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4.1 Ausbreitung von Rayleighund Lambwellen

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Phasengeschwindigkeit in m/s

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Frequenz · Plattendicke in MHz · mm

Abbildung 4.35: Dispersionsdiagramm einer Glasplatte der Dicke von 1 mm mit einer Wasserschicht von 0,1 mm Dicke.

4.32). Ferner kommt es ab gro• eren Flussigkeitsschichtdicken• zur Ausbreitung von hoheren• Rayleighwellenmoden (Berechnungsergebnisse in Abbildung 4.32). Sieht man sich die beiden Falle• einer Rayleighwelle im Kontakt mit einem Flussigkeitshalbraum• (Abbildung 4.38 a)) und im Kontakt mit einer Flussigkeitsschicht• (Abbildung 4.38 b)) an, dann herrscht nur fur• den Fall einer Flussigkeitsschicht• eine Wellenleiteranordnung vor. Allgemein ist bekannt, dass sich in Wellenleiterstrukturen nicht nur die Grundmode, sondern auch hohere• Moden ausbreiten konnen• [24, 50]. Dies ist die Begrundung• zur Entstehung von hoheren• Rayleighwellenmoden bei gro• eren Flussigkeitsschichten•. Die Abnahme der Phasengeschwindigkeit von der Rayleighwellengrundmode und den hoheren• Rayleighwellenmoden ist ebenso ein bekanntes Verhalten von Wellenleiterstrukturen, wie es zum Beispiel auch bei Lovewellen, bei SH-Plattenmoden oder bei akustischen Wellen in Staben• und Hohlzylindern der Fall ist [24, 50, 106].

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Frequenz · Plattendicke in MHz · mm

Abbildung 4.36: Dispersionsdiagramm einer Glasplatte der Dicke von 1 mm mit einer Wasserschicht von 0,25 mm Dicke.

Ist eine Platte, auf der die antisymmetrische Lambwellengrundmode lauft,• im Kontakt mit einem Flussigkeitshalbraum• (Abbildung 4.38 c)), dann kann neben der antisymmetrischen Lambleckwellenmode eine zweite Mode namens Quasi-Scholte-Plattenmode existieren (vgl. Berechnungsergebnisse in Abbildung 4.33). Im unteren Frequenz-Plattendicke-Produktbereich existiert nur die Quasi-Scholte-Plattenmode und keine antisymmetrische Lambleckwellenmode. Die Geschwindigkeit der Quasi-Scholte-Plattenmode nahert• sich fur• gro e Frequenz-Plattendicke-Produkte der Scholtewellengeschwindigkeit an. Die antisymmetrische Lambleckwellenmode kann erst im hoheren• Frequenz-Plattendicke-Produktbereich existieren. Ihre Phasengeschwindigkeit ist leicht gro• er als die Phasengeschwindigkeit der freien antisymmetrischen Lambwellengrundmode (vgl. Berechnungsergebnisse in Tabelle 4.8). Dies lasst• sich, analog wie bei Rayleighwellen, mit der Existenz einer zusatzlichen• Federkraft von Seiten der Flussigkeit• an der fest-ussigen• Grenz ache• erklaren•. Fur• die Quasi-Scholte-Plattenmode kann kein Modenkonversionskoe zient berechnet werden, da es sich bei ihr um

4.1 Ausbreitung von Rayleighund Lambwellen

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Phasengeschwindigkeit in m/s

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Frequenz · Plattendicke in MHz · mm

Abbildung 4.37: Dispersionsdiagramm einer Glasplatte der Dicke von 1 mm mit einer Wasserschicht von 0,5 mm Dicke.

eine evaneszente akustische Ober achenwelle• handelt, die keine Energie in die Flussigkeit• abstrahlt (vgl. Kapitel 2.4.3). Im Gegensatz hierzu besitzt die antisymmetrische Lambleckwellengrundmode einen Abstrahlungskoe - zienten und strahlt Energie als Druckwelle in die angrenzende Flussigkeit• ab (4.34). Eine Flussigkeitsschicht• auf einer Platte (Abbildung 4.38 d)), auf der die antisymmetrische Lambwellengrundmode lauft,• verursacht mit steigender Flussigkeitsschichth•ohe• eine Abnahme der Phasengeschwindigkeit (vgl. Berechnungsergebnisse in Abbildung 4.35 - 4.37). Die Abnahme der Phasengeschwindigkeit lasst• sich hierbei analog zur Rayleighwelle mit Flussigkeitsschicht• durch die Wellenleitereigenschaft der Flussigkeitsschicht• erklaren•. Da die Wellenleiterstruktur keine akustische Energie in die Umgebung abstrahlt, kann auch kein Abstrahlungskoe zient fur• die antisymmetrische Lambwellenmode auf einer Platte mit Flussigkeitsschicht• berechnet werden.

