um unsere Familie. Die Großeltern und Eltern haben oft Streit. Es gibt doch Probleme, die man nicht so einfach lösen kann. Unsere Mutter hat oft keine Zeit für uns, weil sie noch viel zu Hause arbeiten muß. Die Oma will oft r egieren. Sie führt den Haushalt. Die Großeltern tun viel für die Enkelkind er. Obwohl es in meiner Familie viele Probleme gibt, fühlen sich die Großelte rn jung. Wir sind auch immer da, wenn sie Hilfe brauchen und wenn sie krank sind.

MEINE ANGEHÖRIGEN

Franz Himmler: Ich heiße Franz Himmler, bin 18 Jahr e alt, ledig. Seit einem Jahr arbeite ich bei einer Firma. Unsere Familie besteht aus meinem Vater, meiner Mutter, meiner Schwester Monika und Bruder Martin. Jetzt aber gebe ich jedem das Wort.

Hans Himmler: Ich bin 47 Jahre alt, von Beruf Ingenieur. Ich habe lange in einem Betrieb gearbeitet, zur Zeit bin ich Abteilungsleiter in einem Büro. Meine Frau heißt Anke. Wir haben eine Tochter und z wei Söhne.

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Anke Himmler: Ich bin 42. Ich arbeite als Mathematiklehrerin. Ich führe auch den Haushalt, aber mein Mann und Martin helfen mir immer. Jeder hat seine Aufgaben im Haus.

Monika Himmler: Ich bin verheiratet und lebe mit meinem Mann bei seinen Eltern. Aber bald bekommen wir eine Wohnung. Wir haben eine Tochter. Sie ist noch klein, erst 2 Jahre alt. Zur Zeit bin ich Hausfrau. Mit 3 Jahren geht unser Kind in den Kindergarten. Dann arbeite ich wieder als Buchhalterin.

Martin Himmler: Ich bin 12 und gehe noch in die Schule. Bald ist die Schule aus. Dann werde ich zu meinen Großeltern fah ren. Sie leben im Norden unseres Landes.

Franz Himmler: Nun, jetzt haben Sie unsere Familie kennengelernt. Und wie groß ist Ihre Familie?

MEIN FREUND

Hallo! Hier ist wieder Mischa. Ich habe viele Freunde, und mein bester Freund heißt Igor Malzew. Ich möchte ihn hier kurz vorstellen. So lernt ihr auch meinen Freund etwas kennen.

Igor ist zwei Jahre älter als ich. Er ist nämlich 1 9 Jahre alt, hat schon sein Abitur gemacht und geht jetzt auf die Universität. Er ist also Student und studiert Geschichte an der Historischen Fakultät. Gesc hichte war immer sein Lieblingsfach in der Schule. Sein Berufswunsch geht nun in Erfüllung.

Wie Igor aussieht? - Er ist einen Meter achtzig groß, sportlich. Viele Leute finden ihn sympathisch, ich meine es auch so. Ich kenne Igor von klein an, denn wir wohnen ja in einem Haus.

Dem Charakter nach ist Igor immer freundlich und hilfsbereit, aufrichtig und ernst, er liebt aber auch Witz und Spaß. Es ist nie langweilig mit ihm. Wir verbringen oft unsere Freizeit zusammen. Igor hat schon einen Führerschein und fährt sein Auto sehr gut. Im Sommer machen wir Ausf lüge mit anderen Freunden in die Natur. Das ist toll!

Igors Familie ist nicht groß: Vater, Mutter und sei ne jüngere Schwester Marina. Sie stehen alle gut zu mir. Ich bin glückli ch, so einen Freund zu haben. Er ist ein gutes Vorbild für mich.

MEIN FREUND

Mein Freund heißt Michael, er ist sechzehn Jahre al t. Ich kenne ihn schon seit Jahren. Er ist einszweiundsiebzig groß. Seine Haare sind braun und die Augen blau. Er ist bald mit der Schule fertig und will Medizin studieren.

Michael wohnt in einem Einfamilienhaus nicht weit von mir. Seine Eltern haben ein großes Haushaltswarengeschäft.

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Er hat auch einen Bruder, aber er wohnt nicht mehr zu Hause. Er ist älter als Michael und ist schon verheiratet, Klaus arbeitet bei einer Firma, die Computers verkäuft.

