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218 Die Editoren

Die graphischen Editoren

5.4.10.11'Extras' 'Negieren' im CFC

Symbol:

Kurzform: <Strg> + <N>

Mit diesem Befehl können Sie Eingänge, Ausgänge, Sprünge oder RETURNAnweisungen negieren. Das Symbol für die Negation ist ein kleiner Kreis auf einer Verbindung.

Wenn ein Eingang eines Bausteins, Ausgangs, Sprungs oder Returns selektiert ist (Cursorposition 3), dann wird dieser Eingang negiert.

Wenn ein Ausgang eines Bausteins oder Eingangs selektiert ist (Cursorposition 4), dann wird dieser Ausgang negiert.

Eine Negation kann durch erneutes Negieren gelöscht werden.

5.4.10.12'Extras' 'Set/Reset' im CFC

Symbol:

Kurzform: <Strg> + <T>

Dieser Befehl kann nur für selektierte Eingänge der Elemente Ausgang (Cursorposition 3) ausgeführt werden.

Das Symbol für Set ist S, das für Reset ist R.

VarOut1 wird auf TRUE gesetzt, falls VarIn1 TRUE liefert.VarOut1 behält diesen Wert, auch wenn VarIn1 wieder auf FALSE zurückspringt.

VarOut2 wird auf FALSE gesetzt, falls VarIn2 TRUE liefert.VarOut2 behält diesen Wert, auch wenn VarIn2 wieder auf FALSE zurückspringt.

Bei mehrfacher Ausführung des Befehls wechselt der Ausgang zwischen Set-, Resetund normalem Zustand.

5.4.10.13'Extras' 'EN/ENO' im CFC

Symbol:

Kurzform: <Strg> + <0>

Mit diesem Befehl erhält ein selektierter Baustein (Cursorposition 3) einen zusätzlichen boolschen Freigabe-Eingang EN (Enable In) und einen boolschen Ausgang ENO (Enable Out).

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Die Editoren 219

Die graphischen Editoren

In diesem Beispiel wird ADD nur dann ausgeführt, wenn die boolsche Variable Bedingung TRUE ist. Nach der Ausführung von ADD wird VarOut ebenfalls auf TRUE gesetzt. Falls die Variable Bedingung gleich FALSE ist, wird ADD nicht abgearbeitet und VarOut erhält den Wert FALSE. Untenstehendes Beispiel zeigt, wie der Wert von ENO für weitere Bausteine verwendet werden kann.

x soll dabei mit 1 und y mit 0 initialisiert sein. Die Nummern in der rechten Ecke der Bausteine geben die Abarbeitungsreihenfolge an.

x wird solange um eins erhöht, bis es den Wert 10 annimmt. Da dann der Ausgang des Bausteins LT(0) FALSE liefert, wird SUB(3) und ADD(5) ausgeführt. x wird also auf den Wert 1 gesetzt und y wird um 1 erhöht.

Danach wird wieder LT(0) ausgeführt, solange x kleiner als 10 ist. y zählt also, wie oft x die Werte 1 bis 10 durchläuft.

5.4.10.14'Extras' 'Eigenschaften...' im CFC

Im freigraphischen Funktionsplaneditor werden konstante Eingangsparameter (VAR_INPUT CONSTANT) von Funktionen und Funktionsblöcken nicht direkt angezeigt. Diese können angezeigt und in in ihrem Wert verändert werden, wenn man den Rumpf des betreffenden Bausteins selektiert (Cursorposition 1) und den Befehl 'Extras' 'Eigenschaften...' wählt oder einfach auf den Rumpf doppelklickt. Es öffnet sich der Dialog Parameter bearbeiten:

x Eigenschaften-Dialog

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220 Die Editoren

Die graphischen Editoren

Die Werte der konstanten Eingangsparameter (VAR_INPUT CONSTANT) können verändert werden. Dazu muss der Parameterwert in der Spalte Wert markiert werden. Durch erneuten Mausklick oder durch Drücken der Leertaste kann dieser bearbeitet werden. Bestätigt wird die Änderung eines Wertes durch Drücken der <Eingabetaste>; durch Drücken der <Escape-Taste> werden die Änderungen verworfen. Mit der Schaltfläche OK werden alle Änderungen gespeichert.

