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Ординатура / Офтальмология / Учебные материалы / Entzündliche Augenerkrankungen Springer.pdf
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9

 

9.1  •  Toxoplasmose Retinochorioiditis (engl.: ocular toxoplasmosis; von griechisch: „toxon“ = Bogen)

. Abb. 9.1a,b Untersuchung des Augenhintergrundes 1854 (aus C.G.T. Ruete): Bildliche Darstellung der Krankheiten des menschlichen Auges. a Augenspiegel 1854 (oben: Gerät von Ruete), b frühe Beschreibung einer Toxoplasma-Retinochoroiditis. (Aus Pleyer 2007)

Infektionswege

Natürliche Infektionswege sind die Aufnahme von T. gondii Zysten in ungenügend gekochtem oder rohen Fleisch oder Oozysten im Katzenkot (. Abb. 9.2). Zysten (oder Oozysten) werden im Magen so zerstört, dass Bradyzoiten (oder Sporozoiten) in das Darmlumen gelangen, wo sie innerhalb von kurzer Zeit die Enterozytenbarriere überwinden und sich in Zellen der Lamina propria als Tachyzoiten vermehren. Nach Zerstörung dieser kommt es zur Infektion von Nachbarzellen und hämatogenen Ausbreitung. Bei Immunsupprimierten kann es ausgehend von den Gewebezysten zu Reaktivierungen mit schwerwiegenden klinischen Symptomen kommen; Re-Infektionen scheinen klinisch inapparent zu verlaufen.

-z Infektionswege

Ungenügend gekochtes/rohen Fleisch Meeresfrüchte

Kontaminiertes Trinkwasser (z. T. epidemische Infektionen!)

-Diaplazentar Laborinfektion

Organtransplantation (Cave: gleichzeitig werden

-Immunsuppressiva verwendet) TröpfcheninfektionBluttransfusion

z Infektion während der Schwangerschaft

Besondere Bedeutung kommt der kongenital erworbenen Infektion zu. Eine erstmalige Erkrankung der Mutter im 1. oder 2. Trimenon einer Schwangerschaft kann zu erhebliche Schäden des Kindes führen (. Tab. 9.1).

. Tab. 9.1 Risiko der kindlichen Infektion mit T. gondii

Im 1. Trimenon 15 %

70 % konnatale Toxoplasmose,

 

oft Fehlgeburt

Im 2. Trimenon 45 %

30 % konnatale Toxoplasmose

Im 3. Trimenon 65 bis 70 %

10 % konnatale Toxoplasmose

Die infizierten Kinder können Schäden an Leber, Lunge, Gehirn, Retina und Herz aufweisen. Ca. 20 % der Kinder leiden an geistigen Behinderungen, Spastiken, Epilepsie oder Hydrozephalus. Das Risiko, eine Retinochorioiditis 1 Jahr nach postnataler Infektion zu entwickeln, wurde auf 0,3 % bis 3 % geschätzt und steigt bis zum 6. Lebensjahr auf 20 %; wobei Retinaläsionen erstmals bis in die Adoleszenz auftreten können.

9.1.5 Klinik

Symptome

Bei aktiver OT (abhängig von Lage und Größe der Retinaläsion) kommt es zu akut auftretender Visusminderung, „Verschwommensehen“, „Flocken“ und ggf. Metamorphopsien.

9.1.6 Vom Leitbefund zur Diagnose

Befunde: Erstmanifestation

Die OT manifestiert sich überwiegend als Retinochorioiditis mit fokal nekrotisierender Entzündung von Netzund Aderhaut, die von den inneren Schichten der Retina ausgeht (. Abb. 9.3). Die akute, erworbene OT manifestiert sich meist unilateral mit einer einzigen, aktiven Läsion,

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338 Kapitel 9  •  Infektiös

Katzen, sexuelle

Nutztiere (Schwein

Vermehrung im

Lamm, Wild),

Dünndarm

Mäuse

Sporozoitenhaltige

Oozyten

 

 

 

Bradyzoitenhaltige

im Katzenkot

 

 

Gewebezysten im Fleisch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontaminierte Nahrungs-

 

 

 

 

 

mittel, Wasser, Katzenkot

 

 

 

 

 

 

 

Primärinfektion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kinder und Erwachsene

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Während der

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schwangerschaft

10% Lymphadenitis,

 

90% asympto-

 

 

 

 

 

Retinochoroiditis,

 

matisch

 

 

selten Myokarditis

 

 

 

 

 

 

 

 

oder Myositis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Latente Infektion (asymptomatisch)

Reaktivierung im immunsupprimierten Wirt (Patienten mit AIDS, Organtransplantation, Malignom oder unter immunsuppressiver Therapie)

Plazenta

Risiko der transplazentalen Übertragung und konnataler Infektion

Toxoplasma-Enzephalitis

Akzidentielle Übertragung (Organtransplantation, Laborunfälle)

