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246 Übersicht Resourcen

Traceaufzeichnung

6.5.6'Extras' 'Eigenschaften''

Mit diesem Befehl öffnen Sie in der Taskkonfiguration je nach selektiertem Element entweder den Dialog zum Festlegen der Taskeigenschaften (siehe 'Task einfügen') oder den Dialog zum Eintragen des Programmaufrufs (siehe 'Programmaufruf einfügen').

Wenn der Cursor auf einem Taskeintrag steht, und am Taskeintrag hängt noch keine Liste von Programmaufrufen an, dann können Sie auch mit einem Doppelklick auf den Eintrag oder Betätigen der <Eingabetaste>den Dialog zum Festlegen der Tasteigenschaften öffnen.

Steht der Cursor auf einem Eintrag für einen Programmaufruf, dann können Sie auch mit einem Doppelklick auf den Eintrag den Dialog zum Editieren des Programmeintrags öffnen.

Mit einem Klick auf einen Taskoder Programmnamen oder durch drücken der <Leertaste> setzen Sie einen Editierrahmen um den Namen. Sie können dann direkt im Taskeditor die Bezeichnung ändern.

6.5.7'Extras' 'Debug Task festlegen'

Mit diesem Befehl kann im Online Modus in der Taskkonfiguration eine Task festgelegt wird, in der das Debuggen stattfinden soll. Hinter der festgelegten Task erscheint dann der Text [DEBUG].

Die Debugging-Funktionalitäten beziehen sich dann nur auf diesen Task. d.h. das Programm stoppt bei einem Breakpoint nur, wenn das Programm von der eingestellten Task durchlaufen wird.

6.6 Traceaufzeichnung

Traceaufzeichnung bedeutet, daß der Werteverlauf von Variablen über einen bestimmten Zeitraum hin aufgezeichnet wird. Diese Werte werden in einen Ringspeicher geschrieben (Tracebuffer). Ist der Speicher voll, so werden die "ältesten" Werte vom Speicheranfang her wieder überschrieben.

Maximal können 20 Variablen gleichzeitig aufgezeichnet werden. PRO Variable können maximal 500 Werte aufgezeichnet werden. Da die Größe des Tracebuffers in der Steuerung einen fixen Wert besitzt, können bei sehr vielen oder sehr breiten Variablen (DWORD) weniger als 500 Werte aufgezeichnet werden.

Beispiel: Sollen 10 WORD Variablen aufgezeichnet werden und ist der Speicher in der Steuerung 5000 Byte lang, so können von jeder Variablen 250 Werte aufgezeichnet werden.

Um einen Trace aufzeichnen zu können, öffnen Sie das Objekt Traceaufzeichnung in der Registerkarte Resourcen im Object Organizer. Danach müssen die Tracevariablen, die aufgezeichnet werden sollen,

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Traceaufzeichnung

eingegeben werden (siehe 'Extras' 'Tracekonfiguration'). Nachdem Sie die Konfiguration mit Speichern (im Trace-Konfigurationsdialog) an die Steuerung geschickt haben und die Aufzeichnung in der Steuerung gestartet ('Trace starten') haben, werden die Werte der Variablen aufgezeichnet. Mit 'Trace lesen' werden die zuletzt aufgezeichneten Werte ausgelesen und grafisch als Kurven dargestellt.

6.6.1'Extras' 'Tracekonfiguration'

Mit diesem Befehl erhalten Sie den Dialog zur Eingabe der aufzuzeichnenden Variablen sowie diverser Traceparameter für die Traceaufzeichnung. Der Dialog kann ebenso durch Doppelklick in die graue Fläche des Dialogs Traceaufzeichnung geöffnet werden.

x Dialog zur Tracekonfiguration

Die Liste der aufzuzeichnenden Variablen ist zunächst leer. Um eine Variable anzufügen, muß diese in das Feld unter der Liste eingegeben werden. Anschließend kann sie mit der Schaltfläche Einfügen oder der <Eingabetaste> an die Liste ange fügt werden. Sie können auch die Eingabehilfe verwenden.

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Traceaufzeichnung

Eine Variable wird aus der Liste gelöscht, indem sie selektiert und anschließend die Schaltfläche Löschen gedrückt wird.

In das Feld Trigger Variable kann eine boolsche oder analoge Variable eingetragen werden. Sie können hier auch die Eingabehilfe (<F2>) verwenden. Die Trigger Variable beschreibt die Abbruchbedingung des Traces.

Im Trigger Level geben Sie an, bei welchem Wert einer analogen Trigger Variable das Triggerereignis eintritt.

