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Ординатура / Офтальмология / Немецкие материалы / Checkliste Augenheilkund 3 auflage_Burk_2005

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Untersuchungen

1.6 Augenbeweglichkeit, -stellung und Binokularfunktion

Schober-Test

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Indikation: Heterophorie, Heterotropie (Definitionen der Begriffe S. 400).

Durchführung: mit Gläsern Rot R/Grün L (Phoropter) wird eine Testfigur (zentrales rotes Kreuz und zwei umgebende grüne Ringe) angesehen.

Beurteilung: vgl. Abb. 1.22.

1.Kreuz im Zentrum der Ringe: Orthophorie.

2.Rotes Kreuz R von den grünen Ringen: Esophorie/-tropie (ungekreuzte Doppelbilder).

3.Rotes Kreuz L von den grünen Ringen: Exophorie/-tropie (gekreuzte Doppelbilder).

4.Rotes Kreuz nach unten verlagert: Hyperphorie/-tropie R = VD.

5.Rotes Kreuz nach oben verlagert: Hyperphorie/-tropie L = – VD.

6.Bei Verkippung des Kreuzes Zyklotropie.

7.Rotes Kreuz wird nicht gesehen: Exklusion R.

8.Grüne Ringe nicht gesehen: Exklusion L.

Anmerkung: Testbrillen können auch R ein grünes und L ein rotes Glas haben, in diesem Fall werden die Ringe mit dem rechten, das Kreuz mit dem linken Auge gesehen.

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Abb. 1.22 · Schober-Test

Abdecktest (Cover-Test) und Aufdecktest

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Indikation: Dient dem Nachweis manifester Stellungsfehler (Abdecktest) und latenter Stellungsfehler (Aufdecktest); Begriffsdefinitionen vgl. S. 400.

Durchführung: Für die Untersuchung in der Ferne lässt man den Patienten auf ein 5 – 6 m entferntes Fixierobjekt blicken, für die Untersuchung in der Nähe auf ein akkommodationsanregendes Fixierstäbchen mit kleinsten Optotypen oder Bildchen.

Die Abdeckung kann mit einer Abdeckscheibe oder der Hand erfolgen, bei kleinen Kindern sollte der Abstand vom Auge 5 cm sein.

Beurteilung:

Beurteilt wird das Fehlen oder Auftreten von kleinen Augenbewegungen zur Fixationsaufnahme (Einstellsakkaden oder Einstellbewegungen).

Voraussetzungen zur Beurteilung sind die Kenntnis der Sehschärfe und der Fixation (foveolar/exzentrisch s. o.), denn bei hochgradiger Amblyopie erfolgen unsichere oder gar keine Einstellbewegungen, der Test ist nicht durchführbar; bei exzentrischer Fixation ist die Einstellbewegung um den Grad der Exzentrität meist kleiner (selten größer) als der objektive Winkel.

a)Einseitiger Abdecktest: Zuerst fixieren beide Augen ein Objekt, dann werden das rechte Auge (R) abgedeckt und das linke Auge (L) beobachtet:

1.Einstellbewegung des L-Auges von außen zur Mitte: Exotropie L (manifestes Außenschielen).

2.Einstellbewegung des L-Auges von innen zur Mitte: Esotropie L (manifestes Innenschielen; Abb. 1.23).

3.Einstellbewegung des L-Auges von unten zur Mitte: Hypotropie L (positive Vertikaltropie).

4.Einstellbewegung des L-Auges von oben zur Mitte: Hypertropie L (negative

16 Vertikaltropie).

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Aus A.Burk u. R.Burk.: Checkliste Augenheilkunde, 4. Aufl. (ISBN 3-13-100573-4) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart

1.6 Augenbeweglichkeit, -stellung und Binokularfunktion

5.Keine Einstellbewegung des linken Auges: auch das linke Auge hat zentral fixiert; es bestand Parallelstand.

Anschließend fixieren wieder beide Augen ein Objekt, dann wird das linke Auge abgedeckt und entsprechend der Punkte 1 bis 5 auf Einstellbewegungen des rechten Auges geachtet.