Seine Schwester heißt Claudia. Sie ist die Jüngste in der Familie. Claudia lernt in der neunten Klasse, aber sie geht nicht gern zur Schule. Sie hat Probleme mit der Mathematik. Die Hausaufgaben findet sie auch langweilig. Sie trinkt lieber Tee mit ihren Freundinnen oder macht Handarbeiten.

Michael hat nicht viel Zeit für mich. Zweimal in de r Woche besucht er einen Englischkurs. Er will perfekt englisch sprechen. Montags hat Michael Basketballtraining und dreimal in der Woche arbeitet er auch im Geschäft. Der Job gefällt ihm gut. Er hilft seinen Eltern und verdien t etwas Geld. Er will sich ein Motorrad kaufen.

Wenn Michael bei mir zu Hause ist, hören wir Musik. Ihm gefällt klassische und elektronische Musik. Er hört auch Popmusik gern. Manchmal gehen wir zusammen ins Kino, ins Schwimmbad, sehen Videofilme oder spielen Schach.

Mein Freund hat einen kommen. Wir spielen starken Charakter, ist ehrlich, offen und immer optimistisch. Meine Eltern sind mit unserer Freundschaft sehr zufrieden, ich auch.

МОДУЛЬ 2

MEIN TAGESABLAUF

Morgens um 7 Uhr klingelt der Wecker. Ich werde munter und stehe schnell auf. Ich mache Licht und gehe ins Badezimmer; ich wasche mich und putze mir die Zähne. Dann rasiere ich mich, kämme m ich und ziehe mich an. Ich frühstücke und lese Zeitung.

Um halb neun fahre ich zur Universität. Ich fahre m it dem Trolleybus. Nach kurzer Fahrt steige ich aus. Von der Haltestelle gehe ich noch ein paar Minuten zu Fuß und bin bald an Ort und Stelle. Ich ge he die Treppe hinauf und betrete den Hörsaal. Ein wenig später tritt der Dozen t ein. Sechs Stunden arbeiten wir fleißig. Ich höre aufmerksam zu, gebe Antworten und stelle Fragen. Wie schnell die Zeit vergeht! Schon ist der Unterricht zu Ende. Dann fahre ich wieder nach Hause und mache meine Hausaufgaben.

Am Nachmittag mache ich verschiedene Besorgungen oder gehe spazieren. Manchmal besuche ich auch ein Museum oder gehe durch die Straßen und sehe mir die Schaufenster an. Abends bleibe ich oft zu Hause. Ich schreibe dann Briefe an meine Verwandten und Bekannten und arbeite noch etwas.

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Manchmal gehe ich aus; dann besuche ich mit meinen Freunden ein Kino oder ein Theater. Um 11 Uhr komme ich wieder nach Hause. Ich ziehe mich aus, gehe ins Bett und schlafe schnell ein.

MEIN ARBEITSTAG

Mein Arbeitstag beginnt sehr früh. Ich stehe gewöhn lich um 7 Uhr auf. Mein Tag beginnnt mit der Morgengymnastik. Ich öffn e das Fenster und mache etwa 15 Minuten Morgengymnastik. Dann gehe ich ins Badezimmer. Ich wasche mich mit kaltem Wasser, putze mir die Zähne, trockn e mein Gesicht ab, kämme mich und ziehe mich an. Schnell bringe ich mein Bett in Ordnung. Um halb acht frühstücke ich. Zum Frühstück gibt es Eier, Wurst, Käse, Butter, Brot, eine Tasse Tee oder Kaffee. Bald bin ich fertig, ziehe den Mantel an und verlasse das Haus.

Ich wohne nicht weit von der Universität, deshalb g ehe ich gewöhnlich zu Fuß hin. Der Unterricht beginnt um halb neun Uhr. W ir haben täglich 6 oder 8 Stunden.

Nach den Stunden gehe ich nach Hause, um zu Mittag zu essen. Ich ruhe eine Stunde aus, dann mache ich mich wieder an die Arbeit. Ich bereite mich auf den Unterricht gründlich vor.

