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Ординатура / Офтальмология / Немецкие материалы / Checkliste Augenheilkund 3 auflage_Burk_2005

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31

Lid-, Bindehautund Tränenwegschirurgie

31.1 Chirurgie von Lidern, Bindehaut und Tränenwegen

Tabelle 31.1 · Defektdeckung im Lidbereich (nach Beyer-Machule, Hübner)

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Oberliddefekt bis ca. 8 mm Defekt 8 mm bis ca. 16 mm

zentraler Defekt, Hälfte des Oberlids

Unterliddefekt bis ca. 8 mm Defekt 8 mm bis ca. 12 mm zentraler Defekt bis 15 mm Defekt Hälfte des Unterlids

primärer Verschluss

laterale Kanthotomie, Kantholyse (s.u. und Abb. 1.54b und c) Tarsomarginaltransplantat (TMT, s.u.) Bogenverschiebung nach Tenzel (Speziallite-

ratur) TMT, Cutler-Beard/Mc Cord (Spezialliteratur)

primärer Verschluss

laterale Kanthotomie, Kantholyse, TMT Bogenverschiebung nach Tenzel, TMT

TMT, Hughes-Plastik, Beyer-Bathrick-Plastik, Wangenrotation nach Mustarde (Spezialliteratur)

Erläuterungen zu Tab. 31.1:

Kanthotomie: eine schmale Klemme wird waagerecht in den äußeren Lidwinkel bis zum Orbitarand eingeführt. Nach Gewebskompression für 3 Min. Entnahme der Klemme und Durchtrennen von Haut und Lidbändchen mittels Scherenschlags bis zum Orbitarand (Abb. 31.8b).

Kantholyse: orbitarandnahes Absetzen des unteren Schenkels des Lidbändchens und des Septum orbitale. Hierdurch lässt sich der temporale Lidbereich um ca. 5 – 6 mm nach medial mobilisieren (Abb. 31.8c). Der Wundverschluss im Kantholysebereich erfolgt mit Seide 7 – 0 (Abb. 31.8d); das chirurgische Vorgehen am Oberlid ist entsprechend.

a

b

c

d

Abb. 31.8 · a Schichtweiser Wundverschluss nach pentagonaler Keilexzision; b Kanthotomie; c Kantholyse des unteren Lidbändchens; d Hautverschluss mit zentraler Traktionsnaht (nach

496 Beyer-Machule)

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Aus A.Burk u. R.Burk.: Checkliste Augenheilkunde, 4. Aufl. (ISBN 3-13-100573-4) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart

31.1 Chirurgie von Lidern, Bindehaut und Tränenwegen

Tarsomarginaltransplantat (TMT) nach Hübner

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Konzept: Transplantiert wird ein pentagonales Lidsegment, das aus dem Lidrand mit Wimpern sowie dem hinteren Lidblatt (Tarsus und Konjunktiva) besteht; der nichttransplantierte Anteil des vorderen Lidblattes (Haut und Muskulatur) wird durch eine Verschiebeplastik (Abb. 31.9, 31.10) ersetzt.

Abb. 31.9 · Lidrekonstruktion durch Lidrand-

Abb. 31.10 · Befund nach Lidrandtransplan-

transplantation (TMT)

tation 1 Jahr postoperativ

Prinzip: Pentagonale Keilexzision bis 8 mm Breite (abhängig von der Lidelastizität) vom Unteroder Oberlid der Gegenseite; die Transplantatbreite oder die Anzahl der erforderlichen Exzisate richtet sich nach der Defektgröße, die nach erfolgter Kanthotomie und Kantholyse am zu rekonstruierenden Auge verblieben ist; die Entnahmestelle wird primär adaptiert; vom TMT werden bis auf die lidrandnahen 2 mm Haut und Muskularis abpräpariert; das TMT wird anschließend in den Lidranddefekt spannungsfrei eingenäht: Tarsusfixation lateral und medial mit z. B. Vicryl-Einzel- knopfnähten (EKN) 6 – 0, fornixnahe Fixation mit z. B. Vicryl EKN 8 – 0, Lidkantennähte mit z. B. Seide 7 – 0; das freie Lidrandtransplantat muss anschließend durch eine Verschiebeplastik (Abb. 31.11) gedeckt werden.