Keine Einstellbewegungen R und L: Es liegt kein Strabismus bei beidseitiger foveolarer Fixation vor (Einschränkungen bei hochgradiger Amblyopie, exzentrischer Fixation s. o.); zum Ausschluss einer Heterophorie folgt:

b)Wechselseitiger Abdecktest: Durch wechselseitiges Abdecken (z. B. alle 2 Sek. wechseln) kann ein latentes Schielen sichtbar und größer werden; es wird das jeweils frei werdende Auge beobachtet und beurteilt, aus welcher Richtung es kam.

c)Aufdecktest (nach dem einund wechselseitigen Abdecktest durchführen):

Rechtes Auge abdecken, anschließend freigeben, beobachtet wird das rechte Auge:

1.Langsame Bewegung des R-Auges von außen zur Mitte: Exophorie (latentes Außenschielen).

2.Langsame Bewegung des R-Auges von innen zur Mitte: Esophorie (latentes Innenschielen).

3.Langsame Bewegung des R-Auges von unten zur Mitte: Hypophorie (negative Vertikalphorie).

4.Langsame Bewegung des R-Auges von oben zur Mitte: Hyperphorie (positive Vertikalphorie)

5.Keine langsame Bewegung R: Kein latentes Schielen vorhanden.

Anschließend Durchführung der Untersuchung links.

Zu 93% ist kein manifestes Schielen zu finden, aber zu 70% ein latentes Schielen, meist Außenschielen.

a

Abb. 1.23 · Abdecktest bei Esotropie links. a Ausgangsstellung: das rechte Auge fixiert ein angebotenes Fixationsobjekt, das linke Auge weicht nach in-

nen ab; b das rechte Auge wird abgedeckt; das linke b Auge nimmt sofort die Fixation des angebotenen Fixationsobjekts auf und führt hierzu eine Einstellbewegung von innen nach außen aus

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Untersuchungen

Schielwinkelschätzung nach Hornhautreflexbildern (Hirschberg-Test)

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Indikation: Kleine Kinder; hochgradige Amblyopie.

Durchführung: Die Augen des Patienten werden über eine in 50 cm Entfernung befindliche Lichtquelle beobachtet (Lichtquelle und beobachtendes Auge haben dieselbe Richtung).

Beurteilung:

Norm: Spiegelbildliche Symmetrie der Hornhautreflexbildchen der Lichtquelle beider Augen relativ zur Pupillenmitte (bei positivem Winkel κ, vgl. S. 401, sind die Reflexe beidseits etwas nach nasal aus der Mitte verschoben, bei negativem Winkel κ etwas nach temporal).

Pathologisch: 1 mm Dezentrierung des Hornhautreflexbildes eines Auges entspricht etwa 11 – 12 . Verschiebung des Hornhautreflexbildes

Zum Pupillenrand, d. h. etwa um 1,5 mm, entspricht einem Schielwinkel von ca. 18 ;

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Untersuchungen

1.6 Augenbeweglichkeit, -stellung und Binokularfunktion

Parallelstand

Dezentrierung um etwa

Abb. 1.24 · Hornhautreflexbildchen bei Parallelstand und

6 mm nach temporal

Esotropie L

Um 3 mm entspricht einem Schielwinkel von ca. 33 ;

z. B. Befunde bei Parallelstand und Esotropie L vgl. Abb. 1.24.

Schielwinkelmessung nach dem Konfusionsprinzip am Maddox-Kreuz

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Definition: Konfusion= Zusammenfallen zweier unterschiedlicher fovealer Bilder beider Augen (verschiedene Sehobjekte werden auf sehrichtungsgleichen Netzhautbzw. Kortexstellen abgebildet).

Indikation: z. B. Strabismus concomitans (S. 405).

Durchführung: Patient sitzt 5 m vor Maddox-Kreuz mit Hauptblickrichtung auf das weiße Fixierlicht; optimale Brillenkorrektur.

Beispiel Abb. 1.25 Esotropie 2,5 R.

Dunkelrotglas wird vor führendes L Auge gehalten.

Patient wird gefragt, bei welcher Zahl des Maddox-Kreuzes ihm das rote Licht erscheint.

Beurteilung: (Abb. 1.25) bei normaler Netzhautkorrespondenz (subjektiver Winkel = objektiver Winkel) und zentraler Fixation erscheint das rote foveale Bild des fixierenden linken Auges auf derjenigen Stelle des Maddox-Kreuzes, auf welche die Gesichtslinie (Def. S. 400) des schielenden rechten Auges gerichtet ist.

