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Je geringer diese Neigung ist, umso höher kann die Verdichtung des damit betriebenen Motors sein. Das Klopfen in einem Ottomotor entsteht, wenn im Verlauf der durch den Zündfunken eingeleiteten Verbrennung das noch nicht verbrannte Gemisch sich selbst entzündet und die von den beiden Entzündungsherden ausgehenden Flammenfronten aufeinandertreffen. Selbstentzündungen können durch zu hohe Verdichtung, durch Kraftstoff mit nicht ausreichender Klopffestigkeit, durch heiße Gasnester (z.B. am Auspuffventil) ausgelöst werden. Die Zündkerze wird daher an der heißesten Stelle des Brennraums angeordnet. Die vom Kraftstoff verursachte Klopferscheinung kann durch Zurückstellen der Frühzündung eingeschränkt werden. Neben den flüssigen Kraftstoffen werden auch gasförmige Kraftstoffe für den Motorenbetrieb verwendet.
Leichte Autos sparen jede Menge Sprit
Die Autos von morgen bestehen aus einer Kombination von unterschiedlichen Materialien, damit sie leichter werden. Dabei sollen sie natürlich trotzdem Sicherheit bieten.
Autos werden gelegentlich auch „Blechkisten“ genannt. Diesen liebevollen Spitznamen tragen sie, weil die meisten Fahrzeuge hauptsächlich aus Stahlblech gebaut werden. Warum? Stahl lässt sich sehr gut formen und ist dabei auch ziemlich stabil. Aber: Er ist auch ziemlich schwer – und ein Auto verbraucht dadurch viel Kraftstoff. Gesucht werden daher neue Materialien und Konstruktionen, mit denen die zukünftigen Autos leicht und
stabil zugleich sein sollen. Einige der neuen Werkstoffe kommen sogar aus der Formel 1.
Bauteile aus Carbon-Fasern sind sehr leicht und dabei sehr stabil.
Die „Flitzer“ im Auto-Rennsport werden schon seit einiger Zeit aus sogenannten „Verbundwerkstoffen“ gebaut. So bezeichnen Fachleuten Werkstoffe, die aus zwei oder auch mehreren
Materialien bestehen. Für die Boliden der Formel 1 nutzen die Konstrukteure beispielsweise „Carbon-Fasern“. Denn dieses Material ist extrem leicht und äußerst stabil: fast unzerstörbar! Neben der Fahrerzelle, die den Rennfahrer schützt, wird auch die wichtige Radaufhängung aus diesem Material gefertigt. Doch die Herstellung ist aufwändige Handarbeit. Eine vollautomatische Fertigung – wie in modernen Auto-Fabriken – ist mit diesem Werkstoff zurzeit noch nicht möglich.
Aber auch andere Werkstoffe kommen bei der Auto-Konstruktion zum Einsatz. So haben die Forscher neue Kunststoffe entwickelt, die mit Glasoder Kohlefasern verstärkt werden. Diese lassen sich viel einfacher verarbeiten als die oben erwähnten Carbon-Fasern. Hier also das „Rezept“ für ein solches Bauteil:
So könnten die leichten Autos von morgen aussehen.
Man nehme: Eine perfekt gearbeitete Form des gewünschten Bauteils. Nun ganz einfach das Gewebe aus den einzelnen Fasern in die Form legen und glatt streichen. Dann benutzt man einen besonderen flüssigen Klebstoff darüber. Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis die gewünschte Dicke erreicht ist. Nun
schiebt man die Form in einen Spezialofen, um das Bauteil zu „backen“. Aber nicht wie einen
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