a

b

31

Lid-, Bindehautund Tränenwegschirurgie

c

d

Abb. 31.11 · a und b Defektdeckung durch Z-Plastik; c und d Defektdeckung durch Schwenk-

 

lappenplastik (modifiziert nach Hatt)

497

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Lid-, Bindehautund Tränenwegschirurgie

31.1 Chirurgie von Lidern, Bindehaut und Tränenwegen

Tränenwegringintubation

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Konzept: Wiederherstellung eines traumatisch durchtrennten Kanalikulus durch Schienung des Tränenröhrchens über einen Silikonschlauch.

Prinzip:

Tropfanästhesie, Infiltrationsanästhesie.

Einführen einer Pigtailoder Retrogradsonde über das dem verletzten Kanalikulus zugehörige Tränenpünktchen.

Retrograde Sondierung des unbeteiligten Tränenpünktchens.

Einführen eines silikonummantelten Fadens zur Tränenwegsschienung (Abb. 31.12).

Wundadaptation in unmittelbarer Nähe des Tränenkanälchens mit Vicryl 8 – 0 unter dem Operationsmikroskop; Tarsusadaptation mit Vicryl 5 – 0 oder 6 – 0; Lidkantennähte und Hautnähte mit Seide 7 – 0 (Abb. 31.12b).

Die Fadenenden der Ringintubation werden gekürzt und innerhalb des Silikonmantels verknotet; anschließend wird der Silikonschlauch in den Kanalikulus hineinrotiert.

Der Silikonschlauch sollte unter wöchentlicher vorsichtiger Mobilisierung nach Möglichkeit 3 Monate, zumindest jedoch 6 Wochen belassen werden.

a

Silikonmantel

b

c

 

(0,64 mm)

 

 

Faden

 

 

 

Abb. 31.12 · a Pigtail-Sonde mit silikonummanteltem Faden; b u. c schichtweiser Wundverschluss nach Ringintubation (nach Beyer-Machule)

Dakryozystorhinostomie

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Konzept: Überbrücken einer postsakkalen Tränenwegsstenose durch Schaffung einer direkten Verbindung zwischen Tränensack und Nasenschleimhaut; der Eingriff wird in zunehmendem Maße von endonasalen Operationstechniken abgelöst;

Bei Verschluss des Tränensacks wird eine Kanalikulorhinostomie erforderlich, bei der die Anastomosierung zwischen Canaliculus communis und Nasenschleimhaut erfolgt.

Bei Verschluss der Kanalikuli erfolgt eine Konjunktivorhinostomie durch Implantation eines Silikonschlauches vom inneren Lidwinkel aus nach Resektion der Karunkel (Spezialliteratur).

Nachbehandlung: Tränenwegsspülung mit physiologischer NaCl-Lösung am 2. Tag postoperativ; Entfernung der endonasalen Tamponade am 4. postoperativen Tag; systemische Antibiose (z. B. Tetracycline); „Schneuzverbot“ in der ersten postoperativen Woche.

Prinzip:

Operation in Vollnarkose.

Endonasale Tamponade der Operationsseite mit Privin getränktem Mullstreifen.

Skalpellschnitt leicht bogenförmig 8 mm medial des inneren Lidwinkels über 498 3 cm.

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31.1 Chirurgie von Lidern, Bindehaut und Tränenwegen

Darstellen und Anschlingen des medialen Lidbändchens (z. B. Vicryl 5 – 0 doppeltarmiert); Durchtrennen des Lidbändchens.

Darstellen der oberen Tränensackkuppe; Skalpellinzision des Periosts oberhalb der Crista sacci lacrimalis; Tränensackmobilisation durch Lösen des Periosts mittels Raspatoriums; Verlagern des Tränensackes nach lateral.

Vorsichtige Knochentrepanation, ohne die Nasenschleimhaut zu verletzen; Erweiterung der Trepanationsöffnung mittels Knochenstanze auf mindestens 1 cm Durchmesser.