Im Beispiel zeigt der Patient am linken Maddox-Arm zwischen die Zahlen 2 und 3, der Schielwinkel beträgt 2,5 .

Lokalisation des

roten Lichtes weißes Fixierlicht

Dunkelrotglas

Esotropie R

linke

rechte

Fovea

Fovea

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Abb. 1.25 · Schielwinkelmessung am MaddoxKreuz

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1.6 Augenbeweglichkeit, -stellung und Binokularfunktion

Abfrage der Diplopie: das linke Auge sieht nur das rote Licht, das rechte sieht das weiße Licht; dieses erscheint als ungekreuztes (gleichnamiges) Doppelbild rechts vom roten, foveal gesehenen Licht.

Schielwinkelmessung mit dem einseitigen Prismenabdecktest

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Indikation: z. B. Strabismus concomitans (S. 405).

Durchführung: Fixationsobjekt anbieten, z. B. kleine Optotype; Durchführung für Ferne und Nähe; optimale Brillenkorrektion.

Einseitiges Abdecken des fixierenden Auges und gleichzeitig Prismen (Abb. 1.26) derjenigen Stärke und Richtung vor das schielende Auge halten, bis keine Einstellbewegung mehr erfolgt.

Anmerkung: Lichtstrahlen werden zur Basis des Prismas gebrochen: Esotropie: Basis außen erforderlich; Exotropie: Basis innen; Hypertropie rechts: Basis unten rechts oder Basis oben links; Hypotropie rechts: Basis oben rechts oder Basis unten links.

Beurteilung: Wenn keine Einstellbewegung mehr erfolgt, kann von dem hierzu erforderlichen Prisma direkt der Schielwinkel in pdpt abgelesen werden.

Abb. 1.26 · Prismenleisten mit Prismen unterschiedlicher Stärke zur Messung des Schielwinkels. Die seitlich an den Prismenleisten angegebenen Zahlen geben die Stärke des jeweiligen Prismas in Prismendioptrien an

Maddox-Zylindergläser zur Messung der Zyklodeviation

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Definition: Zykloduktion= Rollung eines Auges; Inzykloduktion= der obere Umfang der Hornhaut wird der Nase zugedreht; Exzykloduktion: der obere Umfang der Hornhaut wird von der Nase weggedreht.

Indikation: z. B. Trochlearisparese (vgl. S. 413).

Durchführung: Durch ein Maddox-Zylinderglas betrachtet erscheinen punktförmige Lichtquellen strichförmig und senkrecht zur Ausrichtung der Zylinder.

1.Die Zylindergläser werden senkrecht (90 ) ausgerichtet (Abb. 1.27 a) in ein Brillenprobiergestell mit Tabo-Schema (vgl. S. 42) eingesetzt.

2.Herabsetzung der Raumbeleuchtung, nur die Lichtstriche sollen erkannt werden (möglichst einer rot, der andere weiß und etwas in der Vertikalen versetzt durch ein Vertikalprisma von 5 cm/m).

3.Der Patient stellt die Lichtlinien horizontal und parallel zueinander ein.

Abb. 1.27 · a und b Maddox-Zylinder. Empfindet der Patient in dieser Stellung beide Striche als waagerecht und parallel zueinander, hat er eine Exzyklotropie von 20 (Verdacht auf beidseitige Trochlearisparese)

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Untersuchungen

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Untersuchungen

1.6 Augenbeweglichkeit, -stellung und Binokularfunktion

Beurteilung: Bei Zyklodeviation weicht die Ausrichtung der Zylindergläser von der ursprünglichen 90 -Stellung ab (z. B. Abb. 1.27 b), das Ausmaß kann an der Skala des Brillengestells abgelesen werden.

Dunkelrotglastest bei dissoziiertem Höhenschielen

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Definition: Beim Abdecken eines Auges oder periodisch spontan (meist unabhängig von Abund Adduktion) weicht dieses nach oben ab (die Abweichung ist ausgeprägter bei Verdunkeln dieses Auges und Beleuchten des fixierenden).

