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Die Editoren 203

Die graphischen Editoren

Zustand des Eingangs auf den Ausgang, wenn die zugehörige boolsche

Variable den Wert FALSE liefert.

Wenn ein Sprung oder ein Return markiert ist, dann wird der Eingang dieses Sprungs, bzw. Returns negiert.

Eine Negation kann durch erneutes Negieren gelöscht werden.

5.4.8.15'Extras' 'Set/Reset' im KOP

Wenn Sie diesen Befehl auf eine Spule ausführen, dann er halten Sie eine SetSpule. Eine solche Spule überschreibt niemals den Wert TRUE in der zugehörigen boolschen Variablen. Das heißt, wenn der Wert dieser Variablen einmal auf TRUE gesetzt wurde, dann bleibt er für immer auf TRUE. Eine Set-Spule wird mit einem "S" im Spulensymbol gekenn zeichnet.

Wenn sie diesen Befehl erneut ausführen, dann erhalten Sie eine Reset-Spule. Eine solche Spule überschreibt niemals den Wert FALSE in der zugehörigen boolschen Variablen. Das heißt, wenn der Wert dieser Variablen einmal auf FALSE gesetzt wurde, dann bleibt er für immer auf FALSE. Eine Reset-Spule wird mit einem "R" im Spulensymbol gekenn zeichnet.

Wenn Sie diesen Befehl öfters ausführen, dann wechselt diese Spule zwischen Set-, Resetund normaler Spule.

5.4.8.16Der Kontaktplan im Online Modus

Im Online Modus werden im Kontaktplan alle Kontakte und Spulen, die im Zustand "An" (TRUE) sind, blau eingefärbt, ebenso werden alle Leitungen über die "An" transportiert wird, blau gefärbt. An den Einund Ausgängen von Funktionsblöcken werden die Werte der entsprechenden Variablen angezeigt.

Breakpoints können nur auf Netzwerke gesetzt werden; beim Steppen wird von Netzwerk zu Netzwerk gesprungen.

Bei eingeschalteter Ablaufkontrolle ('Online' 'Ablaufkontrolle') werden die Nummernfelder der durchlaufenen Netzwerke grün markiert.

Wenn Sie den Mauszeiger eine kurze Zeit über einer Variablen halten, wird der Typ, die Adresse und der Kommentar der Variablen in einem Tooltip angezeigt.

5.4.9Der Ablaufspracheneditor

So sieht ein in AS geschriebener Baustein im WAGO-I/O-PRO 32-Editor aus:

Alle Editoren für Bausteine bestehen aus einem Deklarationsteil und einem Rumpf. Diese sind getrennt durch einen Bildschirmteiler..

WAGO-I/O-SYSTEM 759 WAGO-I/O-PRO 32

204 Die Editoren

Die graphischen Editoren

Der Ablaufspracheneditor ist ein graphischer Editor. Die wichtigsten Befehle finden Sie im Kontextmenü (rechte Maustaste). Tooltips zeigen sowohl im Offlineals auch im Online Modus und gezoomtem Status die vollständigen Namen bzw. Ausdrücke von Schritten, Transitionen, Sprüngen, Sprungmarken, Qualifiern oder assoziierten Aktionen.

Für Informationen über die Ablaufsprache, siehe Ablaufsprache(AS).

Der Editor für die Ablaufsprache muß auf die Besonderheiten von AS ein gehen. Dazu dienen die folgenden Menüpunkte:

5.4.9.1Blöcke markieren im AS

Ein markierter Block ist eine Menge von AS-Elementen, die von einem gepunkteten Rechteck umgeben sind.

Man kann ein Element (einen Schritt, eine Transition oder einen Sprung) auswählen, indem man den Mauszeiger auf dieses Element setzt, und die linke Maustaste drückt, oder indem man die Pfeiltasten benützt. Um eine Menge von mehreren Elementen zu markieren, drücken Sie zusätzlich zu einem bereits markierten Block die <Umschalttaste>, und wählen das Element in der linken oder rechten unteren Ecke der Menge aus. Die sich ergebende Auswahl ist die kleinste zusammenhängende Menge von Elementen, die diese beiden Elemente beinhaltet.

Beachten Sie, daß alle Befehle nur dann ausgeführt werden können, wenn sie nicht den Sprachkonventionen widersprechen.

5.4.9.2'Einfügen''Schritt-Transition (davor)'

Symbol:

Kurzform: <Strg>+<T>

Dieser Befehl fügt im AS-Editor einen Schritt gefolgt von einer Transition vor dem markierten Block ein.

5.4.9.3'Einfügen''Schritt-Transition (danach)'

Symbol:

Kurzform: <Strg>+<E>

Dieser Befehl fügt im AS-Editor einen Schritt gefolgt von einer Transition nach der ersten Transition im markierten Block ein.