Vertikale Skalpellinzision der Nasenschleimhaut, Bipolatorkauterisation bei Bedarf.

Einführen einer Spülsonde in das untere Tränenpünktchen und Tonisieren des Tränensackes mit physiologischer NaCl-Lösung oder Methylenblau.

Skalpellinzision der Tränensackwand ab externo an der Stelle, an der sich die nach medial vorgeschobene Sonde befindet (Abb. 31.13); bei Verwendung von Methylenblau zur Markierung der Tränensackschleimhaut wird zunächst lediglich eine sehr kleine Inzision angelegt und der austretende Farbstoff abgetupft; bei ausgedehnter Inzision droht bei promptem Farbstoffaustritt der Verlust der Übersichtlichkeit über das Operationsgebiet; anschließend vollständige Eröffnung des Tränensacks medial; hierdurch wird eine vordere und eine hintere Tränensackwand gebildet.

Der Nasenschleimhautlappen wird mit Vicryl-Einzelknopfnähten 6 – 0 mit der Tränensackhinterwand vernäht.

Einlegen eines Gummifingerlings in die Anastomose, dessen distales Ende mit der endonasalen Tamponade verknotet wird.

Annähen der vorderen Tränensackwand medial an das Periost.

Hautverschluss nach Refixation des medialen Lidbändchens (s. u.).

31

Lid-, Bindehautund Tränenwegschirurgie

Lidbändchenrefixation

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Konzept: Stabilisierung der Lidwinkelaufhängung nach Durchtrennung des medialen Lidbändchens.

Prinzip: Ein traumatisch oder im Rahmen einer Dakryozystorhinostomie (s. o.) chirurgisch durchtrenntes Lidbändchen wird mit nichtresorbierbaren doppeltarmierten Mersilene-U-Nähten 6 – 0 angeschlungen und am medialen Stumpf geknotet (Abb. 31.14); wurde das Lidbändchen während einer Tumorexzision entfernt, sollten der Schwenklappen oder das Lidrandtransplantat in Höhe des medialen Lidbändchenansatzes periostal fixiert werden, um einem Absinken des medialen Lidwinkels nach unten vorzubeugen.

Spülsonde

Nasenschleimhaut

Knochen

Tränensack

Abb. 31.13 · Dakryozystorhinostomie

Abb. 31.14 ·

Fixation des medialen Lidbänd-

(nach von Denffer)

chens

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Weitere operative Eingriffe

32.1 Weitere operative Eingriffe

32Weitere operative Eingriffe

32.1Weitere operative Eingriffe

Enukleation

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Konzept: Entfernung des Bulbus oculi unter Belassung von Lidern, Bindehaut, Te- non-Kapsel und Augenmuskeln.

Indikation: z. B. intraokulare Malignome; schmerzhaftes, therapieresistentes Neovaskularisationsglaukom am blinden Auge; schmerzhafte Phthisis bulbi.

Vorbehandlung: Präoperative lokale Medikation am Operationstag:

Bei unauffälligem Vorderabschnitt, Mydriasis zum Spiegeln des Augenhintergrundes durch den Operateur unmittelbar präoperativ (Seitenverifizierung).

Bei Operation in Intubationsnarkose zusätzliche parabulbäre Injektion (S. 447) zur Blutungsneigungsreduktion nach Sehnervendurchtrennung.

Nachbehandlung: Postoperativ lokal antibiotische AS (z. B. Gentamicin AS 3-mal tgl.), Druckverband für 24 Std.

Prinzip:

Zirkuläre Bindehauteröffnung am Limbus, Lösen der Adhärenzen von Tenon und Sklera durch Spreizen mit stumpfer Schere in den schrägen Quadranten zwischen den Ansätzen der Mm. recti.

Anschlingen der Mm. recti (z. B. Vicryl 5 – 0) und Absetzen am skleralen Ansatz (drei Muskeln), ggf. nach Bipolatorkauterisation; Absetzen des vierten Muskels (meist M. rectus medialis) unter Belassen eines Muskelstumpfes von ca. 3 – 4 mm Länge.