Oozyten/Gewebezystenruptur: Freisetzung von Sporozoiten/ Bradyzoiten; Stadienkonversion zu Tachyzoiten im Dünndarm, Dissemination in alle Organe,

v.a. Hirn, Auge, Herz, Skelettmuskel, Plazenta, Fötus

..Abb. 9.2  Lebenszyklus von T. gondii und klinische Manifestationen der Toxoplasmose. (Aus Pleyer 2007)

während bei konnataler Infektion oft Kluster von Läsionen und Narben beschrieben wurden (Montoya Remington CID 1996). Beteiligungen des vorderen Augenabschnittes sind relativ häufig (ca. 30 %) als (granulomatöse/nicht-gra- nulomatöse) anteriore Uveitis auf (.Abb.9.4). Ein gleichzeitig erhöhter intraokularer Druck wird als Hinweis auf einen schweren Verlauf gewertet.

Befunde: Rezidiv

Reaktivierungen treten innerhalb von 5 Jahren bei bis zu 80 % der Patienten auf. Sie können noch nach längerer Zeit beobachtet werden und sind nur selten an beiden Augen gleichzeitig zu finden. Als „frische“ Herde sind sie mit unscharfer Begrenzung oft direkt neben einer alten retinochoroidalen Narbe zu beobachten (.Abb.9.5).

..Abb. 9.3  Fundusbefund bei rezidivierender Toxoplasmose Retinochorioiditis und sekundärer okulärer Hypertension

339

9

 

9.1  •  Toxoplasmose Retinochorioiditis (engl.: ocular toxoplasmosis; von griechisch:„toxon“ = Bogen)

..Abb. 9.4a,b  Beteiligung des vorderen Augenabschnittes bei Toxoplasmose Retinochorioiditis und sekundärer okulärer Hypertension

..Abb. 9.5a–ca aktive zentrale Läsion angrenzend an eine alte Läsion. b inaktive zentrale Läsion deselben Patienten 2 Jahre später. c korrespondierendes OCT

Durch heftige Proliferation des retinalen Pigmentepithels hinterlassen sie meist dunkel pigmentierte Narben.

Die Entzündungsherde sind besonders häufig am hinteren Augenpol innerhalb der Gefäßbogen lokalisiert (Zone 1 Läsion). Selten wird ein disseminierter Befall beobachtet. Als Folge der Reaktion zwischen lokalen Antigenen und zirkulierenden Antikörpern wird z. T. eine Vaskulitis retinaler Gefäße beobachtet, die zur Störung der Blut-Retina-Schranke und heftigen zellulären Entzündungsreaktion im Glaskörper führt. Für die oft sehr ausgeprägte Infiltration scheint zusätzlich der Befall der inneren Netzhautschichten verantwortlich zu sein. Die Schwere der pathologischen Veränderungen scheint mit der Zahl der Reaktivierungen zuzunehmen.

9.1.7Diagnostik

der okulären Toxoplasmose

Klinischer Befund

Liegen „typische“ Entzündungsherde oder pigmentierte Narben neben einer frischen abgelaufenen Retinochorioiditis vor, so kann die Diagnose klinisch relativ sicher gestellt werden. .Tab.9.2 bietet eine Übersicht zum Vorgehen bei

Verdacht auf OT. Atypische Verläufe können sich u. a. als retinale Vaskulitis, akute Netzhautnekrose oder multifokale Retinochorioiditis präsentieren. Andererseits können andere Infektionen, wie Syphilis, Tuberkulose, Histoplasmose, Herpes-simplex-Virus- oder Cytomegalievirus-Infektionen eine okuläre Toxoplasmose vortäuschen (.Tab.9.3).

Labordiagnostik

Diagnostik bei kongenitaler Toxoplasmose

Liegt bei einer Schwangeren der Verdacht einer Toxo- plasma-Infektion mit Transmission auf den Fetus vor, -sollten erfolgen

bei Geburt der Nachweis von IgG-, IgM-, und IgA- -Antikörpern sowie

ein serologischer Vergleich von Nabelschnurund Mutterblut. Letzterer erlaubt bei Vorhandensein zusätz-

-licher oder stärkerer Banden die Diagnose (.Tab.9.2). nach der Geburt eine eingehende Fundusuntersu-

-chung,

Sonographie des Schädels bzw. eine transfontanelläre -Echographie,

serologische Kontrollen der Toxoplasma-Antikörper innerhalb des 1. Lebensjahres.