Indikation: Dissoziiertes Höhenschielen kommt meist beim frühkindlichen Schielsyndrom (S. 405) vor, selten bei Fusionsverlust im Erwachsenenalter; die Ursache ist unklar.

Durchführung: Ein Dunkelrotglas wird vor das fixierende Auge gehalten.

Beurteilung: Das Dunkelrotglas vor dem fixierenden Auge reduziert das Höhenschielen; das schielende, nicht fixierende Auge bewegt sich abwärts.

Traktionstest

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Definition: Test zur Prüfung der passiven Motilität eines Auges.

Indikation: z. B. bei Verdacht auf eine Blickhebungseinschränkung durch Fibrose des M. rectus inferior als Differentialdiagnose zur Okulomotoriusparese.

Durchführung:

Die Untersuchung erfolgt nach ausgiebiger Tropfanästhesie mit Oxybuprocain 0,4% AT.

Die Insertionsstelle des M. rectus inferior wird mit der Pinzette gefasst, der Patient soll nach oben sehen, und der Untersucher versucht, den Bulbus mit nach oben zu bewegen.

Beurteilung:

Bei restriktiver Komponente ist die Rotation nach oben nicht möglich, eine frische Parese also ausgeschlossen.

Anmerkung: Anwendung auch als Test zum Ausschluss von störender Diplopie bei geplanter Geradstellung der Augen oder bei Orbitabodenfraktur zum Ausschluss einer Einklemmung des M. rectus inferior.

Forcierter Lidschluss

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Indikation: Fazialisparese (S. 112).

Durchführung: Aktiver Lidschluss, so fest wie möglich.

Beurteilung:

Norm: Wimpern auf beiden Seiten kaum sichtbar.

Pathologisch: Wimpern auf der betroffenen Seite deutlicher sichtbar oder Lagophthalmus (S. 112).

Bell-Phänomen

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Definition: Physiologische Aufwärtsund Auswärtsbewegung des Bulbus beim Lidschluss.

Indikation: Verdacht auf supranukleäre (Def. S. 418) Ursache einer Störung des Aufwärtsblicks.

Durchführung: Der Patient wird aufgefordert, die Augen zu schließen; zur Beurteilung muss das Oberlid vorsichtig angehoben werden.

Beurteilung: Ist das Bell-Phänomen vorhanden, so funktionieren Stammhirnbahnen, Zellkomplex für den Aufwärtsblick und Motoneurone der an der Aufwärtsbe-

 

wegung beteiligten extraokulären Muskeln; eine Störung des Aufwärtsblicks bei of-

 

fenen Lidern muss in diesem Fall eine supranukleäre Ursache haben, z. B. vertikale

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Blickparese bei Parinaud-Symptomatik (S. 112).

 

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1.6 Augenbeweglichkeit, -stellung und Binokularfunktion

Vestibulookulärer Reflex (VOR; auch Puppenkopfphänomen)

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Definition: Der VOR ermöglicht unverwackeltes Sehen während Drehbewegungen des Kopfes.

Indikation: Störungen treten auf bei Läsionen im Bereich des Reflexbogens (s. auch S. 421 vestibulärer Nystagmus).

Durchführung:

1.Beim Säugling: Man hält den Säugling vor sich und dreht sich mit ihm hin und her.

2.Bei Erwachsenen: Patient wird aufgefordert (mit entsprechender Nahkorrektur und bei vorhandenem Lesevisus), kleine Zahlen zu lesen, während er den Kopf auf und ab bzw. hin und her bewegt.

3.Kalorische Prüfung durch HNO-Arzt.

4.Beim bewusstlosen Patienten: Schnelle passive horizontale Kopfdrehung.

Beurteilung:

1.Beim Säugling: VOR unmittelbar nach der Geburt vorhanden; im Normalfall werden die Augen abund adduziert; freie Abduktion bei konkomitantem Innenschielen.

2.Bei Erwachsenen: Patienten sind im Normalfall in der Lage, unter diesen Bedingungen kleine Zahlen zu lesen.

3.Kalorische Prüfung: Normalbefund: kaltes Wasser in einem Ohr führt zu Rucknystagmus zur Gegenseite, warmes Wasser in einem Ohr führt zu Rucknystagmus zur selben Seite (COWS = cold opposite, warm same).