Fassen des Bulbus am Muskelstumpf und Durchtrennen des Optikus mit der Enukleationsschere.

anschließend können der Bulbus aus der Orbita luxiert (bei großem Bulbus zuvor Lidsperrer entfernen) und die Mm. obliqui abgetrennt werden.

Blutstillung durch Kompression mit Watteträgern für 5 – 10 Min.; falls erforderlich, gezielte Bipolatorkauterisation.

a

b

Abb. 32.1 · a und b Handhabung einer Augenprothese; a wird nach erfolgter Händedesinfektion mit dem Finger oder einem Glasstäbchen das Unterlid unter den Prothesenrand gedrückt, fällt die Prothese in die aufgehaltene Hand; b zum Einsetzen wird die Prothese kurz mit 0,9%iger steriler Kochsalzlösung befeuchtet und mit einer Hand an der breitesten Stelle zwischen Daumen und Zeigefinger gefasst. Dabei wird sie so ausgerichtet, dass die Ausbuchtung zur Nase zeigt und der breite Teil zur Schläfe gerichtet ist. Die andere Hand zieht das Oberlid etwas ab. Während der Patient nach unten sieht, wird die Prothese vorsichtig unter das Oberlid geschoben. Blickt der Patient anschließend bei leicht abgehobenem Unterlid nach oben, kann die Prothese auch in den unteren Bindehautsack gleiten.

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32.1 Weitere operative Eingriffe

Einsetzen des passenden Orbitaimplantates und Refixation der geraden Augenmuskeln am Implantat.

Tabaksbeutelnaht der Tenon mit resorbierbarem Faden (z. B. Vicryl 5 0).

Bindehautadaptation mit z. B. Vicryl 7 – 0 oder Seide 7 – 0.

Bulbus an ophthalmopathologisches Labor zur histologischen Untersuchung einsenden; Standardfixierung: Formalin, bei speziellen Fragestellungen zuvor Rücksprache mit aufarbeitendem Labor.

Anpassung einer vorläufigen Prothese in der Regel am 5. postoperativen Tag; Handhabung einer Prothese s. Abb. 32.1a und b.

Bei Hornhautspender-Bulbusentnahme erfolgt die Bindehauteröffnung limbusfern, um mit der umgeschlagenen Bindehaut die Spenderhornhaut bedecken zu können.

Biopsie der A. temporalis

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Konzept: Partielle Arterienexzision zur histologischen Diagnosesicherung bei Verdacht auf Arteriitis temporalis (S. 373); ein negativer histologischer Befund schließt das Vorliegen einer Arteriitis temporalis nicht aus. Präoperativ Doppler-Sonogra- phie zum Ausschluss einer hämodynamisch relevanten Stenose der A. carotis interna; die Biopsie ist kontraindiziert, wenn die Temporalarterie in einen ipsilateralen Karotiskollateralkreislauf einbezogen ist.

Prinzip:

Rasur und Desinfektion des Operationsfeldes.

Steriles Markieren des meist verhärtet tastbaren Arterienabschnittes (Abb. 19.8, S. 373).

Infiltrationsanästhesie mit Adrenalinzusatz (S. 447).

Skalpellschnitt (2 cm) entlang der Gefäßmarkierung; die Arterie liegt unmittelbar unter der Faszie.

Gefäßpräparation durch stumpfes Spreizen und Unterminieren.

Distale und proximale Ligatur mit z. B. Vicryl 4 – 0.

Exzision eines 1,5 cm langen Arterienabschnittes.

Hautnaht: z. B. Prolene 7 – 0 fortlaufend.

Das Exzisat wird befeuchtet (z. B. Kompresse oder Tupfer mit Ringer-Lösung) unfixiert zur Gefrierschnitteinbettung in die Histopathologie weitergeleitet.