 

340

Kapitel 9  •  Infektiös

 

 

 

 

 

1

 

.. Tab. 9.2  Diagnostisches Vorgehen bei Verdacht auf okuläre Toxoplasmose

 

 

 

 

 

 

 

 

2

 

 

 

 

Primäre Infektion

Reaktivierung

 

 

 

 

Konnatal

Postnatal erworben

 

 

 

 

 

 

 

3

 

Klinik/Bildgebung

Spiegelung des Augenhintergrunds

+

+

+

 

 

4

 

 

Schädelsonographie

 

+

 

 

 

Serologie

IgG1

 

+

+

+?

5

 

 

 

 

IgM1

 

+

+

 

 

 

 

6

 

 

IgA1

 

+

 

 

 

IgG-Avidität

 

 

+

 

 

 

 

 

 

 

Goldmann-Witmer-Koeffizient IgG

 

+

+

7

 

 

PCR

 

 

+

+

8

 

 

 

 

 

 

 

9

Nur ca. 10 % der Kinder mit gesicherter kongenitaler To-

>> Antikörperbildung ist der PCR meist überlegen,

xoplasmose weisen bereits bei Geburt Augenveränderun-

da geringe eine Erregerzahl Probleme für die PCR

10

gen auf. Allerdings kann eine Augenbeteiligung auch noch

aufweisen kann.

 

 

nach Jahrzehnten eintreten. Daher ist eine regelmäßige au-

Ronday et al. konnten im Kammerwasser von Patienten

 

genärztliche Betreuung von Kindern, die eine Toxoplas-

11

mose sehr früh in der Schwangerschaft erworben haben

mit okulärer Toxoplasmose bei 65 % der Patienten IgG-,

oder bei Geburt bereits Augenveränderungen aufweisen,

bei 52 % IgAund bei 37,5 % sowohl IgGals auch IgA-

12

bis mindestens in das frühe Erwachsenenalter hinein drin-

Antikörper nachweisen. Die Kombination von IgG-Nach-

gend indiziert.

 

weis und einer positiven PCR aus dem Kammerwasser

 

Diagnostik bei postnataler, erworbener

wies eine Sensitivität von 77 %, zusammen mit IgA von

13

91 % auf.

 

 

Toxoplasmose

 

 

 

 

 

14

zz

Serologische Untersuchungen

9.1.8

Faktoren, die den Verlauf

 

Aufgrund hoher Seroprävalenz der Bevölkerung mit T.

 

 

gondii sind serologische Untersuchungen nur begrenzt

 

der okulären Toxoplasmose

15

 

beeinflussen

 

hilfreich. Der Versuch den Nachweis einer Toxoplasmose-

 

 

 

 

 

 

 

Exposition mittels IgG, IgM-Antikörpern zu erbringen ist

„Allgemeine“ Faktoren

 

16

weit verbreitet, spielt jedoch bei der OT eine untergeord-

 

nete Rolle (.Tab.9.2). Bei isolierter OT sind im Serum

In Tiermodellen waren Infektionsweg, Menge und Ent-

17

meist nur niedrige IgG-Titer bei gleichzeitig negativen spe-

wicklungsstadium des Parasiten für den klinischen Verlauf

zifischen IgM-Antikörpern nachweisbar. Vermutlich wird

bedeutsam. Vermutlich sind Oocysten stärker infektiös, da

18

das Immunsystem durch einen isolierten Augenbefall nur

sie gegenüber den Verdauungsenzymen im Magen Darm

unzureichend stimuliert.

 

Trakt widerstandfähiger sind.

 

 

 

 

 

Grundsätzlich – so wurde vermutet – wird der klini-

19

zz

Kammerwasseranalyse

 

sche Verlauf bei immunkompetenten Patienten eher vom

Bei unklaren Befunden hat sich die Kammerwasseranalyse

Erregersubtyp bestimmt, während bei immundefizienten

20

bewährt und konnte die Diagnose bei 60–90 % der Pati-

Patienten eher wirtspezifische Faktoren bedeutsam sind.

enten sichern. Grundsätzlich können zur Diagnostik im

Erregerspezifische Faktoren

 

 

Kammerwasser (  Abschn.5.1.8)

 

21

 

die PCR (Polymerase Chain Reaction) Erreger-DNS

zz Erregerstämme von T. gondii

 

-Nachweis oder

 

Momentan wird diskutiert, ob den unterschiedlichen Er-

22

-

die lokale Antikörperbildung gegen Toxoplasmen

regerstämmen des Parasiten eine Bedeutung für den kli-

(ELISA)

 

nischen Verlauf zukommt. Erste Studien belegen, dass bei

 

 

verwendet werden.