5.4.9.4'Einfügen' 'Alternativzweig (rechts)'

Symbol:

Kurzform: <Strg>+<A>

Dieser Befehl fügt im AS-Editor eine Alternativverzweigung als rechte Verzweigung des markierten Blocks ein. Der markierte Block muß hierfür mit einer Transition beginnen und enden. Der neue Zweig besteht dann aus einer Transition.

WAGO-I/O-SYSTEM 759 WAGO-I/O-PRO 32

Die Editoren 205

Die graphischen Editoren

5.4.9.5'Einfügen' 'Alternativzweig (links)'

Symbol:

Dieser Befehl fügt im AS-Editor eine Alternativverzweigung als linke Verzweigung des markierten Blocks ein. Der markierte Block muß hierfür mit einer Transition beginnen und enden. Der neue Zweig besteht dann aus einer Transition.

5.4.9.6'Einfügen' 'Paralellzweig (rechts)'

Symbol:

Kurzform: <Strg>+<L>

Dieser Befehl fügt im AS-Editor eine parallele Verzweigung als rechte Verzweigung des markierten Blocks ein. Der markierte Block muß hierfür mit einem Schritt beginnen und enden. Der neue Zweig besteht dann aus einem Schritt. Um Sprünge auf die entstandene Parallelverzweigung zu ermöglichen, muß sie mit einer Sprungmarke versehen werden.

5.4.9.7'Einfügen' 'Paralellzweig (links)'

Symbol:

Dieser Befehl fügt im AS-Editor eine parallele Verzweigung als linke Verzweigung des markierten Blocks ein. Der markierte Block muß hierfür mit einem Schritt beginnen und enden. Der neue Zweig besteht dann aus einem Schritt. Um Sprünge auf die entstandene Parallelverzweigung zu ermöglichen, muß sie mit einer Sprungmarke versehen werden.

5.4.9.8'Einfügen' 'Sprung'

Symbol:

Kurzform: <Strg>+<U>

Dieser Befehl fügt im AS-Editor einen Sprung am Ende des Zweigs ein, zu dem der markierte Block gehört. Die Verzweigung muß hierfür eine Alternativverzweigung sein.

Zu einem eingefügten Sprung kann anschließend der eingetragene Text 'Step' selektiert und durch den Schrittnamen bzw. die Sprungmarke einer Parallelverzweigungen, zu dem/der gesprungen werden soll, ersetzt werden.

5.4.9.9'Einfügen' 'Transition-Sprung'

Symbol:

Dieser Befehl fügt im AS-Editor eine Transition gefolgt von einem Sprung am Ende der ausgewählten Verzweigung ein. Die Verzweigung muß hierfür eine parallele Verzweigung sein.

WAGO-I/O-SYSTEM 759 WAGO-I/O-PRO 32

206 Die Editoren

Die graphischen Editoren

Zu einem eingefügten Sprung kann anschließend der eingetragene Text 'Step' selektiert und durch den Schrittnamen bzw. die Sprungmarke eines Parallelzweigs, zu dem gesprungen werden soll, ersetzt werden.

5.4.9.10'Einfügen' 'Eingangsaktion hinzufügen'

Mit diesem Befehl können Sie zu einem Schritt eine Eingangsaktion hinzufügen. Eine Eingangsaktion wird nur einmal ausgeführt, gleich nachdem der Schritt aktiv geworden ist. Die Eingangsaktion kann in einer beliebigen Sprache implementiert werden.

Ein Schritt mit Eingangsaktion wird durch ein 'E' in der linken unteren Ecke gekennzeichnet.

5.4.9.11'Einfügen' 'Ausgangsaktion hinzufügen'

Mit diesem Befehl können Sie einem Schritt eine Ausgangsaktion hinzufügen. Eine Ausgangsaktion wird nur einmal ausgeführt, bevor der Schritt deaktiviert wird. Die Ausgangsaktion kann in einer beliebigen Sprache implementiert werden.

Ein Schritt mit Ausgangsaktion wird durch ein 'X' in der rechten unteren Ecke gekennzeichnet.

5.4.9.12'Extras' 'Parallelzweig einfügen (rechts)'

Dieser Befehl fügt den Inhalt der Zwischenablage als rechte Parallelverzweigung des markierten Blocks ein. Dafür muß der markierte Block mit einem Schritt beginnen und enden. Der Inhalt der Zwischenablage muß ebenfalls ein AS-Block sein, der mit einem Schritt beginnt und endet.

5.4.9.13'Extras' 'Marke zu Parallelzweig hinzufügen'

Um eine neu eingefügte Parallelverzweigung mit einer Sprungmarke zu versehen, muß die vor der Parallelverzweigung liegende Transition markiert werden und der Befehl 'Marke zu Parallelzweig hinzufügen' ausgeführt werden. Daraufhin wird die Parallelverzweigung mit einem Standardnamen "Parallel" und einer angehängten laufenden Nummer versehen, die nach den Regeln für Bezeichnernamen editiert werden können. Im nachfolgenden Beispiel wurde "Parallel" durch "Par_1_2" ersetzt und der Sprung nach Transition "Ende" auf diese Sprungmarke gelenkt.

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