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Ординатура / Офтальмология / Немецкие материалы / BASICS Augenheilkunde 2 auflage_Patzelt_2009

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Erkrankungen des inneren Auges

641

65

I

Abb.

3:

Fundus flavimaculatus.

[5

1

I

Abb

.

4:

Vite lliforme Makuladegeneration.

[5

1

Morbus

Stargardtjfundus

flavimaculatus

Morbus Best (vitelliforme Makuladegeneration)

Beide Erkrankungen werden als Varianten derselben Krank-

heit angesehen. Sie unterscheiden sich aber hinsichtlich des

Zeitpunkts ihres Beginns

und hinsichtlich der Prognose. Die

Vererbung ist gewöhnlich

autosomal-rezessiv.

Klinik: Der Morbus Stargardt beginnt beidseitig in der ers-

ten oder zweiten Lebensdekade mit einer allmählichen Visus-

verschlechterung.

Die Fundusveränderungen korrelieren

nicht mit der Stärke der Visusm inderung und sind oft nur ge-

ring ausgeprägt. Zu Beginn kann die Makula eine unspezifi-

sche Sprenkelung aufweisen , bei weiterem Fortschreiten der

Erkrankung bildet sich schließlich eine geografische Atrophie

aus. Die Farbsinnuntersuchung zeigt einen Deuteran (rot-

grün)-Tritan (blau-gelb )-Defekt.

Der Fundus flavimaculatus beginnt erst im Erwachsenen-

alter. Wenn die Maku la von den Veränd erungen nicht betrof-

fen ist, kann die Erkrankung auch asymptomatisch verlaufen.

Im Fundusbild finden sich

beidseits am hinteren Augenpol

und der mittleren

Periph erie unscharf begrenzte, gelblich-

weiße Flecken (I

Abb. 3) .

 

Das Fluoreszenzangiogramm zeigt bei beiden Erkrankungen

typischerweise eine durch

das Fehlen der normalen Hinter-

grundfluoreszenz während

des Farbstofftransits hervorgeru-

fene "dunkle Chorioidea" {dark choroid).

Therapie und Prognose:

Es werden vergrößernde Sehhilfen

verordnet, eine kausale Therapie gibt es nicht. Die Prognose

des Morbus Stargardt ist schlec ht. Die Visusverschlechterung

schreitet rasch fort, um bei etwa 0,1 zu stagnieren. Die Pro-

gnose des Fundus flavimacu latus ist besser, erst wenn einer

der Flecken die Fovea erreicht, kommt es zu einer Sehver-

schlechterung.

 

 

 

Meist beidseitige auf die Makula beschränkte Degeneration

von Pigmentepithel und Netzhaut. Die Vererbung ist auto

-

somal-dominant bei unterschiedlicher Penetranz.

. Le-

Klinik: Die Erkrankung beginnt zwischen dem 5. und 15

bensjahr. Im vitelliformen Stadium bildet sich eine zystische

Vorwölbung der Makula, die an einen Eidotter erinnert

 

(I Abb. 4). Das Sehvermögen ist dadurch nur wenig beein-

träch tigt.

 

 

Im weiteren Verlauf sinkt der Zysteninhalt nach unten (Pseu-

do-Hypopyon-Stadium) und es kommt zu einer Ruptur der

Zyste (vitelliruptives Stadium) mit Vernarbung der Makula.

Das Sehvermögen

verschlechtert sich deutlich. In allen Sta-

dien der Erkrankung ist das Elektrookulogramm (EOG) erlo-

schen.

 

 

Therapie und Prognose: Mit vergrößernden Sehhilfen kann

bei einigen Patienten die Lesefähigkeit erhalten werden. Je

nach Ausmaß der

Makulavernarbung ist die Sehschärfe mit-

telbis hochgradig herabgesetzt.

 

Zusammenfassung

 

Retinopathia pigmentosa: häufigste hereditäre

 

 

Netzhautdystrophie. Es kommt zu einem Abnehmen

 

 

der Zahl von

Fotorezeptoren infolge einer Funktions-

 

störung des

RPE.

 

Albinismus: Iris und Fundus sind hypopigmentiert,

 

 

der Visus i!j!t vermindert.

 

ac Weitere wichtige hereditäre Netzhauterkrankungen

 

 

sind: Morbus Stargardt, Fundus flavlmaculatus,

 

 

Morbus Best.

 

L

I

Abb.

4:

Therapi e der

Netzhautablö

s

un

g.