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Weitere operative Eingriffe

501

33

Auszüge aus dem Operationenschlüssel nach 301 SGB V

33 Auszüge aus dem Operationenschlüssel

33 Auszüge aus dem Operationenschlüssel nach § 301 SGB V

 

Hinweise:

 

mikrochirurgische Technik, falls nicht eigener Kode existiert

5 – 980

Reoperation, falls nicht eigener Kode existiert

5 – 983

Vorzeitiger Abbruch einer Operation

5 – 995

Operation im Rahmen einer Mehrfachverletzung

5 – 981

Operation im Rahmen eines Polytraumas

5 – 982

Für die Prozedurenkodes sind die Zusatzkennzeichen:

R (rechts), L (links), B (beidseitig) bei Eingriffen an den Augen verpflichtend.

Nähte

Augenbraue

5

– 900.0

Lidhautverschluss

5

– 095.0

Lidkantenverschluss

5

– 095.1

Bindehautnaht

5

– 115

Hornhautnaht

5

– 124

(Hornhautfadenentfernung)

(5 – 129.2)

Skleranaht

5

– 138.0

Laseranwendung

 

 

Nachstardiszision

5

– 142.2

Lasertrabekuloplastik, thermisch

5

– 133.3

Laseriridotomie

5

– 136.1

Pupilloplastik

5

– 137.0

Laseriridoplastik (Kammerwinkelerweiterung), thermisch

5

– 133.4

Lasersklerostomie

5

– 131.5

retinale Laserkoagulation

5

– 154.2

Keratektomie als Refraktionschirurgie

5

– 126.1

Destruktion von erkranktem Gewebe des Lides

5

– 091.3

Destruktion von erkranktem Konjunktivalgewebe

5

– 112.0

Destruktion von erkranktem Netzhaut-/Aderhautgewebe

5

– 155.3

Operationen an Tränendrüse und Tränenwegen (Auswahl)

Rekonstruktion bei Eversio puncti lacrimalis

5

– 086.0

Rekonstruktion des Tränenkanals

5

– 086.1

Dakryozystorhinostomie

5

– 087.0

Dakryozystorhinostomie mit Tränenwegsintubation

5

– 087.1

Exzision von Gewebe der Tränendrüse

5

– 081

Operationen an den Augenlidern (Auswahl)

 

 

Kanthotomie

5

– 092.3

Inzision eines Chalazions

5

– 090.0

Inzision eines Hordeolums

5

– 090.1

Exzision, umschrieben

5

– 091.0

Exzision, ausgedehnt

5

– 091.1

Nachexzision

5

– 091.2

Kryodestruktion

5

– 091.4

Lidspaltung

5

– 099.0

Tarsorrhaphie, (marginale) temporäre

5

– 092.0

502 horizontale Lidkürzung

5

– 093.2

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33 Auszüge aus dem Operationenschlüssel

Retraktorenfaltung

5

– 093.3

Orbikularisresektion, partiell bei Entropium

5

– 093.4

Schwenklappenplastik bei Narbenektropium

5

– 093.5

Levatorfaltung/Resektion

5

– 094.2

Blepharoplastik am Oberlid

5

– 096.3

Blepharoplastik am Unterlid

5

– 096.4

Operationen an der Konjunktiva (Auswahl)

 

 

Trauma

 

 

Fremdkörperentfernung mit Magnet, konjunktival

5

– 110.0

Fremdkörperentfernung durch Inzision, konjunktival

5

– 110.1

Gewebedestruktion/Exzision

 

 

Kryodestruktion

5

– 112.0

Exzision ohne Plastik

5

– 112.1

Exzision mit Plastik

5

– 112.2

Pterygium-Operation ohne Plastik

5

– 122.0

Pterygium-Operation mit autologer Limbustransplantation

5

– 122.1

Pterygium-Operation, Transposition

5

– 122.2

Peritomie

5

– 112.3

Pterygium-Operation, Exzision mit sonstiger Plastik oder

 

 

freiem Transplantat

5

– 122.4

Symblepharonlösung ohne Transplantation

5

– 114.0

Transplantationen

 

 

Bindehauttransplantation

5

– 113.0

Tenonplastik

5

– 113.3

Nasenschleimhauttransplantation

5

– 113.1

Mundschleimhauttransplantation

5

– 113.2

Operationen an der Kornea (Auswahl)

 

 

Hornhauttransplantation

 

 

