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Ординатура / Офтальмология / Немецкие материалы / Retinale Gefäßerkrankungen_Joussen_2011.pdf
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Literatur

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Sternfigur der Makula

Blutungen in die Netzhaut

Papillenödem

Stadium IV. Retinopathia hypertensiva

Veränderungen wie III, im ganzen Fundus

Beidseitige Stauungspapille

Retinales Ödem

Exsudative Netzhautablösung

Fazit für die Praxis

Die Diagnose und Therapie der arteriellen Hypertonie ist die Domäne der Inneren Medizin. Die Untersuchung des Augenhintergrundes kann dem Internisten wichtige Hinweise für den generellen Zustand des arteriellen Gefäßsystems geben. Somit kann die Untersuchung der Netzhaut bei arterieller Hypertonie Hinweise auf die Qualität der Blutdruckeinstellung geben. Schwere oder progrediente Gefäßveränderungen der Netzhaut weisen auf eine nicht ausreichende Blutdruckkontrolle hin. Somit kann der Ophthalmologe Empfehlungen für die Überprüfung und Optimierung der Blutdruckeinstellung geben. Zusätzlich kann er dem Patienten die Gefäßveränderungen verdeutlichen und ihn beraten. Es sollten bei Patienten mit arterieller Hypertonie stadiengerechte ophthalmologische Kontrollintervalle festgelegt werden. Diese sollten bei einer arteriellen Hypertonie des Stadiums I und II etwa jährlich erfolgen. Wurde ein Stadium III oder IV nachgewiesen, so sind engmaschigere ophthalmologische Kontrollen je nach den allgemeinen und augenärztlichen Befunden notwendig. Bei Schwangerschaftsgestosen sollten ebenfalls kurzfristiger Kontrollen erfolgen.

Literatur

Wolf S (2007) General basics of hypertensive retinopathy. In: Joussen AM, Gardner TW, Kirchhof B, Ryan SJ (Hrsg) Retinal Vascular Disease. Springer Berlin Heidelberg, p 688-690