Erkrankungen des inneren Auges

I 67

66

Glaskörperzug an der Netzhaut

Silikonplombe dellt

wird entlastet durch:

Bulbuswand ein

Eindellung der Bulbuswand

 

 

durch eine Silikonplombe

 

Vitrektomie

 

Naht zur Sicherung der Plombe

chorioretinale Entzündung (Kryotherapie) führt zur Verwachsung der Netzhaut mit ihrer Unterlage

subretinale Flüssigkeit wird absorbiert oder muss drainiert werden

Flüssigkeit kann nicht in den subretinalen Raum gelangen

Die Netzhautablösung selbst imponiert

je nach Ausprägung als hohe oder flache

schlaffe Blase (I Abb. 3), die bei Augen-

bewegungen fluktuiert. Eine hoch ab-

gelöste

Netzhaut hat ein gräuliches Aus-

sehen,

da man die blutgefüllte Chorio·

idea nicht mehr durchscheinen sieht.

Therapie und Prognose: Netzhaut-

risse, die

noch nicht zu einer Netzhaut-

ablösung

geführt haben, werden koagu-

liert (Argon-Laser- oder Kryokoagulation

mit einer Kältesonde).

Ist es bereits zu

einer Ablösung gekommen, werden

Netzhaut und retinales Pigmentepithel

durch das Aufnähen

einer eindellenden

Silikonplombe wieder zusammenge-

bracht

(I Abb. 4). Zuvor wird mit einer

Kryosonde ein steriler Entzü ndungsherd

erzeugt, der nach etwa zwei Wochen zu

einer stabilen Narbe zwischen Netzhaut

und Pigmentepithel führt. Eventuell

muss subretinale Flüssigkeit durch

eine

transsklerale Punktion nach außen drai-

niert werden. Netzhautlöcher am hin·

teren Augenpol stellen eine Indikation

für Vitrektomie und innere Tamponade

des Netzhautrisses durch Auffüllen

des

Bulbus mit Silikonöl oder Gas dar.

Bei

der unkomplizierten Netzhautablösung

gelingt ein Wiederanlegen mit den ge·

nannten

Verfahren in etwa 90% der

Fälle. Danach kann

es bis zu einem Jahr

dauern, bis sich die

Sehschärfe wieder

verbessert. Die Prognose hängt von

Dauer und Lokalisation der Netzhaut·

ablösun g ab. War die

Makula län ger als

eine Woche abgelöst,

wird meist nu r

noch ein Visus von 0,1 oder weniger

erreicht.

 

 

 

 

Traktionsablatio

Diese Form der Netzhautablö sungauch sekundäre oder komplizierte Ablatio genanntentsteht durch Kontraktion von Glaskörper-Netzhautmemb- ranen, welche die Netzhaut von ihrer Unterlage abziehen. Zur Membran· bildungkommt es vor allem bei der diabetischen Retinopathie, der Früh - geborenen-Retinopathie und anderen Formen der Netzhautischämie. Auch Kontusionen des Augapfels können eine sekundäre Netzhautablösung nach sich ziehen.

Klinik: Der Patient bemerkt Fotopsien und zunehmende Gesichtsfelddefekte. Die abgehobene Netzhaut ist wenig mobil, sich verlagernde Flüssigkeit fehlt.

Therapie und Prognose: Neben dem Aufnähen einer Silikonplombe erfolgt eine Vitrektomie mit innerer Silikonöl - oder Gastamponade. Die Prognose ist

ungünstiger als bei der rhegmatogenen Netzhautablösung, nicht immer lässt sich der Ablö sungsprozess stoppen.

Exsudative Netzhautablösung

Netzhautablösung, die durch Flüssig· keilsaustritt aus der Chorioidea unter die Netzhaut irrfolge eines geschädigten Pigmentepithels entsteht. Dies kommt u. a. beim Aderhautmelanom und beim Morbus Harada vor.

Klinik: Der Patient bemerkt einen grö· ßer werdenden Gesichtsfelddefekt Fotopsien kommen nicht vor, da kein Glas· körp erzugvorhanden ist. In der Fundoskopie sieht man eine sehr bewegliche Ablösungsblase (die subretinale Flüssig· keit folgt der Schwerkraft) ohne Riss.

Therapie und Prognose: Es muss die Grunderkrankung therapiert werden, von der auch die Prognose abhängt.

Zusammenfassung

Bei Symptomen wie Sehen von Lichtblitzen und Rußregen an eine

 

drohende Netzhautablösung denken!

Die häufigste Form der Netzhautablösung ist die rhegmatogene Ablatio.

Bereits abgelöste Netzhaut kan~ nicht mit dem Laser verschweißt werden.

 

Sie muss durch das Aufnähen einer Silikonplombe bzw. durch eine

 

Vitrektomie mit innerer Silikonölbzw. Gastamponade wieder auf ihre

 

Unterlage gebracht werden.

Seltenere Formen der Netzhautablösung sind die Traktionsablatio und die

 

exsudative Netzhautabl6sung.

