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12WAGO-I/O-PRO 32 V2.2 Übersicht

Bestandteile eines Projekts

Zur Kommunikation verfügt WAGO-I/O-PRO 32 über eine Symbolund eine DDE-Schnittstelle. Ein Gateway-Server plus OPC-Server und DDEServer sind Bestandteil der WAGO-I/O-PRO 32-Standardinstallation.

Netzwerkglobale Variablen und ein Objektverzeichnis können optional für den Datenaustausch in einem Netzwerk mit anderen Steuerungen genützt werden.

2.2.7Fazit

WAGO-I/O-PRO 32 ist eine Entwicklungsumgebung zur Programmierung Ihrer Steuerung, die Ihnen eine deutliche Zeitersparnis bei der Erstellung Ihrer Applikationen bringt.

2.3 Bestandteile eines Projekts

2.3.1Projekt

Ein Projekt beinhaltet alle Objekte eines Steuerungsprogramms. Ein Projekt wird in einer Datei mit dem Namen des Projekts gespeichert. Zu einem Projekt gehören folgende Objekte:

Bausteine, Datentypen, Visualisierungen, Resourcen und Bibliotheken.

2.3.2Baustein

Funktionen, Funktionsblöcke und Programme sind Bausteine, die durch

Aktionen ergänzt werden können.

Jeder Baustein besteht aus einem Deklarationsteil und einem Code-Teil. Der Code-Teil ist in einer der IEC-Programmiersprachen AWL, ST, AS, FUP, KOP oder CFC geschrieben.

WAGO-I/O-PRO 32 unterstützt alle IEC-Standardbausteine. Wenn Sie diese Bausteine in Ihrem Projekt benutzen wollen, müssen Sie die Bibliothek standard.lib in Ihr Projekt einbinden.

Bausteine können andere Bausteine aufrufen. Rekursionen sind jedoch nicht erlaubt.

2.3.3Funktion

Eine Funktion ist ein Baustein, der als Ergebnis der Ausführung genau ein Datum (das auch mehrelementig sein kann, wie z.B. Felder oder Strukturen) zurückliefert. Der Aufruf einer Funktion kann in textuellen Sprachen als ein Operator in Ausdrücken vorkommen.

Bei der Deklaration einer Funktion ist darauf zu achten, daß die Funktion einen Typ erhalten muß. D.h. nach dem Funktionsnamen muß ein Doppelpunkt gefolgt von einem Typ eingegeben werden.

WAGO-I/O-SYSTEM 759 WAGO-I/O-PRO 32

WAGO-I/O-PRO 32 V2.2 Übersicht

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Bestandteile eines Projekts

 

 

 

Eine korrekte Funktionsdeklaration sieht z.B. so aus:

FUNCTION Fct: INT

Außerdem muß der Funktion ein Ergebnis zugewiesen werden. D.h. der

Funktionsname wird benutzt wie eine Ausgabevariable.

Eine Funktionsdeklaration beginnt mit dem Schlüsselwort FUNCTION.

x Beispiel einer Funktion in AWL

Der Aufruf einer Funktion kann in ST als ein Operand in Ausdrücken vor kommen.

Funktionen verfügen über keine internen Zustände. D.h. Aufrufe einer Funktion mit denselben Argumenten (Eingabeparametern) liefern immer denselben Wert (Ausgabe). Deshalb dürfen Funktionen keine globalen Variablen und Adressen enthalten.

x Konkurrierender Zugriff

In AS kann ein Funktionsaufruf nur innerhalb eines Schrittes oder einer Transition erfolgen.

in AWL:

LD

7

Fct

2,4

ST

Ergebnis

in ST:

Ergebnis := Fct(7, 2, 4);

in FUP:

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