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4

AUSBREITUNG

a)

c)

 

z

z

 

Flüssigkeit - Halbraum

 

Flüssigkeit - Schicht

x

 

x

Festkörper - Halbraum

 

Festkörper - Halbraum

b)

d)

 

z

z

 

Flüssigkeit - Halbraum

 

Flüssigkeit - Schicht

x Platte

 

x Platte

Vakuum

 

Vakuum

Abbildung 4.38: Ubersicht der Ausbreitungsparameter von Rayleighund Lambwellen an der festussigen• Grenz ache• .

Sowohl bei Rayleighwellen als auch bei Lambwellen gehen die Phasengeschwindigkeiten und die Abstrahlungskoe zienten fur• den Grenzfall einer unendlich dicken Flussigkeitsschicht• nicht in die Phasengeschwindigkeiten und die Abstrahlungskoe zienten fur• den Grenzfall eines Kontaktes zu einem Flussigkeitshalbraum• uber•. Der Grund hierfur• ist, dass es sich bei einer Flussigkeitsschicht• immer um eine Wellenleiteranordnung mit Ruckre• ektion der Schallwellen an der Flussigkeitsober• ache• und bei einem Flussigkeits•- halbraum um ein o enes System ohne Ruckre• ektion der Schallwelle handelt. Zur Berechnung der Ausbreitung von Rayleighund Lambwellen muss je nach technischer Gegebenheit der Sensoranwendung entschieden werden, ob es sich hierbei um eine resonante Struktur einer Flussigkeitsschicht• mit Ruckre• ektion oder um ein o enes System mit Flussigkeitskontakt• ohne Ruckre• ektion handelt.

4.2Schlierenmessungen

4.2.1Grundlagen der Schlierenmessungen

Zur Veri kation der Ausbreitungsparameterberechnungen werden Schlierenoptische Messungen durchgefuhrt•. Bei dem Schlierenverfahren handelt es sich um ein Verfahren, mit dem man optische Inhomogenitaten• in transparenten Medien sichtbar machen kann [107]. Im Fall von Ultraschallwellen in einer Flussigkeit• fuhrt• die Dichteschwankung, die mit der Ausbreitung

4.2 Schlierenmessungen

77

einer Druckwelle einhergeht, zu einer optischen Inhomogenitat• und damit zu einer Beugung bzw. Ablenkung des Lichts.

Der zur Messung verwendete Schlierenoptikaufbau besteht aus einer gepulsten Laserdiode, einen Strahlaufweiter, zwei gro e Linsen, einem Flussigkeits•- becken, einem Mikrospiegel und einer Kamera mit einem CMOS-Chip und einem Objektiv (Abbildung 4.39).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kamera mit

 

 

 

 

Strahl-

erste große

zweite große

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Objektiv und

Laserdiode

aufweiter

Linse

Linse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

CMOS - Chip

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mikrospiegel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wasserbehälter

Abbildung 4.39: Schlierenoptikmessaufbau zur Visualisierung von Schallwellen in Flussigkeiten•.

Die Laserdiode erzeugt einen kurzen Lichtpuls, der durch den Strahlaufweiter die erste gro e Linse achig• beleuchtet. Diese erste gro e Linse ist so positioniert, dass das durchlaufende Licht kollimiert wird. Die ebene Lichtwelle durchlauft• sodann das Flussigkeitsbecken• und wird mit der zweiten gro en Linse auf einen Ort fokusiert. Dieser Ort wird Fourierebene genannt [107, 108]. In der Fourierebene steht der Mikrospiegel. Der Mikrospiegel ermoglicht• eine Filterung des Lichtes in der Fourierebene [108]. Das vom Mikrospiegel gezielt abgelenkte Licht wird uber• ein Kameraobjektiv auf einen CMOS-Chip abgebildet, der das Lichtsignal in ein elektrisches Signal umwandelt.