L

Erkrankungen des inneren Auges

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~~~~~~~~~~~~

68

I

69

l

Abfluss

Trabekulektomie: Abfluss des Kammerwassers in ein

Subkonjunktivales

Filterkissen

I

Abb . 4: Filterkissen. 15]

 

 

Sekretion

 

 

Betablocker

 

 

Karboanhydrasehemmer

 

1

Alpha-2-Agonisten

 

 

Zyklodestrukti ve Eingriffe

 

l

Abfluss

 

Pilocarpin

 

Prostaglandine

 

Laser-Trabekuloplaslik

I

Abb. 5: Therap ieoptionen beim Weitwinkelglaukom.

schwere kardiavaskuläre

Erkrankungen, Myopie< -5 dpt,

niedriger Blutdruck und

schwarze Hautfarbe.

Bei offenem Kammerwinkel kommt es üb er einen Verlauf von

vielen Jahren zu einer allmählich fortschreitenden Atrophie

des Sehnervs. Schuld ist eine Minderdurchblutung des Seh-

nervenkopfs bei Drucksteigerung im Auge durch eine Abfluss-

behinderung des Kammerwassers bei erhöhtem Abflusswider-

stand im Trabekelwerk.

 

Klinik: Die Patienten haben über Jahre hinweg keine Be-

schwerden. Allmählich entstehende Gesichtsfeldausfälle wer-

den häu fig erst dann bemerkt, wenn auch das zentrale Sehen

betroffen ist. Der Augeninnendruck liegt meist über

21 mmHg. Ist der Befund auch nach Erstellung eines Tages-

profils nicht eindeutig, kann nur von einem Verdacht auf

Glaukom gesprochen werden und es müs sen regelmäßige

augenärztliche Kontrollen erfolgen.

Therapie und Prognose: Die medikamentöse Therapie

kann aus folgenden Komponenten bestehen:

Ist auch hiermit der Augeninnendruck nicht ausreichend zu senken, stehen verschiedene operative Verfahren zur Senkung des Augeninnendrucks zur Verfügung. Man unterscheidet perforierende (den Augapfel eröffnende ) und nicht perforierende Verfahren. Am effektivsten lässt sich der Augeninnendruck mit der Trabekulektomie senken. Es wird ein künstlicher Abflussweg für das Kammerwasser geschaffen. Dabei wird ein Stück des Trabekelwerks und der peripheren Iris entfernt. Das Kammerwasser wird durch einen zuvor präparierten Skleradeckel unter die Bindehaut geleitet. Dort ent· steht ein sog. Filterkissen, aus dem das Kammerwasser resorbiert wird (I Abb. 4 und 5).

Es besteht auch die Möglichkeit sog. zyklodestruktiver Eingriffe (Zyklokryotherapie, Zyklofotokoagulation), welche die Kammerwasserproduktion durch Verödung des Ziliarkörpers drosseln.

~ Betablocker (z. B. Timolol, Betaxolol) als Augentropfen senken die Kammerwasserproduktion, ohne Pupille und Ziliarmuskel zu beeinflussen. Cave Kontraindikationen (z. B. Asthma), da auch systemische Wirkung.

~ Miotika wie Pilocarpin erweitern den Kammerwinkel und setzen den Abflusswiderstand herab. Sie können zu Kopfschmerzen durch Akkommodationskrä mpfe und Sehstörungen durch eine passagere Myopisierung führen und die Du n- keladaptation beeinträchtigen .

~ Karboanhydrasehemmer topisch wie Dorzolamid oder systemisch wie Acetazolamid redu zieren die Kammerwasserproduktion ~ Sympathomimetika: Alpha-2-Agonisten topisch wie z. B. Clonidin verringern ebenfalls die Produktion des Kammerwassers. ~ Prostaglandinderivate topisch wie z. B. Latanoprost verstärken den uveoskleralen Abfluss.

Kommt es mit medikamentösen Maßnahmen nicht zu einer Drucknormalisierung, muss eine Argon-Laser-Trabekulo- plastik erfolgen (s. S. 26 f.).

Zusammenfassung

 

ac

Für die Versorgung der Netzhaut entscheidend ist das

 

Verhältnis von Augeninnendruck und Blutdruck in den

 

retinalen Blutgefäßen;

Nonnaldruckglaukom ++ oku-

 

läre Hypertension.

 

Bei der überwiegenden

Mehrzahl der Glaukomfälle

 

handelt es sich um Offenwinkelglaukome. Im Verlauf

 

von Jahren kommt es zu einem schmerzlosen

 

Ansteigen des Augeninnendrucks mit Schädigung des

 

Sehnervs.

 

Erkrankungen

des

inneren

Auges

70

I

71

I

Abb.

8:

Buphthalmus beidseits. Die rechte Hornhaut ist getrübt. [5]

I

Abb.