 

OT häufig ungewöhnliche Erregerstämme (atypische Ge-

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9

 

9.1  •  Toxoplasmose Retinochorioiditis (engl.: ocular toxoplasmosis; von griechisch:„toxon“ = Bogen)

.. Tab. 9.3  Differentialdiagnosen der Toxoplasmose Retinochorioiditis

Differentialdiagnosen

Charakteristika/Abklärung

 

Retinale Herde mit (späterer) Pigmentierung

Multifokale Choroiditis

Oft asymptomatisch, Zufallsbefund

 

Initial: multiple, periphere, dissem. (bilaterale) choroidale Herde; später: neue Herde und

 

zunehmende Glaskörperinfiltration

PIC (Punctate Inner Choroidopathy

Oft akute Symptome (Visusminderung, Skotome, Photopsien Überwiegend myope Frauen;

 

kleine Herde (100–300 µm) in zentraler Lage die atrophisch werden; Cave: CNV

POHS („Histoplasmose“)

Oft asymptomatisch; häufig multiple, ausgestanzt wirkende kleine NH-Läsionen („Histo-

 

Spots“); überwiegend mittelperipher; keine Glaskörper oder VK-Beteiligung; ggf. CNV

Akute Retina Nekrose (Herpes-sim-

Akute unilat. Visusminderung; initial meist peripher beginnende nekrotisierende Retini-

plex-Virus, VZV)

tis; rasch progredient; intraretinale Blutungen, GKund VK Beteiligung; Erregernachweis

 

(VZV>HSV>CMV) in VK oder besser GK

Lues

Sehr variable Symptomatik; Choroiditis, allgemein: Erythem? Lymphadenopathie; Serologie

Tuberkulose

Symptomatik abhängig von Lokalisation; multiple choroidale Infiltrate, Hämorrhagien,

 

Befundverschlechterung unter Steroidtherapie; oft keine Lungenbeteiligung! PDD Test,

 

Quantiferon Test

Sarkoidose

Symptome durch GK-infiltration; Choroiditis meist bilateral; Gefäßbeteiligung, „Pan“uveitis;

 

Systemische Beteiligung (Lunge) oft nicht therapiebedürftig

 

Retinale Herde ohne Pigmentierung

MEWDS

Symptome? Meist verstreut auftretende grau-weiße Läsionen; ERG a-Welle reduziert; Läsi-

 

onen und Störungen verschwinden in ca. 7–10 Wochen komplett

Bartonella (Neuroretinitis)

Anamnese („Katzenkratzkrankheit“); akute Visusminderung; initial „Papillitis“ – später „Stel-

 

lata Figur“ (Blickdiagnose); Serologie (Titer >/= 1 : 256)

notypen) vorliegen die Einfluss auf den klinischen Verlauf nehmen (Grigg).

Patientenspezifische Faktoren

zz Patienten Genotyp – Prädisposition für OT

Aktuelle Ergebnisse belegen, dass Genpolymorphismen für die Immunantwort (Regulation von IFN-gamma und TNF-alpha) eine Rolle spielen und ein höheres Risiko für eine OT bedeuten könnten.

zz Patienten Genotyp – klinischer Verlauf der okularen Toxoplasmose

Bei Patienten mit kongenitaler OT konnte eine Korrelation für einen schweren Verlauf der OT mit dem HLA-B62 + Antigen hergestellt werden. Das relative Risiko für Makulaläsionen ([RR] 2.76 [P .006]) und bilaterale OT (RR 3.32 [P .007]) ist erhöht. Da der HLA-B62 Genotyp auch mit dem „akuten Retinanekrose Syndrom“ (ist RR2.71 [P .04]) assoziiert ist, könnte dies darauf hinwiesen, das bei verschiedenen Erregern mit nekrotisierender Retinitis eine HLA Assoziation die Wirtsantwort bestimmt.

4. Lebensdekade von erworbener Toxoplasmose betroffen. Schwere Verläufe werden hingegen häufig bei älteren Patienten (> 50 Jahre) beobachtet.

Sie wiesen häufiger -multifokale Herde,

große Herde (Größe > 3 Papillendurchmesser),

eine verlängerte Dauer der Entzündung (> 8 Wochen) auf.

zz Immunsupprimierte Patienten

T. gondii tritt als häufiger Erreger bei immunsupprimierten Patienten, v. a. HIV-positiven klinisch in Erscheinung. Die Toxoplasmose-Retinochorioiditis verläuft bei Immunsup- -pression häufig atypisch mit

schwerem Verlauf,

mehreren aktiven retinochorioidalen Läsionen (ohne -ältere Herde),

bilateralen, aktiven Retinaläsionen (bis zu 38 %), Beteiligung des Zentralnervensystems (bis zu 50 % bei HIV-infizierten).

Risikofaktoren für Rezidive der OT

zz Patientenalter

Das Alter des Patienten bei Erstinfektion scheint die Klinik zu beeinflussen. Am häufigsten sind Patienten in der 2. bis

Die Ursachen und Mechanismen von Reaktivierungen sind nicht bekannt. Es wird vermutet, dass Rezidive durch Proliferationen vitaler Parasiten, die vom Rande von Gewe-