Wenn in der Trigger Flanke positiv gewählt wurde, tritt das Triggerereignis nach einer steigenden Flanke einer boolschen Trigger Variablen ein bzw. wenn eine analoge Trigger Variable den Trigger Level von unten nach oben durchschreitet. Bei negativer Trigger Flanke wird entsprechend nach einer fallenden Flanke bzw. Durchschreiten von oben nach unten getriggert. Bei beide wird nach fallender und steigender Flanke bzw. positivem und negativem Durchlauf getriggert, bei keine gibt es kein Triggerereignis.

In der Trigger Position geben Sie an, welcher Prozentsatz der Meßwerte vor Eintreten des Triggerereignisses aufgezeichnet wird. Geben Sie hier beispielsweise 25 ein, werden 25% der Meßwerte vor und 75% der Meßwerte nach dem Triggerereignis dargestellt, dann wird der Trace abgebrochen.

Mit dem Feld Abtastrate, können Sie den Zeitabstand zwischen zwei Aufzeichnungen in Millisekunden angeben. Die Vorbelegung "0" bedeutet: ein Abtastvorgang PRO Zyklus.

Wählen Sie den Modus des Abrufens der aufgezeichneten Werte (Aufzeichnung): Bei Einzel wird einmal die vorgegebene Anzahl der Messungen dargestellt. Bei Fortlaufend wird das Auslesen der Aufzeichnung der vorgegebenen Meßwert-Anzahl immer wieder neu gestartet. Geben Sie beispielsweise für Anzahl '35' ein, umfaßt die erste Darstellung die ersten Meßwerte 1 bis 35, dann wird automatisch die Aufzeichnung der nächsten 35 Meßwerte (36-70) abgerufen, usw. Bei Manuell erfolgt ein Auslesen der Traceaufzeichnung gezielt mit 'Extras' 'Trace lesen'.

Der Abrufmodus funktioniert unabhängig davon, ob eine Trigger Variable gesetzt ist. Ist keine Trigger Variable angegeben, wird der Tracebuffer mit der Anzahl der vorgegebenen Meßwerte gefüllt und beim Abruf wird der Pufferinhalt gelesen und dargestellt.

Über die Schaltfläche Speichern wird die erstellte Tracekonfiguration in einer Datei gespeichert. Sie erhalten hierzu den Standarddialog ‚Datei speichern unter'.

Über die Schaltfläche Laden können Sie eine abgespeicherte Tracekonfiguration wieder laden. Sie erhalten hierzu den Standarddialog ‚Datei öffnen'.

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Traceaufzeichnung

Hinweis:

Beachten Sie, daß Speichern und Laden aus dem Konfigurationsdialog nur die Konfiguration, nicht die Werte einer Traceaufzeichnung betrifft (im Gegensatz zu den Menübefehlen 'Extras' Trace speichern' und 'Extras' 'Trace laden').

Ist das Feld Trigger Variable leer, läuft die Traceaufzeichnung endlos und kann explizit mit 'Extras' 'Trace stoppen' abgebrochen werden.

6.6.2'Extras' 'Trace starten'

Symbol:

Mit diesem Befehl wird die Tracekonfiguration in die Steuerung übertragen und die Traceaufzeichnung in der Steuerung gestartet.

6.6.3'Extras' 'Trace lesen'

Symbol:

Mit diesem Befehl wird der aktuelle Tracebuffer aus der Steuerung gelesen und die Werte der ausgewählten Variablen werden dargestellt.

6.6.4'Extras' 'Trace automatisch lesen'

Mit diesem Befehl wird der aktuelle Tracebuffer aus der Steuerung automatisch gelesen und die Werte werden fortlaufend dargestellt.

Wird der Tracebuffer automatisch gelesen, befindet sich ein Haken vor dem Menüpunkt.

6.6.5'Extras' 'Trace stoppen'

Symbol:

Dieser Befehl stoppt die Traceaufzeichnung in der Steuerung.

6.6.6Auswahl der darzustellenden Variablen

Die Comboboxen rechts neben dem Fenster für die Darstellung der Kurven enthalten jeweils alle in der Tracekonfiguration definierten Tracevariablen. Wird eine Variable aus der Liste ausgewählt, so wird deren Werte, nachdem ein Tracebuffer gelesen wurde, in der entsprechenden Farbe ausgegeben (Var 0 grün etc.). Variablen können auch dann ausgewählt werden, wenn bereits Kurven ausgegeben sind.

Es können maximal acht Variablen gleichzeitig im Tracefenster beobachtet werden.

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