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238 Übersicht Resourcen

Variablenkonfiguration

(* Variablendeklarationen *)

END_VAR

6.1.4Globale Konstanten

Globale Konstanten erhalten zusätzlich das Schlüsselwort CONSTANT.

Syntax:

VAR_GLOBAL CONSTANT

(* Variablendeklarationen *)

END_VAR

6.2 Variablenkonfiguration

In Funktionsbausteinen können bei Variablen, die zwischen den Schlüsselwörtern VAR und END_VAR definiert sind, Adressen für Eingänge und Ausgänge angegeben werden, die nicht vollständig definiert sind. Nicht vollständig definierte Adressen werden mit einem Stern gekennzeichnet.

Beispiel:

FUNCTION_BLOCK locio

VAR

loci AT %I*: BOOL := TRUE; loco AT %Q*: BOOL;

END_VAR

Hier werden zwei lokale I/O-Variablen definiert, eine local-In (%I*) und eine local-Out (%Q*).

Wenn Sie lokale I/Os konfigurieren wollen, steht zur Variablenkonfiguration standardmäßig im Object Organizer in der Registerkarte Resourcen das

Objekt Variablen_Konfiguration zur Verfügung. Das Objekt kann umbenannt werden und es können weitere Objekte für die Variablenkonfiguration angelegt werden.

Der Editor für Variablenkonfiguration arbeitet wie der Deklarationseditor.

Variablen zur lokalen I/O-Konfiguration müssen zwischen den Schlüssel wörtern VAR_CONFIG und END_VAR stehen.

Der Name einer solchen Variable besteht aus einem vollständigen Instanzpfad, wobei die einzelnen Bausteinund Instanznamen durch Punkte voneinander getrennt sind. Die Deklaration muß eine Adresse enthalten, deren Klasse (Eingang/Ausgang) dem der nicht vollständig spezifizierten Adresse (%I*,

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Übersicht Resourcen 239

Variablenkonfiguration

%Q*) im Funktionsbaustein entspricht. Auch der Datentyp muß mit der Deklaration im Funktionsbaustein übereinstimmen.

Konfigurationsvariablen, deren Instanzpfad nicht gültig ist, weil die Instanz nicht existiert, werden als Fehler gekennzeichnet. Umgekehrt wird ebenfalls ein Fehler gemeldet, wenn für eine Instanzvariable keine Konfiguration existiert. Um eine vollständige Liste aller benötigten Konfigurations variablen zu erhalten, kann der Menübefehl 'Alle Instanzpfade' im Menü 'Einfügen' benutzt werden.

xBeispiel Variablenkonfiguration

6.2.1Beispiel Variablenkonfiguration

FUNCTION_BLOCK locio

VAR

loci AT %I*: BOOL := TRUE; loco AT %Q*: BOOL;

END_VAR

Hier werden zwei lokale I/O-Variablen definiert, eine local-In (%I*) und eine local-Out (%Q*).

In einem Programm gebe es folgende Definition von Funktionsbausteinen:

PROGRAM PLC_PRG

VAR

Hugo: locio;

Otto: locio;

END_VAR

Dann sieht eine korrekte Variablenkonfiguration folgendermaßen aus:

VAR_CONFIG

PLC_PRG.Hugo.loci AT %IX1.0 : BOOL;

PLC_PRG.Hugo.loco AT %QX0.0 : BOOL;

PLC_PRG.Otto.loci AT %IX1.0 : BOOL;

PLC_PRG.Otto.loco AT %QX0.3 : BOOL;

END_VAR

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240 Übersicht Resourcen

Variablenkonfiguration

Hinweis:

Achten Sie darauf, daß ein Ausgang, der in der Variablenkonfiguration verwendet wird, nicht im Projekt direkt oder über eine Variable (ATDeklaration) beschrieben wird (AT-Deklaration), da das nicht beachtet wird.

6.2.2'Einfügen''Alle Instanzpfade'

Mit diesem Befehl wird ein VAR_CONFIG - END_VAR-Block erzeugt, der alle im Projekt vorhandenen Instanzpfade enthält. Bereits vorhandene Deklarationen werden nicht neu eingefügt, um bestehende Adressen zu erhalten. Dieser Menüpunkt steht im Fenster der Variablenkonfiguration zur Verfügung, wenn das Projekt kompiliert ist ('Projekt''Alles übersetzen').

6.2.3Dokumentvorlage

Abgesehen von der Funktion 'Projekt' 'In andere Sprache übersetzen' können Sie die Dokumentvorlage verwenden, wenn Sie ein Projekt mehrfach dokumentieren müssen. Eventuell brauchen Sie die Dokumentation für dasselbe Projekt mit verschiedensprachigen Kommentaren oder Sie wollen mehrere ähnliche Projekte dokumentieren, die dieselben Variablennamen benutzen. Dazu wählen Sie den Befehl 'Extras' 'Doku-Vorlage erstellen'.

Die erstellte Datei können Sie in einen beliebigen Texteditor laden, und editieren. Die Datei beginnt mit der Zeile DOKUFILE, dann folgt eine Auflistung der Projektvariablen, wobei zu jeder Variablen drei Zeilen vorgegeben sind, eine Zeile VAR, die anzeigt, wann eine neue Variable kommt, dann eine Zeile mit dem Namen der Variablen, und schließlich eine leere Zeile. Diese Zeile können Sie nun ersetzen durch einen Kommentar zu der Variablen. Variablen, die Sie nicht dokumentieren wollen, löschen Sie einfach aus dem Text. Sie können beliebig viele Dokumentvorlagen zu Ihrem Projekt erstellen.

x Windows-Editor mit Dokumentvorlage

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