9:

Ablagerung pseudoexfoliativen

Materia

lsa

m Pupillenrand. [5]

zwar selten, sie ist jedoch so schwerwiegend, dass sie uner-

kannt zur Erblindung führen

kann. Deshalb soll sie hier er-

wähnt werden.

 

 

Klinik: Durch den erhöhten

Augeninnendruck kommt es zu

einer Vergrößerung der Hornhaut mit Hornhauttrübung und

einer Vergrößerung des Bulbus (Buphthalmus= Ochsenauge,

I Abb. 8). Ist diese noch nicht so ausgeprägt, können die gro-

ßen Augen des

Kindes durchaus sehr schön anzuschauen sein

(anders als der

Ausdruck "Ochsenauge" impliziert). Die Au-

gen tränen vermehrt und die Kinder sind lichtscheu(-+ DD

angeborene Tränenwegstenose).

Therapie und Prognose: Das kongenitale Glaukom ist eine

absolute Operationsindikation. Es stehen verschiedene Ver-

fahren zur Auswahl: Bei klarer Hornhaut wird eine Gonioto-

mie durchgeführt: Dabei wird das im Kammerwinkelliegende

Gewebe von innen eingeschnitten, sodass das Kammerwasser

über den Schlemm-Kanal abfließen kann. Bei trüber Hornhaut

wird eine Sonde von außen

in den Schlemm-Kanal eingeführt

und das Gewebe zwischen Kanal und Vorderkammer durch

Schwenken der Sonde in die Vorderkammer zerrissen. Die

Prognose ist bei regelmäßigen Nachkontrollen gut.

Verlauf und Therapie sind wie beim primären Weitwinkel-

glaukom.

Pigmentdispersionsgiaukom: Pigment wird aus der Iris-

rückfläche freigesetzt, weil diese auf den Zonulafasern reibt.

Die

Pigmentgranula verstopfen das Trabekelwerk. Engstellung

der

Pupille und Iridektomie können den Pigmentabrieb ver-

ringern. Senkung des Augeninnendrucks wie beim primären

Weitwinkelglaukom.

Kortisonglaukom: Die Gabe von Kortikosteroiden v. a. als

Augentropfen, aber auch systemisch kann nach Wochen zur

Ablagerung von Mukopolysacchariden im Trabekelwerk füh-

ren.

Dies betrifft etwa 5 %der Patienten nach Gabe von Kor-

tikosteroid-Augentropfen, bei stark myopen Patienten ist das

Risiko sehr viel größer. Die Steroide müssen sofort abgesetzt

werden. Normalisiert sich der Druck dann nicht spontan,

wird wie beim primären Weitwinkelglaukom behandelt.

Ein Sekundär-Glaukom kann sich auch nach Trauma, bei Ent-

zündungen und bei Linsenveränderungen ausbilden.

Sekundäre Glaukome

 

 

Auch bei den sekundären Glaukomen ist eine

Behinderung

des Kammerwasserabflusses die Ursache. Die wichtigsten

Formen sind im Folgenden aufgeführt.

 

Neovaskularisationsglaukom (re lativ häufig): Bei Ischämie

der Netzhaut (Diabetes!) werden von ihr vaskuläre Wachs-

tumsfaktoren ausgeschüttet,

die mit dem Kammerwasser in

die vordere Augenkammer gelangen und hier u. a. im Kam-

merwinkel zu Neovaskularisationen führen. Diese behindern

den Kammerwasserabfluss.

Die Netzhautischäm ie wird durch

panretinale Laserkoagulation behandelt, die Kammerwasser-

produktion wird durch Verödung des Ziliarkörpers gedrosselt.

Die Prognose ist schlecht.

 

 

Pseudoexfoliationsglaukom (relativ häufig):

Fibrilläres

Matrixmaterial, das von Epithelze llen v_a. des

Ziliarkörpers

produziert wird, lagert sich

auf Trabekelwerk,

vorderer

Unsenkapsel, Iris (I Abb. 9)

und vorderem Glaskörper ab.

Zusammenfassung

X

Ein Glaukomanfall kann von Herzrhythmusstörungen

 

bis hin zum akuten Abdomen ganz unterschiedliche

 

Symptome verursachen. Daran denken!

X Die Behandlung des Glaukomanfalls muss notfallmä-

 

ßig erfolgen, weil das Augenlicht akut gefährdet ist.

Kongenitales Glaukom: An die Möglichkeit eines

 

angeborenen Glaukoms denken, wenn ein Kleinkind

 

auffallend ..schöne große Augen" hat.

X Unter den sekundären Glaukomen sind das Neo-

 

vaskularisationsglaukom und das Pseudoexfoliations-

 

glaukom relativ häufig.

X Kortikosteroide, vor allem als Augentropfen, können

 

ein Glaukom verursachen.