Keratektomie bei einem Hornhautspender

5

– 123.3

Hornhauttransplantation, lamelläre

5

– 125.0

Hornhauttransplantation, perforierende

5

– 125.1

Hornhaut-Retransplantation während desselben stationären Aufenthalts

5

– 125.5

Hornhauttransplantation kombiniert mit Linsenoperation

5

– 149.2

Gewebeinzision und Exzision

 

 

Keratotomie, radiäre (nicht als Refraktionschirurgie)

5

– 121.0

Keratotomie, radiäre als Refraktionschirurgie

5

– 126.0

Keratotomie, sonstige

5

– 121.1

Exzision erkrankten Korneagewebes

5

– 123.1

Keratektomie, nicht refraktiv

5

– 123.2

Keratektomie, Refraktionschirurgie

5

– 126.1

EDTA-Touchierung

5

– 129.1

Trauma

 

 

Fremdkörperentfernung mit Magnet

5

– 120.0

Fremdkörperentfernung durch Inzision

5

– 120.1

Wundbettsäuberung (z. B. Fräsen)

5

– 120.2

Operationen an Iris, Ziliarkörper, Vorderkammer und Sklera (Auswahl)

Augeninnendrucksenkung

 

 

Trabekulektomie/gedeckte Goniotrepanation

5

– 131.0

Revision einer Sklerafistel

5

– 131.4

Filtrationsoperation mit Implantat (z. B. Molteno)

5

– 131.6

Zyklophotokoagulation

5

– 132.2

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33

Auszüge aus dem Operationenschlüssel nach 301 SGB V

503

33

Auszüge aus dem Operationenschlüssel nach 301 SGB V

33 Auszüge aus dem Operationenschlüssel

 

 

Zyklokryotherapie

5

– 132.1

Zyklodiathermie

5

– 132.0

Iridektomie, chirurgisch zur Drucksenkung

5

– 133.0

Iridektomie, chirurgisch aus anderer Indikation

5

– 136.2

Zyklodialyse

5

– 133.5

Pupillenkonfiguration

 

 

Iridoplastik, chirurgisch

5

– 137.1

Synechienlösung, vordere (Iris-Hornhaut)

5

– 137.2

Synechienlösung, hintere (Iris-Linse)

5

– 137.4

Goniosynechienlösung (Kammerwinkel)

5

– 137.3

Trauma

 

 

Fremdkörperentfernung aus der Vorderkammer (Inzision)

5

– 130.1

Fremdkörperentfernung aus der Vorderkammer (Magnet)

5

– 130.0

Exzision prolabierten Irisgewebes

5

– 136.3

Operationen an der Linse

 

 

Extrakapsuläre Kataraktextraktion (Phakoemulsifikation)

5

– 144.2

Phako mit Hinterkammerlinse, kombiniert mit Glaukomoperation

5

– 134.1

Extrakapsuläre Kataraktextraktion (Kernexpression)

5

– 144.1

ECCE mit Hinterkammerlinse, kombiniert mit Glaukomoperation

5

– 134.0

Extrakapsuläre Kataraktextraktion (Kernaspiration)

5

– 144.0

IC Extraktion mit sklerafixierter Hinterkammerlinse

5

– 143.4

IC Extraktion mit kammerwinkelgestützter IOL

5

– 143.3

OP einer angeborenen Katarakt, Zugang korneoskleral

5

– 145.1

OP einer angeborenen Katarakt, Pars-plana-Zugang

5

– 145.2

Sekundärimplantation

5

– 146.0

Revisionsoperation bei Pseudophakie

5

– 146.1

Kunstlinsenexplantation

5

– 147

(vordere Vitrektomie)

(5 – 158.0)

Operationen an Retina, Chorioidea und Glaskörper

 

 

Amotio-Operationen

 

 

Kryokoagulation

5

– 154.0

Plombenaufnähung, alloplastisch (z. B. Silikon)

5

– 152.1

Plombenrevision; Plombenentfernung

5

– 152.3

Cerclage, alloplastisch (z. B. Silikon)

5

– 153.1

Cerclagerevision; Cerclageentfernung

5

– 153.2

Endotamponade (Gas)