4.Beim bewusstlosen Patienten weichen bei schneller passiver horizontaler Kopfdrehung die Augen in die Ecken der Orbita ab; für eine Stammhirnstörung spricht ein langsames Zurückdriften der Augen.

Nystagmus

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Definition: Nystagmus: Rhythmische Oszillationen der Augen hin und her.

Pendelnystagmus: Gleiche Geschwindigkeit in beide Richtungen.

Rucknystagmus: Bewegung in eine Richtung schneller; langsame Phase vom Zielobjekt weg, die schnelle Phase führt die Augen wieder zurück; die Richtung der schnellen Phase bestimmt die Richtung des Rucknystagmus.

Indikation: z. B. Verdacht auf kongenitalen Nystagmus (S. 423) oder Spasmus nutans (S. 423); neuroophthalmologische Fragestellungen.422

Abb. 1.28 · Nystagmus-Dokumentationsvorschlag nach Dell‘Osso

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Untersuchungen

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Untersuchungen

1.6 Augenbeweglichkeit, -stellung und Binokularfunktion

Durchführung: Beobachtung der Oszillationen beider Augen beim Blick nach oben, unten, rechts und links (evtl. in allen 9 Blickpositionen); beste Diagnostik für feinste Amplituden mit dem Ophthalmoskop.

Beurteilung: Beurteilungskriterien:

1.Beim Rucknystagmus die Richtung der schnellen Phase (nach rechts, links, oben, im Uhrzeigersinn); beim Pendelnystagmus die Schlagebene (horizontal, vertikal, rotatorisch);

2.Die Intensität (Frequenz und Amplitude);

3.Die Blickpositionen, in denen er überhaupt auftritt (evtl. dissoziert vgl. S. 420 INO; evtl. Übergang Ruckin Pendelnystagmus, ggf. Änderung der Richtung eines Rucknystagmus) und Blickpositionen mit größter Intensität.419 Dokumentationsmöglichkeit s. Abb. 1.28.

Rebound-Nystagmus

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Indikation: z. B. bei parenchymaler Kleinhirnerkrankung oder (Pierre-)Marie-Syn- drom (s. Syndrome).

Durchführung: Patient 30 Sek. 40 zu einer Seite blicken lassen, anschließend geradeaus.

Beurteilung:

Norm: Augen bleiben ruhig.

Pathologisch: Transienter Rucknystagmus mit langsamer Phase in Richtung der vorherigen exzentrischen Blickposition = Rebound-Nystagmus tritt auf.

Nystagmus latens

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Definition: Augen rucken bei Rechtsfixation nach rechts, bei Linksfixation nach links; fast immer kongenital und mit Schielen verbunden (S. 405).

Indikation: Kongenitales oder frühkindliches Schielen (S. 405).

Durchführung: Das nicht untersuchte Auge abdecken, weil der Nystagmus latens hierdurch verstärkt wird; der Patient wird gebeten, den möglichst scharf eingestellten Ophthalmoskop-Stern anzublicken.

Beurteilung:

Norm: Bei Betrachtung 30 Sek. ruhige Fixation (physiologischerweise bei Betrachtung 30 Sek. kleine sichtbare Rucke, aber sofort Wiederaufnahme der Fixation).

Pathologisch: Augen rucken bei Rechtsfixation nach rechts, bei Linksfixation nach links; Ruhezone in Richtung Adduktion des offenen Auges.

Anmerkung: Bei Visusprüfung nicht untersuchtes Auge nur vernebeln (z. B. 10 dpt Glas), nicht abdecken.

Optokinetischer Nystagmus (OKN)

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Definition: Komplexer okulärer motorischer Reflex auf die Bewegung gemusterter Objekte; im Normalfall entsteht ein Rucknystagmus: langsame Phase richtungsgleich mit der Bewegung des optokinetischen Reizes, rasche Phase in Gegenrichtung; benannt wird der OKN nach der schnellen Phase, beurteilt wird aber die langsame Phase (Folgebewegung).

Indikation: z. B. Parietallappenläsionen (vgl. S. 422); Test auf überhaupt vorhandenes Sehvermögen z. B. bei Säuglingen, Simulanten.