Breitet sich in dem Flussigkeitsbecken• eine Schallwelle aus, so kommt es zu Dichteschwankungen, die Beugungsobjekte fur• die durchlaufenden Lichtstrahlen darstellen. Es kommt zu einer geringen Ablenkung der zuvor parallelen Lichtstrahlen. Dies Ablenkung fuhrt• in der Fourierebene zu einer

Anderung im dort abgebildeten Beugungsmuster [107]. Durch den Mikrospiegel wird eine Hochpa lterung in der Fourierebene durchgefuhrt,• indem ein mittiger kreisformiger• Ausschnitt des Beugungsmusters nicht auf den CMOS-Chip abgebildet wird. Auf diese Weise kann die Phaseninformation der Dichteschwankung in der Flussigkeit• bzw. der Ausbreitung einer Schallwelle in der Flussigkeit• in eine Amplitudeninformation uberf•uhrt• werden

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4 AUSBREITUNG

[107]. Aufgrund einer einstellbaren zeitlichen Verzogerung• zwischen Laserstrahlerzeugung und Schallwellenaussendung und aufgrund des hohen Unterschieds zwischen der Lichtgeschwindigkeit (ca. 2; 3 108 m/s im Wasser und ca. 3; 0 108 m/s im Vakuum) und der logitudinalen Schallgeschwindigkeit in Wasser (ca. 1480 m/s) konnen• Momentaufnahmen der Schallwellenausbreitung in der Flussigkeit• zu unterschiedlichen Zeitpunkten gemacht werden. Detaillierte Informationen zum verwendeten Schlierensystem sind in der Literatur vorzu nden [108].

4.2.2Versuchsaufbau

Zur schlierenoptischen Messung der Abstrahlung von Druckwellen in der Flussigkeit• wird ein Messaufbau in das Wasserbecken schrittweise eingetaucht (Abbildung 4.40). Der Messaufbau besteht aus einer Glasplatte von 1 mm Dicke, die von einer Seite durch ein Gehause• eingefasst wird (Abbildung 4.40 a). An der dem Gehause• zugewandten Plattenseite wird ein Einphasenwandler der Mittenfrequenz von 1 MHz angeklebt. Dieser wird entweder mit einem Sinussignal von 32 Vpp oder mit einem Sinusburst von ebenso 32 Vpp und 5 Zyklen angeregt. Auf der gegenuberliegenden• Plattenseite hat die Platte Kontakt zum Wasser. Das Gehause• ist notwendig, um den Schallwandler, der elektrisch kontaktiert wird, vor dem Wasser zu schutzen•.

Einphasenwandler

Platte Gehäuse

a)

b)

c)

Abbildung 4.40: Versuchsaufbau der Schlierenmessungen bestehend aus einem Wasserbecken und einem Messaufbau, der schrittweise in das Wasser eingetaucht wird.

4.2 Schlierenmessungen

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4.2.3Ergebnisse der Schlierenmessungen

Fur• die erste Schlierenaufnahme be ndet sich der Einphasenwandler oberhalb der Flussigkeitsober• ache• (Abbildung 4.40 a)). Der Schallwandler wird in diesem Fall mit einem Sinussignal angesteuert.

akustische Welle

A0 Lambwelle

Abbildung 4.41: Schlierenoptische Aufnahme des Abstrahlungsverhaltens einer Platte, die mit einem Einphasenwandler, der oberhalb der Flussigkeitsober• ache• liegt, angeregt worden ist.

In der Schlierenaufnahme (Abbildung 4.41) ist deutlich eine gewinkelte Abstrahlung von der Platte in die Flussigkeit• zu sehen. Diese Abstrahlung kann klar der Modenkonversion der angeregten antisymmetrischen Lambwellengrundmode (A0) in einer Druckwelle zugeordnet werden (siehe Kapitel 4.2.4). Ferner ist auf der Plattenober ache• eine zweite Abstrahlung mit einer deutlich gro• eren Wellenlange• ( = 4; 6 mm) als die Wellenlange• der antisymmetrischen Lambwellengrundmode ( = 3 mm) zu sehen. Mit einer Anregungsfrequenz von 1 MHz und einer akustischen Wellenlange• von= 4; 6 mm lasst• sich eine Phasengeschwindigkeit dieser akustischen Welle von vakustische W elle = 4600 m=s berechnen. Die Phasengeschwindigkeit dieser Welle ist etwas geringer als die logitudinale Schallwellengeschwindigkeit in der Glasplatte von vl;Glas = 5654 m=s und deutlich gro• er als

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4 AUSBREITUNG

die Phasengeschwindigkeit der antisymmetrischen Lambwellengrundmode vA0 = 2210 m=s. Neben der antisymmetrischen Lambwellengrundmode kann sich auf einer Platte mit einem Frequenz-Plattendicke-Produkt von 1MHz mm noch die symmetrische Lambwellengrundmode (vgl. Abbildung 4.33) und eine Kopfwelle [109, 110] ausbreiten. Aus den Schlierenbildern kann jedoch keine eindeutige Aussage uber• die Wellenart dieser weiteren angeregten akustischen Welle getro en werden. Weitere Untersuchungen sind deshalb notwendig, um diese o ene Fragestellung zu klaren•.