5

– 154.3

Glaskörperchirurgie (ggf. mit membrane peeling)

 

 

vordere Vitrektomie

5

– 158.0

Pars-plana-Vitrektomie

5

– 158.1

Pars-plana-Vitrektomie mit Retinotomie

5

– 158.3

Trauma

 

 

Pars-plana-Vitrektomie mit Fremdkörperentfernung

5

– 158.2

Fremdkörpermagnetextraktion aus dem Hinterabschnitt

5

– 150.0

Fremdkörperextraktion aus dem Hinterabschnitt (Inzision)

5

– 150.1

Vordere Vitrektomie über anderen Zugang als Pars plana

5

– 159.0

Abtragung eines Glaskörperprolapses

5

– 159.1

Entfernung von Glaskörpersträngen

5

– 159.2

Durchtrennung der hinteren Glaskörpermembran durch Laser

5

– 159.3

Operationen an Orbita und Augapfel

Enukleation ohne Implantat

5

– 163.0

Enukleation mit Implantat

5

– 163.1

504

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Aus A.Burk u. R.Burk.: Checkliste Augenheilkunde, 4. Aufl. (ISBN 3-13-100573-4) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart

33 Auszüge aus dem Operationenschlüssel

sekundäre Einführung eines Orbitaimplantates

5

– 165.0

Orbitaimplantat: Revision und Reinsertion

5

– 165.1

Exenteration ohne Epithese

5

– 164.3

Exenteration mit Epithese

5

– 164.4

Trauma

 

 

Fremdkörpermagnetextraktion aus der Orbita

5

– 161.0

Fremdkörperextraktion aus der Orbita (Inzision)

5

– 161.2

Augapfelrekonstruktion nach Bulbusruptur

5

– 166.2

Orbitadekompression

5

– 166.3

Dekompression des N. opticus

5

– 168.1

Optikusscheidenfensterung

5

– 168.0

Operationen an den Augenmuskeln (Auswahl)

 

 

gerader Muskel, Verkürzung durch Resektion

5

– 101.0

gerader Muskel, Verkürzung durch Faltung

5

– 101.1

gerader Muskel, Verkürzung durch sekundäre Operation

5

– 101.4

gerader Muskel, Verlängerung durch Rücklagerung

5

– 102.0

gerader Muskel, Verlängerung durch sekundäre Operation

5

– 102.2

Transposition eines Augenmuskels

5

– 103.0

Transposition mehrerer Augenmuskeln simultan

5

– 103.1

Transposition, sekundärer Eingriff

5

– 103.2

Fadenoperation, isoliert

5

– 104.0

Rectus-internus-Fadenoperation

5

– 109.0

Fadenoperation mit Rücklagerung oder Resektion

5

– 104.2

Fadenoperation, sekundärer Eingriff

5

– 104.3

Adhäsiolyse

5

– 109.1

Kombinierte Operationen an den Augenmuskeln

5

– 10k

33

Auszüge aus dem Operationenschlüssel nach 301 SGB V

Hinweis: Kombinierte Operationen an mehreren Augenmuskeln sind zwingend mit einem Kode aus diesem Bereich zu kodieren.

Die Anzahl der operierten Augenmuskel (auch bei Operationen an beiden Augen) ist zu addieren und ein entsprechender Kode zu verwenden.

5 – 10k.5. Operation an 1 geraden Augenmuskel und 1 schrägen Augenmuskel 5 – 10k.6. Operation an 1 geraden Augenmuskel und 2 schrägen Augenmus-

keln

5 – 10k.7. Operation an 2 geraden Augenmuskeln und 1 schrägen Augenmuskel

5 – 10k.8. Myopexie an 2 geraden Augenmuskeln

5 – 10k.9. Myopexie an mindestens 2 geraden Augenmuskeln mit Operation an mindestens 1 weiteren Augenmuskel

Zum erweiterten OPS Katalog (freiwillig mitkodiert) gehören:

1

– 22

Untersuchungen der Augen

1

– 220

Messung des Augeninnendrucks

1

– 220.0

Tagesund Nachtdruckmessung über 24 Stunden

505

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