Durchführung: Gemustertes Band, wird in 50 cm Entfernung von links nach rechts und von unten nach oben am Patient vorbeigeführt (oder optokinetische Trommel); einmal langsam und einmal mit höherer Geschwindigkeit, Patient soll sich auf Muster konzentrieren, evtl. Streifen zählen.

Beurteilung: Der normal auslösbare OKN spricht für überhaupt vorhandenes Seh-

22 vermögen z. B. bei Säuglingen, Simulanten (zentrale Sehschärfe muss nicht gut

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1.7 Binokularsehen

sein); monokulare Reizung beim Säugling in den ersten drei Monaten von temporal nach nasal wesentlich wirksamer.

Pathologisch: 1. horizontaler Seitenunterschied der Geschwindigkeit der Folgebewegung (vertikal oft auch beim Gesunden Differenzen); 2. rasche Abfolge von Sakkaden (Def. S. 14) statt der Folgebewegung; 3. Fehlen der Sakkaden.

1.7 Binokularsehen

Definition des Binokularsehens

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3 Grade des Binokularsehens:

1.Simultansehen: Bildeindrücke werden gleichzeitig wahrgenommen;

2.Fusion: Gleichartige Bilder beider Augen werden zu einem gemeinsamen Bild verschmolzen;

3.Stereopsis: Binokularer Bildeindruck mit räumlicher Tiefenwahrnehmung.

Zur binokularen Doppelbildlokalisation s. Tab. 1.1.

1

Untersuchungen

Tabelle 1.1 · Binokulare Doppelbildlokalisation

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Lage des Doppelbildes, jeweils bezogen auf

Bezeichnung der Doppelbilder

das rechte Auge; Bild vor dem rechten Auge

 

ist:

 

rechts

gleichnamig (homonym): Esotropie

links

ungleichnamig (heteronym): Exotropie

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tiefer

Höherstand rechts (+ VD)

höher

Tieferstand rechts (– VD)

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nach außen verkippt

Inzyklotropie

nach innen verkippt

Exzyklotropie

 

 

Messung der Fusionsbreite mit Prismenleisten

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Definition: Fusionsbreite: Vergenzbereich über den die Gesichtslinien mit Fusionsbewegungen unter Beibehaltung von Binokularsehen verschoben werden können; weitere Begriffsdefinitionen S. 401.

Indikation: z. B. Heterophorie (S. 404).

Durchführung: Bei Fixation einer kleinen Optotype oder eines Bildchens (Refraktionsfehler optimal korrigiert) werden Prismen steigender Stärke vor ein Auge gehalten, bis Bildunschärfe (Heterophorie-Diagnostik) oder Diplopie angegeben werden: der Diplopiepunkt (break-point) ist erreicht, die Augen kehren aus der aufgezwungenen Vergenzstellung in die Ruhelage zurück, der Wert wird notiert; (bei Exklusion gleichzeitig Streifengläser nach Bagolini erforderlich).

Horizontale Fusionsbreite:

a) Divergenzfusion: Prismen Basis innen steigender Stärke werden vorgegeben bis zum Diplopiepunkt;

b) Konvergenzfusion: Prismen Basis außen steigender Stärke werden vorgegeben bis zum Diplopiepunkt.

Vertikale Fusionsbreite: Bestimmung analog mit Prismen Basis unten und Basis oben.

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Untersuchungen

1.7 Binokularsehen

Beurteilung:

Horizontale Fusionsbreite:

a) Divergenzfusion: Norm etwa – 4 bis – 8 cm/m;

b) Konvergenzfusion: Norm: 15 bis 35 cm/m;

Vertikale Fusionsbreite: Norm: bis 4 cm/m (Nahblick Fernblick).

Treffversuch

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Indikation: Prüfung auf grobes Stereosehen.

Durchführung: Der Untersucher hält die Spitze eines Bleistifts in 30 cm Abstand in Augenhöhe des Patienten; der Patient bewegt zügig von oben kommend seinen zweiten Bleistift, bis beide senkrecht aufeinander treffen.

Beurteilung:

Norm: Binokular treffen sich die Spitzen: grobes Stereosehen vorhanden;

monokular oder bei größerem Schielwinkel führt der Patient seine Spitze an derjenigen des Untersuchers vorbei.

Anmerkung: Während der Untersuchung Beobachtung der Augenstellung.

Stereotest nach Lang

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Indikation: Screening-Test zum Ausschluss von Mikrostrabismus (S. 408).