Am Abend kommt die ganze Familie wieder nach Hause. Zuerst essen wir Abendbrot, dann helfe ich meiner Mutter. Die Mutter führt den Haushalt in der Familie, aber jeder hilft mit. Ich räume die Wohnun g auf, mein Bruder wäscht das Geschirr ab, der Vater macht Einkäufe.

Dann sehen wir fern, lesen Bücher, Zeitungen oder Z eitschriften, hören Musik oder sitzen gemütlich zusammen. Abends strick e ich oft.

Um 22 Uhr hören wir Nachrichten. Um 23 Uhr gehe ich schlafen. Man muss zeitig zu Bett gehen, denn morgen beginnt ein neuer Arbeitstag.

MEINE FREIZEIT

Ich möchte in der Freizeit machen, was mir gefällt, und nicht, was man machen soll. Ich will meinen Interessen nachgehen, Dinge erleben, die ich mir wegen Zeitnot nicht leisten kann.

In der Freizeit läßt sich gut träumen, Pläne machen , über Sachen nachdenken, die man im Alltagsleben einfach vernachläss igt. Da hat man die seltene Möglichkeit, sich mit sich selbst zu beschäftigen, mit sich selbst ins reine zu kommen.

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Mehr Freizeit haben wir in den Ferien. Lesen, Spazierengehen, Musik machen und hören, Wandern, Sport treiben, Blumen zü chten – das Angebot ist grenzenlos wie unsere Phantasie.

Was mich betrifft, so verlasse ich die Stadt für la nge Zeit ungern, aber kurze Radfahrten ins Grüne ist gerade das Richtige für mich. Ich habe nach der anstrengenden Arbeit das Bedürfnis nach Bewegung. D ie Landschaften um Moskau herum sind auch so attraktiv!

Wenn man mich zu Entdeckungsreisen einlädt, das las s' ich auch gelten. In der Freizeit will ich mich weiterbilden, wenn es um interessante Dinge geht. So besuchte ich mit meinen Kameraden in den Ferien die alte russische Stadt Sergijew Possad. Unser Reiseziel war das alte Kloster, in dessen Kathedralen die Werke des großen Rublow und der Maler seiner Sc hule zu bewundern sind. Die Kulturschätze haben mich tief beeindruckt, ich habe dabei viel Neues aus der Geschichte der alten Rus erfahren. Ich habe vor, das Neue JerussalemKloster und die Gedenkstätte von meinem Lieblingsko mponisten P. I. Tschaikowski in Klin in den Sommerferien zu besuchen.

MEINE FREIZEITGESTALTUNG UND MEINE HOBBYS

Ich habe nicht viel Freizeit, denn das Studium ist schwierig und nicht alles fällt mir leicht. Die Vorbereitung auf den Unterric ht nimmt viel Zeit in Anspruch. Doch habe ich den Sonntag frei. Am Sonntag stehe ich später auf als gewöhnlich. Wenn das Wetter gut ist, rufe ich meine Freunde an, und wir fahren aufs Land. Im Winter laufen wir Schi, im Herbst und im Frühling unternehmen wir Ausflüge. Diese Ausflüge aufs Land sind sehr ge sund.

Bei schlechtem Wetter sitze ich zu Hause, manchmal gehe ich ins Museum, zur Ausstellung oder ins Kino. Meine Freunde rufen mich an und wir bummeln durch die Stadt, plaudern miteinander oder gehen zu einem von unseren Freunden zu Besuch, dort trinken wir Tee, hören Mus ik, tanzen und diskutieren viel. Es ist kein Wunder, denn wir erleben schwere und gleichzeitig interessante Zeiten.

Wenn ich freie Zeit habe, helfe ich meiner Mutter beim Haushalt.

Ich fege und wasche den Fußboden, wische Staub, büg le die Wäsche. Nach dem Essen wasche ich das Geschirr ab. Ich pflege auch unsere Zimmerpflanzen und gieße sie. Ich nähe und stricke gern.

Mein Lieblingsbeschäftigung ist es jedoch, Bücher z u lesen. Wenn ich mit meinen Aufgaben fertig bin, schalte ich die Stehlampe ein, setze mich in die Sofaecke und lese ein Buch. Das sind die Bücher der s chönen Literatur. Ich lese gern die Werke der belarussischen und russischen Schriftsteller.

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