5.4.10.15Elemente selektieren im CFC

Um ein Element zu selektieren, klickt man mit der Maus auf den Rumpf des Elements (Cursorposition 1).

Um mehrere Elemente zu markieren, drücken Sie die <Umschalt>-Taste und mit der Maus nacheinander auf die entsprechenden Elemente oder ziehen Sie bei gedrückter linker Maustaste ein Fenster über die zu markierenden Elemente auf.

Mit dem Befehl 'Extras' 'Alles Markieren' können alle Elemente selektiert werden.

5.4.10.16Elemente verschieben im freigraphischen Funktionsplaneditor

Ein oder mehrere selektierte Elemente können mit den Pfeiltasten bei gedrückter <Umschalt>-Taste verschoben werden. Eine weitere Möglichkeit ist, die Elemente mit gedrückter linker Maustaste zu verschieben. Diese Elemente werden durch Loslassen der linken Maustaste abgelegt, sofern sie nicht andere Elemente überdecken oder die vorgesehene Größe des Editors überschreiten. In diesem Fall erhalten die markierten Elemente wieder in ihrer ursprünglichen Position und es ertönt eine Warnung.

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Die Editoren 221

Die graphischen Editoren

5.4.10.17Elemente kopieren im CFC

Ein oder mehrere selektierte Elemente werden mit dem Befehl 'Bearbeiten' 'Kopieren', kopiert und mit 'Bearbeiten' 'Einfügen' eingefügt.

5.4.10.18Verbindungen erstellen

Ein Eingang eines Elementes kann mit genau einem Ausgang eines Elementes verbunden werden. Ein Ausgang eines Elementes kann mit mehreren Eingängen von Elementen verbunden werden.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, einen Eingang eines Elementes E2 mit dem Ausgang eines Elementes E1 zu verbinden.

Mit der linken Maustaste auf den Ausgangs des Elements E1 (Cursorposition 4) klicken, die linke Maustaste gedrückt halten, den Mauszeiger auf den Eingang des Elements E2 (Cursorposition 3) ziehen und dort die linke Maustaste loslassen.Während des Ziehvorganges mit der Maus wird eine Verbindung vom Ausgang des Elements E1 zum Mauszeiger gezeichnet.

Mit der linken Maustaste auf den Eingang des Elements E2 klicken, die linke Maustaste gedrückt halten, den Mauszeiger auf den Ausgang des Elements E1 ziehen und dort die linke Maustaste loslassen.

Eines der Elemente E1 oder E2 verschieben (Cursorposition 1) und durch Loslassen der linken Maustaste so ablegen, daß sich der Ausgang von Element E2 und Eingang von Element E1 berühren.

Falls das Element E2 ein Baustein mit einem freien Eingang ist, kann mit der Maus auch eine Verbindung von einem Ausgang von E1 in den Rumpf von E2 gezogen werden. Beim Loslassen der Maustaste wird automatisch eine Verbindung mit dem obersten freien Eingang von E2 hergestellt. Wenn der Baustein E2 keinen freien Eingang hat, aber ein Operator ist, der um einen Eingang erweiterbar ist,dann wird automatisch ein neuer Eingang erzeugt.

Mit Hilfe dieser Methoden können auch der Ausgang und Eingang eines Bausteins miteinander verbunden werden (Rückkopplung). Zum Erstellen einer Verbindung zwischen zwei Pins klicken Sie mit der linken Maustaste auf einen Pin, halten die Taste gedrückt und ziehen dabei die Verbindung zum gewünschten Pin, wo Sie die Taste wieder loslassen. Wird während des Verbindungsziehens der Arbeitsbereich des Editors verlassen, so wird automatisch gescrollt. Für einfache Datentypen erfolgt während des Verbindens eine Typprüfung. Sind die Typen der beiden Pins nicht kompatibel, so ändert sich der Cursor auf "Verboten". Für komplexe Datentypen erfolgt keine Überprüfung.

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