Die Abstrahlung dieser zusatzlich• angeregten akustischen Welle zusammen mit der Abstrahlung der antisymmetrischen Lambwellengrundmode sind verantwortlich fur• das Interferenzmuster, das deutlich in Abbildung 4.41 zu erkennen ist.

Taucht man den Messaufbau weiter in das Wasser ein, sodass der Einphasenwandler gerade unterhalb der Wasserober ache• ist (Abbildung 4.40 b), so kann die Schlierenaufnahme von Abbildung 4.42 gemacht werden.

Verglichen zur Schlierenaufnahme mit dem Einphasenwandler oberhalb der Flussigkeitsober• ache• (Abbildung 4.41) ist eine zusatzliche• Abstrahlung zu sehen, die der A0 Lambwellenabstrahlung teilweise uberlagert• ist. Diese zusatzliche• Abstrahlung kann aufgrund der Versuchsdurchfuhrung• eindeutig dem Schallwandler zugeordnet werden, der sich in diesem Fall unterhalb der Flussigkeitsober• ache• be ndet (Abbildung 4.39 b).

Wird der Messaufbau noch weiter in das Wasser eingetaucht, dann kommen zusatzliche• Schallanteile hinzu (Abbildung 4.43). In dieser Aufnahme wurde der Schallwandler gepulst und nicht kontinuierlich angesteuert. Aufgrund der Versuchsdurchfuhrung• der Eintauchung konnen• die drei Abstrahlungen neben der Lambwellenabstrahlung eindeutig dem Einphasenwandler zugeordnet werden, die die Abstrahlungscharakteristik des Einphasenwandlers darstellen.

Mit dem Verfahren der Schlierenoptik ist es ebenso moglich• die zeitliche Ausbreitung von Schallwellen in einer Flussigkeit• zu beobachten (vgl. Kapitel 4.2.1). Abbildung 4.44 zeigt die zeitliche Ausbreitung von allen in die Flussigkeit• abgestrahlten Schallwellen, die durch einen Einphasenwandler zu den Zeitpunkten 0 s (Abbildung 4.44 a), 2 s (Abbildung 4.44 b), 8,5 s (Abbildung 4.44 c) und 11,5 s (Abbildung 4.44 d) angeregt worden sind. Der Einphasenwandler ist in den Schlierenaufnahme mittig an der Plattenruckseite• angebracht. Es sind deutlich zwei gewinkelte Abstrahlungen und eine Abstrahlung senkrecht zur Plattenober ache• zu erkennen.

4.2 Schlierenmessungen

81

A0 Lambwelle

Abstrahlcharakteristik Wandler

Abbildung 4.42: Schlierenoptische Aufnahme des Abstrahlungsverhaltens einer Platte, die mit einem Einphasenwandler, der knapp unterhalb der Flussigkeitsober• ache• liegt, angeregt worden ist.

4.2.4Vergleich des Lambwinkels mit Berechnungen

Um die gewinkelte Abstrahlung der antisymmetrischen Lambwellengrundmode mit den Berechnungen der Global-Matrix-Methode zu vergleichen, wird in die Schlierenaufnahme von Abbildung 4.41 der AbstrahlungswinkelL eingezeichnet (Abbildung 4.45).

Der aus der Schlierenaufnahme gemessene Winkel betragt•

Lamb;Messung = 45 5 :

(106)

Bei dem Winkelmessabweichung von 5 handelt es sich um einen Maximalabweichung, da die abgestrahlte Lambwellenfront aufgrund von Beugungs- e ekten und Interferenzmustern leicht gekrummt• ist.

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4 AUSBREITUNG

Abstrahl- charakteristik

Wandler

A0 Lambwelle

Abbildung 4.43: Schlierenoptische Aufnahme des Abstrahlungsverhaltens einer Platte, die mit einem Einphasenwandler, der unterhalb der Flussigkeitsober• ache• liegt, angeregt worden ist.

Um den theoretischen Abstrahlungswinkel zu berechnen, wird das Dispersionsdiagramm der Glasplatte mit der Global-Matrix-Methode berechnet (vgl. Kapitel 3.2.3). In das Dispersionsdiagramm kann eine Anregungsgerade fur• den verwendeten Einphasenwandler (d= = 3) eingezeichnet werden (vgl. Kapitel 2.5.4). Der Schnittpunkt der Anregungsgeraden mit der Dispersionskurve der antisymmetrischen Lambwellengrundmode legt die Phasengeschwindigkeit der angeregten A0 Lambwelle fest (Abbildung 4.46).

Der Schnittpunkt der Dispersionskurve der antisymmetrischen Lambwellengrundmoden mit der Anregungsgeraden des Einphasenwandlers ergibt:

vLamb;A0 = 2210 m=s:

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