Durchführung:

Nach dem Zylinderrasterverfahren werden auf einer Testkarte mit Random-dot- Muster 3 verschieden disperate Bilder angeboten (Abb. 1.29 a).

Die Karte wird ruhig in 40 cm Abstand parallel zur Stirn gehalten: die drei Figuren müssen richtig benannt werden.

Beurteilung: Nur bei normalem Stereosehen werden die drei Figuren erkannt.

Abb. 1.29 · Stereotest nach Lang. Schemazeichnung der bei normalem Stereosehen erkennbaren Figuren; b Titmus-Test mit Polarisationsbrille

Lichtschweiftest nach Bagolini

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Indikation: Prüfung des Binokularsehens unter Bedingungen, die dem freien Blick weitgehend ähnlich sind.

Durchführung:

Streifengläser sind R 135 , L 45 (nach Tabo-Schema S. 42) ausgerichtet; wird eine punktförmige Lichtquelle angesehen, erscheinen im Normalfall jeweils senkrecht zur Ausrichtung der Streifengläser zwei Lichtschweife, die sich genau in der Mitte kreuzen (Abb. 1.30, 1).

Zur Auswertung lässt man den Patienten am besten die Lichtschweife zeichnen

Beurteilung: siehe Abb. 1.30.

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Aus A.Burk u. R.Burk.: Checkliste Augenheilkunde, 4. Aufl. (ISBN 3-13-100573-4) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart

1.7 Binokularsehen

1. Normalbefund

LA

RA

 

 

2. Skotom R

LA

RA

 

 

3. Exklusion R

LA

 

 

 

4. gleichnamige

LA

RA

Diplopie / Esotropie

 

 

5. gekreuzte Diplopie/

LA

RA

Exotropie

 

 

6. Höherstand R /+ VD

LA

RA

 

 

7. Höherstand L /- VD

LA

RA

 

 

Abb. 1.30 · Lichtschweiftest nach Bagolini

1

Untersuchungen

Titmus-Test (Random-dot-Test)

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Indikation: z. B. Prüfung der Stereopsis bei Kleinkindern (Fliege); quantitative Beurteilung des Stereosehens.

Durchführung: Mit reflektierendem Material unterlegte Stereobilder aus polarisierenden Folien sind bei vorhandenem Stereosehen zu erkennen, wenn sie durch eine Polarisationsbrille betrachtet werden (Abb. 1.29 b).

Beurteilung: Die Testfiguren umfassen Bilddisparationen von 40 – 800 Bogensekunden, damit ist eine quantitative Beurteilung des Stereosehens möglich; die Fliege entspricht grober Stereopsis.

TNO-Test

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Indikation: Quantitative Beurteilung des Stereosehens.

Durchführung: Mit Rot-Grün-Brille werden Karten mit grün-rotem Random-dot (zufällig verteilte Punkte)-Muster betrachtet, darauf befindliche Figuren aus grünen und roten Punkten mit Querdisparation lösen bei vorhandenem Stereosehen einen Tiefeneindruck aus.

Beurteilung: Die einzelnen Karten umfassen Bilddisparationen von 15 – 480 Bogensekunden, damit ist eine quantitative Beurteilung des Stereosehens möglich (etwas schwieriger als der Titmus-Test).

Korrespondenzprüfung am Maddox-Kreuz

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Indikation: Prüfung der Sehrichtungsgemeinschaft (vgl. S. 401).

Durchführung: Begriffsdefinitionen vgl. S. 401; der objektive Schielwinkel wird im wechselseitigen Prismenabdecktest ausgeglichen, das Dunkelrotglas vor das führende Auge gehalten.

Der Patient wird gefragt, an welcher Stelle des Maddox-Kreuzes (Maddox-Kreuz vgl. Abb. 1.25) ihm das rote Licht erscheint.

Bei Suppression wird das rote Licht nicht wahrgenommen; mit einem Vertikalprisma 6 – 10 pdpt Basis unten vor dem Führungsauge kann der rote Lichtpunkt aus dem Skotombereich verlagert werden.

Beurteilung:

Da der objektive Winkel ausgeglichen ist, wird bei normaler Korrespondenz auf das Fixierlicht gezeigt.

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